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Phänomen Nahtod: Faszinierende Entdeckungen eines Psychiaters

Phänomen Nahtod: Faszinierende Entdeckungen eines Psychiaters

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Phänomen Nahtod: Faszinierende Entdeckungen eines Psychiaters

Bewertungen:
4/5 (130 Bewertungen)
Länge:
365 Seiten
3 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
Aug 4, 2016
ISBN:
9783775173537
Format:
Buch

Beschreibung

Was passiert wirklich, wenn wir sterben? Ein Atheist ist klinisch tot - und begegnet Jesus. Ein Kind stirbt fast bei einer Operation - und berichtet danach von seiner Zeit im Himmel. Es gibt viele Aufsehen erregende Nahtoderfahrungen. Doch was ist davon zu halten? Dr. Meili kommt als Psychiater zum Schluss: Viele Berichte sind glaubwürdig, ihr Ablauf und ihre Inhalte haben viele Gemeinsamkeiten. Doch das stellt auch manche von unseren Vorstellungen vom Jenseits in Frage. Wie sieht es in Himmel und Hölle aus? Gibt es etwas dazwischen? Wie ergeht es Menschen, die nicht an Jesus glauben? Spannende Fragen, auf die der Autor verblüffende und mutmachende Antworten findet.
Herausgeber:
Freigegeben:
Aug 4, 2016
ISBN:
9783775173537
Format:
Buch

Über den Autor


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Phänomen Nahtod - Walter Meili

Walter Meili - Phänomen Nahtod - Faszinierende Entdeckungen eines Psychiaters - SCMSCM | Stiftung Christliche Medien

Der SCM Verlag ist eine Gesellschaft der Stiftung Christliche Medien, einer gemeinnützigen Stiftung, die sich für die Förderung und Verbreitung christlicher Bücher, Zeitschriften, Filme und Musik einsetzt.

ISBN 978-3-7751-7353-7 (E-Book)

ISBN 978-3-7751-5740-7 (lieferbare Buchausgabe)

Datenkonvertierung E-Book:

CPI books GmbH, Leck

© der deutschen Ausgabe 2016

SCM-Verlag GmbH & Co. KG · Max-Eyth-Straße 41 · 71088 Holzgerlingen

Internet: www.scm-verlag.de · E-Mail: info@scm-verlag.de

Soweit nicht anders angegeben, sind die Bibelverse folgender Ausgabe entnommen:

Elberfelder Bibel 2006, © 2006 SCM-Verlag GmbH & Co. KG, Witten.

Weiter wurden verwendet:

Lutherbibel, revidierter Text 1984, durchgesehene Ausgabe in neuer Rechtschreibung, © 1999 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Neues Leben. Die Bibel, © der deutschen Ausgabe 2002 und 2006

SCM-Verlag GmbH & Co. KG, Witten.

Umschlaggestaltung: Kathrin Spiegelberg, Weil im Schönbuch

Titelbild: stocksy.com

Satz: typoscript GmbH, Walddorfhäslach

INHALT

Vorwort von Prof. Dr. med. Samuel Pfeifer

Vorwort des Autors

Kapitel 1 | Was ist eine Nahtoderfahrung?

Eine außergewöhnliche Nahtoderfahrung

Ein junger Mann reist ohne Körper von West-Texas nach Mississippi

Bin ich verrückt geworden?

Ich glaube es nicht!

Die Beschreibung der Nahtoderfahrung

Ein Student macht den Anfang

Acht Elemente von Nahtoderfahrungen

Die Erforschung der Nahtoderfahrungen

Nahtoderfahrung ohne nahen Tod

Wie häufig sind Nahtoderfahrungen?

Gibt es Nahtoderfahrungen erst seit 1975?

Nahtoderfahrungen in anderen Kulturen

Kapitel 2 | Erklärung gesucht

Alles nur Täuschung?

Alles nur erfunden!

Sind Nahtoderfahrungen nicht einfach Halluzinationen oder Träume?

Sind Nahtoderfahrungen vielleicht Wahn, Einbildung oder Wunschdenken?

Sind Nahtoderfahrungen so etwas Ähnliches wie Drogentrips?

Was die Neurowissenschaft dazu sagt

Bin ich mein Gehirn?

Sauerstoffmangel & Co.?

Ein letztes Aufbäumen?

Ketamin oder Epilepsie?

Was ist es dann?

Hellsehen und Telepathie?

Reine Glaubenssache?

Kapitel 3 | Von der Hölle bis zum Himmel

Die Reise von George Ritchie

Das irdische Leben - mit geistigen Augen gesehen

Ein Besuch in der Hölle

Ein Schimmer vom Himmel

Ein Atheist stirbt

In der Zwischenwelt

Wieder in der Hölle

»Bete zu Gott!«

»Gott, wenn es dich gibt, dann hilf mir beten.«

Liveberichte aus dem Himmel

Den Himmel gibt's echt!

