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Arztroman Sammelband 3 Romane: Ein Kind für Dr. Büttner /Ein Baby ist mein Herzenswunsch / Eine Liebe – ein ganzes Leben lang

Arztroman Sammelband 3 Romane: Ein Kind für Dr. Büttner /Ein Baby ist mein Herzenswunsch / Eine Liebe – ein ganzes Leben lang

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Arztroman Sammelband 3 Romane: Ein Kind für Dr. Büttner /Ein Baby ist mein Herzenswunsch / Eine Liebe – ein ganzes Leben lang

Länge:
464 Seiten
5 Stunden
Freigegeben:
Aug 4, 2019
ISBN:
9781386408192
Format:
Buch

Beschreibung

Arztroman Sammelband 3 Romane: Ein Kind für Dr. Büttner /Ein Baby ist mein Herzenswunsch / Eine Liebe – ein ganzes Leben lang

Drei Romane von A.F.Morland, Horst Weymar Hübner und Glenn Stirling!

Eine körperlich behinderte junge Frau und ihr glühender Kinderwunsch – Dr. Florian Winter steht vor einer großen Herausforderung. Zudem muss er sich mit den Schattenseiten seiner Beliebtheit herumschlagen, denn durch seine konsequente Haltung und seine intelligente Autorität hat er sich offenbar Feinde gemacht und jemand versucht ihn zu "stalken". Als sei dies nicht genug, hat er sich auch noch mit der rätselhaften "Kanülen-Affäre" zu beschäftigen. Aber während des aufreibenden Klinikalltages gibt es für den sympathischen Gynäkologen auch immer wieder wunderbare Lichtblicke …

Freigegeben:
Aug 4, 2019
ISBN:
9781386408192
Format:
Buch

Über den Autor

A. F. Morland schrieb zahlreiche Romane und ist der Erfinder der Serie Tony Ballard.


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Buchvorschau

Arztroman Sammelband 3 Romane - A. F. Morland

Arztroman Sammelband 3 Romane:  Ein Kind für Dr. Büttner /Ein Baby ist mein Herzenswunsch / Eine Liebe – ein ganzes Leben lang

Drei Romane von A.F .Morland, Horst Weymar Hübner und Glenn Stirling!

Eine körperlich behinderte junge Frau und ihr glühender Kinderwunsch – Dr. Florian Winter steht vor einer großen Herausforderung. Zudem muss er sich mit den Schattenseiten seiner Beliebtheit herumschlagen, denn durch seine konsequente Haltung und seine intelligente Autorität hat er sich offenbar Feinde gemacht und jemand versucht ihn zu „stalken. Als sei dies nicht genug, hat er sich auch noch mit der rätselhaften „Kanülen-Affäre zu beschäftigen. Aber während des aufreibenden Klinikalltages gibt es für den sympathischen Gynäkologen auch immer wieder wunderbare Lichtblicke ...

Ein Kind für Dr. Büttner

von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 108 Taschenbuchseiten.

Nachdem der alte Schreiner, der Vater der Geschwister Erich und Loni Zielstorff gestorben ist, stehen die Geschwister vor dem Ruin. Erich versucht, einen Bankrott der geerbten Schreinerei zu verhindern. Es muss ein Wunder geschehen.

Seine Schwester Loni erlebt derweil in der Liebe einige Kapriolen, die viel Kraft kosten. Ein Unfall, den sie selber verschuldet hat durch ihren Übermut, verändert ihr Leben und nun muss sie sich einigen Turbulenzen stellen, wobei ihr das Team der Wiesen-Klinik hilfreich zur Seite steht.

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Die Hauptpersonen des Romans:

Loni Zielstorff - Sie begegnet der Liebe gleich zweimal, und das bleibt nicht ohne Folgen.

Erich Zielstorff - Ihr Bruder übernimmt die väterliche Schreinerei, die kurz vor dem Bankrott steht. Er hat einige Ideen, wie er den Betrieb retten könnte.

Paul Breitenbach - Mit einem Sturz vom Rad beginnt für ihn das große Glück. Aber zunächst sieht es nicht danach aus.

Sowie Chefarzt Dr. Richard Berends, seine Frau Charlotte und das Team der Wiesen-Klinik.

1

Loni Zielstorff weinte leise. Immer wieder putzte sie sich geräuschvoll die Nase. Ihre blauen Augen waren rotgeweint.

„Wir haben getan, was wir konnten, sagte Dr. Berends. „Aber wenn die Krankheit einmal soweit fortgeschritten ist... Er seufzte. „Der Medizin sind Grenzen gesetzt. Ihr Vater hätte früher zu uns kommen sollen, gleich bei den ersten Anzeichen der Beschwerden. Viele Menschen begehen diesen Fehler. Sie warten so lange, bis es zu spät ist, haben nicht den Mut, ein Krankenhaus aufzusuchen und wenn sie sich dann endlich dazu entschließen, stehen wir ihrer Krankheit machtlos gegenüber. Es hilft keine Operation mehr, kein Medikament. Wir können nur noch für ein Ende ohne allzu große Schmerzen sorgen."

