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Brennpunkt Nordkorea: Wie gefährlich ist die Region? Berichte, Daten und Fakten

Brennpunkt Nordkorea: Wie gefährlich ist die Region? Berichte, Daten und Fakten

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Brennpunkt Nordkorea: Wie gefährlich ist die Region? Berichte, Daten und Fakten

Länge:
225 Seiten
2 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
19. März 2018
ISBN:
9783958415553
Format:
Buch

Beschreibung

Der seit Jahrzehnten schwelende Konflikt um die Koreanische Halbinsel heizt sich seit Monaten zu einer den Weltfrieden bedrohenden Auseinandersetzung auf. Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-un testet Atomwaffen und Raketen, und US-Präsident Donald Trump droht dafür mit der totalen Vernichtung dieses Landes. Erschrocken mahnen Politiker aus aller Welt, vom deutschen Außenminister über den UNO-Generalsekretär bis zum russischen Präsidenten, eine friedliche Lösung des Konflikts an, denn ein atomarer Weltbrand droht! Doch was wissen wir eigentlich über den Konflikt, seine Vorgeschichte,
seine aktuelle Brisanz und die handelnden Akteure?
Die drei im vorliegenden Band versammelten Experten, die Koreanistikprofessorin Helga Picht, der Asienkenner Rainer Werning und der politische
Publizist und Philosoph Arnold Schölzel, bringen Klarheit in die Problematik. Gegen die einseitigen Berichte in den westlichen Medien setzen sie eine umfassende Betrachtung aller Aspekte. Denn: Nur wer die Hintergründe versteht, kann sich selbst ein reales Bild machen. Ein kluges Buch genau zur rechten Zeit und eine unverzichtbare Lektüre für alle, die sich Aufklärung statt Propaganda wünschen.
Herausgeber:
Freigegeben:
19. März 2018
ISBN:
9783958415553
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Brennpunkt Nordkorea - Rainer Werning

www.buchredaktion.de

Kriegsherd oder Fake News – was wissen wir über Korea?

»Raketentest in Nordkorea. Kim schoss fast ein Passagierflugzeug ab«, titelte die Bild am 3. August 2017. Weiter hieß es, dass der Verrückte aus Pjöngjang mit seinen Atomraketen nun jeden Punkt der Welt treffen könne. Mit seinen Raketentests halte der Diktator Kim Jong-un die Welt in Atem.

Diese ungeheuerlichen Provokationen verlangen natürlich sofort eine angemessene Reaktion der »freien Welt« beziehungsweise dessen oberster Instanz, der USA. Also wurden Flugzeugträger und US-Bomber in Marsch gesetzt. Das deutsche Leitbildverbreitungsor­gan Bild am 30. Juli 2017 unter dem Titel »US-Bomber fliegen über Korea«: »›Nordkorea bleibt die größte Bedrohung für die regionale Stabilität‹, sagte General Terrence J. O’Shaughnessy, der den Einsatz leitete.«

Dann der vorläufige Höhepunkt am 19. September 2017: US-Präsident Donald Trump spricht vor der UNO und Bild berichtet unter der Überschrift »Knallhart-Rede gegen Kim vor der UNO. Trump droht mit Zerstörung Nordkoreas«: »Schon nach wenigen einleitenden Worten wandte er sich mit einer Knallhart-Drohung an das Regime in Nordkorea. Das Land ›lässt die eigene Bevölkerung verhungern‹ und ›bedroht die Welt mit Atomwaffen‹. Trump stellte klar: ›Wir wollen keinen Krieg, aber wenn wir unser Land verteidigen müssen, dann werden wir es tun.‹ Trumps Ansage: ›Dann haben wir keine andere Wahl als die totale Zerstörung Nordkoreas.‹« Und es passiert etwas, was US-Präsidenten bei Reden vor der UNO seit dreißig Jahren nicht mehr passiert ist – es gibt Applaus.