90 Minuten im Himmel

Selbst ein Teil des Himmels sein

Kapitel 4 | Das Leben nach dem Tod

Wie das Leben nach einer Nahtoderfahrung weitergeht …

Tiefgreifende Veränderungen

»Habe ich das wirklich erlebt?«

Völlig andere Prioritäten

Depression als Folge einer Nahtoderfahrung?

Depression und Agoraphobie - was genau ist damit gemeint?

»Ich wollte in den Himmel zurück.«

Suizid und Suizidalität

Wie kann es zu einem Suizid kommen?

Was geschieht nach dem Suizid?

Nachdem er von der Brücke sprang

Hilfe gegen Depression und Suizidalität

Ich habe Gott gesehen und gehe darum nicht mehr in die Kirche

Wer eine Nahtoderfahrung hatte, wird gläubig - wirklich?

Wie wirkt sich eine Nahtoderfahrung auf den persönlichen Glauben aus?

Was bedeutet »Spiritualität«?

Kapitel 5 | Von der Esoterik vereinnahmt

Die Renaissance der Esoterik

ABD-RU-SHIN und die Gralsbotschaft

Was ist eigentlich mit Esoterik gemeint?

Weisheit - oder »tiefer blicken wollen«

Die große Täuschung

Göttliche Weisheit?

Lucifers Trust

Sind alle Nahtod-Forscher Anhänger des »New Age«?

Alles nur dämonische Täuschung?

»Sie sind kein schlechter Mensch!«

Kapitel 6 | Die Botschaft der Nahtoderfahrungen

Bedingungslos geliebt

Eine Liebe jenseits meiner kühnsten Vorstellungen

Bedingungslos akzeptiert und geliebt

Liebe deinen Nächsten

Die Lektion heißt lieben lernen

Heilung im Licht

Erkenne, wie Gott ist

Om oder Jesus?

»Welches ist die beste Religion?«

Unsere Gottesbilder machen krank oder heilen

Gott kann nur lieben

Liebe auch dich selbst!

Wir können andere erst lieben, wenn wir uns selbst lieben

Sünde ist Zielverfehlung

Der breite und der schmale Weg

Ich bin wunderbar gemacht!

Selbstliebe ist nicht Selbstsucht!

Wie kommen Menschen dazu, sich selbst zu wenig zu lieben?

Wir sind mit allem verbunden

»Wir sind ein Teil des Ganzen«

Aspekte der Mystik und der Bibel

Kapitel 7 | Beliebte Ansichten auf dem Prüfstand

Die Toten schlafen doch!

»Sie begehen einen Kategorienfehler!«

In Predigten hört man wenig darüber, wie es nach dem Tod weitergeht

Ganz tot?

Ewige Verdammnis?

Oder ein langer Reifungsprozess der Seele?

Wer kommt denn in die Hölle?

Da bekommt man eine Riesenwut

Die Kindsmörderin

Sadhu Sundar Singh - vom Verfolger zum Verkündiger

Wie einem Bösewicht erlaubt wurde, in den Himmel einzugehen

Kapitel 8 | Körper, Seele, Gehirn und Bewusstsein

Was ist die Seele?

Total anders?

Die Trennung der Seele vom Leib

Die Seele ist leiblich

Nachtodkontakt - oder: Wenn Verstorbene sich melden

»Der Geist küsste mich!«

»Du sollst wissen, dass es mir gut geht!«

Das Verhältnis zwischen Gehirn und Bewusstsein

Ein unverzichtbares Werkzeug

…aber auch ein reduzierendes Ventil

Kapitel 9 | Bestätigungen von anderer Seite

Das Leben geht nach dem Tod weiter

»Mach dir keine Sorgen, Papa. Mir geht es gut!«

Die Macht der Alltagserfahrung

Das Unsichtbare beim Sterbevorgang von außen sehen

Häufiger als man denkt!

Der freundliche Alte

Die jenseitige Welt

Joy Snell: Entrückung oder Nahtoderfahrung?

Der Himmel, ein Ort der großartigen Fülle

In der unsichtbaren Zwischenwelt

Im düsteren Wald

Über den Kulturen

»Du musst mit mir einen Vertrag machen, um zu leben«

»Lasset die Kinder zu mir kommen!«

Kapitel 10 | Was bleibt?

Zwischen Wissen und Glauben

Genügt die Bibel nicht?

Wer mit Gott eine Erfahrung macht, soll ruhig davon reden

Wo steht die Kirche in Sachen Nahtoderfahrung?

