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Arztroman Sammelband: Drei Romane - Die Nacht der schönen Chirurgin und andere Arztromane

Arztroman Sammelband: Drei Romane - Die Nacht der schönen Chirurgin und andere Arztromane

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Arztroman Sammelband: Drei Romane - Die Nacht der schönen Chirurgin und andere Arztromane

Länge:
490 Seiten
5 Stunden
Freigegeben:
7. Juli 2019
ISBN:
9781386555117
Format:
Buch

Beschreibung

Arztroman Sammelband: Drei Romane - Die Nacht der schönen Chirurgin und andere Arztromane

Arztromane von Glenn Stirling und A.F.Morland

Dieses Buch enthält folgende Romane:

Glenn Stirling: Der Engel von Station 3b

A.F.Morland: Dr. Kayser und die verbotene Hochzeit

A.F.Morland: Die Nacht der schönen Chirurgin

Vor fünfzehn Jahren waren sie gute Freundinnen - Dr. Jana Härtling und die Chirurgin Dr. Gudrun Ehrenfels. Viel unternahmen sie zusammen, und Gudrun träumte heimlich davon, eines Tages auch so einen liebenswerten Mann wie Sören Härtling zu finden. Doch dieser Traum erfüllte sich leider nicht. Gudruns Ehe zerbrach rasch an der Untreue ihres Mannes.

Jetzt, nach 15 Jahren, kehrt sie zurück nach München - und an die Paracelsus-Klinik. Hier hofft sie, Ruhe und eine befriedigende Arbeit finden zu können. Alles beginnt problemlos - bis zu einer Nacht, in der Gudruns eigener Sohn die Chirurgin bis an die Grenzen ihrer Kraft fordert ...

Freigegeben:
7. Juli 2019
ISBN:
9781386555117
Format:
Buch

Über den Autor

A. F. Morland schrieb zahlreiche Romane und ist der Erfinder der Serie Tony Ballard.


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Buchvorschau

Arztroman Sammelband - A. F. Morland

Arztroman Sammelband: Drei Romane - Die Nacht der schönen Chirurgin und andere Arztromane

Arztromane von Glenn Stirling und A.F.Morland

DIESES BUCH ENTHÄLT folgende Romane:

Glenn Stirling: Der Engel von Station 3b

A.F.Morland: Dr. Kayser und die verbotene Hochzeit

A.F.Morland: Die Nacht der schönen Chirurgin

Vor fünfzehn Jahren waren sie gute Freundinnen - Dr. Jana Härtling und die Chirurgin Dr. Gudrun Ehrenfels. Viel unternahmen sie zusammen, und Gudrun träumte heimlich davon, eines Tages auch so einen liebenswerten Mann wie Sören Härtling zu finden. Doch dieser Traum erfüllte sich leider nicht. Gudruns Ehe zerbrach rasch an der Untreue ihres Mannes.

Jetzt, nach 15 Jahren, kehrt sie zurück nach München - und an die Paracelsus-Klinik. Hier hofft sie, Ruhe und eine befriedigende Arbeit finden zu können. Alles beginnt problemlos - bis zu einer Nacht, in der Gudruns eigener Sohn die Chirurgin bis an die Grenzen ihrer Kraft fordert ...

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

© by Author

© dieser Ausgabe 2018 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Der Engel von Station 3b

Arztroman von Glenn Stirling

Der Umfang dieses Buchs entspricht 181 Taschenbuchseiten.

Beate muss erkennen, dass ihr Mann sie betrügt. Als sie ihn zur Rede stellt, eskaliert die Situation, und sie verlässt ihn. Weil dringend Schwestern gebraucht werden, findet sie rasch eine Anstellung in der Paul-Ehrlich-Klinik und gilt schon nach wenigen Tagen als besonders tüchtige Kraft. Ausgerechnet die Frau, mit der ihr Mann sie betrogen hat, wird als Notfall eingeliefert, und Beate fürchtet sich davor, mit ihrem Mann zusammenzutreffen. Aber noch bevor es soweit kommt, geschieht im Krankenhaus ein Unglück, das einen tödlichen Ausgang nehmen könnte. Schwester Beate riskiert ihr Leben.

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

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© dieser Ausgabe 2018 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

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1

Ihr erster Gedanke war: Wie kommt denn Rüdiger in diese Gegend? Wieso steht er vor dem Supermarkt mit einem Blumenstrauß in der Hand und wartet auf irgendwen?

Aber dann sah sie das rote VW-Cabriolet um die Ecke kommen und direkt vor Rüdiger halten. Eine Frau saß am Steuer, eine rotblonde Frau. Rüdiger stieg ein, und dann lagen sie sich in den Armen. Beate sah, wie diese Frau Rüdiger küsste. Rüdiger, Beates Mann ...

