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In den Händen des Satans (Western)

In den Händen des Satans (Western)

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In den Händen des Satans (Western)

Länge:
127 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Nov 10, 2014
ISBN:
9783956173103
Format:
Buch

Beschreibung

Unter dem Pseudonym Pete Hackett verbirgt sich der Schriftsteller Peter Haberl. Er schreibt Romane über die Pionierzeit des amerikanischen Westens, denen eine archaische Kraft innewohnt, wie sie sonst nur dem jungen G.F.Unger eigen war - eisenhart und bleihaltig. Seit langem ist es nicht mehr gelungen, diese Epoche in ihrer epischen Breite so mitreißend und authentisch darzustellen. Mit einer Gesamtauflage von über zwei Millionen Exemplaren ist Pete Hackett (alias Peter Haberl) einer der erfolgreichsten lebenden Western-Autoren. Für den Bastei-Verlag schrieb er unter dem Pseudonym William Scott die Serie "Texas-Marshal" und zahlreiche andere Romane. Ex-Bastei-Cheflektor Peter Thannisch: "Pete Hackett ist ein Phänomen, das ich gern mit dem jungen G.F. Unger vergleiche. Seine Western sind mannhaft und von edler Gesinnung." Hackett ist auch Verfasser der neuen Serie "Der Kopfgeldjäger". Sie erscheint exklusiv als E-book bei CassiopeiaPress.
Herausgeber:
Freigegeben:
Nov 10, 2014
ISBN:
9783956173103
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

In den Händen des Satans (Western) - Pete Hackett

In den Händen des Satans

Western von Pete Hackett

Ein CassiopeiaPress E-Book

© by Author

© 2012 der Digitalausgabe 2012 by AlfredBekker/CassiopeiaPress

www.AlfredBekker.de

1. digitale Auflage 2014 Zeilenwert GmbH

ISBN 9783956173103

Inhalt

Cover

Titel

Impressum

Über den Autor

In den Händen des Satans

Über den Autor

Unter dem Pseudonym Pete Hackett verbirgt sich der Schriftsteller Peter Haberl. Er schreibt Romane über die Pionierzeit des amerikanischen Westens, denen eine archaische Kraft innewohnt, wie sie sonst nur dem jungen G.F.Unger eigen war - eisenhart und bleihaltig. Seit langem ist es nicht mehr gelungen, diese Epoche in ihrer epischen Breite so mitreißend und authentisch darzustellen.

Mit einer Gesamtauflage von über zwei Millionen Exemplaren ist Pete Hackett (alias Peter Haberl) einer der erfolgreichsten lebenden Western-Autoren. Für den Bastei-Verlag schrieb er unter dem Pseudonym William Scott die Serie Texas-Marshal und zahlreiche andere Romane. Ex-Bastei-Cheflektor Peter Thannisch: Pete Hackett ist ein Phänomen, das ich gern mit dem jungen G.F. Unger vergleiche. Seine Western sind mannhaft und von edler Gesinnung.

Hackett ist auch Verfasser der neuen Serie Der Kopfgeldjäger. Sie erscheint exklusiv als E-book bei CassiopeiaPress.

In den Händen des Satans

Lieutenant Colonel Jedidiah Williams zügelte sein Pferd vor dem Haupthaus der Shining Star Ranch. Ihm war nach einem Whisky und scharfem Sex zumute, um den Druck in seiner Lendengegend los zu werden.

Es war nicht gerade der nächste Weg von Fort Stanton zum Rio Bonito. Aber was nimmt ein Mann nicht alles auf sich, um seine drängenden körperlichen Bedürfnisse zu befriedigen?

Er rutschte aus dem Kavallerie-McClellan-Sattel, leinte das Pferd neben drei andere, die das Brandzeichen der Circle-M Ranch trugen, und betrat mit sattelsteifen Beinen das Haus. Auf seinem Ritt hatte er eine Entscheidung getroffen. Heute wollte er es der rothaarigen Jaqueline besorgen.

Vorher aber wollte er sich die Trockenheit aus der Kehle spülen.

Er betrat die riesige Halle der Ranch, von der aus eine breite Treppe nach oben zu den 'Arbeitsräumen' der Ladies führte, lenkte seine Schritte zur Bar und blieb unter der Tür stehen.