Erich Zielstorff, Lonis Bruder, ballte bitter die Hände zu Fäusten.

„Vater hat sein ganzes Leben gerackert. Er hatte keine Zeit, krank zu sein, sich mal auszukurieren. Er arbeitete buchstäblich bis zum Umfallen. Und wofür? Mit seiner Schreinerei ging es ständig bergab. Die großen Fabriken drückten ihn mit ihren Billigangeboten an die Wand. Die Qualität, die er lieferte, auf die er so stolz war, wollte sich niemand mehr leisten. Ein Schrank muss heute nicht mehr für die Ewigkeit gebaut sein. Man kauft ihn billig, hat ihn ein paar Jahre und schmeißt ihn dann wieder raus. Wir leben in einer Wegwerfgesellschaft. Damit konnte sich Vater nicht abfinden. Er baute seine Schränke weiterhin für Generationen. Er hat sich totgearbeitet, Dr. Berends. Und es hatte nicht mal einen Sinn."

Loni schluchzte und strich sich eine blonde Strähne aus dem aparten Gesicht. Sie und ihr Bruder sahen sich nicht im entferntesten ähnlich.

Erich war groß, dunkelhaarig und muskulös, während sie zierlich und schmal wie eine Elfe war. Niemand hätte sie für Geschwister gehalten.

Umständlich stand Erich Zielstorff nun auf.

„Komm, Loni, wir gehen."

Sie erhob sich und wischte sich die Tränen von den blassen Wangen. Auch Dr. Richard Berends stand auf. Erich Zielstorff reichte ihm die Hand.

„Danke für alles."

Der Chefarzt nickte stumm. Er reichte auch Loni die Hand, dann verließen die beiden sein Büro. Die junge Frau wurde von ihrem Bruder gestützt. Er ging betont aufrecht, wirkte trotzig. Sollten die Schläge, die ihm das Schicksal bescherte, noch so hart sein, er würde sich nicht unterkriegen lassen. Diesen Eindruck erweckte er.

Seine Schwester war nicht so stark. Sie konnte nicht verbergen, dass sie sich elend fühlte.

Draußen stießen sie beinahe mit Dr. Jürgen Büttner zusammen. Der junge Chirurg, eine hochqualifizierte Kraft, arbeitete eng mit dem Chefarzt der Wiesen-Klinik zusammen.

Dr. Berends schätzte ihn sehr, denn er war nicht nur äußerst tüchtig, sondern auch sehr zuverlässig.

Privat war Dr. Büttner unermüdlich auf der Suche nach der richtigen Frau. Woran es lag, dass er sie nicht finden konnte, wusste niemand, nicht einmal er selbst.

Lag es an ihm? Legte er zu hohe Maßstäbe an? Kam kein weibliches Wesen dem Idealbild seiner Traumfrau Cosima, die vor Jahren gestorben war, nahe genug, dass er die Suche beenden konnte?

Der Chirurg verliebte sich oft, doch zumeist handelte es sich nur um ein rasch aufloderndes Strohfeuer, das sehr bald schon wieder erlosch und sich an einer anderen „Flamme" aufs neue entzündete.

„Entschuldigen Sie", sagte er und trat zur Seite.

Loni Zielstorff hob ihr schmales Gesicht und schaute den gutaussehenden Arzt traurig an. Ihre Blicke begegneten sich nur für einen kleinen Augenblick, dann gingen sie aneinander vorbei.

Aber irgendetwas blieb in ihnen beiden hängen, ohne dass es ihnen bewusst wurde.

Dr. Büttner war gekommen, um ein paar Fragen zu klären, die den Operationsplan betrafen. Er schloss die Tür.

„Wer war das?", fragte er.

„Loni und Erich Zielstorff", antwortete Dr. Berends.

Dr. Büttner wusste Bescheid. „Hübsches Mädchen", bemerkte er und setzte sich, als ihm Dr. Berends Platz anbot.

2

„Jetzt haben wir nur noch uns beide", sagte Erich Zielstorff während der Heimfahrt. „Was auch immer kommt, Loni, wir müssen wie Pech und Schwefel Zusammenhalten. Ich werde versuchen, die Talfahrt unseres Betriebs zu stoppen. Wir müssen die Schulden senken, die Auftragslage verbessern, umdenken, umorganisieren. Wir haben gute Leute. Ich möchte keinen entlassen müssen. Zwei von ihnen arbeiten schon länger in unserer Schreinerei, als wir beide auf der Welt sind. Sie haben Familie. Ich kann sie nicht auf die Straße setzen. Wenn ich aber so weitermache, wie Vater den Betrieb geführt hat, sind wir schon bald bankrott. Immer wenn ich von Änderungen sprach, wurde Vater fuchsteufelswild. Er wollte nichts davon wissen. Das Unternehmen ist krank, aber Vater war nicht bereit, etwas zu seiner Sanierung beizutragen. Er hinterlässt uns einen Trümmerhaufen.

