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Gottes übernatürliche Versorgung: Entdecke den Weg zu einem Leben aus Seiner Fülle

Gottes übernatürliche Versorgung: Entdecke den Weg zu einem Leben aus Seiner Fülle

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Gottes übernatürliche Versorgung: Entdecke den Weg zu einem Leben aus Seiner Fülle

Länge:
296 Seiten
3 Stunden
Freigegeben:
15. Feb. 2018
ISBN:
9783926395801
Format:
Buch

Beschreibung

In mehr als 2000 Verweisstellen hat die Bibel etwas zum Thema Geld zu sagen. Auf einfache und sensible Weise schildert der Autor anhand vieler persönlicher Erlebnisse und ausgewählter Schriftstellen die Prinzipien übernatürlicher Versorgung.

Durch dieses Buch wirst du erfahren, dass Gott unbedingt Wohlstand und Wohlergehen für dich möchte, damit du alles hast, was du brauchst, um seinen Willen in deinem Leben umsetzen zu können. Einfache Schritte leiten dazu an, falsche und nicht schriftgemäße Überzeugungen zum Thema Geld, Wohlstand und göttlicher Versorgung gegen die Wahrheiten aus Gottes Wort auszutauschen.

Reinhard Hirtler hat selbst in ausweglos erscheinenden Situationen erlebt, wie Gott ihn übernatürlich versorgt hat und lädt dich dazu ein, dies auch zu erfahren.
Freigegeben:
15. Feb. 2018
ISBN:
9783926395801
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Gottes übernatürliche Versorgung - Reinhard Hirtler

1  

Sind Wohlstand und Wohlergehen biblisch?

Meiner Meinung nach bedeuten Wohlstand und Wohlergehen¹ , dass wir alles haben, was wir brauchen, um den Willen Gottes in unserem Leben umsetzen zu können. Aber meine Meinung ist nicht wirklich wichtig. Lass uns schauen, lieber Leser, was die Bibel zu diesem Thema zu sagen hat. Wir werden feststellen, dass sich Wohlstand und Wohlergehen in der Bibel nicht auf Geld beschränken. Im englischen Neuen Testament werden die Worte „prosper und „prosperity, (erfolgreich sein, im Wohlstand leben etc.) nur vier Mal verwendet:

„Diese versammelte er samt den Arbeitern desselben Faches und sprach: Ihr Männer, ihr wisst, dass von diesem Gewerbe unser Wohlstand (engl. „prosperity) kommt. (Apg 19,25)

„Als der aber herbeigerufen worden war, fing Tertullus an, ihn anzuklagen, und sprach: Dass wir in großem Frieden leben unter dir und dass diesem Volk viele Wohltaten („prosperity) widerfahren sind durch deine Fürsorge, edelster Felix, (Apg 24,2) (Lut 1984)

„An jedem ersten Tag der Woche lege ein jeder von euch bei sich etwas zurück und sammle an, so viel ihm möglich ist („as he may prosper), damit die Sammlung nicht erst dann geschieht, wenn ich komme. (1 Kor 16,2) (Lut 1984)

„Mein Lieber, ich wünsche, dass es dir in allen Dingen gut gehe („prosper) und du gesund seist, so wie es deiner Seele gut geht („prosper)." (3 Joh 1,2) (Lut 1984)

Im Griechischen wird dieses Wort hauptsächlich im Sinne von erfolgreich sein, gedeihen, zu Wohlstand kommen, verwendet. Es ist sehr interessant, dass es im Neuen Testament kaum eine Lehre über Wohlstand gibt. Wie kommt das? Darauf werde ich später noch detaillierter eingehen. Aber ich glaube, dass die Briefschreiber des Neuen Testaments, als sie die Gläubigen darüber lehrten, wie der Lebensstil im Neuen Bund aussieht, davon ausgingen, dass sie verstanden hatten, dass Wohlstand und göttliche Versorgung ein Teil des Erlösungsgeschenks sind, das uns durch das wunderbare Leben in Christus zuteil wird.

Im Alten Testament wird das Wort „Prosperity (Wohlstand, Wohlergehen) sehr häufig verwendet. Im hebräischen Urtext werden verschiedene Worte für „Prosperity benutzt: „Fortschritt machen; erfolgreich sein; sich lohnen/sich rentieren; aufwachsen/heranwachsen; reich sein; Großes vollbringen; Einblick/Verständnis/Erkenntnis haben; klug/umsichtig handeln; Vollständigkeit, Sicherheit; Gesundheit".

