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Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 3: Blutmond über Cornwall
Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 3: Blutmond über Cornwall
Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 3: Blutmond über Cornwall
eBook109 Seiten1 Stunde

Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 3: Blutmond über Cornwall

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Über dieses E-Book

Die Ereignisse überstürzen sich. Nach der Einnahme von Akkon und der Ermordung von fast dreitausend Geiseln zieht das Kreuzfahrerheer weiter nach Arsuf und Jaffa. Das Heer Saladins scheint besiegt, als König Richard beschließt, den Kreuzzug zu beenden. Doch bevor der große Aufbruch in die Heimat beginnt, erleben die Freunde Morgan of Launceston, Johel de Vautort und ihre Knappen noch manches gefährliche Abenteuer und decken eine Verschwörung auf.

Während der Rückreise nach England werden sie getrennt. Kaum in seiner Heimat angekommen, erlebt Morgan heftige Anfeindungen aufgrund des roten Löwen auf seinem Waffenrock, und ein blutroter Mond, der Bote des Bösen, geht über Cornwall auf …

SpracheDeutsch
Erscheinungsdatum3. Dez. 2019
ISBN9781386950509
Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 3: Blutmond über Cornwall
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    Buchvorschau

    Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 3 - Tomos Forrest

    Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter  Band 3: Blutmond über Cornwall

    von Tomos Forrest

    Der Kreuzfahrer-Zyklus, Teil 3

    IMPRESSUM

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

    © Roman by Author/ Titelbild: Nach einem Motiv von Edward Blair Leighton mit steve Mayer, 2018

    Lektorat: Kerstin Peschel

    Ceated by Thomas Ostwald, Alfred Bekker und Jörg Martin Munsonius

    © dieser Ausgabe 2018 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

    www.AlfredBekker.de

    postmaster@alfredbekker.de

    Klappentext:

    Die Ereignisse überstürzen sich. Nach der Einnahme von Akkon und der Ermordung von fast dreitausend Geiseln zieht das Kreuzfahrerheer weiter nach Arsuf und Jaffa. Das Heer Saladins scheint besiegt, als König Richard beschließt, den Kreuzzug zu beenden. Doch bevor der große Aufbruch in die Heimat beginnt, erleben die Freunde Morgan of Launceston, Johel de Vautort und ihre Knappen noch manches gefährliche Abenteuer und decken eine Verschwörung auf.

    Während der Rückreise nach England werden sie getrennt. Kaum in seiner Heimat angekommen, erlebt Morgan heftige Anfeindungen aufgrund des roten Löwen auf seinem Waffenrock, und ein blutroter Mond, der Bote des Bösen, geht über Cornwall auf ...

    1.

    „Das könnte eine Falle sein, Morgan!"

    Johel de Vautort strich sich den Bart glatt und warf einen prüfenden Blick in die Umgebung.

    „Sichert mich ab, Freunde, ich muss sehen, was da vorn liegt und schon die Aasvögel anlockt!", antwortete der blonde Hüne und drückte seinem Pferd die Fersen in die Seite. Als er nur noch wenige Yards von dem dunklen Gegenstand entfernt war, flogen die Vögel auf, und sein Pferd scheute zurück.

    Unverkennbar drang der Geruch von faulendem Fleisch zu ihm herüber. Morgan zog das Tuch wieder hervor, das ihm bei der ständigen Hitze, dem Staub und dem Sand in diesem Teil der Erde schon so oft gute Dienste geleistet hatte.

    Vor seiner Abreise aus Cornwall, mit seinen dreißig Kriegsknechten und dem Knappen Jago, hatte er sich in der Bibliothek des Abtes Geoffrey alles zusammengesucht, was es an Berichten vom zweiten Kreuzzug gab. So formte sich langsam für ihn ein Bild des Landes und seiner Menschen, die für ihre Reitkunst und Treffsicherheit mit dem Bogen berühmt und gefürchtet waren.

    Ein Problem tauchte in allen Berichten immer wieder auf – die ungeheure Hitze. In den Kettenhemden und gepolsterten Gambessons der Ritter, und für die auf ähnliche Weise geschützten Pferde, war es nicht für längere Zeit auszuhalten. Nach und nach würde jeder von seiner Rüstung ablegen, was er für überflüssig hielt. Doch schon ein Dekret des Königs hatte alle Kreuzfahrer darauf hingewiesen, dass das Ablegen der Kettenhemden tödliche Folgen haben konnte – die Pfeile der Sarazenen trafen gut.

    Das erwies sich jetzt auch bei diesem Toten, als Morgan aus dem Sattel stieg und den Mann näher untersuchte. Eine Wolke von Fliegen stieg von dem Körper auf, in dessen Rücken mindestens drei Pfeile steckten, bei näherer Untersuchung fand er dann zwei weitere, deren Schäfte abgebrochen waren.

