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Die Nornen: Die Götter der Germanen - Band 30

Die Nornen: Die Götter der Germanen - Band 30

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Die Nornen: Die Götter der Germanen - Band 30

Länge:
635 Seiten
5 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
Mar 1, 2018
ISBN:
9783746090085
Format:
Buch

Beschreibung

Die Reihe
Die achtzigbändige Reihe "Die Götter der Germanen" stellt die Gottheiten und jeden Aspekt der Religion der Germanen anhand der schriftlichen Überlieferung und der archäologischen Funde detailliert dar.
Dabei werden zu jeder Gottheit und zu jedem Thema außer den germanischen Quellen auch die Zusammenhänge zu den anderen indogermanischen Religionen dargestellt und, wenn möglich, deren Wurzeln in der Jungsteinzeit und Altsteinzeit.
Daneben werden auch jeweils Möglichkeiten gezeigt, was eine solche alte Religion für die heutige Zeit bedeuten kann - schließlich ist eine Religion zu einem großen Teil stets der Versuch, die Welt und die Möglichkeiten der Menschen in ihr zu beschreiben.

Das Buch
Die drei Nornen Urd, Verdandi und Skuld spielen in den germanischen Mythen nirgendwo die Hauptrolle, aber sie bilden den Hintergrund für alle Mythen und Sagas - die Nornen bestimmen, was geschieht.
Die Folge der von ihnen festgelegten Ereignisse wird bei den Indogermanen oft durch den Schicksalsfaden beschrieben, der von den Nornen gesponnen wird. Dieser Faden ist golden, weil der Nornenfaden ursprünglich ein Bild für das Schicksal der Sonne, also ihren abendlichen Tod und ihre morgendliche Wiedergeburt gewesen ist. Die Wolle für diese Fäden nahmen die Nornen von dem goldenen Vlies (Wolle) des Sonnenwidders, den die Nornen am Morgen als Sonnenmutter wiedergeboren haben.
Das Festlegen des Schicksals der Menschen (indisch: "Karma") durch die Nornen findet vor dem Hintergrund der allgemeinen zyklischen Ordnung der Welt (indisch: "Dharma") statt, die sich u.a. im Sonnenlauf, in der Astrologie und in der Sehergabe zeigt - die Nornen haben ursprünglich nicht das Schicksals festgelegt, sondern sind selber ein Teil dieser zyklischen Welt-Ordnung gewesen, die durch die Mythen beschrieben wird: Die Muttergöttin ist die Geborgenheit in der Welt und in ihren Zyklen ... und genau das ist auch das Geschenk der Nornen an die Menschen.
Herausgeber:
Freigegeben:
Mar 1, 2018
ISBN:
9783746090085
Format:
Buch

Über den Autor

Ich bin 1956 geboren und befasse mich nun seit 45 Jahren intensiv mit Magie, Religion, Meditation, Astrologie, Psychologie und verwandten Themen. Im Laufe der Zeit habe ich ca. 200 Bücher und ca. 50 Artikel für verschiedene Zeitschriften verfasst. Seit 2007 habe ich meine jahrzehntelange Nebentätigkeit ausgeweitet und bin nun hauptberuflich Lebensberater. Dies umfasst die eigentlichen Beratungen, aber auch das Deuten von Horoskopen, Heilungen, Rituale, Schwitzhütten, Feuerläufe, Hilfe bei Spukhäusern u.ä. Problemen, Ausbildung in Meditation und Feng Shui und vieles mehr. Auf meiner Website www.HarryEilenstein.de finden sich ein Teil meiner Artikel und auch einen ausführlichen Lebenslauf.


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Von innerer Fülle zu äußerem Gedeihen (52 S.)

Das Beziehungsmandala (52 S.)

Die Symbolik der Krankheiten (76 S.)

König Athelstan (104 S.)

Herz des Tanzes – Tanz des Herzens (160 S.)

Inhaltsverzeichnis

Die drei Nornen

Die Namen der Nornen

Die drei Nornen in den mythologischen Liedern

Die Vision der Seherin

Die Vision der Seherin

Odins Rabenzauber

Das erste Lied über Helgi Hunding-Töter

Das andere Lied über Helgi Hunding-Töter

Das andere Lied über Helgi Hunding-Töter

Sigdrifa-Lied

Fafnir-Lied

Fafnir-Lied

Fafnir-Lied

Das andere Lied über Sigurd Fafnir-Töter

Völsungen-Saga

Das dritte Lied über Sigurd Fafnir-Töter

Gudruns Aufreizung

Thorsdrapa

Odins Rabenzauber

Wafthrudnir-Lied

Sonnenlied

Die Namen der Nornen

„the weird sisters"