Marylou Hanson saß mit übereinander geschlagenen Beinen auf einem Barhocker. Die schwarzhaarige Schönheit mit dem leidenschaftlichen Feuer im Blick zeigte viel Fleisch. In Jed Williams' blauer Armeehose begann sein bestes Stück sofort verrückt zu spielen.

Oder soll ich doch bei Marylou einen wegstecken?, fragte er sich. Oder erst Marylou und dann Jaqueline? Ach was, im Endeffekt ist's egal, wo ich meinen Überdruck loswerde. Sie sind beide Zucker.

Hölle und Teufel. Die Hormone vollführten einen wilden Reigen in seinem Körper.

Er ging zum Tresen, baute sich neben Marylou auf. Hi, Sweetheart, weißt du eigentlich, wie sehr du einen Pferdesoldaten wie mich antörnst?

Abel fragte mit todernster Aristokratenmiene: Möchten Sie auch was trinken, Sir?

Marylou lachte. Wäre ja schlimm, wenn es nicht so wäre, Jed. Wie geht's dir?

An einem der Tische hockten zwei der Kerle von der Circle-M. Einer rief jetzt grollend: Gut geht's ihm. Sein Weizen scheint zu blühen. Die Indsmen sind brav und friedlich. Er hat Zeit und Muse, in den Puff zu gehen. Wie könnte es ihm besser gehen?

Gib mir einen Whisky, Abel, murmelte Jed Williams. Er lächelte Marylou verkniffen zu, dann gab er laut und deutlich zu verstehen: Dann geht es mir ja fast so gut wie den Kuhtreibern von der Circle-M. Statt hinter Kuhschwänzen herzujagen treiben sie ihr Unwesen in diesem noblen Hause und vögeln sich den letzten Rest Verstand aus den Hohlköpfen.

Psst, machte Marylou, die genau wusste, wie eine verbale Auseinandersetzung zwischen Soldaten und Cowboys meistens endete. Wir wollen uns doch nicht streiten.

Wir nicht, Honey!, fauchte Hank Baldwin, jener Bursche, der vorhin schon das Wort ergriffen hatte. Er stemmte sich am Tisch in die Höhe. Heh, Pferdesoldat, wenigstens gehören wir als Weidereiter zur Kategorie Mensch. Du in deiner blauen Uniform bist doch nur ein Stück Ausrüstung, die zum Pferde gehört.

Jetzt erst wandte sich Jed dem Cowboy voll zu. Er musterte ihn von oben bis unten. Dann lächelte er fast mitleidig. Das Stück Ausrüstung haut dir gleich eins zwischen die Hörner, dass dir Hören und Sehen vergeht, Kuhhirte.

Marylou legte Jed besänftigend die Hand auf die Schulter. Um dich zu schlagen bist du doch gewiss nicht so weit geritten, Jed, sagte sie schnell.

Hank Baldwin kam um seinen Tisch herum. Mit pendelnden Armen näherte er sich Jed. Ein schiefes Grinsen stand in seinem Gesicht. Okay, Langmesser-Soldat. Ich nehme deine Herausforderung an. Nummeriere deine Knochen, damit du sie hinterher wieder zusammen findest.

Nicht hier drin!, mischte sich Abel mit scharfem, entschiedenem Tonfall ein. Geht hinaus in den Hof. Keine Rauferei in der Bar.

Auf der Treppe draußen in der Halle erklangen schwere Schritte.

Jed nickte. Er hat recht, Kuhhirte. Warum soll die Einrichtung kaputt gehen. Also tragen wir es draußen im Hof aus. Er schaute den zweiten Mann von der Circle-M an, der am Tisch saß. Lass dir von Abel Schaufel und Besen geben, Buddy, damit du zusammen kehren kannst, was ich von deinem Gefährten übrig lasse.

Hank Baldwin übermannte der Zorn. Ich prügle dich aus deiner Uniform!, knirschte er und stieß sich ab.

Wie ein Panther sprang er Jed an. Der Anprall warf diesen gegen die Theke. Blitzartig rutschte Marylou vom Barhocker, um sich in Sicherheit zu bringen.

Baldwin rammte beide Fäuste in Jeds Körper und stieß ihm den Kopf ins Gesicht. Hank Baldwin war nur von dem einen Gedanken beseelt, den Lieutenant zu zerschlagen, ihn fertig zu machen, ihn zu zerbrechen.