Möchte Gott seine Kinder segnen?

Wenn wir die Bibel studieren, können wir nur zu der einen Schlussfolgerung kommen, nämlich: Gott möchte, dass es seinen Kindern gut geht. Als Gott die Erde geschaffen hat, hat er sie verschwenderisch schön gestaltet. Er hat den Garten Eden nicht nur notdürftig ausgestattet, damit Adam und Eva gerade so genug hatten, sondern er wollte, dass sie den Überfluss genießen. Das zeugt von Gottes Großzügigkeit. Gott hat Adam und Eva nicht zuerst mit einem Katalog von Regeln und Anweisungen ausgestattet, sondern sie mit Überfluss gesegnet.

In 1. Mose 1,27-28 heißt es:

„Und Gott segnete sie; und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan; und herrscht über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über alles Lebendige, das sich regt auf der Erde!"

Viele Christen haben ihr Augenmerk auf das Gebot Gottes gerichtet, dass Adam und Eva fruchtbar sein und sich multiplizieren sollten. Das ist in einer Weise auch legitim, denn es war das erste Gebot, das Gott den Menschen gab. Aber bevor Gott ihnen dieses Gebot gab, hat er etwas sehr bedeutsames getan. Er segnete sie. So sieht wirklicher Wohlstand aus, den wir schon ganz am Anfang der Bibel finden. Wir werden niemals in der Lage sein, den Plan Gottes für unser Leben zu erfüllen, es sei denn, er versorgt uns mit allem, was wir dafür brauchen.

2  

Kommen Wohlstand und Wohlergehen von Gott?

In 1. Mose 12,1-2 erscheint Gott dem Abraham und teilt ihm mit, dass er ihn segnen würde:

„Der Herr aber hatte zu Abram gesprochen: Geh hinaus aus deinem Land und aus deiner Verwandtschaft und aus dem Haus deines Vaters in das Land, das ich dir zeigen werde! Und ich will dich zu einem großen Volk machen und dich segnen und deinen Namen groß machen, und du sollst ein Segen sein."

Es war nicht Abrahams Idee, Gott um einen Segen zu bitten, sondern es war Gottes Idee, Abraham zu segnen. Gottes Herz sehnt sich danach, seine Kinder zu segnen. Und das brachte er Abraham gegenüber durch diesen Segenszuspruch zum Ausdruck. Gott begann die Unterhaltung, nicht Abraham. Wenn wir das Leben von Abraham studieren, können wir sehen, dass Gott ihn sehr reich werden ließ. Damit war Gottes Segen nicht nur ein geistlicher, sondern auch ein materieller.

Auch das Leben von Joseph zeigt uns das Anliegen Gottes, seine Kinder zu segnen. In 1. Mose 39,3 heißt es:

„Und sein Herr sah, dass der HERR mit ihm war; denn alles, was er tat, das ließ der HERR in seiner Hand glücken." (Lut 1984)

Hier wird das Leben Josephs in der Sklaverei beschrieben. Sogar als er als Sklave lebte, nachdem er von seinen eigenen Brüdern verraten und verkauft worden war, war Gott fest entschlossen, ihn zu segnen. Dieser Segen hatte offensichtlich nichts mit seinen Talenten oder Begabungen zu tun, sondern kam direkt von Gott. Sogar ein nicht-christlicher Herrscher musste anerkennen, dass es der Herr war, der Joseph in allem Gelingen schenkte. Wir müssen diese wichtige Wahrheit verstehen. Wir brauchen uns nicht auf unsere eigene Stärke, Weisheit oder Begabungen verlassen, damit wir Gelingen haben. Auch im Alten Testament offenbarte Gott den Wunsch, eines seiner Kinder zu segnen, so dass das sogar für seinen ungläubigen Herrn offensichtlich wurde.