Zusammenfassung

Die drei Nornen in den Mythen

Gylfis Vision

Gylfis Vision

Gylfis Vision

Gylfis Vision

Heimskringla

Neunheiten von Frauen

Zusammenfassung

Die drei Nornen in den Runen-Inschriften

Runeninschrift vo Borgund

Runensteine

Das Runenkästchen von Auzon

Zusammenfassung

Die drei Nornen in den Helden-Liedern

Beowulf-Epos

Hervor-Saga

Das andere Gudrun-Lied

Atli-Sage

Hamdir-Lied

Völsungen-Saga

Die Saga über Bosi und Herraud

Egil-Saga

Das Lied über den Tod des Königs Halfdan Eystein-Sohn

Heimskringla

Faröische Heldenlieder – Brünhild-Lied

Zusammenfassung

Die drei Nornen in den Sagas

Völsungen-Saga

Die Saga über Ragnar Lodbrök

Skaldskaparmal

Die Saga über Norna-Gest

Die Saga über Yngvar den Weit-Fahrenden

Die Geschichte über Toki Tokason

Die Saga über König Hrolf Krähe

h)Zusammenfassung

Die drei Nornen in historischen Berichten

Heimskringla

Heimskringla

Heimskringla

Heimskringla

Heimskringla

Heimskringla

Heimskringla

Zusammenfassung

Die drei Nornen in archäologischen Funden

Das Opfermoor von Oberdorla

Schale aus der Bronzezeit

Zusammenfassung

Die drei Matronen

Die drei Matronen

Das kleinere der beiden Goldhörner von Gallehus

Zusammenfassung

Die Symbolik der „3"

Die Zahl „3"

Das Hrungnir-Herz in der Edda

Das Hrungnir-Herz auf den späten Runensteinen

Das Hrungnir-Herz auf dem Runenstein von Bunge

Das Hrungnir-Herz auf den Bildsteinen

Das Hrungnir-Herz auf den Goldbrakteaten

Zusammenfassung

Die drei Nornen in den germanisch-christlichen Texten

Der Wanderer

Die Ruine

Der Seefahrer

Gesta danorum

Gesta danorum

Gesta danorum

Gesta danorum

Zusammenfassung

Jakob Grimm über die drei Nornen

Jakob Grimm: Deutsche Mythologie

Zusammenfassung

Zusammenfassung

Urd in der germanischen Überlieferung

Wortschatz

Sprichworte und Redewendungen

alles ist vorherbestimmt

man kann das Schicksal nicht ändern

sich dem vorherbestimmten Schicksal fügen

seinem Schicksal folgen

Wyrd entscheidet

Erfolg erreicht man nur mit Wyrds Zustimmung

ohne Wyrd gelingt nichts

darauf achten, womit Wyrd einen König bedacht hat

Wyrd-Segen

Wyrd ist unzuverlässig

Wyrd ist unbeständig

Wyrd ist unvorhersehbar

Wyrd ist ungerecht

das Geschick eines Menschen

gemeinsames Geschick

gutes Geschick

schlechtes Geschick

die vorherbestimmte Zukunft

die Zukunft erforschen

der Tod ist unausweichlich

der Todestag ist vorherbestimmt

man kann niemanden retten, dem zu sterben bestimmt ist

man stirbt nicht, wenn es nicht vorherbestimmt ist

Zusammenfassung

Die Norne Urd

Gylfis Vision

Gylfis Vision

Havamal: Loddfafnir-Lied

Skaldskaparmal

Das andere Gudrun-Lied

Landnahme-Buch

Zusammenfassung

Der Riegel der Urd

Groas Erweckung

Fiölswin-Lied

Zusammenfassung

Der Kelch der Urd

Odins Rabenzauber

Zusammenfassung

Das Schicksalsrad der Urd

Die Saga über Grettir den Starken

Zusammenfassung

Urd als eine der drei Nornen

Gylfis Vision

Der Seherin Ausspruch

Zusammenfassung

Urds Wirken

Gisli-Saga

Die Saga über Thrond von Gate

Nials-Saga

Gisli-Saga

Kormak-Saga

Nials-Saga

Völsungen-Saga

Heimskringla: Hakons Tod

Gisli-Saga

Völsungen-Saga

Das andere Lied über Sigurd Fafnir-Töter

Zusammenfassung

Kenningar

Wyrd und die Götter

Gesta danorum

Zusammenfassung

Urd und Hel

Das Lied über Helgi Hiörward-Sohn

Zusammenfassung

Wyrd und Mut

Die Lachstal-Saga

Landnahme-Buch

Heimskringla: Die Saga über Harald Hart-Rat

Die Saga über Half und seine Helden

Heimskringla: Steins Geschichte

Die Saga über Half und seine Helden

Gesta danorum

Zusammenfassung

Übertragung der Wyrd auf den christlichen Gott

Rätsel aus dem Exeter-Buch

Lied des Skalden Nefari

Hrynhenda

Drapa über König Magnus Gesetz-Verbesserer

Hakonarkvida

Hugvinnsmal

Skaldskaparmal

Zusammenfassung

Der Besitz von „gutem Geschick"

