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Tötet die Schlangenbrut: Die großen Western von Heinz Squarra, #4

Tötet die Schlangenbrut: Die großen Western von Heinz Squarra, #4

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Tötet die Schlangenbrut: Die großen Western von Heinz Squarra, #4

Länge:
119 Seiten
1 Stunde
Freigegeben:
30. Nov. 2019
ISBN:
9781386509639
Format:
Buch

Beschreibung

Elias Morris und Sean Carey haben einen Höllenjob, bei dem sie jeden Tag aufs Neue ihr Leben aufs Spiel setzen. Ihr Auftrag: Die Postkutsche und ihre Fracht sicher von Lordsburg nach Prince Junction und wieder zurück zu bringen. Sie haben schnelle Eisen, die in der Regel vor ihren Gegnern das Ziel treffen. Doch eines Tages wendet sich das Blatt und sie stehen einem zahlenmäßig überlegenen Feind gegenüber, der aus dem Hinterhalt angreift. Und Menschen, die ihnen bis vor Kurzem respektvoll oder gar freundschaftlich gegenüberstanden, zählen plötzlich zu ihren Gegnern. Da gibt es nur einen Weg, den sie bestreiten können. Wird es auch der Richtige sein?

Freigegeben:
30. Nov. 2019
ISBN:
9781386509639
Format:
Buch

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Tötet die Schlangenbrut - Heinz Squarra

Tötet die Schlangenbrut

Western von Heinz Squarra

IMPRESSUM

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© Roman by Author

Korrektorat: Kerstin Peschel

© dieser Ausgabe 2018 by Alfred Bekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Klappentext

Elias Morris und Sean Carey haben einen Höllenjob, bei dem sie jeden Tag aufs Neue ihr Leben aufs Spiel setzen. Ihr Auftrag: Die Postkutsche und ihre Fracht sicher von Lordsburg nach Prince Junction und wieder zurück zu bringen. Sie haben schnelle Eisen, die in der Regel vor ihren Gegnern das Ziel treffen. Doch eines Tages wendet sich das Blatt und sie stehen einem zahlenmäßig überlegenen Feind gegenüber, der aus dem Hinterhalt angreift. Und Menschen, die ihnen bis vor Kurzem respektvoll oder gar freundschaftlich gegenüberstanden, zählen plötzlich zu ihren Gegnern. Da gibt es nur einen Weg, den sie bestreiten können. Wird es auch der Richtige sein?

MORRIS ELIAS LIESS DIE Peitsche knallen.

Die vier Braunen vor der Concord-Kutsche sprengten mit trommelnden Hufen durch die Schlucht. Das schwere Gefährt schleuderte in die Biegung. „Nun reicht’s!", fluchte Sean Carey, der Fahrer. Er fürchtete wohl, die Kutsche könnte umkippen.

„Mann, Sean, je schneller die Ziegenböcke laufen, desto früher bist du bei deinem Honey!"

Die Postkutsche war unterwegs nach Rucker Canyon. Sie rollte durch die Chiricahua Mountains, das Gebirge zwischen New Mexico und Arizona. Sean war ein großer, breitschultriger Mann mit blonden Haaren. Graue Augen dominierten das kantige Gesicht. Mit achtundzwanzig war er vier Jahre älter als sein bewaffneter Begleitmann. Wie jener trug er Jeans, ein kariertes Hemd, Texasstiefel und Stetson.

„Beim nächsten Versuch werf’ ich dich vom Bock", drohte der Fahrer grimmig.

„Du hast keinen Sinn für Spaß", beschwerte sich Morris, ließ die Peitsche aber sinken. In dieser Laune war mit Sean nicht gut Kirschen essen, das wusste er.

Die Pferde wurden langsamer.

Da bemerkte Sean das Blinken in der Felswand. Dort wurzelte eine Kiefer. Sofort zog er die Zügel an; Morris betätigte derweil den Bremshebel.

Die beiden waren ein eingespieltes Team.

„Was ist denn, haben wir was verloren?", rief Morris und starrte in den Staubwirbel hinter dem Wagen, der knirschend zum Stehen kam.

„Da oben ist was." Sean schaute zu der Felswand empor, während er die Winchester aus dem Futteral am Bock zog.

„Ich seh’ nichts."

Die Pferde schnaubten und scharrten mit den Hufen.

„Ich seh’ immer noch nichts, brummte Morris. „Kann es sein, dass du mit offenen Augen träumst?

„Es kann sein, dass ich dich demnächst mal ordentlich verprügle, wenn du deine Zunge nicht ein bisschen besser im Zaum hältst."

Sean repetierte das Gewehr und zog den Kolben gegen die Schulter.

Morris griff ebenfalls zum Gewehr.

„Wer soll schon was wollen? Wir haben weder Fahrgäste, noch irgendeine wichtige Fracht."

„Woher sollen Banditen das wissen, wenn sie hier lauern?"

Morris grinste.

„Pass lieber auf, dass dir der Arm nicht einschläft, Amigo."

„Schwätzer."

Morris spuckte zur Felswand hinüber.