„Bitte, Erich", sagte Loni mit dünner Stimme.

„Entschuldige. Ich kritisiere Vater nicht. Ich habe ihn genauso geliebt wie du, und es schmerzt mich ebenso wie dich, dass er nicht mehr bei uns ist. Vater war der beste Schreiner, den es gab, aber er war ein schlechter Geschäftsmann. Ich hoffe, ich kann die Fehler, die er gemacht hat, noch ausbessern."

Sie erreichten ihr kleines Haus, das ihr Vater mit seinen eigenen Händen und wenig Unterstützung gebaut hatte und als Loni die Holzbank sah, auf der Vater so gern - jedoch viel zu selten - gesessen hatte, fing sie wieder an zu weinen.

Das Haus war an der Nordseite mit immergrünem Efeu berankt und in einem kleinen Gärtchen davor blühten farbenfrohe Blumen, an deren Schönheit sich der alte Schreiner kaum mal erfreut hatte.

Er hat nie gelebt, dachte Loni unendlich traurig. Er hat immer nur gearbeitet und nicht verstanden, warum ihm der Erfolg versagt blieb.

Vielleicht hätte er wirklich auf Erich hören sollen.

In der angrenzenden Werkstatt wurde nicht gearbeitet. Als Erich Zielstorff die Nachricht bekommen hatte, dass sein Vater gestorben war, hatte er die Arbeiter nach Hause geschickt.

Die Stille, die herrschte, war bedrückend. Erich führte seine Schwester ins Haus. Loni sank in einen Sessel und starrte geistesabwesend die Wand an.

Erich goss Kognak in zwei Schwenker.

„Es gibt so viele Dinge zu erledigen, wenn ein Mensch stirbt und alles sollte möglichst sofort geschehen, aber, Herrgott nochmal, mir steht jetzt nicht der Sinn danach. Das Leben ist rücksichtslos und grausam. Es lässt uns nicht einmal die Zeit zu trauern. Es sollte jemanden geben, der einem all diese Dinge abnimmt, damit man sich ungestört mit seinem Schmerz auseinandersetzen und ihn bewältigen kann."

Er reichte seiner Schwester den Schwenker.

An der Wand hing ein großes gerahmtes Foto. Es zeigte Lonis und Erichs Eltern. Die Mutter war eine magere unscheinbare Frau gewesen, eine schweigsame Dulderin.

„Sie hatten beide nichts vom Leben, sagte Erich finster. „Haben immer nur gespart, sich nie einen Urlaub geleistet, zäh und verbissen eine Firma aufgebaut, die nichts abwirft. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie jemals glücklich waren.

„Doch, Erich, das waren sie. Sie waren es miteinander und mit uns."

„Mit uns, entgegnete der Bruder, „Wir zwei verkörperten für sie doch nur zusätzliche Sorgen. Es waren zwei hungrige Mäuler mehr satt zu kriegen. Wir haben uns nicht darum gekümmert, wie sie es schafften, woher sie das Geld nahmen, mit dem sie unsere Wünsche finanzierten, die manchmal beinahe unverschämt waren. »Wieso hat Wilhelm ein Fahrrad und ich nicht? Wieso darf Albert den Schikurs mitmachen und ich nicht? Ich bekam mein Fahrrad und war beim Schikurs dabei. Ach, Loni, warum begreift man als Kind sowenig?

„Weil man erst lernen muss zu verstehen."

„Manchmal frage ich mich, ob es Kinder gibt, die ihre Eltern früher ins Grab bringen. Haben auch wir dazu beigetragen, dass Mutter und Vater nun tot sind?"

Loni schüttelte langsam den Kopf. „Nein, Erich, daran haben wir keine Schuld. Es war ihnen bestimmt." Sie stellte das Glas weg, ohne getrunken zu haben, entschuldigte sich und begab sich in ihr Zimmer.

Erich trank beide Kognaks und er hätte die Gläser am liebsten gegen die Wand geschleudert.

3

Tags darauf traf sich Erich Zielstorff mit einem Mann namens Franz Peter Dehme. Das war ein dicker, kahlköpfiger, unsympathischer Mensch, der geborene Geschäftsmann, gerissen und eiskalt. Die Höflichkeit, mit der er seinen Mitmenschen begegnete, war aufgesetzt und spürbar unaufrichtig. Nichts ging Franz Peter Oehme über den eigenen Vorteil. Böse Zungen behaupteten, er hätte sogar dem Teufel seine Seele verkauft, wenn der Preis gestimmt hätte. Noch bösere Zungen sagten, dass der Teufel Oehmes Seele gar nicht haben wolle.