Beate schluckte, wischte sich über die Augen und meinte ein Trugbild zu sehen, aber es war kein Hirngespinst und keine Fata Morgana. Im Gegenteil, jetzt, wo er richtig im Wagen saß, umarmten sie sich noch einmal, küssten sich lange. Und dann erst wandte sie sich um, legte die Hände wieder ans Lenkrad und blickte nach vorn, so dass Beate das Profil dieser Frau sehen konnte. Eine rotblonde Frau, sicher schon Mitte Dreißig oder älter. Sie konnte nicht viel jünger sein als Rüdiger.

Jetzt fuhr der Wagen weg. Beate wollte sich noch die Nummer merken. Ein Kennzeichen aus dieser Stadt, aber die Zahlen verschwammen vor Beates Blick. Alles verschwamm. Sie hatte plötzlich das Gefühl, der Boden werde ihren Füßen entzogen. Sie meinte zu schwanken und klammerte sich instinktiv an dem Laternenmast fest, der hier an der Haltestelle aufragte.

Rüdiger und eine andere Frau!

Die Gedanken tosten wie Schneegestöber durch Beates Kopf. Sie versuchte klarzusehen, wollte logisch überlegen, aber nichts von dem brachte sie fertig.

Er betrügt mich!

Dieser Gedanke beherrschte alles. Rüdiger betrügt mich, sagte sie sich. Deshalb ist unser Verhältnis in der letzten Zeit abgekühlt, kommt er kaum noch zu mir, deshalb, weil er eine andere hat.

Was habe ich falsch gemacht?, fragte sie sich, während sie beide Hände um den Laternenmast klammerte. Irgendwas muss ich doch falsch gemacht haben.

Der Bus kam und riss sie aus ihren Gedanken. Sie erschrak richtig, als er vorfuhr, stieg wie im Trancezustand ein, lochte ihre Fahrkarte und setzte sich auf einen der vielen freien Plätze. Sie versuchte, als sie zum Fenster hinausstarrte, ihre Gedanken zu ordnen. Aber auch jetzt schien es ihr unmöglich. Erinnerungen von früher, Szenen aus glücklichen Tagen kamen, bei denen sie fast körperlich die Umarmungen von Rüdiger spürte. Sie sah das Bild ihrer Hochzeit auftauchen, hörte die Stimmen von Leuten, die damals dabei waren, hörte auch die Stimme des Standesbeamten.

Dann ein Bild, das noch weiter zurücklag, ein Augenblick größter Zärtlichkeit, zusammen mit Rüdiger. Damals waren sie noch nicht verheiratet gewesen. Ein Augenblick höchsten Glücks.

Immer wieder irrten ihre Gedanken ab, wurden von Szenen der Gegenwart beschäftigt. Draußen fuhr ein Krankenwagen vorbei, und dabei fiel ihr ein, dass sie Rüdiger zuliebe ihren Beruf als Schwester aufgegeben hatte. Ihre Mutter hatte damals gleich gesagt, dass sie das nicht tun sollte, nicht solange sie noch keine Kinder hatten.

Kinder waren nicht gekommen. Rüdiger wollte keine. „Nur das nicht hatte er immer gesagt. „Nur keine Kinder, dann ist es aus mit dem schönen Leben, dann sind wir Sklaven, bis die Kinder groß sind.

Sie hatte sich immer Kinder gewünscht, heute noch. Aber wie in so Vielem, war Rüdigers Wunsch auch der ihre gewesen, hatte sie sich untergeordnet, hatte ihm blind vertraut, ihn geliebt, verehrt, fast vergöttert. Er war erheblich älter als sie, elf Jahre. Vielleicht, so dachte sie jetzt, begründete das seine Überlegenheit, habe ich immer getan, was er wollte.

Er hat mich betrogen!

Es fiel ihr ein, was ihr Vater immer gesagt hatte: Wenn die Liebe kommt, dann braucht es zwei Menschen, wenn sie glücklich sein sollen. Und wenn die Liebe geht, dann braucht es auch zwei. Einer allein ist nie schuld.

Was habe ich falsch gemacht?, fragte sie sich erneut. Und der Gedanke, irgend etwas getan oder gesagt oder vielleicht auch etwas unterlassen zu haben, bohrte in ihr. Sie versuchte zu ergründen, von welchem Zeitpunkt an seine Liebe bei ihr nachgelassen hatte.

Es kostete sie Mühe, und sie musste sich geradezu zur Objektivierung zwingen. Wenn sie nur an diese Frau dachte, war sie von Hass erfüllt, Hass auf eine Fremde, auf eine rotblonde Frau von vielleicht siebenunddreißig Jahren; womöglich war sie auch älter. So genau hatte sie das nicht sehen können.

