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San Angelo Country #59: Duell am Sweetwater Creek

San Angelo Country #59: Duell am Sweetwater Creek

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San Angelo Country #59: Duell am Sweetwater Creek

Länge:
124 Seiten
1 Stunde
Freigegeben:
31. März 2018
ISBN:
9781386309529
Format:
Buch

Beschreibung

In der Stadt Wheatland bekommt der Scout Roy Catlin Ärger mit Laurence Burr und seinen zwielichtigen Kumpanen. Aus einem Streit wird rasch bitterer Ernst, und Catlin landet im Gefängnis. Aber bevor die Probleme noch weiter eskalieren, beschließt Catlin, bei passender Gelegenheit zu verschwinden. Es gelingt ihm, den Marshal zu überrumpeln und zu fliehen. Catlin ahnt jedoch nicht, dass zum Zeitpunkt seiner Flucht Burr und seine Kumpane ebenfalls das Gefängnis stürmen und ihn umbringen wollen. Der Marshal wird dabei von einer Kugel getroffen – und Catlin soll dafür verantwortlich gemacht werden. Nun beginnt eine Hetzjagd auf den Scout. Wird es ihm gelingen, seine Unschuld trotz der aussichtslosen Lage zu beweisen? Oder gibt es doch noch einen Zeugen, der gesehen hat, was wirklich geschah?

Freigegeben:
31. März 2018
ISBN:
9781386309529
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

San Angelo Country #59 - Heinz Squarra

San Angelo Country #59: Duell am Sweetwater Creek

Heinz Squarra

Published by Cassiopeiapress/Alfredbooks, 2018.

Inhaltsverzeichnis

Title Page

SAN ANGELO COUNTRY | Band 59 | Duell am Sweetwater Creek | Ein Western von Heinz Squarra

Further Reading: 10 Marshal Western August 2016

Also By Heinz Squarra

About the Publisher

SAN ANGELO COUNTRY

Band 59

Duell am Sweetwater Creek

Ein Western von Heinz Squarra

IMPRESSUM

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author/ Titelbild: Klaus Dill mit Steve Mayer, 2018

Redaktion und Korrektorat: Alfred Wallon

© dieser Ausgabe 2018 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

IN DER STADT WHEATLAND bekommt der Scout Roy Catlin Ärger mit Laurence Burr und seinen zwielichtigen Kumpanen. Aus einem Streit wird rasch bitterer Ernst, und Catlin landet im Gefängnis. Aber bevor die Probleme noch weiter eskalieren, beschließt Catlin, bei passender Gelegenheit zu verschwinden. Es gelingt ihm, den Marshal zu überrumpeln und zu fliehen. Catlin ahnt jedoch nicht, dass zum Zeitpunkt seiner Flucht Burr und seine Kumpane ebenfalls das Gefängnis stürmen und ihn umbringen wollen. Der Marshal wird dabei von einer Kugel getroffen – und Catlin soll dafür verantwortlich gemacht werden. Nun beginnt eine Hetzjagd auf den Scout. Wird es ihm gelingen, seine Unschuld trotz der aussichtslosen Lage zu beweisen? Oder gibt es doch noch einen Zeugen, der gesehen hat, was wirklich geschah?

Gemächlich ritten die acht Männer in die kleine Stadt Wheatland ein. Sie parierten die Pferde vor dem Mietstall.

»Hey, Bates, nimm uns die Gäule ab!«, dröhnte Laurence Burr, der schnauzbärtige Anführer.

Der alte Stallmann wieselte heran und schnappte den Silberdollar im Flug, den Burr ihm zuwarf.

Die Männer kletterten aus den Sätteln.

»Wir müssen morgen nach Cheyenne weiter«, kündigte Burr barsch an. An der Spitze der Männer schlenderte er zum Saloon hinüber. Er war völlig leer.

»Hey, Whiskypanscher!« Burr schaute sich ungeduldig um. »Wo steckt Julie, das Luder?«

Im Obergeschoss fuhr das schwarzhaarige Mädchen mit einem leisen Schrei vom Bett hoch.

»Was hast du denn? Liegt ’ne Klapperschlange unter der Matratze?«, fragte Roy Catlin, der neben ihr lag.

»Das ist Laurence Burr, der Treckführer.«

»Na und?«

»Der bildet sich ein, ich würde ihm gehören. Es ist besser, du verschwindest gleich.«

Der Keeper watschelte durch die Küche, fuhr sich mit gespreizten Fingern durch das Haar und maulte verdrossen vor sich hin. Die Scherben auf dem Tresen und den Dielen im Saloon konnten seine Laune nicht verbessern, die rauen Kerle vor ihm erst recht nicht. Meist reichte ihre Zeche nicht an den Ärger heran, den sie mit sich schleppten.

»Na endlich!«, dröhnte einer. »Wir dachten schon, du kämst heute gar nicht mehr.«

»Whisky!«, verlangte der nächste.

»Wo ist Julie?« wollte der Anführer wissen.

Keeper Archer Cool, ein rundlicher Fünfziger mit kleinen, von nicht zu übersehender Gier geprägten Schweinsaugen, schenkte für die verstaubten Burschen Whisky ein und schob die Gläser über den Tresen.

Laurence Burr packte ihn und zog ihn halb hinter den Gläsern her. »Ich hab was gefragt, verdammt!«

»Was, was?«

»Wo Julie steckt, zur Hölle!«

»In ... in ihrem Zimmer, nehme ich an.«

Ein Stoß beförderte den Keeper gegen das Flaschenregal. Glas schepperte laut.