Hattatal

Die Saga über Thorstein Haus-Macht

Die Lachstal-Saga

Nials-Saga

Svarfdäla-Saga

Vatnsdöla-Saga

Svarfdäla-Saga

Landnahme-Buch

Zusammenfassung

„Urd" in Ortsnamen

„Urd" in Personennamen

schlechtes Geschick

Die Saga über Thorstein Wiking-Sohn

Nials-Saga

Völsungen-Saga

Die Saga über Grettir den Starken

Die Saga über Grettir den Starken

Heimskringla: Dal-Gudbrand wird getauft

Nials-Saga

Die Saga über die Leute von Eyre

Hakonarkvida

Die Geschichte über Norna-Gest

Egil-Saga

Saga über die Siedler von Eyre

Die Geschichte über Norna-Gest

Zusammenfassung

Urd die Matrone

Die Matronen

Zusammenfassung

Zusammenfassung

Skuld in der germanischen Überlieferung

Der Name „Skuld"

Skuld in den Mythen

Der Seherin Ausspruch

Gylfis Vision

Groas Zaubergesang

Gylfis Vision

Die Vision der Seherin

Zusammenfassung

Skuld in den Sagas

Die Saga über Norna-Gest

König Hrolf Kraki und seine Berserker

Zusammenfassung

Skuld die Matrone

Der Matronen

Zusammenfassung

Zusammenfassung

Verdandi in der germanischen Überlieferung

Der Name „Verdandi"

Verdandi in den Mythen

Der Seherin Ausspruch

Gylfis Vision

Zusammenfassung

Neri in der germanischen Überlieferung

Der Name „Neri"

Neri in den Mythen

Das erste Lied über Helgi Hunding-Töter

Zusammenfassung

Die drei Schicksalsgöttinnen in der indogermanischen Überlieferung

Die drei Schicksalsgöttinnen bei den West-Indogermanen

Kelten

Römer

Etrusker

Kelto-Romanen

Germanen

Germano-Romanen

Slawen

Balten

Balto-Slawen

West-Indogermanen

Die drei Schicksalsgöttinnen bei den Süd-Indogermanen

Hethiter

Luwier

Palaier

Süd-Indogermanen

Die drei Schicksalsgöttinnen bei den Ost-Indogermanen

Indern

Griechen

Ost-Indogermanen

Die drei Schicksalsgöttinnen bei den Indogermanen

die „Ur-Norne"

die Muttergöttin

die Richtigkeit

die dreifache Schicksalsgöttin

die Spinnerin

der goldene Schicksalsfaden

die drei Schwestern

die drei Zeiten

die böse Schwester

die Alte und die Schöne

die Botinnen der Schicksalsgöttin

Sonstiges

Die Entwicklung der drei Schicksalsgöttinnen

Die Schicksalsgöttinnen bei den Nicht-Indogermanen

Die Biographie der Nornen

Die Mutter

Die Große Mutter

Die Seele

Die Sonnenmutter

Die vervielfachte Muttergöttin

Die Richtigkeit

Die dreifache Muttergöttin

Die drei Spinnerinnen

Die drei Matronen

Odin und die Nornen

Gott Vater und die Nornen

Das Alter der Namen der Nornen

Das Aussehen der Nornen

Hymne an die Nornen

Die Nornen

Skuld

Utiseta

Die Walküren

Die Nornen

Die Quelle der Nornen

Der Sonnen-Widder

Die Muttergöttin

Die Sonne

Rückkehr

Traumreise zu den Nornen

Die Nornen heute

Themenverzeichnis

I Die drei Nornen

Die drei Schicksalsfrauen gehören zu den bekanntesten Gestalten der germanischen Mythologie. Die mit ihnen verbundene Vorstellung eines vorherbestimmten Schicksals hat auch noch heute eine Bedeutung, da sie sowohl mit der christlichen Vorstellung über Gottes Allmacht und der „Erbsünde" als auch mit dem indischen Karma-Konzept große Ähnlichkeit hat. Zudem entspricht sie weitgehend auch der Astrologie.

