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Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 14: Piraten vor Saint-Malo
Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 14: Piraten vor Saint-Malo
Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 14: Piraten vor Saint-Malo
eBook113 Seiten1 Stunde

Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 14: Piraten vor Saint-Malo

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Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 14: Piraten vor Saint-Malo

Auf seiner Rückreise nach England gerät Sir Morgan of Launceston in einen mörderischen Überfall durch Piraten, die das behäbige Kaufmannsschiff kapern. Nur durch eine List gelingt es ihm, den Kapitän und dessen Mannschaft zu befreien und gemeinsam mit ihnen auf der Insel Jersey eine Zuflucht zu finden. Von hier bringt ihn ein kleines Fischerboot auf einer turbulenten Reise zurück in die Heimat. Doch Morgan reist nicht allein – er kümmert sich liebevoll um die kleine Rebecca, die den grausamen Tod ihrer Angehörigen und Freunde in Frankreich überlebt hat.

Auf seinem gefahrvollen Weg durch Cornwall begegnet der Löwenritter mehrfach den Soldaten Johanns, denen er oft nur mit knapper Not entkommt. Eine dieser Begegnungen führt ihn zu der jungen Meraud, die als Hexe verbrannt werden soll. Keiner weiß, wer sie ist oder woher sie kommt. Im Lager der Rebellen unter dem Roten Jäger zeigt sie ganz besondere Fähigkeiten, die in Morgan Zweifel aufkommen lassen …

SpracheDeutsch
Erscheinungsdatum20. März 2018
ISBN9781386326366
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    Buchvorschau

    Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 14 - Tomos Forrest

    Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter # Band 14: Piraten vor Saint-Malo

    von Tomos Forrest

    Zyklus: Die Rebellen von Cornwall, Band 5

    IMPRESSUM

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

    © Roman by Author

    © Titelbild: Nach einem Motiv von N.C. Wyeth mit Steve Mayer, 2018

    Lektorat: Kerstin Peschel

    Ceated by Thomas Ostwald, Alfred Bekker und Jörg Martin Munsonius

    © dieser Ausgabe 2018 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

    www.AlfredBekker.de

    postmaster@alfredbekker.de

    Klappentext:

    Auf seiner Rückreise nach England gerät Sir Morgan of Launceston in einen mörderischen Überfall durch Piraten, die das behäbige Kaufmannsschiff kapern. Nur durch eine List gelingt es ihm, den Kapitän und dessen Mannschaft zu befreien und gemeinsam mit ihnen auf der Insel Jersey eine Zuflucht zu finden. Von hier bringt ihn ein kleines Fischerboot auf einer turbulenten Reise zurück in die Heimat. Doch Morgan reist nicht allein – er kümmert sich liebevoll um die kleine Rebecca, die den grausamen Tod ihrer Angehörigen und Freunde in Frankreich überlebt hat.

    Auf seinem gefahrvollen Weg durch Cornwall begegnet der Löwenritter mehrfach den Soldaten Johanns, denen er oft nur mit knapper Not entkommt. Eine dieser Begegnungen führt ihn zu der jungen Meraud, die als Hexe verbrannt werden soll. Keiner weiß, wer sie ist oder woher sie kommt. Im Lager der Rebellen unter dem Roten Jäger zeigt sie ganz besondere Fähigkeiten, die in Morgan Zweifel aufkommen lassen ...

    1.

    Die Männer hatten aufgehört zu rudern. Die starke Strömung durch die Gezeiten zwischen der bretonischen und der englischen Küste führte das Langboot für die herrschenden Sichtverhältnisse schnell genug an der großen l’isle de Gersui ( alte Bezeichnung für die Insel Jersey ) vorüber. Seit der Zeit von Guillaume le Conquérant, auch als William the Conqueror bekannt geworden, gehörte die Insel im Kanal zu England.

    Auf ein Zeichen ihres Anführers wurden die Riemen hereingenommen, zwei Mann waren damit beschäftigt, das einfache Segel zu reffen.

    Keiner der Männer sprach, jedermann war es durch lange Erfahrung bekannt, dass der Nebel zwar viele Geräusche dämmte, Stimmen aber doch gut über dem Wasser zu verstehen waren.

    Bevor sich die Sicht drastisch verschlechtert hatte, erkannten die Männer in diesem Langboot die unverkennbaren Aufbauten einer Nef. Dieser Schiffstyp mit seiner breiten und klobigen Bauweise bot zwar ausreichend Laderaum für Waren, war aber sehr unbeweglich und geradezu eine Herausforderung für jeden, der ein schnelles Boot und eine zu allem entschlossene Mannschaft hatte.

    Ein Blick auf die Männer auf den Ruderbänken mit ihren wettergegerbten Gesichtern, den kräftigen Oberarmen und ihre griffbereiten Waffen hätte so manchen braven Kaufmann zutiefst erschreckt. Jetzt starrten die bärtigen Ruderer in die immer dichter werdende weiße Wand, auf die sie zutrieben. Manch einer mochte fluchen, dass sie so kurz vor ihrem Ziel auf dieses Hindernis stießen.