»Da stimmt doch was nicht«, mutmaßte Ferdy, ein rotblonder Bursche mit Sommersprossen.

»Ist jemand bei ihr?«, polterte Burr.

»Geht mich das was an?«, jammerte der Keeper.

Laurence Burr trank seinen Whisky und schleuderte das leere Glas ins Spülbecken.

»Vorwärts, es riecht nach Arbeit, Leute!«

ROY CATLIN SCHNALLTE gerade den Patronengurt um, als die Horde mit Gebrüll die Treppe stürmte.

»Mein Gott, das gibt großen Ärger!«, rief Julie entsetzt.

Sie stand erst halb angezogen vor dem Spiegel und war mit ihrem langen schwarzen Haar beschäftigt. Der Kamm fiel ihr aus den Fingern; sie starrte kreidebleich auf Roy.

Catlin war ein großer, schlanker Mann von dreißig Jahren, schwarzhaarig und blauäugig. Er griff nach seinem schwarzen, breitkrempigen Hut. Als er ihn aufsetzte und das Mädchen noch wie erstarrt auf die Tür schaute, langte die laute Horde davor an.

Die Klinke bewegte sich, die Tür wurde heftig gerüttelt und Burr bellte: »Mach auf, verdammt, sonst geht die Tür ins Feuerholz!«

Zorn funkelte jäh in Julies Augen. »Was bildest du dir denn ein?«, schrie sie. »Weder gehöre ich dir, noch sind wir miteinander verheiratet! Verschwindet gefälligst, ihr ungehobelten Klötze!«

»Ferdy, weg von der Tür!«, befahl Zane, ein bärenhafter Kerl.

Im nächsten Augenblick bogen sich die ächzenden Bretter und splitterten. Die Trümmer flogen bis aufs Bett.

Zane stürzte. Die anderen drangen mit gezückten Revolvern ins Zimmer ein und bedrohten Roy Catlin.

»Der Scout aus Fort Laramie«, stellte der langnasige Ol fest. »Soll ich ihm eine verplätten, Laurence?«

Roy hob unaufgefordert die Hände über den Kopf und grinste die Kerle unsicher an. »Das wäre ja Mord. Sag deinem Freund, dass man ihn aufknüpft, wenn er sich so was leistet, Laurence!«

»Julie ist mit mir verlobt!«, giftete Burr voller Wut.

»Davon weiß ich nichts«, sagte Roy.

»Du spinnst doch!«, schimpfte das Mädchen, »Das hättest du vielleicht gern, aber es stimmt nicht.«

»Halt’s Maul!«, herrschte Burr sie an.

Auf der Straße zeterte der Keeper.

»Wo ist der Marshal?«, rief er gerade. »Marshal, Marshal, komm schnell, Burr und seine Kumpels nehmen mir den Saloon auseinander.«

Burr wandte sich an Roy. »Sie gehört mir. Und damit du das nie wieder vergisst, werden wir es dir hinter die Ohren schreiben. Die Kanonen weg, Freunde!«

Die Halunken grinsten böse, als sie die schweren Colts in die Halfter schoben. Begeistert spuckten sie sich in die Hände und ballten die Fäuste. Das war nach ihrem Geschmack.

»Was für ein schöner Tag!«, frohlockte der bärenhafte Zane.

Die Horde schob sich näher. Roy konnte nur einen Schritt zurück, dann hatte er die Gardine vor dem offenen Fenster im Rücken.

Julie wollte hinaus. Ferdy schob ihr den Stiefel in den Weg. Sie stolperte und stürzte. Die Kerle lachten laut.

»Warum denn so eilig?«, höhnte Randall, ein kleiner, verschlagen aussehender Kerl, dessen spitzes Gesicht an eine Ratte erinnerte.

»Gebt’s ihm!«, bellte Burr und griff an.

Roy wehrte den Hieb ab und drosch dem Anführer die Faust so gegen das Kinn, dass er aufs Bett geschleudert wurde. Aber die anderen griffen alle zusammen an.

Vier Fäuste trafen Catlin gleichzeitig. Er taumelte, griff Halt suchend um sich, erwischte die Gardine und riss sie herunter, ohne das zu wollen.

»Aus dem Weg, ich schlage ihm den Schädel ein!«

Zane drängte sich durch, Roy traf ihn, hatte jedoch das Gefühl, gegen eine Wand geschlagen zu haben. Der Bär verzog nicht einmal das Gesicht.

Der schnauzbärtige Anführer bekam einen weiteren Kinnhaken, dann duckte Roy sich unter dem Schlag Zanes hinweg, sprang schon in der Drehung über das Fensterbrett und landete auf dem Vordach. Die morsch gewordenen Bretter splitterten wie kurz vorher an der Tür.

Unter Roy klaffte plötzlich ein Loch, durch das er auf den Bretterfußweg stürzte.

Marshal Edward Finch stand dort parat und richtete den Revolver auf Roy.

»Mein Gott, ist das schlimm!«, jammerte der schwitzende Keeper. »Die nehmen mir den Saloon auseinander. Sperr den Kerl ein, Marshal, bis ich den Gesamtschaden übersehen kann!«

Marshal Finch, ein gedrungener Mann, wackelte auffordernd mit dem Colt.

»Beweg dich, Catlin.«

Menschen liefen auf der Straße zusammen und bildeten ein regelrechtes Spalier zwischen dem Saloon und dem Office

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