    „Kennt jemand von euch diesen Mann?", kam die gedämpfte Stimme Morgans hinter dem Mundschutz hervor, und Johel warf einen kurzen Blick in das entstellte und verzerrte Gesicht des Toten.

    „Ich fürchte, Morgan, das ist Jakob von Avesnes, der seit der Schlacht am 7. September vermisst wurde. Seine Leute haben vergeblich nach ihm gesucht. Er muss sich weit vorgewagt haben, obwohl doch der Befehl König Richards lautete, sofort anzuhalten, wenn der direkte Kontakt mit dem Feind abriss!"

    Morgan erhob sich und sah sich um. Ein Stück entfernt entdeckte er einen weiteren Toten, und noch ein Stück weiter lag ein Dritter.

    „Schade um ihn, damit verlieren unsere französischen Freunde einen guten Kämpfer und Heeresführer. Soweit ich von ihm gehört habe, war er bei seinen Soldaten sehr beliebt."

    „Ja, das hörte ich auch. Er hat die Flamen immer wieder an die gefährlichste Seite der Angreifer geführt. Jago, du hast doch diese Decke hinter deinem Sattel mitgeführt? Erweise dem Toten die Ehre, leg ihn darauf und lass uns mit ihm in die Stadt zurückkehren."

    Das war nicht ohne weitere Umstände ausführbar, aber schließlich hatten die Knappen gemeinsam den Toten auf eines der Pferde gehoben und kehrten damit nach Arsuf zurück, wo man die Flamen sofort darüber informierte, dass man ihren Anführer und zwei weitere Tote gefunden hatte. Gleich darauf brachen einige von ihnen auf, um auch die anderen Toten in die Stadt zu holen, Für den nächsten Tag ordnete König Richard, als er vom Tod seines treuen Waffengefährten erfuhr, die Beerdigung für den Herrn von Avesnes, Condé und Leuze an.

    Die Flamen bestanden darauf, dass man dem Toten vor seiner Beisetzung das Herz entnehmen solle, es in ein entsprechend versiegeltes Gefäß zu geben und in die Heimat zu senden, damit wenigstens ein Teil des Ritters dorthin zurückkehrte.

    2.

    „Nun, es wird ja schon wieder sehr viel geredet", verkündete Johel am Abend in ihrem Quartier, als die beiden Ritter noch bei einem Becher Wein zusammensaßen. Ihr neuer Standort hatte nicht den Luxus der wichtigen Hafenstadt Akkon, aber dennoch alle Bequemlichkeiten, die ein Ritter in einer Stadt erwarten konnte. Es gab ausreichend Lebensmittel, Bier und Wein für alle, weil die Nefs vor der Stadt ankern konnten und die Versorgung aufrechterhielten. Außerdem gab es in der Stadt mehrere Badehäuser und auch ein oder zwei Schenken, die von den geschäftstüchtigen Marketendern, die das Heer seit der Heimat begleiteten, sofort nach der Eroberung eröffnet wurden. Hier hielten sich jedoch kaum einmal die Ritter auf. Zu gemischt war das Publikum, und die Gesellschaft der rauen Kriegsknechte war nicht unbedingt der Platz, an dem sich Morgan und Johel längere Zeit wohl fühlten.

    Die Fensteröffnungen ihres Quartiers waren von allen Verkleidungen und Tierhäuten befreit, sodass eine leichte, kühlende Brise vom Meer ständig herüberwehte und die Raumtemperatur erträglich machte.

    „Was hast du gehört, Johel?", erkundigte sich Morgan und schenkte beiden noch einmal ein.

    In diesem Augenblick rief einer der Knappen auf dem Flur, und gleich darauf wurde an ihre Tür geklopft. Blys steckte den Kopf herein.

    „Ist es erlaubt, die Herren?", erkundigte er sich höflich, und Morgan gab ihm ein Zeichen, näher zu treten.

    „Es geht in der ganzen Stadt bereits herum. Wir brechen in Kürze wieder auf. Unser nächstes Ziel ist Jaffa, denn König Richard hat gesagt, dass wir diesen Hafen benötigen, wollen wir weiter nach Jerusalem ziehen!"

    „Gut, das hatte ich auch schon vernommen, Blys. Wieder nichts als Gerüchte oder ist da noch mehr dran?"

    Der braungelockte Knappe lächelte und nickte dazu.

    „Ja, Herr, heute habe ich im königlichen Marstall nach Hafer für unsere Pferde gefragt. Und dabei habe ich den Knappen König Richards gesprochen. Man sagt allgemein, dass der beinahe so viel weiß wie Sir Angus, der Ratgeber des Königs selbst."

    Alle stimmten in sein Lachen ein, dann fuhr

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