Ja, ist denn die Welt völlig aus den Fugen geraten? Bedroht wirklich ein völlig außer Kontrolle geratener Diktator die Welt mit Atomraketen, und darf man vor der UNO die völlige Vernichtung eines souveränen Staates ankündigen und dafür Beifall bekommen? Wie groß ist die Bedrohung wirklich? Wer bedroht hier wen und war­um? Und befähigen uns die Meldungen der meinungsbildenden Medien heute tatsächlich dazu, uns eine eigene Meinung zu bilden? (Immerhin ein Slogan des bereits oben erwähnten Leitbildverbreitungsorgans: »Bild Dir Deine Meinung!«)

Was tun »wir« (also die westliche Wertegemeinschaft, was immer das auch sein mag) gegen die Bedrohungen unterschiedlichster Art, die uns seit 2001 medial in immer düsteren Farben geschildert werden? Üblicherweise ziehen die USA – mal mit mehr, mal mit weniger Verbündeten im Schlepptau, mal mit, mal ohne UN- oder NATO-Mandat – mit Feuer und Schwert gegen diese Bedrohungen zu Felde. Immer im Namen der gequälten, unterdrückten und ihrer Freiheitsrechte beraubten Menschen der jeweiligen Region. Begonnen wird meist mit dem Verhängen von Sanktionen. Diese Schraube wird dann immer stärker angezogen, und dabei werden Verbündete eingesammelt. Und wenn man der Meinung ist, der jeweilige »Schurkenstaat« ist nun geschwächt genug, dann kommt das Militär zum Einsatz. Irgendwie erinnert das fatal an die mittelalterliche Belagerungstechnik, mit der feindliche Bastionen wochen- und monatelang von allem Lebensnotwendigem abgeschnitten worden sind, bis sie sturmreif waren. Aber die Leidtragenden waren nicht die Herrscher, deren Vorräte meist reichten, sondern die armen Leute und Verteidiger der Burgen.

Sanktionen kennen wir ja aus dem Kalten Krieg. Wenn man Länder vom notwendigen Austausch ausschließt, bremst man zwangsläufig ihre Entwicklung, denn kaum ein Land ist in der Lage, sich autonom mit allem zu versorgen (verstärkt wird das Ganze oft von Herrschern, die diese Abschottung auch von innen vornehmen). Aber ein Land von wichtigen Ressourcen abzuschneiden, dann seine Rückständigkeit in der Entwicklung zu beklagen, sich zu wundern, dass die betroffene Bevölkerung die Sanktionierer nicht liebt, und sie dann anschließend, im militärischen Versuch, ihr die »Freiheit« wiederzugeben, noch um ein paar Tausende zu dezimieren – das hat in den letzten dreißig Jahren nie zu wirklich positiven Ergebnissen bei den betroffenen Menschen geführt, sondern eher Elend und Not verstärkt und seltsame Gebilde hervorgebracht, die heute als Terrororganisationen gefürchtet werden, wie Al Qaida oder IS.

Sollen diese Eskalationsstufen zur Verteidigung der »freien Welt« nun auch auf Nordkorea Anwendung finden? Und wie werden sich Nord-, aber auch Südkorea dazu verhalten? Warum sind die Südkoreaner bisher so gelassen? Müssen wir unsere, die westliche, Sicht der Heilsbringerei nicht auf den Prüfstand stellen, und wissen wir eigentlich genug, um tatsächlich profund beurteilen zu können, ob das, was da geschieht, auch in unserem Interesse erfolgt?

Auf all diese Fragen versuchen die Herausgeber und Autoren dieses Buches, die Koreanistik-Professorin Helga Picht sowie der Asienexperte und Politikwissenschaftler Dr. Rainer Werning, Antworten zu geben. Unterstützung erhalten sie dabei von weiteren Autoren, unter anderem von dem Philosophen und linken Publizisten Dr. Arnold Schölzel. Nicht alle Beiträge sind brandneu – das eine oder andere ist schon im Internet veröffentlicht oder anderswo zu finden. Zusammen ergibt dieses Mosaik jedoch ein vielfältiges, spannendes und umfassendes Bild zur Lage um die Koreanische Halbinsel. Denn: Nur wer die ganze Geschichte um diesen Konflikt kennt, wer um die vielen Facetten der Verflechtung internationaler Interessen weiß und darüber hinaus die Spezifik Koreas in Betracht zieht, kann sich eine Meinung bilden. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine aufschlussreiche Lektüre!