Der Mann baute Ferienhäuser im In- und Ausland. Er hatte klein angefangen, aber heute gehörte er zu denen, die es geschafft hatten. Aufträge, die er zu vergeben hatte, brachten keine Riesenprofite ein, doch wenn man Oehme zufriedenstellte, konnte man mit weiteren Aufträgen rechnen.

Man verdiente nicht viel, aber Arbeiter und Maschinen waren ausgelastet und darauf kam es Erich Zielstorff an.

Beide Männer saßen in einem gutbürgerlichen Restaurant im Zentrum von Bergesfelden und dinierten fürstlich. Bezahlen würde Erich müssen, denn er hatte Oehme eingeladen.

Und wenn Oehme eingeladen war, wählte er aus, was gut und teuer war und er fand kein Ende. Nach der Vorspeise und der sättigenden Hauptspeise ließ er sich auch die Nachspeise schmecken.

Er trank Whisky pur und türkischen Kaffee und ließ sich vom Kellner eine dicke Zigarre bringen.

„Ihr Vater war der beste Schreiner, den ich kannte, sagte Oehme, nachdem endlich nichts mehr in ihn hineinging. „Aber er war ein lausiger Geschäftsmann.

Erich Zielstorff ärgerte sich. Was Oehme sagte, stimmte zwar, aber der junge Mann wollte es trotzdem nicht hören.

„Ich möchte es besser machen", sagte er mit belegter Stimme.

Franz Peter Oehme nickte überzeugt.

„Das werden Sie, denn schlechter, als Ihr Vater den Betrieb geführt hat, ging’s ja nicht mehr."

Erich Zielstorff schluckte. Wenn er nicht so dringend einen Auftrag von Oehme gebraucht hätte, hätte sich dieser unverschämte Kerl etwas anhören können.

„Sie führen den Betrieb also weiter, sagte Franz Peter Oehme. „Sieht nicht gut aus um das Unternehmen, nicht wahr?

„Ich werde es schon irgendwie schaffen. Mit viel Fleiß und den richtigen Geschäftspartnern..."

„Tja, von Geschäften muss man etwas verstehen. Man muss wissen, wem man Preisnachlässe gewähren muss. Ihr Vater hat alle Kunden gleich behandelt und das war falsch."

Der Geschäftsmann grinste.

„Wir wollen nicht über meinen Vater reden", sagte Erich mit unterdrückter Wut.

„Sind Sie der Ansicht, mir steht keine Kritik zu?", Oehme lachte. „Was haben Sie vor?

„Wir haben Ihnen einen Kosten-Voranschlag gemacht..."

„Wollen Sie Harakiri machen? Ihre Schreinerei ist nicht konkurrenzfähig. Die Maschinen sind überaltert..."

„Sagen wir mal so, die Auftragslage könnte ruhig etwas besser sein", antwortete der Gefragte.

„Ein Witz. Ein echter Witz, unterbrach ihn Oehme. „Wahrhaftig zum Totlachen. Es ist doch wohl klar, dass ich Ihr Offert nicht ernst genommen habe. Mein Lieber, ich bin im Besitz von Angeboten, die fast halb so hoch sind. Wenn Sie die Niedrigangebote unterbieten wollen, müssen Sie mit Verlust arbeiten.

„Auch dann nicht, wenn mein Offert unter dem billigsten Angebot der Konkurrenz liegt?Schließlich kann man mich nicht mit jedermann vergleichen."

„Wie wollen Sie das denn schaffen?"

„Ich finde einen Weg."

„Sie scheinen mir ein Träumer zu sein, Herr Zielstorff."

„Das ist mein Problem, sagte Erich drängend. „Geben Sie mir eine Chance, Herr Oehme.

„Bei gleicher Qualität?"

„Nennen Sie mir die Summe, die es zu unterbieten gilt!"

„Mein lieber Herr Zielstorff, ich bin kein Mitglied der Heilsarmee und auch kein barmherziger Bruder.

„Wen interessiert schon die Qualität? Die Leute wollen billig kaufen."

„Ein alter Spruch lautet: 'Wer billig kauft, kauft teuer' ", sagte Erich Zielstorff.

„Leider muss ich Ihnen jetzt ein bisschen weh tun, mit mir können Sie nämlich nicht rechnen."

