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Bütten-Rede in Blei: Die großen Western von Heinz Squarra, #5

Bütten-Rede in Blei: Die großen Western von Heinz Squarra, #5

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Bütten-Rede in Blei: Die großen Western von Heinz Squarra, #5

Länge:
117 Seiten
1 Stunde
Freigegeben:
10. Apr. 2018
ISBN:
9781540187956
Format:
Buch

Beschreibung

Wer zuletzt lacht …

Die Bank in Kalesh wird von Banditen hinterrücks überfallen. Ihre Beute; siebzehntausend Dollar. Auf ihrer Flucht glauben sie, den Marshal aus Kalesh, der ihnen folgt, erschossen zu haben. Doch stimmt das wirklich? Jolan Cobb und James Wilde kennen die Wahrheit und machen sich auf die Jagd. Doch diesmal sind nicht Bären wie so oft ihre erhoffte Beute, sondern ein Betrüger und kaltblütiger Mörder.

Schließlich lässt sich eine ganze Stadt vom Geld blenden und würde sogar die eigene Großmutter verkaufen, ließe sich damit ein Geschäft machen. Selbst Marshal Alan Drake scheint dagegen machtlos zu sein. Das geht sogar so weit, dass sich die Bürger seiner Stadt gegen ihn wenden und gehacktes Blei sein Lied singt …

Freigegeben:
10. Apr. 2018
ISBN:
9781540187956
Format:
Buch

Über den Autor


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Bütten-Rede in Blei - Heinz Squarra

Klappentext

Wer zuletzt lacht  ...

Die Bank in Kalesh wird von Banditen hinterrücks überfallen. Ihre Beute; siebzehntausend Dollar. Auf ihrer Flucht glauben sie, den Marshal aus Kalesh, der ihnen folgt, erschossen zu haben. Doch stimmt das wirklich? Jolan Cobb und James Wilde kennen die Wahrheit und machen sich auf die Jagd. Doch diesmal sind nicht Bären wie so oft ihre erhoffte Beute, sondern ein Betrüger und kaltblütiger Mörder.

Schließlich lässt sich eine ganze Stadt vom Geld blenden und würde sogar die eigene Großmutter verkaufen, ließe sich damit ein Geschäft machen. Selbst Marshal Alan Drake scheint dagegen machtlos zu sein. Das geht sogar so weit, dass sich die Bürger seiner Stadt gegen ihn wenden und gehacktes Blei sein Lied singt ...

DIE FÜNF REITER PARIERTEN die Pferde, als der Canyon vor der senkrechten Felswand endete.

„Verdammt und zugenäht!", schimpfte Guy Hengston, der grobschlächtige Anführer der wilden Horde.

„Wir müssen umkehren. Einer der Komplizen wendete sein Pferd zurück. „Kennt sich denn keiner aus?, murrte Froggy, ein junger, wilder Bursche.

Der Anführer zog den Hengst scharf herum und gab ihm die Sporen. Das Pferd wieherte und stob durch den Canyon wieder zurück. Die Komplizen folgten.

Sie mochten zwanzig Minuten geritten sein, als sie voraus auf einer Bergschulter zwei Männer entdeckten, die sich hinter das karge Gestrüpp zu ducken versuchten. Das Unterfangen war freilich aussichtslos, zumal sich das Sonnenlicht auf dem Stern an der Brust des einem wie in einem Spiegel brach.

„Achtung, der Marshal und sein Kopfgeldjäger!", brüllte Hengston, riss das stämmige Pferd zurück und war schon aus dem Sattel, als der erste Schuss fiel.

Die Kumpane brüllten sich gegenseitig Warnungen zu und warfen die Pferde herum. Zugleich zogen sie jedoch die Colts und schossen wild um sich.

Hengston hatte das Gewehr in den Händen. Er lag auf der Schulter, zielte und drückte ab.

Der Mann mit dem Stern stieß einen Schrei aus und brach zusammen.

Die Komplizen von Guy kehrten wild feuernd zurück. Der Bandenführer lief die Schlucht hinunter. Sein Hengst stand nur hundert Yards entfernt mitten auf dem Weg. Er jumpte in den Sattel und trieb das Tier an.

„Die haben uns überholt, während wir nach Norden ritten, erkannte Froggy. „Was ist, Guy, hast du einen erwischt?

„Der kam nicht mehr dazu, die Birne einzuziehen."

„Dann sollten wir die Pferde vielleicht ein bisschen schonen", schlug einer der Banditen vor.

Hengston war anderer Meinung.

„Ich will raus aus Wyoming. Und ihr solltet das auch, damit wir mit dem Zaster auch was anfangen können." Er schlug gegen die abgeschabte Tasche an seinem Sattel und lachte schallend.

„Siebzehntausend Dollar. Froggy verdrehte selig die Augen. „Wann krieg ich meinen Anteil, Guy?

„Sobald wir über die Grenze sind."

JAMES WILDE HOCKTE in der untersten Astgabel einer Blutbuche und beobachtete die beiden Braunbären, die tollpatschig durch das Sagegestrüpp im Bergtal streiften.

Eine aufgeschreckte Antilope floh durch das aufspritzende Wasser im Creek und jagte in langen Sprüngen in den dunklen Wald am westlichen Hang.