Uli Jeschke

edition berolina

Rainer Werning und Helga Picht

Einleitendes

Vermissen Sie den Kalten Krieg, vermintes Gelände, gar undurchdringliche Stacheldrahtverhaue? Oder sperriges Mauerwerk, das Besuchern nach über einem Vierteljahrhundert seit dem Fall der Berliner Mauer noch Schauder erbitterter West-Ost-Blockkonfrontation über den Rücken jagt?

Dann reisen Sie nach Korea – vorzugsweise an den 38. Breitengrad. Dieser teilt die Halbinsel unschön in zwei Hälften, diesseits eine kapitalistische, jenseits eine sich sozialistisch verstehende, beide in solidem Zustand. Es ist dies das weltweit höchstmilitarisierte Terrain, das in circa vier Kilometern Breite und 240 Kilometern Länge den Norden, die Demokratische Volksrepublik Korea, und Süden des Landes, die Republik Korea, seit den Staatsgründungen beider Länder vor genau siebzig Jahren voneinander abschottet. Es war und ist dies nach dem ersten »heißen« Konflikt im Kalten Krieg, dem Koreakrieg (1950–1953), auch und gerade ein Hort aufgeheizter gegenseitiger Anfeindungen und ein Nährboden für immer wieder aufflackernde Konflikte mit internatio­nalem Zündstoff. Bis heute. Einer der Gründe für diese prekäre Sicherheitslage auf der Halbinsel sowie in der Region Nordostasien ist die Tatsache, dass seit Ende dieses Krieges lediglich ein Waffenstillstandsabkommen existiert, das noch immer nicht in einen dauerhaft gültigen Friedensvertrag überführt werden konnte.

Südkorea wurde bereits 1996 nach Japan als zweites asiatisches Land in den erlauchten Club der in Paris ansässigen Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) aufgenommen. Seine Metropole Seoul präsentiert sich mit ihren glitzernden Glas- und Betonfassaden als kosmopolitischer Outpost von Globalisierung. In scharfem Kontrast zu der nördlichen, mit Monumentalbauten gesäumten Hauptstadt Pjöngjang, wo noch einiges an die Hochphase der Großen Proletarischen Kulturrevolution in der Volksrepu­blik China Ende der 1960er Jahre erinnert – inklusive häufiger Massenauftritte und mit Marschmusik untermalter Arbeitseinsätze von Soldaten und Zivilisten. Für westliche Besucher haftet den Alltagsrealitäten dort Museales an, wobei die zahlreichen Museen in Nordkoreas Metropole »aufgeräumte« Realitäten spiegeln. Eine Irritation, die dazu beiträgt, dass das Land aus westlicher Perspektive bleibt, was es seit seiner Gründung am 9. September 1948 war: bestenfalls eine Terra incognita, meist jedoch ein »Archipel Gulag im Fernen Osten«.

»Anschuldigungen gegen und Vorurteile über Nordkorea sind uns sattsam bekannt«, sagte einst Südkoreas bedeutendster zeitgenössischer Schriftsteller, Hwang Sok-yong, im Gespräch mit dem Autor dieser Zeilen. Und er fuhr fort: »Das erinnert an herumtollende Kinder, die auf Spielplätzen gern vor aufgestellten großen Spiegeln posieren und Mätzchen machen. Wenn sie dann in die Spiegel schauen, stellen sie verdutzt fest, dass ihre Körper mal aufgebläht und riesig sind oder sie auf einmal wie Winzlinge, Zwerge erscheinen. Über Nordkorea zirkulieren Verzerrungen, ja, Zerrbilder der gröbsten Art. Offenbar ist da auch eine Abwehrhaltung im Spiel. Denn das Land fühlt sich permanent bedroht, und sein Bild im Ausland, selbst in Kinofilmen, ist in den schwärzesten Farben gemalt. Allen anderen Ländern wird zugestanden, zumindest zwei Gesichter zu haben.«