Zum ersten Mal in ihrem Leben begriff sie, dass jeder Mensch ein Mörder sein kann. Sie empfand einen solchen Hass, dass sie sich fragte, ob sie nicht sogar zu einem Mord fähig wäre, zu einem Mord an dieser Fremden.

Ich bin eifersüchtig, ich bin wahnsinnig eifersüchtig und habe sogar Grund dazu, dachte sie. Warum hat er das nur getan? Es wird nie mehr so sein, wie es einmal gewesen ist, nie mehr.

Was mache ich nur, was kann ich nur tun?

Ihr erster Gedanke war Flucht.

Jetzt mit dem Bus nach Hause fahren, die Koffer packen und zu Mutti. Weg von hier! Weg von seiner Seite, weg von dieser Stadt, die sie noch nie geliebt hatte, der die Aufgabe einer Hauptstadt regelrecht aufgepflanzt worden war ...

Warum hat er es nur getan?

Er hätte mit mir reden können. Es wäre doch möglich gewesen, dass wir uns vorher getrennt hätten, dass wir sagen, wie es uns wirklich zumute ist, das wäre schon schlimm genug für mich gewesen. Aber so heimlich. Ein richtiger Betrug ist das.

Wut stieg in ihr auf, die sich jetzt allein gegen Rüdiger richtete. Er hat mich betrogen, hintergangen. Eine Gemeinheit von ihm, mir gegenüber. Eine solche Gemeinheit, wie ich sie nicht verdient habe.

Wenn ihm etwas nicht gepasst hat, dann hätte er es mir sagen können und nicht einfach eine andere nehmen, heimlich.

Blumen hatte er. Mir hat er ewig keine Blumen mehr mitgebracht. Er bringt ihr Blumen mit. Wenn er das tut, dann scheint die Geschichte neu zu sein. Vielleicht hat er sie gerade erst vor wenigen Tagen kennengelernt. Aber zu mir ist er schon länger so unfreundlich.

Abermals versuchte sie, so objektiv zu sein, die Schuld bei sich selbst zu finden.

Ich habe ihn nicht gut behandelt. Irgendwas habe ich falsch gemacht Aber war nur? Ich bin ja so ahnungslos gewesen, ich habe ihn geliebt bis vorhin. Wahnsinn! Ich liebe ihn ja noch. Ich liebe ihn noch immer. Deshalb tut es ja so weh. Es ist nicht nur der Betrug allein. Dass mir das passiert, diese Schlappe. Aber wenn es nur das wäre. Es geht ja viel tiefer. Ich beginne nun erst richtig zu begreifen, wie tief.

Ein paar kurze Augenblicke lang versuchte sie sich einzureden, dies alles habe womöglich eine ganz harmlose Erklärung. Am Ende tue sie ihm noch Unrecht. Vielleicht ist es jemand, den er schon sehr, sehr lange kennt, gar keine Liebschaft. Und der Kuss ist ein Freundschaftskuss .... Nein! Das ist nie im Leben ein Freundschaftskuss gewesen.

Noch einmal sah sie das Bild vor sich, wie die beiden sich in den Armen gelegen haben. Noch einmal vergegenwärtigte sie sich die Szene, und es tat noch weher als vorhin.

Sie schloss die Augen, verzog das Gesicht wie unter einem Schmerz.

Als sie wieder hinaussah, waren ihre Gedanken für einen Augenblick so klar, dass sie erkannte, wo der Bus sich befand. Gleich würde die Haltestelle kommen, wo sie aussteigen musste.

Hastig erhob sie sich, ging zur Tür, und als der Bus hielt, stieg sie aus.

Er wird später kommen. Wer weiß, was er mir erzählt, dachte sie. Ganz bestimmt kommt er später. Eigentlich hätte er noch im Geschäft sein müssen, jetzt noch. Sie sah auf die Armbanduhr. Ja, fast noch eine dreiviertel Stunde lang. Und dann dauerte es gewöhnlich nicht länger als eine halbe Stunde, bis er da ist.

Sie hatte das Haus erreicht, wo sie wohnten. Ein Reiheneinfamilienhaus mittlerer Bauart; es stammte von seinen Eltern.

Ich also werde gehen, dachte sie, es ist sein Haus. Ich werde meinen Koffer nehmen und gehen.

Rein mechanisch öffnete sie die Haustür und trat ein. Der Wellensittich hatte sie gehört und machte oben das übliche Spektakel.

Sonst rief ihn Beate immer, freute sich daran, dass er sie so lärmend begrüßte, aber heute interessierte es sie gar nicht.

