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San Angelo Country #60: Verlorenes Yankee-Gold

San Angelo Country #60: Verlorenes Yankee-Gold

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San Angelo Country #60: Verlorenes Yankee-Gold

Länge:
128 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
5. Apr. 2018
ISBN:
9781386571421
Format:
Buch

Beschreibung

In den letzten Wochen des Bürgerkrieges überfällt ein Trupp konföderierter Soldaten eine Schwadron Unionssoldaten, die mit einem Goldtransport unterwegs nach Norden ist. Die Goldräuber verstecken das Gold in der Stadt Finlay und müssen selbst das Weite suchen, als sie erfahren, dass ihre Feinde ganz in der Nähe sind.

In Finlay hält sich auch der Pinkerton-Agent Will Calhoun auf. Als er von dem Gold erfährt, ist er sofort bereit, das Gold zusammen mit einigen anderen mutigen Stadtbewohnern zu schützen. Auch wenn Will selbst auf der Seite der Union steht, so darf seine Tarnung nicht auffliegen, denn das würde seine Mission gefährden. Während der Nacht wird der Goldschatz geraubt, und keiner von den Männern aus Finlay will etwas bemerkt haben. Will ahnt sofort, dass da ein verdammt schmutziges Spiel läuft. Bevor er jedoch der Sache auf den Grund gehen kann, landet er selbst im Gefängnis ...

Herausgeber:
Freigegeben:
5. Apr. 2018
ISBN:
9781386571421
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

San Angelo Country #60 - Heinz Squarra

San Angelo Country #60: Verlorenes Yankee-Gold

Heinz Squarra

Published by Alfred Bekker, 2018.

Inhaltsverzeichnis

Title Page

SAN ANGELO COUNTRY | Band 60 | Verlorenes Yankee-Gold | Ein Western von Heinz Squarra

Further Reading: Sammelband 4 Extra Western Dezember 2017

Also By Heinz Squarra

About the Publisher

SAN ANGELO COUNTRY

Band 60

Verlorenes Yankee-Gold

Ein Western von Heinz Squarra

IMPRESSUM

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author/ Titelbild: Nach einem Motiv von Charles M.Russell, 2018

Redaktion und Korrektorat: Alfred Wallon

© dieser Ausgabe 2018 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

IN DEN LETZTEN WOCHEN des Bürgerkrieges überfällt ein Trupp konföderierter Soldaten eine Schwadron Unionssoldaten, die mit einem Goldtransport unterwegs nach Norden ist. Die Goldräuber verstecken das Gold in der Stadt Finlay und müssen selbst das Weite suchen, als sie erfahren, dass ihre Feinde ganz in der Nähe sind.

In Finlay hält sich auch der Pinkerton-Agent Will Calhoun auf. Als er von dem Gold erfährt, ist er sofort bereit, das Gold zusammen mit einigen anderen mutigen Stadtbewohnern zu schützen. Auch wenn Will selbst auf der Seite der Union steht, so darf seine Tarnung nicht auffliegen, denn das würde seine Mission gefährden. Während der Nacht wird der Goldschatz geraubt, und keiner von den Männern aus Finlay will etwas bemerkt haben. Will ahnt sofort, dass da ein verdammt schmutziges Spiel läuft. Bevor er jedoch der Sache auf den Grund gehen kann, landet er selbst im Gefängnis ...

Die stoppelbärtigen Yankeesoldaten waren ausgebrannt nach dem strapaziösen Ritt durch das raue New Mexico. An das viele Gold in der Holztruhe auf dem Wagen dachte kaum noch einer von ihnen.

Plötzlich ging es wie ein Ruck durch ihre Reihen. Hufgetrappel näherte sich den Reitern!

Aus dem staubigen Nadelgehölz voraus sprengte ein Trupp Konföderierter, gut doppelt so stark wie die Männer um Captain Gregory Rusk.

»Feuer!«, kommandierte der Captain hektisch.

Die Yankees stoben auseinander. Die ersten Männer stürzten getroffen aus dem Sattel.

Der Zivilscout Crim Moore schoss verbissen zurück und holte einen der »Johnny Rebs« vom Pferd.

»Hornist!«, brüllte der Captain. »Geben Sie das Signal zum Gegenangriff!«

Nichts geschah.'

»Der kann Sie nicht hören, Sir, sein Gaul ist mit ihm durch!«, rief Moore.

»Vorwärts!«, kommandierte der Captain. »Die Bande hat es auf unseren Wagen abgesehen.« Er gab seinem Pferd die Sporen.

»Hörst du nicht, Scout?« Sergeant Rapp schlug mit dem Gewehr nach Moores Pferd.

Es waren nur die vier Männer, die den direkten Angriff ritten. Aber die anderen kehrten zurück, sobald sie ihre Pferde beruhigt hatten.

Die Konföderierten erreichten den Wagen. Der Fahrer wurde einfach vom Bock geschossen.

Ein Mann stieg auf den Sattel des Pferdes und sprang zum Wagen hinüber. Die Peitsche knallte.

Der Haufen umringte das schlingernde Gefährt und schoss gnadenlos hinter sich.

Captain Rusk, der Sergeant, Moore und ein junger Soldat jagten hinterher. Den Soldat erwischte es zuerst.

Dann Captain Rusks Pferd. Der Offizier vollführte eine Bauchlandung.

»Weiter, weiter!«, verlangte er.

Moore riss sein Pferd zur Seite. Es sollte so aussehen, als würde es ausbrechen. Dann stieß er einen scheinbar erschrockenen Schrei aus und ließ sich aus dem Sattel fallen.

»Allein hab ich gegen zwanzig keine Chance!«, schimpfte der Sergeant, während er anhielt.

