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In den Krallen des Goldes: Die großen Western von Heinz Squarra, #2

In den Krallen des Goldes: Die großen Western von Heinz Squarra, #2

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In den Krallen des Goldes: Die großen Western von Heinz Squarra, #2

Länge:
111 Seiten
1 Stunde
Freigegeben:
16. März 2018
ISBN:
9781386473428
Format:
Buch

Beschreibung

Ryan Fletscher führt ein einfaches, genügsames Leben, bis er im Wald auf eine Falle der Zattig-Brüder stößt, die seit einigen Tagen nicht mehr kontrolliert wurde. In ihr befindet sich ein verendeter Wolf. Er stellt die Brüder zur Rede und damit beginnt eine Vielzahl ungeklärter Mordanschläge aus dem Hinterhalt bei denen auch ein Zattig-Bruder getötet wird. Man macht Fletscher für diese Tat verantwortlich, der sie jedoch vehement bestreitet.

Es beginnt eine wahre Hetzjagd auf ihn, die Ereignisse überschlagen sich, selbst der Marshal wird aus dem Verborgenen angeschossen. Finden sie den oder die wahren Täter oder ist Fletscher doch der Schuldige – und das alles nur wegen dieses verdammten Goldes …

Freigegeben:
16. März 2018
ISBN:
9781386473428
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

In den Krallen des Goldes - Heinz Squarra

In den Krallen des Goldes

Heinz Squarra

IMPRESSUM

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© Roman by Author

Korrektorat: Kerstin Peschel

© dieser Ausgabe 2018 by Alfred Bekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Klappentext:

Ryan Fletscher führt ein einfaches, genügsames Leben, bis er im Wald auf eine Falle der Zattig-Brüder stößt, die seit einigen Tagen nicht mehr kontrolliert wurde. In ihr befindet sich ein verendeter Wolf. Er stellt die Brüder zur Rede und damit beginnt eine Vielzahl ungeklärter Mordanschläge aus dem Hinterhalt bei denen auch ein Zattig-Bruder getötet wird. Man macht Fletscher für diese Tat verantwortlich, der sie jedoch vehement bestreitet.

Es beginnt eine wahre Hetzjagd auf ihn, die Ereignisse überschlagen sich, selbst der Marshal wird aus dem Verborgenen angeschossen. Finden sie den oder die wahren Täter oder ist Fletscher doch der Schuldige – und das alles nur wegen dieses verdammten Goldes ...

DER WOLFSKADAVER LAG auf der Seite, als Ryans Schatten über die Schlinge fiel. Er schätzte, dass der Wolf fünf bis sechs Tage in der Schlinge gefangen war. Er schob den Colt in das Holster.

Zwei Stunden später erreichte er über den kleinen Creek das bewaldete Bergtal, in dem die Zattig-Brüder hausten. Ihre Blockhütte duckte sich unter die hochaufragenden Douglasfichten, die die Hänge beherrschten.

Die Tür der aus Kiefernstämmen gefügten Hütte stand offen.

Ryan ritt durch das glasklare Wasser und zügelte den Braunen.

In der Hütte klapperte Geschirr. Die Flüche des Mannes verrieten, mit welcher Begeisterung er dieser Beschäftigung nachging.

„Zattig?" Das Klappern verklang. Ein Gewehr wurde repetiert. Der Lauf schob die Tür noch weiter zurück.

Lefty Zattig, mit dreiunddreißig der Jüngste der drei Brüder, stand auf der Schwelle. Er war von mittelgroßer Gestalt, breitschultrig und stiernackig. Der Stoppelbart unterstrich noch das finstere Aussehen.

„Was willst du, Fletscher?", stieß er abweisend hervor.

Ryan warf den Wolfskadaver vom Pferd. Der Braune scheute. Ryan zog ihm den Kopf gegen die Brust.

Lefty Zattig trat aus der Hütte und senkte das Gewehr.

„Was soll das?"

„Er saß in einer eurer Fallen. Mindestens vier oder fünf Tage, vielleicht länger."

„In unserer Falle? Auf Lefty Zattigs Stirn bildete sich eine steile Falte. „Darf ich erfahren, was dich unsere Schlingen angehen?

Er hob das Gewehr wieder an und zielte erneut auf den Reiter.

„Nichts, Lefty. Aber wenn ihr schon welche aufstellt, solltet ihr euch auch drum kümmern. Das ist bei Jägern so üblich, falls ihr davon noch nichts gehört haben solltet."

Der Hohn trieb Lefty die Zornesröte ins schmutzstarrende Gesicht.

„Wenn ich abdrücke, hörst du den Knall nicht mehr, du Klugscheißer."

„Du hast ’ne seltsame Art, dich zu bedanken, Lefty. – Wo sind eigentlich deine Brüder?"

