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Fährte der Verlorenen: Die großen Western von Heinz Squarra, #3

Fährte der Verlorenen: Die großen Western von Heinz Squarra, #3

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Fährte der Verlorenen: Die großen Western von Heinz Squarra, #3

Länge:
129 Seiten
1 Stunde
Freigegeben:
26. März 2018
ISBN:
9781386769101
Format:
Buch

Beschreibung

Jim Coburn schließt sich aus schierer Verzweiflung einer kleinen Gruppe von Banditen an. Gemeinsam überfallen sie den Kurier der Armee mit dem Monatssold für die gesamte Abteilung und töten ihn hinterrücks. Bei diesem Angriff wird Jim schwer verwundet und von seinen Partnern mit seinem Anteil an der Beute am Ort des Geschehens hilflos zurückgelassen. Ein verschlagener, stiller Beobachter dieses Übergriffes rechnet sich Chancen aus, um ebenfalls einen eigenen Anteil an diesem Raub zu bekommen.

Doch keiner macht hier seine Rechnung mit dem unermüdlichen Marshal Frank Cody. Durch Zufall erfährt er vom Tod des Kuriers und dem Soldraub. Er macht sich sofort auf die Suchen nach den Schuldigen und dem erbeuteten Geld. Er will nicht eher ruhen, bevor alle Beteiligten zur Verantwortung gezogen und die Beute der Armee zurückgegeben wurde. Auch ihm spielt man böse mit, denn seine Gegner sind skrupellos. Schnell merkt er, dass von niemandem Hilfe zu erwarten ist und ihm die Zeit davonläuft …

Freigegeben:
26. März 2018
ISBN:
9781386769101
Format:
Buch

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Fährte der Verlorenen - Heinz Squarra

Fährte der Verlorenen

Western von Heinz Squarra

IMPRESSUM

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© Roman by Author

Korrektorat: Kerstin Peschel

© dieser Ausgabe 2018 by Alfred Bekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Klappentext

Jim Coburn schließt sich aus schierer Verzweiflung einer kleinen Gruppe von Banditen an. Gemeinsam überfallen sie den Kurier der Armee mit dem Monatssold für die gesamte Abteilung und töten ihn hinterrücks. Bei diesem Angriff wird Jim schwer verwundet und von seinen Partnern mit seinem Anteil an der Beute am Ort des Geschehens hilflos zurückgelassen. Ein verschlagener, stiller Beobachter dieses Übergriffes rechnet sich Chancen aus, um ebenfalls einen eigenen Anteil an diesem Raub zu bekommen.

Doch keiner macht hier seine Rechnung mit dem unermüdlichen Marshal Frank Cody. Durch Zufall erfährt er vom Tod des Kuriers und dem Soldraub. Er macht sich sofort auf die Suchen nach den Schuldigen und dem erbeuteten Geld. Er will nicht eher ruhen, bevor alle Beteiligten zur Verantwortung gezogen und die Beute der Armee zurückgegeben wurde. Auch ihm spielt man böse mit, denn seine Gegner sind skrupellos. Schnell merkt er, dass von niemandem Hilfe zu erwarten ist und ihm die Zeit davonläuft ...

1.

Der Vollmond erzeugte geheimnisvolle Schatten im Canyon am Pecos River. Drei Reiter hielten vor dem Waldsaum.

„Langsam wird’s Zeit, dass er auftaucht, moserte Hank Logan nervös. „Kannst dich drauf verlassen, der kommt schon, erwiderte Jim Coburn barsch. „Er muss die Bucks in Fort Sumner abliefern."

„Hoffentlich irrst du dich auch nicht", maulte Matt Widock, der Dritte im Bunde.

Seit fast zwei Stunden lauerten sie nun bereits dem Army-Kurier auf.

„Ich glaub, ich hör’ was!"

Unbewusst zuckte Coburns Rechte zum Coltkolben.

Tatsächlich mischte sich jetzt Hufschlag in das Murmeln des Flusses. Er näherte sich stetig.

Dann war in der Canyonbiegung undeutlich ein Reiter zu erkennen.

Er folgte stur dem sandigen Uferstreifen.

„Es bleibt dabei, erinnerte Logan die Komplizen, „wenn er keinen Verdruss macht, lassen wir den Burschen ungeschoren.

Die schmalen Lippen des Blonden verschwanden unter dem Halstuch, das Logan sich nun über die Nase zog. Der hagere Mann ritt aus dem Schutz der Bäume.

Die beiden anderen vermummten sich ebenfalls und folgten dem Anführer. Sie sprengten ins Mondlicht und schnitten dem uniformierten Reiter den Weg ab.

Mit einer schnellen Bewegung zog der Kurier die Zügel an und brachte sein Pferd zum Stehen. Doch bevor er den Colt zu ziehen vermochte, blickte er schon in schussbereite Coltmündungen.

„Lass das Eisen stecken!, herrschte Logan den Mann an. „Oder du stirbst, bevor du den Finger am Abzug krümmst. Wenn du vernünftig bist, geschieht dir nichts.

Unsicher blickte der Kurier sich um.

„Also vorwärts, Hände hoch!"

