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So menschlich kann Pflege sein: Persönliches Budget kontra Fremdbestimmung

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160 Seiten2 Stunden

Zusammenfassung

Über eine Million engagierte Menschen arbeiten bei ambulanten Pflegediensten oder in Pflegeheimen. Ein Drittel von ihnen gilt als Burnout-gefährdet, weil von der anfänglichen Motivation, anderen Menschen zu helfen, kaum noch etwas übrig ist. Die Hilfsbereitschaft wurde vom geldorientierten System zerrieben.
Über drei Millionen Menschen gelten als pflegebedürftig. Besonders Menschen mit Behinderung sind frustriert von einem System, das sie in Sachleistung und damit in der Fremdbestimmung hält. Sie wollen ein eigenverantwortliches Leben führen und über ihren
Tagesablauf selbst bestimmen können. Diese Möglichkeit haben sie als Arbeitgeber mit dem Persönlichen Budget.
In Teil I des vorliegenden Buches stellen 16 Betroffene vor, wie sich ihr Leben dank des Persönlichen Budgets positiv veränderte. Im zweiten Teil erläutert der Autor die einzelnen Schritte, Schriftstücke und Gespräche, die zur Beantragung und zum Leben mit dem Persönlichen Budget mit der neuen Gesetzgebung seit 2018 notwendig sind. Der Weg ist nicht einfach, denn oft gilt es noch, die Leistungsträger von der Sinnhaftigkeit des Persönlichen Budgets zu überzeugen.

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