I 1. Die Namen der Nornen

Die Bezeichnung „Norne stammt von dem indogermanischen Wort „sner für „drehen, winden, schnüren, schrumpfen, spinnen, weben, nähen, Faden ab. Da es in vielen indogermanischen Mythen das Bild einer Spinnerin für die „Schicksalsfrau gibt, wird man „Norne wohl als „Spinnerin übersetzen können. Auch das (sekundäre) Bild der Weberin und der Näherin findet sich bei den Germanen im Zusammenhang mit den Nornen und den ihnen nah verwandten Walküren.

Das Motiv der Spinnerin, die den Tod herbeiführt, hat sich bis in das Märchen „Dornröschen" hinein gehalten, in dem die Königstochter Dornröschen zu einer alten Frau in einem Turm kommt, bei der sie spinnen lernt und sich dabei mit der Spindel sticht und daraufhin in einen hundertjährigen Schlaf fällt.

Die „Ur-Norne heißt „Urd oder „Urdr. In den älteren germanischen Schriften wird sie „Wyrd genannt.

Dieser Name bedeutet „Schicksal im Sinne von „Vorbestimmung. Der Name leitet sich von dem germanischen Substantiv „urd ab, der „Stein und im erweiterten Sinne auch „steinige Einöde bedeutet. „Urd ist demzufolge die „Steinfrau, was als „Riesin oder als „Frau in Hügelgrab" gedeutet werden kann – beides würde zutreffen, da die Riesinnen im Jenseits leben und das Hügelgrab das Tor zum Jenseits ist und die Nornen aus der Jenseitsgöttin (Freya) heraus entstanden sind.

Es gibt mehrere Ableitungen von dem Wort „urd im Sinne von Schicksal. So hat z.B. das Verb „urdr die Bedeutung „verfluchen, verbannen. Entsprechend ist ein „urdar-madr ein „verbannter Mann, also ein Ausgestoßener oder Vogelfreier. Der Urteilsspruch, der zu einer Verbannung führt, lautet „urdar-ord („Urd-Wort"). Es bestand somit eine enge Assoziation zwischen den Schicksalssprüchen der Nornen und den Urteilssprüchen der Thing-Versammlung.

Es gab auch einen „urdar-mani, einen „unheimlichen, unheilverkündenden Mond. Dieser Begriff zeigt, daß man die Nornen mit dem Mond assoziierte und vermutlich fürchtete, daß die Nornen bei bestimmten Mondphasen oder bei einem bestimmten Aussehen des Mondes Unheil verbreiteten.

Es ist auch eine Herleitung des Namens „Urd von dem Verb „verda mit der Bedeutung „ist, sein (werden) (englisch: „to be) möglich, aber die Herleitung von dem Substantiv „urd für „Stein liegt näher.

Die in der germanischen Überlieferung am zweithäufigsten genannte Norne, die manchmal auch als Walküre erscheint, ist Skuld. Als Walküre tritt sie bereits in dem recht alten Lied „Die Vision der Seherin" auf: „Ich sah Walküren weither kommen, bereit zu reiten zum Rat der Götter: Skuld hielt den Schild."

Ihr Name bedeutet „Schuld im Sinne von einem Ding oder einem Betrag, den man noch jemandem schuldet. Von diesem Wort sind auch ein gutes Dutzend an „Finanz-Begriffen der Germanen wie Schuldner, Schuldschein, Zahltag u.ä. abgeleitet worden.

Das Wort „skuld wurde auch als logischer Partikel mit der Bedeutung „deswegen, deshalb verwendet. Hier hat „schuld die Bedeutung einer Ursache, eines Schuldigen für einen Umstand – ähnlich wie das englische „because, das wörtlich „aufgrund folgender Ursache bedeutet („be-cause = „es ist die causa").

Skuld ist somit eine Frau, die eine Ursache darstellt und die eine Schuld eintreibt. In dieser zweiten Bedeutung ist sie einer Walküre, die im Auftrag von Odin einem Krieger den Tod bringt und ihn vom Schlachtfeld holt, schon recht nah.

Es gibt auch die Möglichkeit, den Namen „skuld von dem Wort „skole, skulle abzuleiten, das „sollte bedeutet. „Skuld würde dann „das, was geschehen soll bedeuten. Skuld wäre in diesem Fall zwar auch die Zukunft, aber in erster Linie doch noch immer „die Frau, die den Lauf der Ereignisse bestimmt.

