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Raum 39 Woher, Wohin und Warum

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104 Seiten51 Minuten

Zusammenfassung

Gleich nach dem Frühstück - es gab die etwas farbigen Reste eines Warzenschweinferkels - ntonierte Eremias ein Liedchen.

Es war ein gar schauriges Liedchen. Es wurde von Gesten begleitet und von Figuren untermalt: Fangen, Graben, Greifen, Töten, Reißen und Beißen, und so weiter.

Kein Liedchen, eher eine Art Sprechgesang. Gäb es nicht die brüchige, zu Herzen gehende Stimme, wäre es eine Pantomime.

Eremias ausdruckstarker Sprechgesang:
Manchmal greife ich mir ein kleines Warzenschwein. Dem hilft dann kein Gequieke - hätten alter Eber und alte Sau eben besser achtgeben sollen.
Das Greiftier frisst das Opfertier - so ist es immer, so war es immer. Ich beiße dem kleinen Kerl die Kehle durch. Wozu sonst habe ich scharfe Zähne? Wozu sonst habe ich den kurzen kräftigen Kiefer mit günstiger Hebelwirkung? Es ist, damit ich die zarten Knöchelchen des fetten Frischlings knacke.

Alter Eber und alte Sau, die fressen schließlich auch, was ihnen vor die Schnauze kommt: Erdmäuse, Ameisen, Termiten, Erdfliegen, Ratten und Raupen aller Art.
Des Weiteren fressen sie Erdhörnchen-Babys, Larven, Engerlinge, Regenwürmer und andere Würmer, Maulwürfe - je dicker und fetter desto besser.

Erdkäfer, Maden, Erdraupenzeugs, und so weiter, und so weiter. Meinst du, die freuen sich, wenn es ans Fressen geht? Ans Gefressenwerden, wohl gemerkt!

Zuerst, Babuuns Lippen kräuselten sich zu einem spöttischen Kreis. Danach dann, Babuuns Lippen glätteten sich zu einem glatten Strich. Das heißt, Babuun zog die Lippen lang, bis an die Ohren - und darüber hinaus.
Babuun amüsierte sich, denn schließlich war er es, Babuun, der ihm, Eremias,beigebracht hatte, was zu tun sei, um in der Wildnis zu überleben - war er es, der Eremias die elementaren Regeln des Überlebens in der Wildnis beigebracht hatte.

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