Genießen Sie von Millionen von eBooks, Hörbüchern, Zeitschriften und mehr - mit einer kostenlosen Testversion

Nur $11.99/Monat nach der Testversion. Jederzeit kündbar.

Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 7: Rückkehr eines Toten
Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 7: Rückkehr eines Toten
Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 7: Rückkehr eines Toten
eBook136 Seiten1 Stunde

Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 7: Rückkehr eines Toten

Bewertung: 0 von 5 Sternen

()

Vorschau lesen

Über dieses E-Book

Seit Morgan of Launceston wieder in seiner britischen Heimat angekommen ist, wird er von den Schergen Prinz Johanns gejagt und verfolgt. Er weiß, dass ihn der Tod erwartet, sollte es seinen Gegnern gelingen, ihn zu fangen. Trotzdem muss er alles unternehmen, um seine Familie aus der Gefangenschaft zu befreien – auch wenn er nicht weiß, wohin sie verschleppt wurde. Zum Glück bekommt er bei seinem Vorhaben Unterstützung von einem Mann, der unter dem Namen "Der Rote Jäger" bekannt geworden ist – es ist ein alter Freund Morgans. Gemeinsam kämpfen sie jetzt gegen das Unrecht, das von Prinz Johanns Schergen ausgeht. Denn nur mit vereinten Kräften und vielen treuen Gefolgsleuten können sie den Terror bekämpfen …

SpracheDeutsch
HerausgeberAlfred Bekker
Erscheinungsdatum14. Dez. 2019
ISBN9781386976837
Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 7: Rückkehr eines Toten
Vorschau lesen

Mehr von Tomos Forrest lesen

Ähnlich wie Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 7

Verwandte Kategorien

Rezensionen für Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 7

Bewertung: 0 von 5 Sternen
0 Bewertungen

0 Bewertungen0 Rezensionen

Wie hat es Ihnen gefallen?

Zum Bewerten, tippen

Die Rezension muss mindestens 10 Wörter umfassen

    Buchvorschau

    Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 7 - Tomos Forrest

    Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 7: Rückkehr eines Toten

    von Tomos Forrest

    Zyklus: Die Rebellen von Cornwall, Band 1

    IMPRESSUM

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

    © Roman by Author/ Titelbild: Nach einem Motiv von N.C. Wyeth mit Steve Mayer, 2018

    Lektorat: Kerstin Peschel

    Ceated by Thomas Ostwald, Alfred Bekker und Jörg Martin Munsonius

    © dieser Ausgabe 2018 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

    www.AlfredBekker.de

    postmaster@alfredbekker.de

    Klappentext:

    Seit Morgan of Launceston wieder in seiner britischen Heimat angekommen ist, wird er von den Schergen Prinz Johanns gejagt und verfolgt. Er weiß, dass ihn der Tod erwartet, sollte es seinen Gegnern gelingen, ihn zu fangen. Trotzdem muss er alles unternehmen, um seine Familie aus der Gefangenschaft zu befreien – auch wenn er nicht weiß, wohin sie verschleppt wurde. Zum Glück bekommt er bei seinem Vorhaben Unterstützung von einem Mann, der unter dem Namen „Der Rote Jäger" bekannt geworden ist – es ist ein alter Freund Morgans. Gemeinsam kämpfen sie jetzt gegen das Unrecht, das von Prinz Johanns Schergen ausgeht. Denn nur mit vereinten Kräften und vielen treuen Gefolgsleuten können sie den Terror bekämpfen ...

    1.

    Tiefschwarze Wolken trieben vom Meer über die felsige Küste und erreichten das lang gestreckte Tal, dessen Ende in einen unübersehbar großen Wald überging. Schon mehrfach hatte der Reiter einen besorgten Blick über die Schulter zurück geworfen, aber jetzt wurde ihm klar, dass er das Dorf nicht mehr rechtzeitig erreichen würde. Als gleich darauf der Himmel seine Schleusen öffnete, fluchte er zwischen den zusammengebissenen Zähnen leise vor sich hin.

    Es bedurfte keines weiteren Zeichens mehr für sein Pferd, das bei dem ersten Wasserguss von allein eine schärfere Gangart gewählt hatte. Aber schon nach einigen hundert Metern waren Ross und Reiter vollkommen durchnässt. Der einfache Umhang, den der Mann versuchte, mit der linken Hand vor der Brust zusammenzuhalten, war in kürzester Zeit vom Wasser schwer und vollkommen nutzlos geworden. Auch die Decke, die er zum Schutz vor der bereits kalten Witterung seinem Pferd übergeworfen hatte, zog sich auf gleiche Weise voll und hing schwer an beiden Seiten herunter.