Die dritte der drei bekannten Nornen heißt „Verdandi. Ihr Name, der nur sehr selten erwähnt wird, bedeutet vermutlich „werden, also „das, was gerade geschieht": die Gegenwart, die Wirkung und die Wirksamkeit. Verdandi ist somit die Frau, die in der Gegenwart wirkt, d.h. die Gegenwart gestaltet.

Es ist auch möglich, daß „Verdandi lediglich eine Ableitung von „Wyrd/Urd ist.

Es ist noch ein weiterer Nornen-Name bekannt, der „Neri lautet. Vermutlich leitet er sich von dem Verb „ner für „drehen winden, spinnen ab und bezeichnet sie als Spinnerin. Es wäre jedoch auch eine Herleitung von dem Adjektiv „ner für „unten (Unterwelt) oder vom dem Verb „ner für „murmeln denkbar. Wenn man alle drei Möglichkeiten zusammennimmt, erhält man die „in der Unterwelt Schicksalssprüche murmelnde Spinnerin.

Wahrscheinlich haben „Norne und „Neri jedoch dieselbe Wortwurzel und können daher beide als „Spinnerin" übersetzt werden.

Die Bedeutung der vier Nornen-Namen kann als „Bestimmerin der Ereignisse" zusammengefaßt werden.

Die Germanen unterschieden zumindestens in der Zeit der schriftlichen Überlieferungen, also ungefähr zwischen 800 n.Chr. und 1300 n.Chr., nicht besonders genau zwischen Jenseitsgöttinnen, Nornen, Walküren, Riesinnen, Göttinnen, Fylgias (Seele, Tiergeist-Begleiter) und Hamingjas (personifiziertes Glück; Aussehen eines Gestaltwandlers; Krafttier). Alle diese Wesen waren entweder „Frauen im Jenseits" oder sie beeinflußten das Leben, das Wohlergehen und somit letztlich das Schicksal eines Menschen.

Man kann daher die Nornen als den Aspekt der „Schicksalsbestimmung" der Jenseitsgöttinnen ansehen.

Diese Unübersichtlichkeit (zumindestens beim ersten Blick auf einen Text) wird noch dadurch erhöht, daß alle Namen von Göttinnen, Nornen, Walküren u.ä. auch in Umschreibungen sowohl von menschlichen als auch von mythologischen Frauen verwendet werden konnten wie in „Wunsch-Ran (Walküre), „Ring-Sif (Freya), „Wunden-Thrudr (Walküre), „Armreif-Gefion (geschmückte Frau) u.ä.

Es gab drei Nornen, die man als Spinnerinnen (Norne, Neri) und sekundär auch als Weberinnen und Näherinnen aufgefaßt hat.

Die Ur-Norne hieß „Wyrd, woraus dann später „Urd entstand. Ihr Name bedeutet vermutlich „Stein im Sinne von (aus Felsen errichteter) „Grabkammer in einem Hügelgrab. Sie ist daher die Jenseitsgöttin.

Der Name ihrer Schwester „Skuld bedeutet „Schuld im Sinne von „Bestimmerin des Schicksals".

Der Name „Verdandi der dritten Norne ist vermutlich eine Ableitung des Namens „Wyrd der Ur-Norne.

I 2. Die drei Nornen in den mythologischen Liedern

I 2. a) Die Vision der Seherin

Mit den Nornen ist der Brunnen als der Eingang in das Jenseits verbunden gewesen, aus dem jegliche Magie und folglich auch das Wissen über die Zukunft kam.

Eine Esche weiß ich, sie heißt Yggdrasil,

Den hohen Baum netzt weißer Nebel;

Davon kommt der Tau, der in die Täler fällt.

Immergrün steht er über Urds Brunnen.

Von dort kommen Frauen, vielwissende,

Drei aus dem See dort unterm Wipfel.

Urd heißt die eine, die andre Werdani:

Sie schnitten Stäbe; Skuld heißt die dritte.

Sie legten Lose, das Leben bestimmten sie

Den Geschlechtern der Menschen, das Schicksal verkündend.

Die Motive Brunnen, Quelle und See sowie Fluß, Sumpf und Meer gehen fließend ineinander über – das verbindende Element ist dabei das Wasser, da man sich in früheren Zeiten oft vorstellte, daß sich unter der Erde ein großes Wasser befindet, das alle Quellen speist, aus dem die Wolken aufsteigen und in dem sich auch die Unterwelt befindet.

Da sowohl der Brunnen als auch der Weltenbaum Wege ins Jenseits waren, befinden sich der Brunnen und der Weltenbaum in der mythologischen Geographie beieinander.