Ich muss mich beeilen, dachte sie, ich will weg sein, bevor er da ist. Ich werde nur ein paar Zeilen hinterlassen, und dann gehe ich.

Warum soll ich gehen? Warum warte ich nicht ab, was er mir sagt? Vielleicht gebraucht er eine Ausrede, ich könnte mich darüber amüsieren, was ihm da als Ausrede einfallen sollte.

Sie schüttelte heftig den Kopf. Nein, das ist ja Selbsttäuschung; ich quäle mich nur. Ich bilde mir ein, dass ich mich amüsiere. Nie im Leben könnte ich mich amüsieren; es tut viel zu weh. Ich werde gehen, bevor er kommt. Ich muss mich beeilen. Ein Zettel mit wenigen Zeilen, das ist alles, was ich ihm hinterlasse. Ich möchte ihn nie wiedersehen.

Eine innere Stimme sagte ihr, dass es unrecht ist: Ich muss ihn erst anhören, vielleicht gibt es wirklich für alles eine Erklärung. Ich kann doch nicht einfach weglaufen. Ich muss mir anhören, was er mir sagt. Und ich werde ihm sagen, was ich gesehen habe. Und dann entscheide ich. Ich bleibe oder gehe. Ich werde gehen, aber ich muss ihn noch anhören. Ich kann nicht einfach davonlaufen.

Sie ging in die Küche und fröstelte, als sie in den kühlen Raum kam. Eigentlich hätte sie längst damit anfangen müssen, das Essen herzurichten, aber sie tat nichts dergleichen. Sie zog den Hocker unter dem Tisch hervor, setzte sich darauf und saß zusammengesunken, die Hände im Schoß gefaltet, wie im Gebet. Doch sie betete nicht, sie dachte nach, sah Bilder der Vergangenheit, hörte seine Stimme, ihre eigene. Erlebte diese Szenen ein zweites Mal. Doch dann, als sie erschauderte unter dem Schmerz, den es hervorrief, wenn sie an das dachte, was passiert war, da sagte sie sich, dass es selbstquälerisch ist, weiter in der Vergangenheit zu wühlen.

Ich muss wissen, was ich tue. Wenn ich einfach zu Mutti laufe, wird sie eine Erklärung haben wollen. Ich kann nicht wie ein kleines Mädchen an ihrer Schulter meinen Kummer ausweinen. Mutti ist krank, und sie hat selbst Probleme genug. Da kann ich nicht auch noch kommen.

Sie dachte an ihren Bruder und was er ihr sagen würde, falls sie mit ihrem Kummer die Mutter belastete.

Nein, zu Mutti kann ich auch nicht gehen. Aber ich will von hier weg, ich kann nicht hier bleiben. Ich werde nie in diesem Haus bleiben, wenn es wahr ist, was ich gesehen habe. Und es ist wahr, natürlich ist es wahr. So wie er sie geküsst hat ...

Sie saß da wie verloren. Einen Augenblick lang dachte sie, ob sie nicht doch das Essen machen sollte, so wie immer, als sei nichts gewesen. Einfach so tun, als hätte sie nichts gesehen und wüsste auch nichts von einer anderen.

Nein, das kann ich nicht, das hätte ich nie gekonnt. Und das werde ich auch jetzt nicht können. Ich bin keine gute Schauspielerin. Er würde es mir sofort an der Nasenspitze ansehen.

Aber ich sollte ihm das Essen zubereiten, er hat einen Anspruch darauf.

Einen Anspruch?, fragte sie sich dann. Wieso hat er einen Anspruch? Erst betrügt er mich, und dann hat er einen Anspruch auf sein Essen? Damit er kräftig und wohlgenährt zu der anderen gehen kann? Nein, kein Essen! Wir können auch irgendwo essen gehen, wenn es sich wirklich aufklären sollte und nichts hinter der ganzen Geschichte steckt. Doch es steckt was dahinter, das spüre ich. Das fühle ich mit allen Fasern meines Körpers. Etwas, das furchtbar ist, etwas, das alles verändert. Ich werde nie mehr dieselbe sein können, und er ebenfalls nicht. Wir können nicht miteinander leben, nicht mit dem Wissen um so etwas, um diesen Betrug, den er mir angetan hat. Ich will nur noch hören, was er mir sagt. Dazu bin ich verpflichtet, darauf hat er ein Recht. Er muss sich äußern können. Aber danach fälle ich das Urteil.

Sie warf den Kopf in den Nacken. Ich werde gehen, ich werde den Platz räumen. Er hat sein Haus, da kann er die andere hierher holen. Ich räume das Feld. Und wenn ich einmal gegangen bin, kehre ich nie wieder hierher zurück, nie mehr.