Blut sicherte aus Jeds Nase, seine Lippe war aufgeplatzt. Der Angriff war urplötzlich und überraschend gekommen. Baldwin hatte ihn überrumpelt. Jetzt aber schüttelte Jed die Lähmung ab. Ein Knurren stieg aus seiner Brust – dem Knurren eines zornigen Grizzlys vergleichbar. Die Schleier vor seinen Augen zerrissen. Hank Baldwin war dicht vor ihm und holte gerade aus, um ihm eine gerade Rechte gegen das Kinn zu hämmern.

Jeds Knie zuckte hoch. Gleichzeitig duckte er sich. Der Schlag radierte über seinen Schädel hinweg und riss ihm die Mütze mit dem Emblem der Kavallerie, den gekreuzten Säbeln also, vom Kopf.

Baldwin taumelte zurück. Der Kniestoß hatte Jed Luft verschafft. Er spürte die Wirkungen von den beiden Schlägen in den Leib, war aber hart genug, sie zu ertragen. Er hob die Fäuste und atmete tief durch.

Aufhören!, brüllte Abel, aber es war wie in den Wind gesprochen.

Jed drückte sich von der Theke ab. Baldwin kam auf ihn zugeflogen. Der Lieutenant steppte einen halben Schritt zur Seite und vollführte eine halbe Körperdrehung. Der Cowboy prallte gegen den Schanktisch, dass dieser ächzte und der Whisky, den Abel zwischenzeitlich für Jed hingestellt hatte, über den Glasrand schwappte.

Aber auch Baldwin war hart im Nehmen. Er wirbelte herum und – lief in einen mörderischen Schwinger hinein, den Jed aus der Hüfte abgefeuert hatte. Sein Kopf wurde in den Nacken geschleudert. Er taumelte zwei Schritte zurück. Seine Augen waren glasig.

Jed folgte dem Burschen. Seine Rechte schoss vor und bohrte sich in Baldwins Magengrube. Mit einem wilden Aufschrei quittierte der Cowboy diesen Schlag. Sein Oberkörper wurde nach vorn geworfen, genau in Jeds nächsten Aufwärtshaken hinein. Der Schwinger richtete Baldwin auf. Und wieder traf es ihn in den Magen. Erneut verbeugte er sich unfreiwillig vor Jed. Er presste beide Hände gegen die Stelle, wo er den Treffer kassiert hatte, japste nach Luft und stöhnte.

Okay, knurrte Jed, nimm das noch, weil du die Armee im allgemeinen und einen Lieutenant Colonel im besonderen beleidigt hast.

Mit einem Uppercut schickte er Hank Baldwin auf die Dielen.

Der Cowboy lag gurgelnd und ächzend am Boden und hatte große Not.

Jed massierte sich die schmerzenden Knöchel.

Bei der Tür klatschte jemand Beifall. Ein grollendes Organ rief: Bravo, Pferdesoldat. Ein prächtiger Kampf.

Jed nahm seinen Whisky und trank das Glas mit einem Zug leer. Die scharfe Flüssigkeit brannte in seiner Speiseröhre hinunter und ließ ihn hüsteln, denn er war von dem Kampf etwas außer Atem.

Er schaute zur Tür.

Da stand Curly Short, der Vormann der Circle-M. Sein linker Arm lag jetzt, nachdem er nicht mehr klatschte, um Jaquelines Schultern. Er hielt sie fest wie sein Eigentum. Short rief: Allerdings ist Hank Baldwin nicht gerade das Gelbe vom Ei, wenn es darum geht, mit den Fäusten einen echten Kampf zu bestehen. Willst du mit mir einen Tanz wagen, Pferdesoldat? Wetten, dass du es dann bist, der den Fußboden küsst. Und dabei habe ich mich soeben oben bei Jaqueline schon ziemlich verausgabt.

Er lachte. Es hörte sich an, als stürzte ein Turm aus leeren Blechbüchsen ein.

Jetzt ist es genug! Marylou rief es mit Entschiedenheit. Sie trat zu Jed hin und nahm ihn bei der Hand. Komm. Gehen wir hinüber in mein Zimmer. Ich werde dich verarzten.

Jaqueline versetzte Curly Short einen leichten Stoß in die Rippen. Und du hältst dich zurück, Sonny. Oder ich mach dir das nächste Mal einen Knoten in deinen Schlauch.

Sie zog Curly Short in

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