Das „Lose legen" war eine Orakelmethode, bei der man Stäbe, in die Runen geritzt waren, verwendete.

Das Bestimmen und Verkünden des Schicksals erinnert an die Seherinnen und die Hebammen, die das Schicksal des Neugeborenen intuitiv erfaßten und verkündeten. Dieses „Bestimmen" des Schicksals ist vermutlich dadurch entstanden, daß man die Seherinnen aufgrund ihrer Fähigkeit, auch wirksame Flüche oder Segnungen auszusprechen, mit der Zeit nicht mehr nur als die ansah, die das bereits festgelegte Schicksal erfaßten und aussprachen, sondern die dieses Schicksal auch selber festlegten.

I 2. b) Die Vision der Seherin

In „Gylfis Vision werden die drei Nornen nur allgemein erwähnt. In der „Vision der Seherin wird hingegen auch über ein Ereignis im Zusammenhang mit ihnen berichtet.

Sie warfen im Hofe heiter mit Würfeln

Und darbten goldener Dinge noch nicht.

Bis drei der Thursen-Töchter kamen

Reich an Macht, aus Riesenheim.

Die drei Riesen-Töchter kamen nach Asgard zu den Asen. Sie hatten große Macht und beendeten das „Goldene Zeitalter. Vermutlich sind mit diesen drei Riesinnen die drei Nornen gemeint. Sie brachten vermutlich den Tod in die Welt, was eine häufige Umdeutung des ursprünglichen Motivs der „Mutter der Wiedergeburt im Jenseits wäre – das, was ursprünglich den Toten im Jenseits geholfen hat, ist zu der Ursache des Todes umgedeutet worden.

Es gibt in fast jeder Mythologie auch eine Geschichte über die Entstehung des Todes, die in der Regel eine Trennung von Himmel und Erde, von Göttern und Menschen beinhaltet. Man kann zumindestens vermuten, daß es die Vorstellung gegeben hat, daß die Nornen die ursprüngliche Einheit der Welt in ein Diesseits und in ein Jenseits verursacht haben.

Diese Trennung könnte ursprünglich mit dem Abgrund Ginnungagap zwischen Nifelheim im Norden (Jenseits) und Muspelheim im Süden (Diesseits) verbunden gewesen sein.

I 2. c) Odins Rabenzauber

In diesem Lied werden die Eigenschaften der verschiedenen Wesen durch ein einzelnes Verb umschrieben – in gewisser Weise ist hier die „Dichtung im Sinne von „auf die Essenz verdichteter und komprimierter Text auf die Spitze getrieben worden.

Das „weisen der Nornen ist hier als „das Schicksal bestimmen gemeint. „Iwidie bedeutet vermutlich „die all-Weite und ist wahrscheinlich eine der Asinnen – möglicherweise Freya. Vom Aufbau der Strophe her bildet sie den Ergänzungsgegensatz zu Allvater (Odin), was für Freya zutreffen würde.

Allvater waltet, Alfen verstehen,

Wanen wissen, Nornen weisen,

Iwidie nährt, Menschen dulden,

Thursen erwarten, Walküren trachten.

I 2. d) Das erste Lied über Helgi Hunding-Töter

Die Nornen legten das Schicksal der Menschen bereits bei deren Geburt fest. Dies war ein beliebtes Motiv in den Mythen und in den Sagas.

In alten Zeiten, als Aare sangen

Heilige Wasser von Himmelsbergen rannen,

Da hatte Helgi den Großherzigen,

Borghild geboren in Bralund.

Nacht war's in der Burg, Nornen kamen,

Die dem Edeling das Alter bestimmten.

Sie gaben dem König der Kühnste zu werden,

Aller Fürsten Edelster zu dünken.

Sie schnürten scharf die Schicksalsfäden,

Daß die Burgen brachen in Bralund.

Goldene Fäden fügten sie weit,

Sie mitten festigend unterm Mondessaal.

Westlich und östlich bargen sie die Enden,

In der Mitte lag des Königs Land.

Einen Faden nordwärts warf Neris Schwester,

Ewig zu halten hieß sie dieses Band.

„Neri bedeutet „Spinnerin und ist offenbar eine Umschreibung für „Norne". Die Schwester einer Norne ist wiederum eine Norne. Diese Umschreibung läßt vermuten, daß man die drei Nornen als Schwestern aufgefaßt hat.

I 2. e) Das andere Lied über Helgi Hunding-Töter

Die Nornen bestimmten auch den Ausgang von Kämpfen:

Nicht alles Gute erging Dir nach Wunsch;

Doch tragen die Nornen einen Teil der Schuld.