»Zu zweit hätten wir auch keine«, brummelte der Scout. »Ich will meinen Lohn und kein heißes Blei kurz vor dem Ziel.«

Die Staubwand hinter den Reitern und dem Wagen wurde dichter und verschluckte das Gefährt bald.

Nach und nach kehrten die Soldaten zurück.

Captain Rusk stand zwischen ihnen und säuberte die verdreckte Uniform durch Schläge gegen Brust und Arme.

Scout Crim Moore folgte seinem Pferd.

»Wie viele sind wir noch?«, schnauzte der Captain.

»Acht mit dem Scout, Sir«, erwiderte der Sergeant mürrisch. »Die verdammten Rebellen müssen uns eine ganze Weile im Visier gehabt haben.«

»Zu unserem Glück nie nahe genug«, brummte ein Soldat.

Moore erreichte sein stehengebliebenes Pferd und schlug ihm gegen den Hals. »Hast du gut gemacht, Feller. Wir wollen unseren Lohn und keine feierliche Grabrede.« Er saß auf und ritt zurück.

»Wir müssten in Fort Sumner Verstärkung holen«, schlug der Sergeant gerade vor.

»Ist bei Ihnen was undicht, Sergeant?«, fauchte der Captain ihn an. »Bis Fort Sumner haben wir gut zwei, vielleicht drei Tage zu reiten, wenn wir uns beeilen. Bis wir wieder hier sind, gibt es keine Spuren mehr. Und außerdem will ich ohne fremde Hilfe mit dem Gold ans Ziel kommen. Auch wenn es diese Hundesöhne jetzt geklaut haben. Doch das holen wir uns wieder!«

»Ja, Sir«, sagte der Sergeant ergeben.

Captain Rusks blaue Augen funkelten den Scout an, der sich im Sattel etwas duckte. Rusk schob den Hut in den Nacken. Sein brandrotes Borstenhaar leuchtete.

»Sie folgen den Rebellen, Scout. Und Sie hinterlassen für uns nicht zu übersehende Spuren, die wir auch nachts finden. Ist das klar?«

»Zu Befehl, Sir.«

»Dann los!«

Moore zog das Pferd nach links.

Die Rebellen waren mit ihrer Beute in der Senke im Osten verschwunden, aber die Staubfahne markierte ihren Weg weiter.

»Und falls die Bande irgendwo länger bleiben will, kehren Sie zurück!«, brüllte der Captain.

»Ja, Sir.«

»Dann schicken wir sie über den Jordan, diese Hundesöhne!«

»Ja, Sir«, bestätigte Moore so leise, dass er es selbst kaum verstand.

CRIM MOORE HIELT SEINEM Pferd die Nüstern zu, obwohl er den Feuerschein noch in großer Entfernung sah. Sie lagerten bei einer Buschansammlung, aber das dürre Geäst bot ihnen keinen Schutz vor Sicht.

Moore band sein Pferd an das raschelnde Dickicht und schlich auf das Feuer zu. Zweihundert Yards entfernt legte er sich nieder und kroch lautlos weiter, bis er die Männer um das Feuer erkannte und den Posten sah.

Der kleine Planwagen stand hinter dem Feuer. Die blechbeschlagene Holztruhe wurde gerade abgeladen.

»Hierher!« Ein junger Lieutenant winkte zum Feuer.

Die beiden Uniformierten stellten den Kasten ab.

»Mann, ist die schwer!«, sagte der eine.

Alle blickten auf die beiden großen Vorhängeschlösser. Einer zog den Revolver und zielte auf die Truhe.

Der junge Lieutenant drückte ihm die Waffe herunter.

»Doch nicht mit brutaler Gewalt. Diese Schlösser sind die primitivsten Sicherungen, die man sich vorstellen kann. Die bringt man mit einer Haarnadel, oft sogar mit einem krummen Nagel auf.«

»Überhaupt kein Problem.« Ein anderer kniete, suchte in seinen Taschen und fummelte am linken Schloss herum.

Moore konnte nur den Rücken des Mannes sehen, der beide Schlösser tatsächlich binnen drei Minuten öffnete und neben das Feuer warf. Der Deckel wurde aufgeklappt.

Feuerschein beleuchtete die staunenden Gesichter und ließ die jäh erwachte Gier in den Augen der Konföderierten erkennen.

»Du meine Fresse«, murmelte einer.

Der Schlossöffner richtete sich auf und trat zur Seite. Moore sah das funkelnde Gold, das die Truhe nahezu ausfüllte.

»Ein Vermögen!« Der Schlossöffner wischte sich den ausgebrochenen Schweiß von der Stirn.

»Wieviel, Lieutenant?«, wollte ein anderer wissen.

Der Offizier nahm ein Nugget heraus und betrachtete es, schaute in die Truhe und wieder auf das Nugget. »Vielleicht eine Million Dollar.«

»Ich hab noch nie so ein Vermögen gesehen«, flüsterte ein anderer. Geräusche kamen aus der Nacht und wurden rasch lauter.

»Ein Reiter!«

Die Konföderierten griffen nach den Waffen. Der Lieutenant warf das Nugget in die Truhe.

»Halt, wer da?«

Der Hufschlag brach ab.

»Wolter, Sir!«

»Kommen Sie näher!«

Moore schob sich etwas zurück.

Ein Reiter tauchte beim Feuer auf und starrte in die Kiste.

»Mit soviel Gold sind die Yankees durch die Wüste gekommen, Sir?«, fragte er.

»Das ist der Beweis dafür, wie gut unsere Seestreitkräfte sind«, gab der junge Offizier stolz zurück. »Sie wagen es nicht mehr, ihr Kaliforniengold zu verschiffen, bilden sich ein, uns entgehen zu können, wenn sie durch die

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