„Das kann ich mir nicht leisten. Das Geschäftsleben ist sehr hart, da weht ein rauer Wind. Ich mag Sie. Sie sind ein sympathischer junger Mann, sind dynamisch, haben Ideen, wollen kämpfen. All diese Vorzüge schätze ich an Ihnen sehr, aber wenn es ums liebe Geld geht, darf es keine Sentimentalitäten geben. Mir tut es leid, dass Ihre Firma so schlecht dasteht, aber ich kann es mir nicht leisten, Sie zu unterstützen."

„Aber ich bin bereit, das Offert nochmal in allen Punkten durchzugehen. Ich bin sicher, die Gesamtsumme lässt sich senken. Ich werde rigorose Streichungen vornehmen."

Franz Peter Oehme lehnte sich zurück und paffte genüsslich.  Er musterte Erich Zielstorff von oben herab.

Ich könnte dich ohrfeigen, du mieser, fetter Kerl! dachte Erich angewidert.

„Das verlange ich ja nicht von Ihnen. Ich bitte Sie lediglich, mein Angebot zu berücksichtigen."

„Sie werden es nicht leicht haben, den verfahrenen Karren wieder flott zu kriegen, sagte Oehme. „Ihr Angebot kommt zu spät. Ich habe bereits mit jemand anders abgeschlossen.

Das war eine eiskalte Dusche für Erich Zielstorff. Oehme hatte gewusst, dass dieses Treffen sinnlos war, aber er hatte die Gelegenheit wahrgenommen, sich mal wieder gratis den Wanst vollzuschlagen.

Du bist widerlich! dachte Erich voller Verachtung.

„Vielleicht klappt’s ein andermal", sagte Franz Peter Oehme.

„Ja, sagte Erich Zielstorff wie vor den Kopf geschlagen. „Vielleicht.

Man muss so sein wie Oehme, um zu etwas zu kommen.

4

Als man Alexander Zielstorff zur letzten Ruhe bettete, war es nebelig. Loni Zielstorff ging unglücklich und in Tränen aufgelöst hinter dem Sarg und konnte es immer noch nicht begreifen, dass ihr Vater nicht mehr lebte.

Was ist ein Menschenleben? Nichts. Ein winziges Flämmchen nur, das ungeschützt in der unendlichen Weite des Daseins steht. Ein einziger kräftiger Windstoß genügt und es ist vorbei.

Schwermütige Gedanken gingen der trauernden jungen Frau durch den Kopf. Erich ging neben ihr. Er warf ihr manchmal einen prüfenden Blick zu, als wollte er sich vergewissern, dass sie nicht zusammenbrach.

Von der Grabrede des Priesters bekam Loni kaum etwas mit. Sie fing nur hin und wieder ein paar Wortfetzen auf, dann schweiften ihre Gedanken wieder ab.

Dann warf sie eine dunkelrote Rose ins offene Grab und die Trauergäste, die gekommen waren, um dem Toten das letzte Geleit zu geben, sprachen ihr und ihrem Bruder ihre aufrichtige Anteilnahme aus.

Alles war für Loni Zielstorff irgendwie unwirklich. Sie fühlte sich wie eine stumme Beobachterin, stand gewissermaßen hinter sich selbst.

Natürlich war auch die Belegschaft da. Ein Arbeiter nach dem anderen sprach sein Beileid aus.

Dann war es endlich vorbei, und Erich fuhr mit seiner Schwester nach Hause.

„Der Priester hat gut gesprochen, bemerkte Erich. „Obwohl er Vater nicht gekannt hat, fand er die richtigen, tröstenden Worte.

Er wird sie morgen oder übermorgen mit geringen Abweichungen wieder verwenden, dachte Loni. Worte von allgemeiner Gültigkeit, die auf jedermann passen... Oberflächliche Worte...

Nachdem ihn Franz Peter Oehme hatte abblitzen lassen, hatte Erich andere Aufträge zu bekommen versucht. Er hatte mit vielen Leuten telefoniert, sich mit einigen getroffen, doch bisher war bei all diesen Besprechungen nichts herausgekommen.

Loni arbeitete weiterhin im Büro, erledigte Steuerangelegenheiten, führte die Lohnverrechnung, machte die Buchhaltung, schrieb Briefe.

Es gab ein paar kleine, unbedeutende Aufträge, die Erich am liebsten nicht angenommen hätte. Eine größere Arbeit war nicht in Sicht.

Zahlungen wurden fällig und überfällig. Erich war gezwungen, die Gläubiger zu vertrösten und er konnte den Arbeitern nicht ihren vollen Lohn ausbezahlen.

Das Erbe, das er mit seiner Schwester angetreten hatte, war für ihn ein hartes Joch. Es sah so aus, als würde er aufgeben müssen. Aber dann durfte er eine Diskothek einrichten und Betten für eine kleine Pension am Mondsee bauen.

Und mit dem Geld, das dabei hereinkam, konnte er die größten Löcher stopfen. Aber die Situation blieb für die Schreinerei vorläufig kritisch.