Die meisten Christen kennen die Geschichte von Joseph. Weil er nicht gegen Gott oder seinen Herrn sündigen wollte, rannte er vor der Frau seines Herrn weg, als sie ihn zum Ehebruch anstiften wollte. Voller Wut und Eifersucht und weil sie sich abgelehnt fühlte, überzeugte sie ihren Mann, Josephs Herrn, dass Joseph versucht habe, sie zu vergewaltigen. Daraufhin warf sein Herr ihn voller Zorn ins Gefängnis. Nun könnte man annehmen, dass der Segen jetzt endete, da er im Gefängnis war. Aber der wahre Segen, der allein von Gott kommt, ist nicht von natürlichen Umständen abhängig. In 1. Mose 39,23 heißt es:

„Der Kerkermeister kümmerte sich nicht im Geringsten um irgendetwas, das [Joseph] in die Hand nahm; denn der HERR war mit ihm, und der HERR ließ alles gelingen, was er tat."

Hier sehen wir einmal mehr, dass das Gelingen nicht von uns oder den Umständen abhängig ist, sondern dem Wunsch Gottes entspringt, uns zu segnen.

3  

Gottes Verheißung für seine Kinder

In 5. Mose 30,5 steht:

„Und der Herr, dein Gott, wird dich in das Land zurückbringen, das deine Väter besessen haben, und du wirst es in Besitz nehmen, und er wird dir Gutes tun und dich mehren, mehr als deine Väter."

Durch die ganze Bibel hindurch sehen wir immer wieder, dass Gott seinen Kindern nicht nur den Segen verheißen hatte, sondern dass es ihm auch wichtig war, diesen Segen ins Sichtbare zu bringen.

Am 18. Januar 2014 hatte ich eine besondere prophetische Begegnung mit Gott. Ich wachte sehr früh am Morgen auf und Gottes Gegenwart war stark wahrnehmbar in meinem Zimmer. Dann sprach Gott, der Vater, für 56 Minuten lang auf eine Art und Weise, dass ich ganz klar seine Stimme hören konnte. Er sprach mit mir über verschiedene Dinge in unterschiedlichen Teilen der Welt. Unter anderem sagte er mir, dass er gerne alle seine Kinder finanziell segnen möchte. Er möchte, dass alle seine Kinder finanziell gesegnet sind, damit das Evangelium in allen Nationen verkündet und Sein Reich gebaut werden kann. Und er möchte, dass es nie einen Mangel an Finanzen gibt, der dann die Umsetzung seiner Ziele beeinträchtigen würde. Ich weiß, dass ich jetzt keine Bibelverse zitiere, aber ich nehme dich hinein in eine Erfahrung, die ich gemacht habe. Sei ganz frei, mein Erlebnis in Frage zu stellen oder anzuzweifeln. Aber für mich war das eine sehr reale Erfahrung.

Einer der wahrscheinlich am meisten zitierten Bibelverse zum Thema „Gottes Versorgung seiner Kinder" steht in 5. Mose 28. Vor einigen Jahrzehnten, als ich gerade errettet war, mochte ich diesen Teil der Bibel überhaupt nicht. Ich war nämlich sehr religiös erzogen worden. Mir wurde erzählt, wie schrecklich es sei, Gott nicht zu gehorchen, und was das für Flüche nach sich ziehen würde. So war es aufgrund dieser Bibelstelle für mich unmöglich, an die Segnungen Gottes zu glauben. Wenn du religiös bist, wie kannst du Gott jemals so völlig im Gehorsam folgen, dass du nicht einmal versagst? In unserer eigenen Stärke haben wir keinerlei Sieg über die Sünde. Heute liebe ich diese Schriftstelle, weil ich sie im Licht des Neuen Bundes lese. Sie zeigt mir das Herz Gottes und sein Verlangen, mich überfließend zu segnen. Christus hat den Preis bezahlt, damit ich in allen Segnungen Gottes und in seiner Versorgung leben kann. Ich bin befreit vom Fluch des Gesetzes und habe durch Christus alle Segnungen Gottes ererbt. Diese wunderbaren Verheißungen gehören mir, weil Christus das Gesetz erfüllt und es niemals übertreten hat, und ich jetzt, allein aus Glauben, in Christus bin. Schauen wir uns diese wunderbare Verheißung genauer an:

