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SCHWERT UND SCHILD – Sir Morgan, der Löwenritter Band 2: Das Massaker von Akkon

SCHWERT UND SCHILD – Sir Morgan, der Löwenritter Band 2: Das Massaker von Akkon

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SCHWERT UND SCHILD – Sir Morgan, der Löwenritter Band 2: Das Massaker von Akkon

Länge:
98 Seiten
1 Stunde
Freigegeben:
3. Dez. 2019
ISBN:
9781386884668
Format:
Buch

Beschreibung

SCHWERT UND SCHILD – Sir Morgan, der Löwenritter Band 2: Das Massaker von Akkon

Den Kreuzfahrern ist in einem erbitterten Kampf die Rückeroberung der wichtigen Stadt Akkon gelungen, aber zur Ruhe kommen die Freunde Morgan und Johel noch lange nicht. Gefährliche Krankheiten grassieren, Mord und Totschlag sind in der Stadt an der Tagesordnung, als eines Tages die Knappen der beiden Ritter wegen Mordes angeklagt werden und König Richard etwas unvorstellbar Grausames plant …

Freigegeben:
3. Dez. 2019
ISBN:
9781386884668
Format:
Buch

Über den Autor


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SCHWERT UND SCHILD – Sir Morgan, der Löwenritter Band 2 - Tomos Forrest

SCHWERT UND SCHILD – Sir Morgan, der Löwenritter Band 2: Das Massaker von Akkon

von Tomos Forrest

Der Kreuzfahrer-Zyklus, Teil 2

MPRESSUM

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© Roman by Author/ Titelbild:  Nach einem Motiv von Francesco Hayez mit Steve Mayer, 2018

Lektorat: Kerstin Peschel

Ceated by Thomas Ostwald, Alfred Bekker und Jörg Martin Munsonius

© dieser Ausgabe 2018 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Klappentext:

Den Kreuzfahrern ist in einem erbitterten Kampf die Rückeroberung der wichtigen Stadt Akkon gelungen, aber zur Ruhe kommen die Freunde Morgan und Johel noch lange nicht. Gefährliche Krankheiten grassieren, Mord und Totschlag sind in der Stadt an der Tagesordnung, als eines Tages die Knappen der beiden Ritter wegen Mordes angeklagt werden und König Richard etwas unvorstellbar Grausames plant ...

1.

Schrille, schmerzerfüllte Schreie drangen aus dem Haus auf die Straße und jagten den hastig vorübereilenden Menschen einen Schauer über den Rücken. Viele mieden diese Gegend seit dem Fall der Stadt Akkon. Wer hier nichts zu suchen hatte, ging nicht freiwillig durch diese Gassen, in denen das Elend lebte.

Monatelang hatte das Heer der Kreuzfahrer die wichtige Hafenstadt belagert und mit den großen Wurfmaschinen beschossen. Bei der herrschenden Hitze wurde das Wasser schnell knapp. Akkon besaß zwar zahlreiche Brunnen und dazu ein paar Bachläufe, die für frisches Wasser sorgten. Doch die Brunnen fielen tief, denn das Jahr 1191 hatte eine ungewöhnlich große und frühe Hitze gebracht.

Schließlich traf das Heer König Philipps von Frankreich ein, wenige Wochen danach die Kreuzfahrer unter König Richard I. von England. Sie verstärkten die bereits stark dezimierten Truppen der deutschen und österreichischen Kreuzfahrer unter der Führung von Herzog Leopold V. von Österreich.

Nicht nur zahlreiche Sarazenen und Kreuzfahrer fanden während und außerhalb der Kämpfe ihren Tod vor dem doppelten Wall der Stadt Akkon, sondern auch in der Stadt selbst hielt der Tod reiche Beute. Seuchen traten auf und verbreiteten sich in Windeseile, weil es keine Hilfsmittel gab. Es war insbesondere die Diarrhö, einer besonders starken Form der Durchfallerkrankung, die durch das verunreinigte Wasser die Menschen zu Hunderten dahinraffte.

Niemand achtete im Lager der Kreuzfahrer auf die Sauberhaltung der Bäche. Abfall und Fäkalien wurden dort entsorgt und zum Teil in die Stadt getragen. Die Krankheiten konnten sich so auf beiden Seiten der Stadtmauern ausbreiten. Auch die hoch gestellten Herren blieben davon nicht verschont.