In der Frühe fielen bei Frekastein

Bragi und Högni: Ich bin ihr Töter!

Die Ich-Person ist Helgi – er ist eine Saga-Variante des ehemaligen Sonnengott-Göttervaters und Sommergottes Tyr. Högni, der bei den Südgermanen Hagen genannt wurde, ist der Wintergott Loki.

I 2. f) Das andere Lied über Helgi Hunding-Töter

Die Nornen fügen den Menschen oft großes Unglück zu und zwingen sie sogar, Menschen im Kampf zu töten, die sie gar nicht töten wollen. So mußte z.B. Helgi den Vater (Högni) und den Bruder (Bragi) seiner Geliebten in einer Schlacht, die diese gegen ihn führten, töten.

Das alte Mythen-Motiv des endlosen, zyklischen Kampfes zwischen dem Sommergott Tyr (Helgi) und seinem Bruder, dem Wintergott Loki (Högni), ist hier schon stark umgedeutet worden.

Maid, nicht all Dein Schicksal ist gut,

die Nornen klage ich an, daß dies sein mußte:

An diesem Morgen fielen dort bei Frekastein

Bragi und Högni von meiner Hand.

I 2. g) Sigdrifa-Lied

In diesem Lied wird u.a. über Runen auf den verschiedensten Dingen berichtet. Die Norne trägt vermutlich als Zeichen ihrer magischen Macht eine Rune auf ihrem Fingernagel.

Es ist denkbar, daß sich die Seherinnen wirklich Runen auf ihre Fingernägel ritzen – vielleicht paßte dem Skalden aber auch nur der Stabreim zwischen „Norne und „Nagel (altnordisch: „norna nagli") gut in den Vers.

Vermutlich werden aber zumindestens die Hände der Nornen allgemein mit ihrer magischen Kraft assoziiert worden sein. Auf dem Runenkästchen von Auzon stehen die drei Nornen im Kreis und halten ihre Hände in ihrer Mitte zusammen.

Die Runen stehen:

Auf Gold und Glas, auf dem Glück der Menschen,

In Wein und Würze, auf der Wala Sitz,

Auf Gungnirs Spitze und Granis Brust,

Auf dem Nagel der Norne und der Nachteule Schnabel.

Am Anfang des Liedes findet sich die Verse, die von der Heilkraft der Hände sprechen – vielleicht ist die Rune auf dem Fingernagel der Norne auch ein Symbol für die Heilkraft der Nornen. Dies wäre dann eine Übereinstimmung mit den heilenden Matronen.

Heil euch Asen, Heil euch Asinnen,

Heil Dir, fruchtbares Feld!

Wort und Weisheit gewährt uns zwei Edlen

Und immer heilende Hände!

I 2. h) Fafnir-Lied

An dieser Stelle wird von einer Vielzahl von Nornen gesprochen. Aus der einen Norne Urd bzw. den drei Nornen Urd, Skuld und Verdandi sind hier die Nornen vermutlich durch ihre Ähnlichkeit mit den Walküren zu einer großen Gruppe von Wesen mit unbestimmter Anzahl geworden.

Sigurd:

„Laß Dich fragen, Fafnir, da Du vorschauend bist

Und wohl manches weißt:

Welches sind die Nornen, die notlösend heißen

Und Mütter mögen entbinden?"

Fafnir:

„Verschiedenen Geschlechts scheinen die Nornen mir

Und nicht eines Ursprungs.

Einige sind Asen, andere Alfen,

Die dritten Töchter Dwalins."

Die in den Versen genannte Hebammen-Tätigkeit („notlösend") der Nornen zeigt, daß sie auch mit den Seherinnen-Hebammen gleichgesetzt wurden, die zu den Gebärenden gerufen wurden. Es ist gut denkbar, daß sowohl die Hebammen-Tätigkeit als auch die Seherinnen-Tätigkeit ursprünglich zu dem Aufgabenbereich der Priesterinnen gehört hat.

Die Abstammung der Nornen von den Asen, den Alfen und den Zwergen (Dwalin) ist interessant, da die Antwort des Drachen Fafnir zeigt, daß die Germanen die Nornen sowohl als „Menschen im Jenseits" (Alfen, Zwerge) als auch als Göttinnen ansahen.