Warum muss es mir passieren, ich bin so glücklich gewesen bis heute morgen. Ich hätte es nie gemerkt, wäre ich nicht so darauf gestoßen.

Einen Augenblick lang dachte sie etwas Furchtbares. Wenn ich nicht mehr leben würde, sagte sie sich, brauchte ich nicht mehr an all das zu denken. Es wird mich eigentlich nie mehr loslassen, immer wieder fällt es über mich her, die Erinnerung an diese Szene, der Gedanke an diesen Betrug, der hat unsere Liebe zerstört, zertreten, für alle Zeiten vernichtet. Vielleicht bin ich mitschuldig, vielleicht habe ich ihn falsch behandelt, habe seine Erwartungen nicht erfüllt, ich weiß es nicht. Ich habe mich immer bemüht, eine gute Frau zu sein. Und ich bin glücklich gewesen. Ich habe gedacht, wenn ich glücklich bin, muss er es auch sein. Offenbar war er es nicht.

Plötzlich hörte sie den Schlüssel im Schloss der Haustür und schrak zusammen. Und dann fasste sie sich, blieb einfach so sitzen, denn nur er konnte es sein, der kam.

Die Tür knarrte, seine Schritte kamen.

Er war früher als sonst. Eigenartig, dachte sie. Ich hatte erwartet, er käme später als sonst, jetzt ist er sogar früher da. Allein dafür wird er mir etwas erklären wollen.

Sie hörte, wie er die Jacke aufhängte, wie er seine Tasche abstellte, und dann kam er.

Bei dem Gedanken an die Tasche fiel ihr etwas auf. Vorhin, als diese rotblonde Frau mit ihrem Wagen vorgefahren war, da hatte er keine Tasche gehabt, nur diesen Blumenstrauß. Aber jetzt hatte er die Tasche abgestellt, sie kannte das Geräusch ganz genau.

Die Küchentür öffnete sich. Er stand in der Tür, sah sie erst lächelnd, dann sehr ernst an. Er schien sofort zu wissen, dass etwas vorgefallen war.

Sie sah ihm an, dass er unsicher war. Aber dann zeigte sich Trotz in seinem Gesicht, vor allen Dingen in seinem Blick.

„Was sitzt du herum, bist du krank?", fragte er statt eines Grußes.

„Ich habe dich in Mehlem gesehen, vor einer knappen Stunde etwa", sagte sie, und ihre Stimme kam ihr selbst ganz fremd vor. So, als habe eine andere gesprochen.

Sie beobachtete ihn. Sein Gesicht war erstarrt, der Blick wirkte bohrend, dann bewegten sich seine Lippen, er räusperte sich und fragte: „Was hast du? Wieso hast du mich in Mehlem gesehen?"

„Weil ich dort gewesen bin. Mein Zahnarzt hat Urlaub, und ich war bei seinem Bruder, der ihn vertritt. Deshalb."

„Und er wohnt da draußen?", fragte Rüdiger, als gäbe es sonst nichts zu fragen.

„Ja, der wohnt da draußen", sagte sie und war selbst überrascht, wie gefasst sie das vortrug.

Sie hörte ihn durch die Nase atmen, aber er schwieg. Die Nasenflügel blähten sich, die Adern an seinem Nacken schwollen an, sie kannte das. Innerlich kochte er, aber er konnte sich wunderbar beherrschen, dieser große, dunkelhaarige, athletisch gebaute Mann. An den Schläfen wurde sein Haar schon grau. Falten hatte er im Gesicht schon immer gehabt, jetzt allerdings noch ein paar mehr als vor ein paar Jahren. Mein Gott, dachte sie, wir sind fünf Jahre verheiratet, fünf Jahre, eine lange und eine kurze Zeit, wie man es nimmt. Und jetzt hat er schon eine andere. Ich muss wirklich kläglich versagt haben.

Es war keine Strenge in ihrem Blick, wie sie ihn jetzt ansah, eher Nachsicht, Verständnis, aber er selbst empfand es nicht so. Er kam sich vor wie vor einem Gericht. Plötzlich schlug er mit der Faust auf den Küchentisch und brüllte los.

„Und wenn schon, und wenn du mich schon gesehen hast, es ist eine alte Bekannte gewesen. Darf ich mich nicht mehr mit alten Bekannten sehen lassen? Ist das ein Verbrechen?"

Sie schüttelte nur den Kopf und sagte mit spröder Stimme: „Es ist kein Verbrechen, und du weißt auch genau, dass ich nie etwas sagen würde. Aber so, wie ihr euch geküsst habt ..."