Hwang, von dem auch Romane und Erzählungen in deutscher Übersetzung vorliegen, befasst sich in seinem Werk mit der Kolonialgeschichte, Teilung, Entfremdung und mit dem Krieg in seinem Land, dessen Herrscher ihn wegen »unerlaubten« Aufenthalts in Nordkorea zeitweilig hinter Gitter gesperrt hatten. »Wir Koreaner hatten das Pech«, so des Autors Resümee ob all dieser Erfahrungen, »zu lange auf rauchenden Kanonenrohren unseren Reis kochen zu müssen.«

Den ersten großen Roman über den Koreakrieg veröffentlichte Südkoreas bedeutendste Schriftstellerin Pak Kyongni (1926–2008) im Jahr 1964. Darin umging sie eine direkte Schuldzuweisung, beschrieb jedoch die Leiden der Bevölkerung mit dem beeindruckenden Bild, wie eine junge Witwe »unter von oben als riesige Pferdehufe drohenden Bombenflugzeugen« in einer weiten Ebene mit ihren zwei kleinen Kindern zu entkommen versucht. Später verdichtete Pak diese Szene in ihren Gesprächen und Memoiren (1993) und schlussfolgerte: »Zweifellos ist Krieg das größte Verbrechen, das die Menschheit als Ganzes gegen sich selbst begeht.«

Bei zahlreichen Besuchen und Gesprächen zwischen 1955 und 2009 in Nord- wie Südkorea konnte die Autorin dieser Zeilen immer wieder feststellen, dass die einfachen Menschen Paks Grundüberzeugung vollauf teilen, daraus ihre Sehnsucht nach friedlicher Wiedervereinigung ableiten und jedwede Einmischung ausländischer Mächte ablehnen. In diesem Sinne bleibt zu hoffen, dass der im Vorfeld der Olympischen Winterspiele 2018 im südkoreanischen Pyeongchang wiederbelebte innerkoreanische Dialog nördlich wie südlich des 38. Breitengrads Früchte trägt.

Übrigens entsandte Nordkoreas Machthaber seine Schwester Kim Yo-jong mit einer Regierungsdelegation im Februar 2018 zur Eröffnung der Olympischen Winterspiele nach Südkorea, um mit der Regierung in Seoul erneut Direktgespräche zu führen und Präsident Moon Jae-in nach den Spielen in die Demokratische Volksrepublik Korea einzuladen. Eine solche Offerte hat es seit dem Koreakrieg nicht gegeben, was unter anderem IOC-Chef Thomas Bach sowie chinesische und russische Offizielle als äußerst ermutigend werteten. Nur der ebenfalls zur Eröffnung der Winterspiele in Pyeongchang angereiste US-Vizepräsident Mike Pence und Japans Ministerpräsident Shinzō Abe waren »not amused«.

Arnold Schölzel

Vorkrieg

Die Gefahr eines militärischen Konflikts in Korea ist ein Resultat der Politik des Westens im vergangenen Vierteljahrhundert.