Dies ist auch die einzige Stelle, an der von weiblichen Zwergen die Rede ist – zumindestens, wenn man davon ausgeht, daß die „Töchter Dwalins wie Dwalin selber zu den Zwergen gehören. Diese Deutung ist jedoch unsicher, da „Dwalin ein Name eines der beiden Alcis-Pferdesöhne des Tyr sowie ursprünglich des Tyr selber in der nächtlichen bzw. winterlichen Unterwelt gewesen ist – und die „Tochter des Tyr" ist die Jenseitsgöttin Freya, die zu den Nornen und Walküren vervielfältigt und umgedeutet worden ist (siehe auch den Band 22 über Freya).

In mehreren Liedern in der Edda werden tote Seherinnen beschworen, um etwas über die Zukunft zu erfahren. Es scheint somit die Tradition gegeben zu haben, daß die Seherinnen den Kontakt zu bereits verstorbenen Seherinnen aufrechterhalten haben – vermutlich insbesondere zu ihren Seherkunst-Lehrerinnen.

Dieses Bewahren des Kontaktes zu den bereits verstorbenen spirituellen Lehrern und Lehrerinnen ist weit verbreitet. Er ist ein Sonderfall des Ahnenkultes, in dem bei den verstorbenen Eltern und Großeltern Rat und Hilfe gesucht wird. In Indien wird die Folge, die sich bei den Yogis (Gurus) aus den Lehrer-Schüler-Verhältnissen ergibt, „Übertragungslinie genannt. Der hierzulande wohl bekannteste Fall einer Anrufung der wichtigsten Lehrer der eigenen Übertragungslinie findet sich im Neuen Testament in der Beschreibung von Christi Verklärung auf dem Berg Tabor, bei der Moses und Elijas als Christi „Lehrer und „Vorgänger" erscheinen (Matthäus 17, 1-9; Markus 9, 2-8; Lukas 9, 28-36).

Die Abstammung der Nornen von den Asen ist entweder als Vergöttlichung der bereits verstorbenen Seherinnen aufzufassen oder als eine Erinnerung daran, daß die Nornen aus Freya heraus entstanden sind.

I 2. i) Fafnir-Lied

Die Nornen bestimmen unausweichlich das Schicksal:

Fafnir:

„Du nimmst für nichts der Nornen Spruch,

Mein Wort für unweise Rede.

Doch ertrinkst Du im Wasser, wenn Du im Winde ruderst:

Alle sterben, die sterben sollen."

I 2. j) Fafnir-Lied

Die Walküre Sigdrifa spricht zu Sigurd die folgenden Worte, nachdem dieser sie aus der Waberlohe um ihr Hügelgrab befreit hat:

Ein Hof ist auf dem hohen Hindarfiall

Ganz von Glut umgeben außen.

Ihn haben hehre Herrscher geschaffen

Aus undunkler Erdenflamme.

Auf dem Steine schläft die Streiterfahrene,

Und lodernd umleckt sie der Linde Feind.

Mit dem Dorn stach Ygg sie einst in den Schleier,

Die Maid, die Männer morden wollte.

Schaun magst Du, Mann, die Maid unterm Helme,

Die aus dem Gewühl trug Wingskornir das Roß.

Nicht vermag Sigdrifas Schlaf zu brechen

Ein Fürstensohn ehe die Nornen es fügen."

Sigdrifa: Walküre, Frau des Sigurd

Hindarfjall = Hindin-Hügel, Hügelgrab des Tyr

Glut = Waberlohe = Bestattungsfeuer, Hügelgrab-Feuer

undunkel = hell

Streiterfahrene = Walküre

Feind der Linde = Feuer

Dorn = Schwert (des Tyr)

Ygg = „Schrecklicher" = Odin (er hat hier das Tyr-Schwert übernommen)

Männer-mordende Maid = Walküre

Mann = Sigurd

Wingskornir = Roß der Walküre Sigdrifa

fügen = bestimmen (durch die Nornen)

I 2. k) Das andere Lied über Sigurd Fafnir-Töter

Andwari der Hecht:

„Andwari heiß ich, Oïn hieß mein Vater;

Durch manchen Flußfall fuhr ich.

Früh fügte mir eine feindliche Norne,

Ich sollt im Wasser waten."

Andwari ist der ehemalige Sonnengott-Göttervater Tyr in der nächtlichen Unterwelt (die Sonne versinkt Abends im Meer). Die Nornen haben nicht nur das Schicksal der Menschen, sondern auch das der Götter bestimmt – sie haben die Weltordnung erschaffen, zu der u.a. der allabendliche Tod der Sonne gehört.

Hier wird schon zwischen „guten Nornen und „bösen Nornen unterschieden – die Angst vor dem Tod brachte es mit sich, daß vieles, was mit dem Tod assoziiert wurde, zu einer

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