„Es wird aber geschehen, wenn du der Stimme des HERRN , deines Gottes, wirklich gehorchst und darauf achtest, alle seine Gebote zu tun, die ich dir heute gebiete, dann wird dich der HERR, dein Gott, als höchstes über alle Völker der Erde setzen. Und alle diese Segnungen werden über dich kommen und dich erreichen, wenn du der Stimme des HERRN, deines Gottes, gehorchst: Gesegnet wirst du sein in der Stadt und gesegnet auf dem Feld. Gesegnet wird sein die Frucht deines Leibes und die Frucht deines Landes, die Frucht deines Viehs, der Wurf deiner Rinder und die Zucht deiner Schafe. Gesegnet wird sein dein Korb und dein Backtrog. Gesegnet wirst du sein bei deinem Eingang und gesegnet bei deinem Ausgang. Der HERR wird deine Feinde, die sich gegen dich auflehnen, vor dir geschlagen dahingeben; auf einem Weg werden sie gegen dich ausziehen und auf sieben Wegen vor dir fliehen. Der HERR wird dem Segen gebieten, dass er mit dir sei in deinen Scheunen und in allem, was du unternimmst, und er wird dich segnen in dem Land, das dir der HERR, dein Gott, gibt. Der HERR wird dich als heiliges Volk für sich bestätigen, wie er dir geschworen hat, wenn du die Gebote des Herrn, deines Gottes, hältst und in seinen Wegen wandelst; dann werden alle Völker auf Erden sehen, dass der Name des HERRN über dir ausgerufen ist, und werden sich vor dir fürchten. Und der HERR wird dir Überfluss geben an Gütern, an der Frucht deines Leibes, an der Frucht deines Viehs und an der Frucht deines Ackers, in dem Land, von dem der HERR deinen Vätern geschworen hat, dass er es dir gebe. Der HERR wird dir den Himmel, seinen guten Schatz, auftun, um deinem Land Regen zu geben zu seiner Zeit, und um alle Werke deiner Hände zu segnen. Und du wirst vielen Völkern leihen; du aber wirst dir nichts ausleihen müssen. Und der HERR wird dich zum Haupt setzen und nicht zum Schwanz; und es wird mit dir immer nur aufwärtsgehen und nicht abwärts, wenn du den Geboten des HERRN, deines Gottes, gehorchst, die ich dir heute gebiete, dass du sie bewahrst und tust" (5. Mose 28,1-3)

Vers 2 verheißt uns, dass wir nicht nur alle diese Segnungen empfangen werden, sondern dass sie sogar über uns kommen werden. Wie wunderbar. Du lebst einfach dein Leben mit Jesus, liebst IHN, vertraust IHM und genießt die Wohltaten des Neuen Bundes. Und Gott will dich nicht nur segnen, sondern seine Segnungen werden ganz unerwartet und ohne dass du damit gerechnet hast auf dich kommen. Wenn du über diese Verse nachdenkst, wirst du erkennen, dass hier der wahre Wohlstand beschrieben wird. In diesen Versen geht es um den Sieg über den Feind, es geht um den Segen für unsere Kinder, um materiellen Segen und es geht um Bankkonten, die sich im Plus und nicht im Minus bewegen.

Aber den besten Teil dieser Verheißung finden wir in Vers 10: „Dann werden alle Völker auf Erden sehen, dass der Name des HERRN über dir ausgerufen ist, und werden sich vor dir fürchten."

Wenn der Segen des Herrn auf uns ist, wird die Welt sehen, dass es einen Unterschied gibt zwischen ihr und uns. Die Welt wird sehen: Gott ist mit uns. Wir leben in seiner göttlichen Gunst. Seine Kraft, Liebe und Freundlichkeit schenkt uns Gelingen. Und das macht den Unterschied zwischen ihnen und uns aus. Wenn wir lernen, im Frieden und in seiner übernatürlichen Versorgung zu leben, verherrlichen wir seinen Namen.

4  

Gottes Verlangen, seine Kinder zu segnen

In Psalm 112,1-3 steht:

„Hallelujah! Wohl dem, der den Herrn fürchtet, der große Freude hat an seinen Geboten! Sein Same wird gewaltig sein auf Erden; das Geschlecht der Aufrichtigen wird gesegnet sein. Reichtum und Fülle ist in seinem Haus, und seine Gerechtigkeit bleibt ewiglich bestehen."