„Aha, das ist es!, schrie er los. „Ich habe einer alten Freundin einen Kuss gegeben, ich habe ihr sogar Blumen mitgebracht, wie du gesehen hast. Einer alten, lieben Freundin. Die habe ich schon gekannt, da bist du noch in die Schule gegangen. Sie ist nämlich eine Schulkameradin von mir. Die ist genauso alt wie ich, eine fantastische Frau. Und ich habe sie wiedergetroffen, neulich schon, vor ein paar Tagen. Und jetzt hatten wir uns verabredet, uns einmal in Ruhe über alles zu unterhalten, allerdings hatte sie nicht viel Zeit. Wir wollen uns noch einmal treffen, aber jetzt werde ich wohl erst deine Genehmigung dafür brauchen, dafür, dass ich mich mit einer alten Freundin einmal über früher unterhalten will, über unsere Erlebnisse in der Schule. Eine Schulfreundin, hast du verstanden? Eine Schulfreundin!

„Auch Schulfreunde küsst man nicht auf den Mund", sagte sie knapp. Und da spürte sie, wie die Wut wieder in ihr aufkam, die Wut auf ihn. Das ist keine Schulfreundin, dachte sie, kann ja sein, dass sie zusammen in die Schule gegangen sind, aber nie im Leben wird er mit ihr über Schulerlebnisse sprechen. Ich kenne doch seine Art, wenn ihm eine Frau gefällt, so, wie er es damals bei mir gemacht hat. Da ist er ein Kavalier, vollendet. Später wird sich das legen. Bei mir jedenfalls hat es sich gelegt. Wie lange ist es her, dass er mir eine Tür aufgemacht hat? Oder Blumen mitgebracht hätte! O Gott, das mit den Blumen muss mindestens schon vier Jahre her sein. Nur zum Geburtstag bekomme ich welche. Früher waren es rote Rosen, jetzt nimmt er auch schon Astern oder Dahlien, weil die im Herbst viel billiger sind.

„Ich verbitte mir diese Herumschnüffelei!", schrie er wieder.

Er schreit, dachte sie. Immer wenn er schreit, ist er im Unrecht. Wenn er im Recht ist, bleibt er beherrscht. Ja, dann kann er wirklich beherrscht sein, dann wird er sogar meistens zynisch. Aber jetzt schreit er. Hunde, die laut bellen ...

„Du bist mir nachgefahren, gib es zu. Das mit dem Zahnarzt glaube ich dir nicht. Du bist mir nachgestiegen, du wolltest sehen, was ich mache. Hast du mich vielleicht im Büro abgepasst? Hast du doch, gib es zu!"

Sie schüttelte den Kopf. „Nein, es war Zufall. Ich kam aus dem Haus des Zahnarztes. Das ist genau der Stelle gegenüber, wo du gewartet hast, wirklich Zufall." Sie sagte es so ruhig, als spräche sie über etwas, das sie im Grunde gar nichts angeht. Über das Zusammentreffen zweier Wildfremder, die sie weiter nicht näher interessierten.

Er hätte wissen müssen, dass sie die Wahrheit sagte. Er kannte sie gut genug. Wenn er es wusste, dann verbarg er es. Erneut begann er sie anzuschreien.

„Ich glaube dir keine Silbe. Das ist einfach eine Gemeinheit von dir, eine verdammte unverschämte Gemeinheit. Was habe ich dir nur getan, dass du mich so reinlegen willst?"

Reinlegen?, dachte sie. Ich will ihn nicht reinlegen. Er hat mich betrogen und spricht von Reinlegen. Haltet den Dieb, nach diesem Motto möchte er mich kriegen. Warum eigentlich? Warum achtet er mich so wenig, dass er das tut. Bin ich eine so schlechte Ehefrau gewesen? Habe ich derart versagt und so viele Fehler gemacht, dass er es mir auf diese Weise heimzahlen muss, dass er mich richtig verachtet und für dumm hält. Hat er wirklich geglaubt, eine dumme Frau geheiratet zu haben? Vielleicht bin ich tatsächlich dumm, weil ich das alles erst heute begreife, dass mir nun nach fünf Jahren die Augen aufgehen. Nach fünf Jahren!

„Ich werde gehen, sagte sie so leise, dass er Mühe hatte, sie zu verstehen. „Ich hatte eigentlich vor, sofort zu verschwinden, nur ein paar Zeilen zu hinterlassen. Aber dann wollte ich dich noch anhören. Jetzt gehe ich. Sie stand auf, sah ihn an und lächelte. Aber es war ein trauriges, ein bitteres Lächeln, und sie sagte: „Ich bin blind gewesen, das ist mein Fehler. Ich war mit Blindheit geschlagen. Und es ist traurig, dass du mich so gering einschätzt, dass du glaubst, ich falle auf deine Lügen herein. Und es sind Lügen. Schade, ich hatte etwas mehr Respekt erhofft. Ich hatte geglaubt, wir könnten ehrlich miteinander reden. Fünf Jahre sind eine lange Zeit, vielleicht aber doch nicht lange genug."