    Der Regen fiel jetzt so dicht, dass dem Reiter die Sicht verwehrt wurde. Alles um ihn herum wurde grau, und durch den dichten Wasserschleier konnte er nur noch den fernen Wald als dunklen Strich erkennen. Seinem Pferd musste er den Weg überlassen und vertraute dabei ganz auf den Instinkt des klugen Tieres, das seine Gangart nicht verändert hatte. Unter seinen Hufen spritzte das Wasser, mit Schlamm vermischt, hoch auf, und die beiden hätten durchaus bereits in einem Bach unterwegs sein können, ohne es zu bemerken.

    Ein über den Weg gespanntes Seil war auf diese Weise unmöglich zu erkennen. Zwar schnaubte das Pferd einmal heftig, aber da stießen seine Vorderhufe bereits gegen das straff gespannte Hindernis und brachten das Tier zum Straucheln. Unvorbereitet auf ein solches Hindernis flog der Reiter in hohem Bogen über den Hals des Pferdes und schlug schwer auf den Boden. Von dem Sturz halb benommen versuchte er trotzdem, rasch wieder auf die Beine zu kommen, während sein Pferd laut aufwieherte und in einem Bogen zu ihm zurückkehrte.

    Aus dem grauen Schleier tauchte dicht vor dem Gesicht des Reiters eine schwere Holzkeule auf. Noch bevor er eine Abwehrreaktion zeigen konnte, traf ihn ein heftiger Schlag auf den Helm. Zwar wurde die Wucht durch das Eisen und seine darunter getragene Coif, die gepolsterte Bundhaube, abgeschwächt, trotzdem versetzte ihn der brutale Schlag in tiefe Bewusstlosigkeit.

    Er bekam nicht mehr mit, wie sich ein großer, kräftiger Mann grinsend über ihn beugte und ihm mit einem Ruck den Lederbeutel vom Gürtel riss. Der Mann hatte dabei die Keule schlagbereit in der Rechten behalten, aber diese Vorsichtsmaßnahme war überflüssig. Einen raschen Blick warf er zu dem Pferd hinüber, das nur wenige Schritte neben seinem ohnmächtigen Herrn verharrte und schnaubte. Als er eine Bewegung in Richtung des Tieres machte, stieg es und schlug mit den Hufen nach ihm.

    „Verfluchtes Biest!", schrie der Mann erschrocken und brachte sich mit einem raschen Schritt rückwärts aus der Reichweite.

    „Lass doch den Gaul, den können wir sowieso nicht verkaufen", sagte jetzt ein zweiter Mann, der das Seil zusammengerollt hatte. Er trug einen Umhang mit Kapuze, die sein Gesicht zur Hälfte verhüllte. Doch auch so war zu erkennen, dass es von Pockennarben entstellt war. Der Mann war kaum halb so groß wie der mit der Holzkeule, dabei schmächtig und kaum in der Lage, die Keule zu tragen, die er ebenfalls in der rechten Faust trug.

    Der Große untersuchte inzwischen rasch den Inhalt des Lederbeutels, dann schob er ihn unter sein Hemd. Die beiden Wegelagerer waren natürlich vollkommen durchnässt, denn sie hatten an diesem Punkt des Handelsweges schon eine ganze Weile in einem Gebüsch gelegen. Wäre es nach dem Kleinen gegangen, hätten sie ihr Vorhaben schon längst aufgegeben und wären in einem trockenen Stall untergekrochen. Doch sein Gefährte bestand darauf, bis zum Einbruch der Nacht auszuharren. Er war sich sicher, dass dieser Tag ihnen noch Beute einbringen würde, und nun lachte er laut bei dem Gedanken, dass er dem Vorschlag des Kleinen gerade folgen wollte, als sie schemenhaft durch den dichten Regen einen Reiter erkannten, der rasch näher kam.

    Jetzt hatten sie trotz dieses Wetters erreicht, was sie wollten, der Beutel war gut gefüllt und würde ihnen in der nächsten Zeit das Überleben sichern. Und der Regen verwischte alle Spuren, sodass sie nicht mit einer Verfolgung rechnen mussten, sollte dieser Reiter in der nächsten Zeit wieder zu sich kommen.