Diese Verheißung kann eindeutiger nicht sein. Es geht um die Generation der Gerechten. Durch Jesus Christus sind wir die Gerechtigkeit Gottes. Die Schriftstelle drückt so wunderbar Gottes Herz und Verlangen aus, dass Seine Kinder gesegnet sind. Es gibt hunderte ähnlicher Schriftstellen, die uns eindeutig zeigen, dass es Gottes Wunsch ist, seine Kinder zu segnen. In 5. Mose 7,14 steht:

„Gesegnet wirst du sein vor allen Völkern. Es wird kein Unfruchtbarer und keine Unfruchtbare unter dir sein, auch nicht unter deinem Vieh…"

Schau dir diese wunderbare Verheißung an. Gott verheißt nicht nur, dass seine Kinder nicht unfruchtbar sein würden, sondern er schließt auch ihr Vieh in diese Verheißung ein. Wenn das Vieh nicht unfruchtbar ist, führt das zu materiellem Wohlstand. Gott zeigt hier einmal mehr sein Verlangen, seine Kinder segnen zu wollen. Das ganze Alte Testament ist voller Schriftstellen, die nicht nur den Wohlstand von Gottes Volk verheißen, sondern auch Gottes Herzensverlangen ausdrücken, es zu tun.

Wenn du durch die Bibel gehst und dir eine Schriftstelle nach der anderen anschaust, in der es um die Verheißung von Wohlstand geht, wirst du etwas sehr Interessantes herausfinden. Normalerweise ging die Initiative immer von Gott aus und nicht von den Menschen. Es waren nicht die Menschen, die Gott um Wohlstand baten, sondern es war Gott, der ihnen versprach, sie zu segnen. Wir müssen diese wichtige Wahrheit unbedingt verstehen.

An keiner Stelle der Bibel oder der Menschheitsgeschichte offenbart sich Gottes Großzügigkeit so klar wie am Kreuz von Golgatha. Dort hat Gott sein Alles gegeben. Gott konnte nicht mehr als seinen geliebten Sohn geben. Das Kreuz offenbart nicht nur Gottes Liebe, sondern auch seine Großzügigkeit.

In 5. Mose 15,6 steht:

„Denn der Herr, dein Gott, wird dich segnen, wie er es dir verheißen hat. So wirst du vielen Völkern leihen, du aber wirst dir nichts leihen müssen; du wirst über viele Völker herrschen, sie aber werden nicht über dich herrschen."

Auch hier sehen wir Gottes eindeutigen Herzenswunsch, seine Kinder materiell zu segnen. Gott möchte nicht, dass seine Kinder gerade mal genug für sich selber haben. Er will, dass sie in der Lage sind, anderen großzügig zu geben, anstatt selber ausleihen zu müssen.

Gott sagt dann weiter in Vers 10:

„sondern du sollst ihm willig geben, und dein Herz soll nicht verdrießlich sein, wenn du ihm gibst; denn dafür wird der Herr, dein Gott, dich segnen in all deinem Tun und in allem, was du unternimmst."

5  

Gott ist ein guter Vater

Viele Christen projizieren die Erfahrungen, die sie mit ihren irdischen Vätern gemacht haben, auf Gott, ihren himmlischen Vater. Das geschieht sehr oft, ist aber ein schrecklicher Fehler, denn Gott ist ein besserer Vater als der beste irdische Vater, den man je auf der Erde haben könnte. Wenn dein Vater aus irgendeinem Grund kein guter Versorger für dich war, dann wirst du Schwierigkeiten haben zu glauben, dass dein himmlischer Vater dich großzügig versorgen wird. Das war auch die Erfahrung, die meine Frau und ich gemacht hatten. Wir sind beide aus unterschiedlichen Gründen sehr arm aufgewachsen. Es fehlte an materieller Versorgung. Aber in seiner Gnade hat Gott unsere Herzen verwandelt, sodass wir ihn als den Vater sehen können, der er wirklich ist.

In Matthäus 7,7-11 erzählt Jesus eine Geschichte.

„Bittet, so wird euch gegeben; sucht, so werdet ihr finden; klopft an, so wird euch aufgetan! Denn jeder, der bittet, empfängt; und wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird aufgetan. Oder ist unter euch ein Mensch, der, wenn sein Sohn ihn um Brot bittet, ihm einen Stein gibt, und, wenn er um einen Fisch bittet, ihm eine Schlange gibt? Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben versteht, wie viel mehr

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