Theobald von Blois, Stephan von Sancerre und Friedrich von Schwaben, der Kaisersohn, starben an Krankheiten, gegen die es kein Mittel gab. Im Lager der Christen wüteten die Seuchen oft wochenlang, sodass alle Kämpfe zum Erliegen kamen. Doch Sultan Saladin gelang es nicht, seine Reitertruppen zusammenzubringen und einen Großangriff zu starten. Das Lager der Sarazenen befand sich ebenfalls auf der Halbinsel und war eine ständige Bedrohung.

Noch immer gellte ein langgezogener, peinvoller Schrei aus dem Haus, das von den Kreuzfahrern als Hospital eingerichtet wurde. Hier kümmerten sich in aufopfernder Weise die Hospitaliter um Verwundete, ein paar Häuser davon entfernt lag in einer Seitengasse das Seuchenhaus.

Der Schrei brach plötzlich ab, und die wenigen Menschen, die vor dem Haus standen und zu den kleinen Fensteröffnungen hinaufstarrten, setzten sich wieder in Bewegung.

„Bestimmt eine Amputation, sagte einer der Kriegsknechte zu seinem Kameraden. Die beiden trugen die Waffenröcke Cornwalls und waren von der Sonne kräftig gebräunt. „Immer noch besser als das Handabschlagen vor ein paar Tagen. Hast du das erlebt? Da hatten ein paar Burschen unserem Ritter Morgan of Launceston und seinem Knappen aufgelauert und sie hinterrücks niedergeschlagen. Sie wollten die Waffen, Helme und Kettenhemden verkaufen und machten nur eine Beute von zwei Silberlingen und ein paar Kupferstücken.

„Ja, ich war zwar nicht bei der öffentlichen Bestrafung anwesend, weil ich Wachdienst machen musste. Aber die Strafe war hart. Beiden wurde die rechte Hand abgeschlagen – und das, obwohl sie schon lange im Dienst des Königs standen!"

„Stimmt, aber die Strafe ist gerecht. Wer einen anderen überfällt und beraubt, muss bestraft werden. Und dazu noch einen unserer Ritter, wohin soll das dann noch führen? Die Zeiten sind schrecklich genug geworden!"

„Ich möchte das nicht durchmachen!, entgegnete sein Kamerad und schüttelte sich. „Hör mal, du bist mein Freund und Waffengefährte seit unserer Ankunft in Tyros. Sollte ich ein Glied verlieren, versprich mir, mich auf der Stelle zu töten!

Der andere Waffenknecht blieb abrupt stehen und sah seinen Gefährten erschrocken an.

„Das ist nicht dein Ernst! Ich soll dich töten? Niemals! Das kann ich nicht! Das darfst du von mir nicht verlangen!"

„Es wäre ein Freundschaftsdienst, den ich für dich auch tun würde, wenn du darum bittest! Du hast doch gehört, wie der Mann geschrien hat. Ich habe einmal gesehen, wie einem Mann das Bein abgesägt wurde, weil die Wunde sich entzündet hatte und das ganze Bein bis zum Knie schwarz wurde! Er bekam ein Stück Holz zwischen die Zähne, dann hielten ihn zwei fest, und der Schmied sägte ihm das Bein ab!"

„Der Schmied?"

„Ja, es gab sonst niemand, der sich damit auskannte. Und der Schmied war der Einzige weit und breit, der eine Säge hatte. Anschließend brannte er die Wunde mit einem heißen Eisen aus. Es hat unglaublich gestunken, als das Fleisch verbrannte. So etwas kannst du dir gar nicht vorstellen!"

Der andere wurde bei dieser Schilderung kreidebleich, drehte sich rasch herum und erbrach sich in hohem Bogen auf die Straße.

„Ist ja gut!, tröstete ihn sein Kamerad und klopfte auf den Rücken des nach vorn gekrümmten Mannes, der sich jetzt an einer Hauswand abstützte und nach Luft rang. „Ich verspreche dir, deine Leiden abzukürzen!

„Das ist ... das ist kein Mord, ganz gewiss nicht, sondern eine gute Tat!", antwortete der andere keuchend.

„Ich werde es beichten müssen und sicher Vergebung erhalten!"

„Meine hast du jedenfalls schon. Versprich es mir also!"

Die beiden rauen Kriegsknechte drückten sich die Hände und warfen noch einen letzten, scheuen Blick hinauf zum Hospital, bevor sie sich auffällig rasch entfernten.

„Endlich!, sagte eine Stimme erleichtert, und vorsichtig streckte sich ein Kopf aus der Tür des Hospitals, um nach weiteren Menschen Ausschau zu halten. „Ich hatte schon befürchtet, dass diese Trottel überhaupt nicht mehr weitergehen!

Jetzt traten zwei Männer auf die Straße, deren Äußeres darauf schließen ließ, dass sie sich seit der Einnahme der Stadt

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