    Aber der blonde Hüne Sverre, ihr Anführer, stand im Bug des Schiffes und starrte in den Nebel. Wer seine furchteinflößende Gestalt betrachtete, erkannte auf den ersten Blick, dass dieser Mann seinem Namen alle Ehre machte. Sverre war in jedem Falle ein „Unruhestifter und ein „Wilder Mann, wie es sein Name andeutete.

    Trotz des kühlen Windes und der vergangenen Regenschauer trug er nur ein einfaches Hemd, Bruche und Beinlinge. Sein Schwert lag griffbereit im Bug neben ihm, damit er in seinen Bewegungen auf dem Schiff nicht behindert wurde. Sverres lange Haare wehten ihm um den Kopf, und als er sich zu seinen Männern umdrehte, konnte man erkennen, dass sein Bart wie auch die Kopfhaare bereits vor Nässe triefte. Die feinen Wassertröpfchen im Nebeldunst hatten sich wie ein Schleier über die Mannschaft gelegt, und einige von ihnen hüllten sich in ihre Wolldecken, die aber ebenfalls längst von der Nässe durchzogen waren.

    Sverre musterte seine Leute mit finsterer Miene. Sein Blick ging von einem zum anderen, und die meisten von ihnen konnten nicht lange standhalten, sondern blickten auf den Boden. Es war ein bunter, zusammengewürfelter Haufen, der hier auf den Ruderbänken des Langbootes saß.

    Da war der dunkelhaarige Gernot, der aus den germanischen Ländern gekommen war, neben ihm saß dessen Kampfgefährte, der schwarze Ilmo, dessen Kauderwelsch kaum jemand verstand und der angeblich von Hispaniola nach England gekommen war. Und dann dahinter Ragnar, Abi, Sölvar und Yven, alle wie er selbst von normannischer Abstammung. Krieger, auf die er sich in jeder Situation verlassen konnte, was man von dem Rest der Mannschaft nicht unbedingt behaupten konnte.

    Mit einem verächtlichen Lächeln überflog er die hinteren Ruderbänke, wo sich das Ragtag aufhielt, Gesindel, das seiner Mannschaft zugelaufen war und ihm dazu diente, den Gegner zu schwächen. Wer ein Ragtag-Krieger war, schlug zumeist in blinder Wut und Blutgier zu. Das waren keine ausgebildeten Kämpfer, sondern Schlachter, die kein Erbarmen mit ihren Feinden zeigten. In ihrer ungestümen Art beeindruckten sie beim Überfall ihren Feind. Aber sowie sie auf geschulte Soldaten trafen, unterlagen die Ragtags hoffnungslos.

    Doch Sverre machte sich keinerlei Sorgen über das Gesindel. In jeder Hafenstadt kamen neue hinzu, die er nur nach ihrer Kraft und ihren mitgebrachten Waffen aussuchte.

    Seine Krieger hatten sich längst an die Ragtag-Männer gewöhnt, straften sie aber an Bord wie im Lager mit Verachtung und gingen ihnen aus dem Weg. Wenn es jedoch einer dieser Verfemten wagte, sich etwas vor ihnen herauszunehmen, so bereute er es gleich darauf.

    Bei keinem dieser Kämpfe, die Sverre auch nur duldete, wenn sie in den Ruhezeiten zwischen den Beutefahrten geschahen, war jemals einer der Normannen getötet worden. So hatte sich eine Bootsmannschaft zusammengerauft, die jederzeit die Klinge gegen ihren Nachbarn erheben konnte. Aber ihren Anführer respektierten alle, denn Sverre hatte oft genug auf unbarmherzige Weise gezeigt, wie er auf die kleinste Aufsässigkeit reagierte.

    Ship hull-down on the horizon – Schiff am Horizont!, sagte Sverre mit halblauter Stimme. „Es ist die Nef!

    Jetzt kam es darauf an, dass sie sich dem großen Schiff unbemerkt nähern konnten. Den Piraten war es klar, dass solche Schiffe auf ihren erhöhten Kastellen Steinschleudern mitführten, die eine sehr genaue Treffsicherheit zeigten. Allerdings war da immer noch der Wellengang, der das Treffen eines solch schmalen Langbootes erheblich erschwerte. Doch so sehr sich die Männer jetzt anstrengten, um etwas von dem Schiff zu erkennen, es gelang ihnen nicht. Wie ein dichter, milchiger Vorhang hatte sich der Nebel unmittelbar nach der Sichtung durch Sverre zwischen die beiden Fahrzeuge gelegt. Auch die leichte Brise war nicht imstande, diese Wand zu zerteilen, und Sverre hieb vor Wut mit der geballten Faust auf den Bootsrand.

    2.

    „Das gefällt mir überhaupt nicht, Sir Morgan! Kapitän Lefarge ging unruhig auf dem Vorderkastell auf und ab. „Der Nebel in dieser Jahreszeit ist leider hartnäckig, und wir haben es nur noch zwei Stunden bis zum Einbruch der Nacht. Ich kann es nicht riskieren, hier zwischen den Inseln und bei der starken Strömung den Kurs zu halten.

    Morgan strengte sich an, um die Nebelbank zu durchdringen – vergeblich.

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