Wenige Tage vor seiner Amtseinführung als US-Präsident verwendete Donald Trump im Interview mit Bild und Londoner Times Mitte Januar 2017 markige Worte, um die außenpolitische Hinterlassenschaft seiner Vorgänger zu charakterisieren. So erklärte er zum Irak-Krieg von 2003 und seine Folgen: »Schauen Sie, diese ganze Geschichte hätte nie passieren dürfen. Der Irak hätte gar nicht erst angegriffen werden dürfen, stimmt’s? Das war eine der schlechtesten Entscheidungen, möglicherweise die schlechteste Entscheidung, die in der Geschichte unseres Landes je getroffen wurde. Wir haben da etwas entfesselt – das war, wie Steine in ein Bienennest zu schmeißen. Und nun ist es einer der größten Schlamassel aller Zeiten.«

Sein erstes Amtsjahr nutzte Trump dazu, nicht nur Steine in ein Bienennest zu werfen, um sein Bild zu verwenden, sondern mit ständig größeren Brandfackeln eine Horde von Flugsauriern zu reizen. Im Klartext: den US-Kurs auf Krieg und Weltkrieg beschleunigt fortzusetzen. Eine Woche nach Amtsantritt beginnend, verschärfte er mit Militärschlägen in Jemen und im April in Syrien internationale Spannungen, stopfte systematisch weiter das Pulverfass im Mittleren Osten und zündete mit der von ihm auf den Weg gebrachten Kündigung des Iran-Abkommens in der Region die Kriegslunte. Er weitete den Afghanistan-Krieg aus, drohte ziemlich vielen Staaten zwischen Südostasien und Venezuela mit militärischen Interventionen und ließ den US-Rüstungsetat nicht, wie angekündigt, um zehn Prozent aufstocken, sondern um etwa das Doppelte: Das US-Repräsentantenhaus verabschiedete am 15. November einen Gesetzentwurf, der Militärausgaben in Höhe von rund 692 Milliarden US-Dollar (586,5 Milliarden Euro) erlauben würde. Die Zustimmung des Senats galt als wahrscheinlich.

Korea-Krise

Das alles ist nahtlose Fortsetzung der US-Außenpolitik seit dem Ende der Sowjetunion 1991. Die permanente Führung neokolonialer Kriege ist im vergangenen Vierteljahrhundert zur Existenzweise der USA und ihrer Verbündeten geworden. Diese Feldzüge, die zumeist ohne Legitimation durch den UN-Sicherheitsrat geführt werden oder ohne die Einschränkungen von dessen Mandat zu respektieren, bargen und bergen stets die Gefahr eines größeren Krieges in sich, zumal nicht wenige gegen Russland und China gerichtet sind. Am Ende des Jahres 2017 ist allerdings eine neue Situation eingetreten: Mit der von Trump systematisch angeheizten Krise in Korea findet sich die Welt akut in einem Vorkriegszustand, es droht ein Weltkrieg. Die Hauptverantwortung dafür liegt in Washington, das seit dem Beginn des Korea-Krieges vor fast siebzig Jahren auf der ostasiatischen Halbinsel eine unheilvolle Rolle spielt. Was damals durch China und die Sowjetunion verhindert wurde – die Wiederherstellung des kolonialen oder halbkolonialen Status ganz Koreas –, sollte nach 1991 im Zeichen des Triumphs im Kalten Krieg durch »Regime Change« nachgeholt werden. Was in Jugoslawien, in Afghanistan, dem Irak und Libyen gelang, scheiterte aber bislang in Syrien, dem Iran und in der Demokratischen Volksrepublik Korea (DVRK). In Syrien gelang es dem Westen und seinen Verbündeten, in den Golfdiktaturen einen verheerenden »Bürgerkrieg« zu beginnen und anzuheizen, bis die russischen Streitkräfte am 30. September 2015 eingriffen und maßgeblich die Dschihadisten zurückdrängten. Das Abkommen über das iranische Atomprogramm, das im selben Jahr vereinbart wurde und dem Land etwas Luft verschaffte, will Trump torpedieren. Im Fall der DVRK scheint er aufs Ganze zu gehen.

Wer daher nur die Atombomben- und Raketentests der DVRK anführt, ignoriert die treibende Kraft dieses Konflikts. Die USA trainieren in jährlichen Militärmanövern in Südkorea die Invasion des Nordens einschließlich eines Atomwaffenangriffs. 2016 bot die DVRK Friedensverhandlungen an,

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