Wie ein Todkranker schleppte sich die Firma dahin. Von einer Genesung konnte nicht die Rede sein. Kein Silberstreifen zeichnete sich am Horizont ab.

Immer wenn es danach aussah, dass Erich nun doch schließen müsse, gab’s noch einen Auftrag, der das Ende hinausschob.

Es war ein schweres sorgenvolles Leben für Erich Zielstorff und seine Schwester.

Drei Monate nach Alexander Zielstorffs Tod steuerte Loni mit ihrem Wagen eine Selbstbedienungstankstelle an. Sie stoppte ihn neben der Zapfsäule und stieg aus.

Das Auto, das hinter ihr hielt, beachtete sie nicht. Als sie die Füllpistole aus der Halterung heben wollte, fragte jemand freundlich:

„Darf ich das für Sie tun?"

Sie wandte sich überrascht um und sah einen jungen gutaussehenden Mann. Es war nicht der Tankwart.

Er kam ihr bekannt vor, aber sie wusste nicht, wo sie ihn schon mal gesehen hatte.

„Sie sind Loni Zielstorff, nicht wahr?", sagte er zu ihrer großen Verblüffung.

„Woher kennen wir uns?", fragte die blonde Frau und strich sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht.

„Wir sind uns in der Wiesen-Klinik begegnet. Ich bin Dr. Jürgen Büttner."

Jetzt erinnerte sich Loni. Sie hatte mit ihrem Bruder Dr. Berends Büro verlassen. Trotz des Schmerzes über den Tod ihres Vaters hatte der junge Arzt einen bleibenden Eindruck in ihr hinterlassen.

Der Chirurg füllte den Tank ihres Wagens. Er stellte sich dabei sehr geschickt an.

„Sie machen das, als hätten Sie’s gelernt", sagte Loni, während Dr. Büttner den Einfüllstutzen in die Zapfsäule hängte.

„Sollte man mich in der Wiesen-Klinik feuern, weiß ich, worauf ich umsatteln kann", sagte der junge Mediziner lächelnd.

Er ist nett, dachte Loni, sehr sehr nett.

Sie nahm den Kassenbon und ging bezahlen.

„Vielen Dank für die Hilfe", sagte sie, als sie wieder herauskam.

„Gern geschehen. Wenn Sie mir sagen, wann Sie das nächste Mal hier tanken, bin ich wieder zur Stelle."

„Oh, ich tanke Mal hier, Mal da."

„Das macht es für mich etwas schwierig, Sie wiederzusehen, sagte Dr. Jürgen Büttner schmunzelnd. „Hätten Sie etwas Zeit für mich? Wie wär’s mit einer Tasse Kaffee?

Sollte sie die Einladung des Arztes annehmen?

„Einverstanden", sagte sie dann nach kurzem Überlegen.

Dann war sie überrascht, denn eigentlich hatte sie nein sagen wollen, aber nun war die Zusage draußen und nicht mehr rückgängig zu machen.

„Ich lösche nur ganz schnell den Durst meines Wagens, sagte Dr. Büttner, „dann stehe ich Ihnen zur Verfügung.

Einige Zeit später saß sie mit dem jungen Mediziner in einem kleinen Espresso an einem runden Tisch, aß ein Stück köstlicher Apfeltorte und trank herrlich duftenden Kaffee.

Dr. Büttner war ein charmanter Plauderer. Die Zeit verging wie im Flug. Als zwei Stunden um waren, warf Loni zum ersten Mal einen Blick auf ihre Uhr und erschrak.

„Himmel, so spät schon. Ich muss gehen. Vielen Dank für die Einladung."

„Darf ich Sie Wiedersehen?", fragte der junge Chirurg. Er war von Lonis Schönheit sehr angetan.

„Ich... weiß nicht...", sagte sie unsicher.

„Ich rufe Sie an, ja?"

Sie nickte. Hatte es einen Sinn? Sollte sie sich mit ihm wieder treffen? Wollte sie das?

O ja, ich will, dachte Loni Zielstorff und sie reichte ihm freundlich lächelnd die Hand.

Am nächsten Tag wartete sie auf seinen Anruf. Jedes Mal, wenn das Telefon läutete, dachte sie, er wäre es, aber dann waren es Kunden, Gläubiger oder die Krankenkasse.

Erich hatte neue Aufträge hereingebracht. Wieder nichts Großes, aber für die nächsten Wochen würde es wieder Arbeit geben und das stimmte ihn ein bisschen optimistischer.

Als der Abend kam und Dr. Büttner immer noch nicht angerufen hatte, war Loni enttäuscht.