Widock ritt an den Armeekurier bis auf zwei Fuß heran. Ein tückisches Grinsen trat in sein Gesicht, als er den Hammer des Colts spannte. Der kalte Stahl glänzte im Mondlicht.

„Wir machen keine Scherze, Freundchen!"

Widerwillig gehorchte der Mann. An das Sattelhorn war eine Ledertasche gebunden. Als er die Arme hob, schimmerten die goldfarbenen Winkel an seinen Ärmeln, die ihn als Sergeant auswiesen.

Widock beugte sich zu dem Kurier hinüber und wollte ihm den Revolver aus dem Holster ziehen.

In diesem Augenblick riss der Sergeant den Fuß aus dem Steigbügel und trat Widock die Waffe aus der Hand.

Noch bevor sich die Waffen der beiden anderen entluden, schwang sich der Soldat aus dem Sattel.

Krachend lösten sich die Schüsse und hallten von den Wänden der Schlucht zurück.

Getroffen stieg das Armeepferd auf die Hinterhand, wieherte schrill und brach zusammen. Der Sergeant hechtete hinter den verendenden Braunen.

Hastig riss er den Peacemaker aus dem Holster, legte ihn auf Coburn an und drückte ab.

Der Bandit wurde vom Aufprall der Kugel aus dem Sattel gerissen und stürzte zu Boden. Sein Pferd stürmte in den Wald.

Logan feuerte erneut. Eine winzige Sandfontäne wurde neben dem Soldaten aufgewirbelt.

Der Bote richtete die Waffe auf den Schützen. Wieder löste sich ein Schuss, doch das Geschoss verfehlte das Ziel knapp und fuhr dem Pferd über die Flanke. Es bockte und warf den Reiter ab. In panischer Angst galoppierte es zu den Pinien zurück und verschwand im Unterholz.

In diesem Augenblick sprang Widock aus dem Sattel und grapschte nach der Waffe. Noch bevor der Sergeant die Bewegung wahrnahm, legte der Bandit an und feuerte.

Das Krachen des Schusses überdeckte den Aufschrei des Kuriers.

Mit zitternder Hand richtete er seinen Peacemaker auf Widock.

Doch Logan war inzwischen wieder auf den Beinen, repetierte die Winchester und schoss.

Ein Zucken ging durch den Körper des Soldaten, dann fiel er steif auf den Rücken.

Logan lud die rauchende Waffe nach. Mit dem Gewehr im Anschlag näherte er sich der Leiche.

Stumpf blickten die Augen des Toten in den Nachthimmel.

„Hat verdammt tapfer gekämpft, wenn man berücksichtigt, dass der Zaster ihm nicht gehörte."

Der Bandit zog das Tuch von der Nase. Beißender Pulverdampf wehte ihm entgegen und machte das Atmen schwer.

„Glaubte wahrscheinlich, dass er sowieso ins Gras beißen muss, wenn wir erst das Geld in den Fingern haben."

Er wandte sich Widock zu.

Der kniete bereits neben dem toten Pferd des Sergeants und band die Tasche vom Sattelknauf. Mit dem Lauf des Revolvers brach er das glänzende Messingschloss auf. Gebannt starrte er auf den Inhalt.

„So viele Scheinchen hast du noch nicht auf einem Haufen gesehen, was, Hank? Das sind sechstausend Bucks für jeden von uns."

„Nicht so hastig, Matt, dehnte Logan. „Du scheinst zu vergessen, dass wir zu dritt sind.

Er riss dem Komplizen die Tasche aus der Hand und blickte zu Jim Coburn, der ein paar Yards entfernt am Boden lag.

Die Kugel hatte ihn in die Schulter getroffen und schien im Schlüsselbein zu stecken.

2.

Als Jim Coburn endlich zu sich kam, stand Logan über ihm wie ein Riese.

„Hat dich ganz schön erwischt."

Logans Blick fiel auf das blutgetränkte Hemd des Verletzten. Er hatte Coburn notdürftig verarztet.

Nun wandte er sich von dem Liegenden ab und leerte die geraubte Tasche im Sand aus. Rasch hatte er die Geldbündel zu drei gleichen Stapeln aufgehäuft.

„Das ist dein Anteil, Matt. Und kein Cent mehr!"

Logan deutete auf einen der Haufen, während er sich den Zweiten unter das Hemd stopfte. Mit dem letzten Geldbündel ging er zu Coburns Pferd.

Das Tier weidete am Waldsaum.

Der Bandit öffnete die Satteltasche und steckte das Geld hinein.

„Was soll der Unfug? Dem kann sowieso keiner mehr helfen. Spätestens morgen geht er doch über den Jordan. Dort nützt ihm der Zaster nichts mehr."

Widock fluchte, während Logan das Pferd zu dem Verletzten führte.

„Mag schon sein. Doch vielleicht ist er auch zäher, als du glaubst."

Logan blieb vor Jim stehen. Nachdenklich kratzte er sich in den knisternden Bartstoppeln. „Auf jeden Fall war es seine Idee. Also steht ihm auch ein Anteil an der Beute zu."

Coburn versuchte aufzustehen, aber der

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