Verdutzt schauten die Bären hinterdrein und rührten sich nicht vom Fleck.

„Nun kommt doch endlich näher", murmelte James. Er war ein großer, sehniger und doch breitschultriger Mann von neunundzwanzig Jahren. Weißblondes Haar fiel unter seinem hellen, flachen Hut hervor. Aus stahlblauen Augen beobachtete er die Bären, während sich seine Hand fest um den Kolbenhals des Gewehres schloss.

In diesem Augenblick fiel auf der anderen Hangseite ein Schuss, der durch das Bergtal wummerte und die beiden Braunbären augenblicklich zur Flucht veranlasste.

Das Buschwerk schlug hinter den zottigen Raubtieren zusammen.

Im Wald entlud sich das Gewehr noch zweimal kurz hintereinander, was James verriet, dass der Versuch des Jägers, die Antilope zu erlegen, nicht von Erfolg gekrönt war.

Er sprang aus der Astgabel, erklomm den Osthang und fand seinen Fuchshengst noch da, wo er ihn zurückließ. James saß auf und ritt die Schneise hinab. Geröll, vom letzten Schmelzwasser zurückgelassen, löste sich unter den Hufen und polterte vor dem Fuchshengst her.

Schon fast unten angelangt, hörte James, wie ein Gewehr mit einem scharfen Schnappen repetiert wurde. Er zügelte den Hengst und rief: „Sei so nett und verwechsle mich nicht mit der Antilope, Jolan!"

„Teufel noch eins, woher weißt du das schon wieder?", schallte es herauf.

James ritt weiter. Sein Partner Jolan Cobb wartete im Canyon. Er war groß und hager, siebenundzwanzig, hatte mattschwarzes Haar, dunkle Augen und ein Oberlippenbärtchen.

„Sie war ein bisschen weit weg", brummte Jolan, unzufrieden über den Fehlschlag.

„Du hättest besser das Blei gespart."

„Plagt dich plötzlich der Geiz?" Jolan schob die Winchester in den Sattelschuh.

„Ich denke dabei nur an zwei Braunbären, die durch die Büsche watschelten und sicher an den Creek gekommen wären. Die liefen natürlich schnurstracks davon, als du im Wald rumgeballert hast."

James lenkte das Pferd nach Osten und folgte der Schlucht aufwärts.

„Nun sei nur nicht gleich sauer, zum Satan, das konnte ich doch nicht riechen", maulte Jolan.

Er schaute auf James’ ehemals sandfarbenes Hemd und die verwaschene Levishose. Seine eigene Kleidung ähnelte der des Partners wie ein alter Pantoffel dem anderen.

Der Canyon führte in ein langes Tal, in dem Bäume vom glasklaren Wildwasser bis hinauf zu den Gipfeln der Hänge standen. Sattgrünes Buschwerk folgte dem Bach und breitete sich überall da aus, wo keine Bäume standen. Am Bach duckte sich ein Blockhaus unter weitästige Douglasfichten. Links davon stand der kleine Korral für ihre Pferde, daneben der Verschlag, in dem sie bis zum letzten Herbst eine Ziege und ein paar Schweine gehalten hatten.

James zügelte sein Pferd und blickte sichernd umher.

Jolan war schon etwas weiter.

„Warte!", stieß James hervor.

„Was hast du denn?" Jolan parierte den Grauen und schaute über die Schulter. Die gefurchte Stirn des Partners veranlasste ihn jedoch, schleunigst wieder auf das Blockhaus und den Korral zu schauen.

„Hast du nach dem Kaffeekochen noch mal Holz aufgelegt, Jolan?", fragte James leise und ohne die Hütte unter den hohen, dunkelgrünen Nadelbäumen aus den Augen zu lassen.

„Nein, dafür hack ich das Zeug nicht gern genug", brummte Jolan.

„Dann muss jemand anders das Feuer wieder entfacht haben."

Aus zusammengekniffenen Augen spähte Jolan Cobb auf den Kamin, doch es dauerte eine Weile, bis ihm der mehr als dürftige Rauch auffiel, der in die Bäume stieg.

Tür und Fenster waren geschlossen, das Tor des leeren Korrals eingehängt. Alles sah noch so aus, wie sie es vor einigen Stunden verlassen hatten.

„Vielleicht hab ich ein bisschen viel aufgelegt", sagte Jolan.

„Das wäre auch längst niedergebrannt. Erschrick nicht, ich jage ’ne Kugel über das Dach. Wenn jemand drin ist, wird er sicher reagieren." James zog die Winchester aus dem Scabbard und repetierte sie mit einem Schlenker des Unterarms. Der Verschluss schnappte auf und wieder zu und transportierte eine Patrone ins Röhrenmagazin. Er hob die Waffe an und feuerte. Die Kugel kratzte über das Blockhausdach und traf dumpf pochend die linke Douglasfichte.

Im Hangwald hinter der Hütte wieherten Pferde.

„Scheint ja ’ne ganze Horde zu sein!", rief Jolan.

Tür und Fenster der Hütte flogen auf. Gewehrläufe reckten sich heraus.

„Weg hier, das sind zu viele für uns!" Jolan riss das Pferd

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