Du hast keinen Eindruck auf ihn gemacht, dachte sie. Er hat dich vergessen. Er ist einer von den Männern, die viele Frauen einladen, die vielleicht auch viel versprechen, ohne die Absicht zu haben, irgendetwas davon zu halten.

Aber am nächsten Vormittag rief er an.

„Entschuldigen Sie, dass ich mich heute erst melde, sagte er. „Aber ich war gestern rund um die Uhr im Einsatz.

„Macht doch nichts", sagte Loni erfreut. Ihr Herz schlug schneller. Meine Güte, dachte sie. Ich werde mich doch nicht in ihn verliebt haben.

Er fragte, ob sie mit ihm am Abend essen gehen würde. Sie sagte mit Freuden ja und es wurde einer ihrer schönsten Abende seit langem.

Sie sahen einander von da an öfter, jedoch sehr unregelmäßig. Das lag an Dr. Büttners Dienst. Manchmal musste er für einen erkrankten Kollegen einspringen oder es war in der Wiesen-Klinik so viel zu tun, dass Dr. Berends ihn bitten musste, zu bleiben.

Loni Zielstorff hatte Verständnis dafür. Sie freute sich um so mehr auf das nächste Rendezvous, wenn sie Jürgen einen Tag nicht gesehen hatte.

Nach einem Theaterbesuch brachte Dr. Jürgen Büttner sie nach Hause. Er hielt den Wagen neben der Werkstatt an und schaltete die Beleuchtung ab. Aus den Stereoboxen rieselte eine stimmungsvolle Musik und Loni wünschte sich, von Jürgen in die Arme genommen und geküsst zu werden.

Sie sah von seinem attraktiven scharf geschnittenen Gesicht kaum etwas, sah eigentlich nur die Umrisse seines Kopf und das Glänzen seiner Augen.

Sie fühlte, wie seine Hand ihren Arm berührte und sie zuckte wie elektrisiert zusammen. Er schien sich behutsam an sie heranzutasten.

„Es war ein wunderschöner Abend, Loni. Ich möchte Ihnen dafür danken."

„Mir hat der Abend auch gefallen", antwortete sie heiser.

Und er muss noch nicht zu Ende sein, dachte sie.

„Ich freue mich auf jedes Rendezvous mit Ihnen, gestand der junge Chirurg. „Wenn ich weiß, dass ich Sie am Abend treffe, habe ich Schwierigkeiten, mich auf meine Arbeit zu konzentrieren.

„Das ist aber nicht gut", entgegnete sie.

„Natürlich ist es nicht gut, aber was soll ich tun? Sie haben mich verzaubert. Die Zeit läuft für mich auf einmal anders ab. Wenn Sie nicht bei mir sind, ziehen sich die Stunden, und wenn ich mit Ihnen zusammen bin, rasen sie nur so dahin."

„Mir geht es genauso", gestand Loni.

„Wirklich?", Er rückte näher und legte seinen Arm um ihre Schultern. „Loni, ich glaube, ich habe mich in dich verliebt. Du bist eine wunderbare Frau. Man kann sich so gut mit dir unterhalten. Du hast für vieles Verständnis, hast vernünftige Ansichten.

Küss mich, dachte Loni mit vibrierenden Nerven. Mein Gott, rede nicht soviel. Küss mich endlich!

Er zog sie behutsam an sich. Sie ließ es sehr gern geschehen, glitt auf ihn zu und hatte den Wunsch, in ihm zu versinken, wenn das möglich war.

„Du gefällst mir, Loni, flüsterte er. „Du bist sehr schön, ein liebenswertes Geschöpf, bist begehrenswert...

Seine weiche Stimme streichelte sie. Loni fühlte sich darin eingehüllt und liebkost

Ganz ganz sanft berührten seine Lippen ihren weichen, warmen Mund, als wär’s nur ein Versuch. Loni konnte nicht stillsitzen und es einfach nur geschehen lassen.

Sie musste sich an diesem Kuss beteiligen, denn er hatte ihr Inneres in Brand gesetzt. Lichterloh brannte sie und es war wundervoll. Loni schlang ihre Arme um Jürgens Hals und drückte sich fest an den Mann.

Voller Feuer und Leidenschaft war der zweite Kuss, ein Naturereignis, ein Erdbeben, aber keine Katastrophe. Im Gegenteil. Loni hatte das Gefühl, der Himmel würde sich für Jürgen und sie auf- tun und sie einlassen.

Ein Gefühl von prickelnder Zärtlichkeit durchtobte Loni und schaltete Willen und Verstand aus.

Sie kam sich wie ein Blatt im Wind vor, konnte nicht beeinflussen, wohin sie getragen wurde, wollte auch auf nichts Einfluss nehmen, denn der Intellekt hätte dieses große Wunder nur zerstört.