Sie senkte den Kopf und wollte jetzt an ihm vorbei und zur Küche hinaus. Aber er vertrat ihr den Weg.

„Bist du eigentlich verrückt geworden?, brüllte er sie an. „Bildest du dir ein, du kannst hier einfach in den Sack hauen und verschwinden? Einfach so, mir nichts, dir nichts, auf einen vagen Verdacht hin?

Sie sah zu ihm auf. Er war gut einen Kopf größer als sie und breit war er und kräftig. Brutal war er noch nie zu ihr gewesen, aber jetzt fürchtete sie, könnte er es werden. Sie hatte mit einem Male wahnsinnige Angst, von ihm geschlagen zu werden.

„Du kommst hier nicht weg. Du kannst nicht einfach, weil du dir einbildest, da wäre eine andere, alles hinschmeißen; das lasse ich nicht zu."

„Dann sag mir jetzt die Wahrheit, sag sie mir. Und belüge nicht am Ende noch dich selbst. Belüge nicht diese Frau. Die hat auch einen Anspruch darauf, die Wahrheit zu wissen, obgleich ich sie hasse, abgrundtief hasse, wie ich noch nie einen Menschen gehasst habe. Sie hat mir alles genommen, mein Glück, meinen Mann und meine Zukunft."

„Ach, ich zerfließe gleich in Tränen vor lauter Mitleid um dich, höhnte er. „Wie du sie hasst! Sie kennt dich überhaupt nicht, und du kennst sie nicht, aber du kannst sie hassen. Wenn ich so einen Wahnsinn höre – blödsinnig ist das. Sie hätte nichts gegen dich, ihr könntet sogar Freundinnen sein, aber ihr kennt euch gar nicht. Vielleicht wärt ihr miteinander bekannt geworden, vielleicht auch nicht mit deiner krankhaften Eifersucht.

Sie wusste, dass er ihr Unrecht tat. Sie war noch nie eifersüchtig gewesen bis jetzt, allerdings jetzt, das musste sie zugeben, da war sie es. Und wie sie es war. Aber zugleich merkte sie, dass auch diese Eifersucht nachließ. Je länger sie ihn reden hörte, um so weniger eifersüchtig war sie. Im Grunde empfand sie nur noch tiefe Traurigkeit. Ihr war, als stünde Rüdiger, der Rüdiger, den sie mal geliebt hatte, mitten in einem Boot, das einen breiten Strom hinuntertrieb. Und er entfernte sich immer schneller und schneller von ihr, wurde kleiner und kleiner.

Er stand zum Greifen nahe vor ihr, und doch kam es ihr vor, als stünde da ein ganz anderer Mensch, nicht der Rüdiger, den sie kannte, nicht ihr Mann, nicht ihr Geliebter von damals, Freund und Partner über insgesamt sechs Jahre. Fünf davon waren sie Mann und Frau gewesen. Vielleicht, dachte sie, haben wir uns nicht gut genug gekannt. Vielleicht hätte ich ihn mehr an mich fesseln müssen.

Aber wieso denn? Ich bin immer da gewesen, den ganzen Tag. Wenn er kam, hat sich alles um ihn gedreht wie um einen Pascha. Er hat diese Liebe nicht einmal mit Kindern teilen müssen.

„Also gut, brüllte er wieder, „wenn du gehen musst, dann geh! Verschwinde! Ich komme auch ohne dich gut zurecht. Und wie ich ohne dich zurecht komme, du wirst dich wundern!

„Ich wundere mich nicht, sagte sie und ging an ihm vorbei, öffnete die Tür und blickte dann noch einmal zu ihm zurück. „Ich habe ja gesehen, dass du zurechtkommst.

„Nichts hast du gesehen! Das bildest du dir nur alles in deinem verrückten Kopf ein! Aber jetzt hau ab, verschwinde! Und komm bloß nicht mehr her, komm nie mehr her!"

„Bestimmt nicht", murmelte sie, aber das konnte er nicht hören, denn sie war schon an der Treppe. Sie ging nach oben, ging auf den Speicher, holte ihren Koffer. Er war staubig, sie brauchte eine ganze Weile, um ihn soweit sauberzumachen, dass sie ihn benutzen konnte. Ihre Reisetasche stand unten.