    Noch ein flüchtiger Blick auf den Ohnmächtigen, der mit dem Gesicht in einer Pfütze lag, und er verschwand in der grauen Regenwand so plötzlich, wie er aufgetaucht war, rasch gefolgt von der kleinen, schmächtigen Gestalt, die dabei im unverständlichen Cornisch vor sich hin schimpfte.

    Die beiden stapften durch den noch immer dicht fallenden Regen, wobei der Kleine Schwierigkeiten hatte, mit seinem Gefährten Schritt zu halten. Endlich hielt er es nicht länger aus und schrie hinter dem Großen her:

    „Jetzt warte doch endlich auf mich, verfluchter Gwas!"

    Jetzt blieb der Große abrupt stehen und drehte sich zu dem anderen um.

    „Was hast du gesagt?"

    „Du sollst warten!"

    „Nein, das andere – dein verfluchtes Cornisch!"

    Der Kleine stapfte durch den Regen und hatte nun endlich erreicht, dass der andere auf ihn wartete. Er antwortete jedoch nicht auf die Frage, sondern eilte weiter, so rasch ihn seine dünnen, kurzen Beine auf dem schlammigen Untergrund voranbrachten. Er wusste, dass es nicht mehr weit bis zu der Hütte war, und er freute sich darauf, endlich die nassen Sachen von sich werfen zu können. Die Alte würde ihnen mit Sicherheit eine trockene Decke geben können und ein heißes, gut gewürztes Bier. Sie musste nur erst einmal sehen, was Arlo dem Reiter abgenommen hatte. Dann würde die Alte nur zu gern bereit sein, ihnen das Quartier zu überlassen, das sie so dringend benötigten – denn nach diesem dreisten Überfall auf der Handelsstraße mussten sie für eine ganze Weile unauffindbar bleiben.

    Wer wusste denn, was der Reiter von ihnen noch gesehen hatte, bevor ihn der Keulenhieb traf. Obwohl – Kole wischte sich den Regen aus dem Gesicht – so hart wie sein Partner zugeschlagen hatte, konnte es auch durchaus sein, dass der Mann nicht wieder aufwachte. Aber was kümmerte es ihn? Jeder musste zusehen, wie er diese Zeiten überlebte, in denen Prinz Johann das Land aussaugte und niemand wusste, ob er morgen noch sein Brot bezahlen konnte!

    Dann hatten die beiden Wegelagerer den Waldrand erreicht und betraten den schmalen Pfad, den Arlo trotz der schlechten Sichtverhältnisse zielsicher angesteuert hatte. Nach wenigen Schritten waren sie im dichten Wald verschwunden, und nur das Niederrauschen der Wassermassen war noch zu vernehmen.

    2.

    Der Überfallene hatte sich bislang noch nicht gerührt. Unbarmherzig prasselte der Regen auf den verkrümmt im Schlamm und Wasser liegenden Körper herunter. Jetzt wurde es jedoch auch seinem Pferd zu lange. Mit der Schnauze stieß es seinen Herrn aufmunternd in die Seite. Aber dieser Versuch blieb erfolglos. Erst, als es nun direkt gegen seinen Arm stieß, zuckte der plötzlich zur Seite, gefolgt von einem tiefen Stöhnen.

    Das Pferd wiederholte das Anstupsen, und knurrend richtete sich der Mann mühsam hoch. Schließlich saß er inmitten des ihn umgehenden Schlammes.

    Noch immer war er sich über seine Lage nicht im Klaren, und als nun das Pferd erneut dicht an ihn herantrat, griff er den herunterhängenden Zügel und benutzte ihn, um sich hochzuziehen. Doch diese Bewegung erfolgte zu hastig, und für einen kurzen Moment wurde ihm erneut schwarz vor den Augen. Instinktiv griff er zum Sattel und umklammerte den Hinterzwiesel, um nicht erneut zu stürzen. Laut stöhnend nahm er jetzt den Helm herunter, riss sich auch gleich darauf das unter dem Kinn verknotete Coif ab und betastete seinen Schädel.

    „Verfluchte Wegelagerer!", schimpfte er dabei vor sich hin. „Gnade euch Gott,

    Gefällt Ihnen die Vorschau?
    Seite 1 von 1