Eine völlig neue Erfahrung stürmte auf Loni ein. Jürgen wusste, wie man eine Frau küssen musste, damit sie den Verstand förmlich verlor. Er hatte darin sehr viel Übung, das merkte sie, aber es störte sie nicht

Bestimmt hatte es schon viele Frauen in seinem Leben gegeben, doch das machte ihr nichts aus. Jetzt gehörte er ihr und sie wollte ihn nicht mehr hergeben.

Schwer atmend schmiegte sie sich an diesen faszinierenden Mann. Ihre Hände streichelten seine Brust, und sie erwiderte seine heißen Küsse mit einer nie gekannten Leidenschaft

Tiefe Seufzer kamen über ihre bebenden Lippen, während in ihr ein loderndes Feuer um sich griff, ein unbändiger Hunger nach Liebe und Zärtlichkeit.

Jedes Fleckchen ihres vibrierenden Körpers schien in hellen Flammen zu stehen.

Er löste sich von ihr.

Bleibe, wollte sie sagen, doch sie schwieg.

Konnte er in der Dunkelheit sehen? Betrachtete er sie jetzt? Erkannte er, wie glücklich sie in diesem Augenblick war?

Er nahm sie wieder in seine liebenden Arme.

„Du machst mich verrückt, gestand er. „Ich weiß nicht mehr, was ich tue, Loni.

Sie lächelte, denn es gefiel ihr, was er sagte.

„Sprich weiter, bat sie ihn. „Ich höre das so gern.

„Du bist mein geliebter Engel. Ich bin dem Schicksal dankbar, dass es uns beide zusammengeführt hat. Du hast alles, was sich ein Mann von einer Frau nur wünschen kann. Wohlige Schauer durchfluteten sie. „Weiter, bat sie. „Weiter, Jürgen." Er deckte sie mit hübschen Kosenamen und immer weiteren Küssen zu. Sie vergaß völlig, wer sie war und wo sie war. Aber das alles spielte im Augenblick auch keine Rolle mehr.

Loni schwamm förmlich in einem Meer der Leidenschaft, das sie so schnell nicht verlassen wollte ...

5

Loni Zielstorff stand vor dem Eingang der Wiesen-Klinik. Dr. Richard Berends kam heraus, erkannte die hübsche Frau und ging auf sie zu.

„Fräulein Zielstorff, wie geht es Ihnen?"

„Guten Tag, Herr Chefarzt. Danke, es geht mir gut."

„Und Ihrem Bruder?"

„Der strampelt sich ab, um Aufträge zu kriegen. Die Firma liegt noch auf der Intensivstation, aber wir glauben, dass wir sie mit ein bisschen Glück doch noch von da wegbekommen."

„Das wünsche ich Ihnen. Ich drücke Ihnen beiden die Daumen. Warten Sie auf jemanden?"

„Ja, auf Jürgen... äh... Dr. Büttner."

Dr. Berends hatte verstanden. „Ach, Sie sind daran schuld, dass er derzeit immer mit diesem verklärten Blick umherläuft. Das freut mich. Freut mich außerordentlich."

Er verabschiedete sich und ging zu seinem Wagen, stieg ein und als er los fuhr, winkte er Loni.

Zu Hause empfing ihn Therese Mansfeld, die Haushälterin.

„Na, Theresia, alles in Ordnung?", fragte der Hausherr.

„Sie sind heute ja so vergnügt, Herr Doktor", sagte die grauhaarige Frau.

„Bin ich für gewöhnlich denn so ein unausstehlicher Griesgram?", fragte Dr. Berends lächelnd.

„Wenn Sie das wären, hätte ich schon längst gekündigt", erklärte sie.

„Vielleicht sollte ich Ihre Treue belohnen. Was halten Sie davon?"

„Ich brauche nichts. Ich bin wunschlos glücklich, Herr Doktor."

„Das hört man gern, aber wenn ich Ihnen ein Kochbuch schenken würde, das Sie noch nicht haben..."

„Sie möchten wohl, dass ich Ihnen um den Hals falle. Sie wissen, dass Kochbücher meine ganz große Schwäche sind."

„Tja, bei Ihnen sind’s die Kochbücher, bei Dr. Büttner die Frauen, sagte Richard schmunzelnd und ging in das geschmackvoll eingerichtete Wohnzimmer, in dem ihn seine junge, attraktive Frau erwartete. „Liebling, du siehst hinreißend aus, sagte er.

„So? Findest du?", fragte Dr. Charlotte Berends zweifelnd.

„Aber ja. Du etwa nicht?"

„Meine Bio-Kurven müssen sich derzeit alle unten befinden. Ich fühle mich nicht besonders."

„Als dein Leibarzt kann ich dir da nur eines verordnen, ein Mittel, das garantiert hilft."

„Welches?", fragte Charlotte.

Er nahm sie in die Arme.

»Ein Kuss von

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