„Das geht dich ’nen Dreck an. Verschwinde, bevor mir der Kragen platzt."

Zattig stieß dem Braunen die Mündung gegen den Hals.

Das Pferd wieherte.

Lefty war dem Reiter inzwischen so nahe, dass Ryan ihm gegen den Oberarm trat. Lefty wankte. Ryan sprang ab, packte den Gewehrlauf und zerrte ihn heftig aus der Richtung.

Lefty drückte ab. Das Geschoss jaulte in den Wald. Das Echo rollte durchs Bergtal und fiel mit dem Schrei zusammen, den Lefty ausstieß, als ihn Ryans Faust fällte. Er verlor das Gewehr beim Sturz und Ryan warf es in den Bach.

„Ihr seid schon seltsame Heilige. Stellt Fallen auf und schert euch nicht drum."

„Du hast an unseren Fallen nichts verloren!, keifte Lefty, der nicht aufzustehen wagte. „Wir haben das Revier geteilt. Jeder hat sein Stück!

„Du begreifst offenbar nichts."

Ryan ging zu seinem Pferd, stieg auf und ritt durch den Bach davon.

DAS UNWEIDMÄNNISCHE Benehmen der Zattigs beschäftigte ihn noch, als er die mit Büschen und Kiefern bestandene Mesa überquerte. Er kam sonst nicht hier vorbei, wenn er gelegentlich auf die Jagd ging. Es war noch Zattig-Gebiet, nach einer Übereinkunft, zu der sie ihn, ihres notorischen Misstrauens wegen, nötigten.

Er war nur auf die Falle gestoßen, weil er eine Antilope verfolgte, die ihm dann doch durch die Lappen ging.

„Büffelmist", brummte Ryan vor sich hin. Er hatte zwei Stunden verloren.

Er zügelte den Braunen, kramte den Tabaksbeutel hervor und rollte sich eine Zigarette, die er in den Mundwinkel klemmte und anbrannte. Er war ein sechs Fuß großer, sehniger Mann mit breiten Schultern und dunkelblonden Haaren. Seine Kleidung bestand aus einem karierten Hemd, Levis-Hose, Texasstiefeln und einem Cowboyhut, die Bewaffnung aus dem Colt 45 und der Winchester.

Sein Weg führte zwangsläufig zu dem dreißig Yards breiten Felsabsturz, der die Mesa von Süden nach Norden als tiefen Graben durch schnitt. Das Buschwerk wuchs bis an den Rand des Canyons und verbarg den Reiter noch, als er bereits die rissige, verwitterte Felswand und die Sohle sah.

Zwei Pferde standen vor einer Höhle und dösten in der Hitze, die sich da unten staute.

Ein Mann trat eben aus der Höhle. Er war groß und hager, trug eine lange, dunkle Jacke, gestreifte Röhrenhosen, ein helles Hemd und eine Samtschleife. Eine dicke Staubschicht bedeckte die schwarzen Stiefel. Obwohl das Gesicht im Schatten des breitkrempigen, schwarzen Hutes lag, erkannte Ryan sofort Andrew Zattig, den ältesten der Brüder.

Er sprang aus dem Sattel und drängte den Braunen zurück. Besser, sie bemerkten ihn gar nicht erst, sonst gab’s nur neuen Ärger.

Ryan führte den Braunen durch das Dickicht etwa dreihundert Yards von der Schlucht weg, brannte dann die inzwischen verglommene Zigarette erneut an, stieg auf und ritt stetig nach Osten.

Es dauerte noch geraume Zeit, bis er über eine flache Halde in den dichten Wald in den Ausläufern des Höhenzuges gelangte. Vor ihm dehnte sich die Prärie, unendlich weit, leicht gewellt, deren runde Buckel den Himmel zu berühren schienen.

Zwölf Meilen entfernt lag Rapid City jenseits der Hügelkette, ein Nest nahe dem Cheyenne River. Irgendwo dazwischen duckte sich südlich die Handelsstation von Jed Potter in eine Geländefalte, ebenfalls vom Waldsaum vor den wildreichen Black Hills aus nicht zu erkennen.

Ein Creek ohne Namen plätscherte dort aus den Bergen, wo der Rancho lag. Ryan hatte das Anwesen vom Bruder seines Vaters geerbt, einem alten Ekel, dem er seit frühester Kindheit mit Erfolg aus dem Weg gegangen war und der ihn mit der Hinterlassenschaft wohl nur bedacht hatte, weil er sonst keine Angehörigen besaß.

Kein Wunder, wo selbst Ryans Vater lieber Soldat geworden war, was ihm früh das Leben kostete, als mit dem Bruder in Dakota zu siedeln.

Ryan zügelte den Braunen vor dem über das Gestein plätschernden Bach. Viel war nicht aus der

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