„Wenn wir ’ne Weile hier halten, dreh ich mir ’ne Zigarette. – Willst du auch eine?"

Sean gab keine Antwort.

Morris klemmte das Gewehr unter den Arm und zog den Tabakbeutel aus der Tasche.

In diesem Augenblick rief hinter ihnen eine Stimme: „Waffen weg und Hände hoch!"

Zugleich tauchte auf der Felsleiste ein Mann auf.

Morris fiel der Beutel aus der Hand. Aber er fing das fallende Gewehr auf.

„Runter!"

Sean hechtete vom Bock.

Morris reagierte nicht minder schnell.

Von der Höhe und hinter der Kutsche im Canyon wurde je eine Kugel abgefeuert, aber beide trafen nur das Holz des verlassenen Bocks.

„Es sind nur zwei!, rief Morris. „Ich nehm’ den hinter uns!

Sie schossen gleichzeitig auf die beiden Banditen, die sich offenbar recht klug vorgekommen waren, den beiden Postfahrern jedoch offenbar nicht das Wasser reichen konnten.

Sean traf mit dem ersten Schuss. Der Bandit auf der Bergschulter taumelte, verlor sein Gewehr und trat ins Leere.

Ein weit hallender Schrei untermischte sich in das Krachen der Schüsse. Dumpf schlug der Körper fünfzig Yards vor den Pferden in der Schlucht auf.

Sean wirbelte herum und sah gerade noch, wie der zweite Bandit von Morris getroffen gegen die Wand wankte und dort Halt suchte.

Morris und Sean liefen mit schussbereiten Gewehren nach hinten.

„Was ist mit dem anderen?", fragte Morris.

„Der hat schon vergessen, was sie wollten."

„Dem da kommt die Erinnerung auch gleich abhanden, wie’s aussieht, Partner."

Der Bandit stöhnte. Seine Hände rutschten vom rötlichen Felsgestein ab. Er stolperte und stürzte.

„Das war’s dann." Morris klemmte das Gewehr erneut unter den Arm und suchte in seinen Taschen.

„Dein Tabakbeutel liegt auf dem Bodenbrett." Sean ging weiter. Der Bandit lebte noch, aber es ging mit ihm zu Ende.

„Kennst du ihn?", rief Morris.

„Nie gesehen."

„Ich auch nicht."

Sean ging in die Hocke.

„Habt ihr nicht gewusst, dass es sich nie lohnt, die Kutsche zwischen Lordsburg und Prince Junction zu überfallen?"

Morris kehrte zurück. Das Gewehr klemmte nun lässig unter seinem linken Arm, während er sich eine Zigarette drehte.

„Vielleicht ist’s zehn Meilen nördlich, wo die Strecke bis Tucson führt."

Der Verletzte stöhnte. Sean holte die Wasserflasche und gab ihm zu trinken.

„Ob der noch kapiert, was ich meine?" Morris klemmte die Zigarette in den Mundwinkel.

„Kaum."

„Na ja, ist ja auch nicht wichtig. Der Gunman steckte den Beutel ein und rieb ein Schwefelholz über die Trommel seines Colts. „In die Verlegenheit kommt er nicht mehr.

„Cass?", stieß der Bandit gequält hervor.

„Cass ist schon im Fegefeuer und wärmt sich die Füße."

„Halt dich zurück", murrte Sean.

„Der versteht mich eh nicht mehr. – Sie hätten’s in der umgekehrten Richtung versuchen sollen. – Idioten, die für nichts und wieder nichts ins Gras beißen."

Sean blickte auf das Pferd, das tiefer im Canyon im Schatten der Felswand stand.

„Der andere Gaul dürfte irgendwo auf der Bergschulter stehen."

„Den holen wir, ist doch klar. Sechzig Bucks spuckt der alte Jerome auf jeden Fall pro Pferd aus."

„Dann beweg dich mal, damit wir weiterkommen."

Sean lief die Schlucht hinunter. Als er zurückkehrte, war der Bandit tot.

RUCKER CANYON HATTE Jerome Cohn das zwischen hohen Tafelbergen, Kakteen, Buschwerk und dürftigen Kiefernhorsten gelegene Tal am Westrand der Chiricahua Mountains genannt und damit eigentlich seine Handelsstation gemeint.

Sie bestand aus einem recht geräumigen Adobelehmhaus mit Flachdach, dem Bretterschuppen und einem Korral. Als die Linie zwischen Prince Junction und Lordsburg eingerichtet wurde, bekam er die Poststation dazu.

Irgendwann vor vielen Jahren war dann Sam Batley mit Frau und Kind aufgetaucht und hatte gegenüber am Wagenweg seine Farm errichtet. Die Frau war bald gestorben, was Batleys Tatendrang dämpfte und ihn nur noch tun ließ, was unabdingbar war, um mit der Tochter leben zu können. Vor ungefähr einem Jahr hatte es ihn selbst erwischt. Seither lebten der Stationer Cohn und Maud Batley allein vor den Bergen.

Maud bewohnte zwar gelegentlich noch die Farmhütte, aber den größeren Teil der Tage und jede Nacht verbrachte sie

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