Sie nahm die wichtigsten Sachen, packte sie ein. Vieles würde sie jetzt zurücklassen. Aber ich brauche es doch, ich muss es mitnehmen, sagte sie sich. Wohin damit? Ihr fiel ein Karton ein, der stand im Keller. Aber sie mochte ihn nicht holen, da hätte sie wieder unten vorbei gemusst, wäre mit Fragen bombardiert worden oder mit gehässigen Reden. Und sie hatte Angst. Sie hatte Angst, obgleich scheinbar nichts darauf hinwies, dass Rüdiger gewalttätig werden konnte. Und doch spürte sie, dass er es jeden Augenblick werden konnte. Nur weg, einfach fort. Ich werde die Koffer nehmen und von der Zelle aus ein Taxi rufen.

Wo gehe ich denn hin? Wo will ich denn hin mit meinen Koffern? Wenn ich nicht zu Mutti gehe, dann ...

Ich habe kein Konto, kein Geld. Ich habe praktisch gar nichts. Er hat das Geld, er hat alles. Ich müsste meinen Bruder anpumpen.

Aber es gibt Gesetze. Ich muss mit einem Anwalt reden.

Ihr graute bei dem Gedanken, das, was sie beschäftigte, vor anderen Leuten auszubreiten.

Zweifel nagten an ihr, Zweifel, ob er vielleicht doch recht hatte, dass es am Ende womöglich eine harmlose Geschichte war und sie ihm Unrecht tat. Er schrie es ja geradezu immerfort in der Küche herum. Sie hörte ihn bis hier herauf. Jedes Wort verstand sie. Er schrie, dass sie ihm Unrecht tat. Er schrie, wie gemein sie sei, wie bösartig, eine falsche Schlange. Sie sei es wahrscheinlich, die einen Freund habe, von dem er nichts wisse.

Seine Vorwürfe machten sie ruhig. Da war wieder eine Wand, die zwischen ihnen aufzog, die es ihr leichter machte zu gehen.

Jetzt hörte sie ihn heraufkommen. Als er ins Schlafzimmer trat, wo sie den Koffer füllte, da sah sie Rüdiger an, wie übermächtig die Wut in ihm war. Sein Gesicht war krebsrot, die Augen hatte er unnatürlich weit aufgerissen, die Hände zu Fäusten geballt, so kam er auf sie zu und schrie weiter.

„Du kannst mich nicht zum Idioten machen, du nicht! Zum Narren halten. Was bildest du dir eigentlich ein? Nur weil ich einmal jemand treffe, den ich lange kenne? Nur weil es außer dir noch andere Frauen gibt, die man nett finden kann? Verdammt noch mal, du kannst mir nichts nachweisen, nichts außer diesem Kuss. Du kannst mir überhaupt nichts beweisen! Beweise es mir doch! Beweise es mir!"

„Ich will dir nichts beweisen, sagte sie ruhig, „ich will nur gehen. Ich möchte einfach weg.

Plötzlich schlug er zu. Er schlug mit einer Wucht, dass es sie von den Füßen riss. Sie stürzte bis auf das Bett, über den Koffer weg, rollte zur Seite, da war er schon bei ihr. Packte sie vorn, riss sie hoch, schlug noch einmal zu, und sie hatte das Gefühl, das Bewusstsein zu verlieren

Er stieß sie aufs Bett zurück, und ein paar Sekunden lang geschah gar nichts. Sie lag da und hatte nur den einen Wunsch bei Bewusstsein zu bleiben. Alles um sie drehte sich. Ein wahnsinniger Schmerz peinigte sie an ihrer linken Gesichtshälfte, der aber allmählich nachzulassen begann.

Sie öffnete die Augen, und da sah sie ihn plötzlich. Er stand vor ihr, wie sie ihn noch nie gesehen hatte. Er stand vor ihr, um wie ein wildes Tier über sie herzufallen.

2

Sie hatte sich gewehrt , so gut sie nur konnte und war erneut von ihm geschlagen worden, bis sie es aufgab, bis sie einfach nicht mehr die Kraft hatte und halb bewusstlos alles über sich ergehen ließ. Sie hätte es nie von ihm erwartet, das nicht. Es war das Schlimmste, was sie meinte, was man einer Frau antun kann. Und er hatte es ihr angetan ... als ihr Mann.

Es war ruhig im Haus. Sie lag noch immer oben auf dem Bett. Vorhin war er weggegangen; sie hatte die Haustür klappen hören. Und jetzt lag sie da, zu nichts fähig, kaum imstande, einen klaren Gedanken zu fassen. Sie hatte furchtbare Kopfschmerzen, hielt die Augen geschlossen und hoffte nur, dass diese Kopfschmerzen nachlassen und sie selbst zur Ruhe kommen könnte.

Aber es dauerte eine ganze Weile. Sie fühlte sich besudelt. Alles tat ihr weh. Die Gelenke schmerzten. Einmal hatte sie ihn gekratzt, hatte ihm mit ihren

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