Phänomen Nahtod - was wir fürs Leben mitnehmen können

Liebe

Wahrheit

Freude

Friede

Gottes Treue

Personenverzeichnis

Anmerkungen

[ Zum Inhaltsverzeichnis ]

VORWORT VON PROF. DR. MED. SAMUEL PFEIFER

Sensible Menschen haben oft eine ganz eigenartige Durchlässigkeit für die »andere Welt«, eine Welt, in der das festgelegte Gitter von Zeit, Distanz und Materie auf einmal durchlässig wird und jeder wissenschaftlichen Festlegung spottet. Aber solche Erfahrungen treten nur ganz selten auf, oftmals verbunden mit einer Grenzerfahrung des Todes, emotional immer durchwoben von einem tiefen Gefühl der Ehrfurcht und des Staunens. Und sie durchbrechen nicht nur wissenschaftliche Raster, sondern auch starre theologische Vorstellungen. Das macht Angst und lässt viele Menschen verschämt schweigen über das, was sie erlebt haben. Was nicht sein kann, darf nicht sein.

Am Rande einer Veranstaltung über Sensibilität in der Seelsorge sprach mich ein älterer Mann an und erzählt mir folgende Geschichte: »Ich war als Missionar mit meiner Familie in Brasilien, in einer ganz entlegenen Gegend im Amazonasgebiet, weit weg von jeder Zivilisation. Damals gab es noch nicht die heutigen Mittel der Kommunikation, und das kleine Motorboot brachte nur alle zwei Wochen Post aus der Heimat. An einem Abend ging ich hinunter an den Fluss und schaute über die wabernden Nebel ans andere Ufer, das schon im Dämmerlicht lag. Da trat auf einmal ein Mann aus dem Wald auf der anderen Seite. Ich kannte ihn und konnte es kaum glauben: Das war kein Indianer, nein, er sah aus wie mein Vater! Er winkte mir zu, aber ich hörte kein Wort, nur das Glucksen des Wassers. Einen Moment später war er wieder verschwunden. Einige Wochen darauf erhielten wir einen Umschlag aus Deutschland mit schwarzem Rand. Mein Vater war gestorben. Als ich zurückrechnete, stellte ich fest: Seine Todesstunde stimmte genau mit meiner Begegnung an jenem Abend überein!« Ich hörte ihm zu und spürte seine Ergriffenheit. »Ich habe nie gewagt, das jemandem zu erzählen. Ich fürchtete, man könnte mich als okkult belastet betrachten, weil ich eine Geistererscheinung hatte. Das ist in unseren Kreisen ein theologisches Unding!«

Und doch können derartige Erscheinungen vorkommen, auch bei Menschen, die fest im Glauben stehen. Letztlich sind es Grenzerfahrungen in der Nähe des Todes, an der Bruchlinie zur Ewigkeit; Grenzerfahrungen, die wir nie ganz verstehen können. Nur wenigen Menschen ist eine solche Erfahrung vergönnt. Doch die Berichte ähneln sich in erstaunlicher Weise.

Dr. Walter Meili hat es unternommen, das Phänomen von Nahtoderlebnissen neu zu untersuchen und die darin enthaltenen »Botschaften« zu klären und zu diskutieren. Herausgekommen ist ein Buch voller überraschender Einsichten über das Leben in der anderen Welt. Ich schätze die vorsichtig tastende Art der Darstellung, die keine Dogmen erstellt, sondern Fragen aufwirft. Fast kommt man sich beim Lesen vor wie jener Missionar am Fluss, der nur undeutlich durch die Abendnebel wahrnimmt, was auf der anderen Seite geschieht. So gilt auch für dieses Buch das Pauluswort: »Wir sehen jetzt durch einen Spiegel ein dunkles Bild, dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise; dann aber werde ich erkennen!« (1. Korinther 13,12; L).

Es ist das Verdienst dieses Buches, die Literatur der letzten Jahrzehnte auf den neusten Stand zu bringen und dem interessierten Leser einen Einblick in die sonst nur verstreuten Erfahrungen unterschiedlichster Menschen zu vermitteln. Es regt an zum Nachdenken und erspart es uns dennoch nicht, das Spannungsfeld zwischen Wissen und Ahnen auszuhalten, das zu unserer irdischen Existenz gehört.

Prof. Dr. med. Samuel Pfeifer

Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie;

Professor an der Evangelischen Hochschule Tabor, Marburg

Masterprogramm für Religion und Psychotherapie

[ Zum Inhaltsverzeichnis ]

VORWORT DES AUTORS

Für Nahtoderfahrungen interessiere ich mich seit bald vierzig Jahren. Ich habe sie schon damals als etwas empfunden, durch die man Glaubensinhalte gewissermaßen nachvollziehen kann.

Sie haben dabei aber nie meinen Glauben ersetzt, noch wurde meine Beschäftigung mit ihnen zu einer wissenschaftlichen Passion. Ich habe mich einfach gefreut, wie Menschen Einblick in Transzendentes bekamen, und ich habe diese Erfahrungen anderer für mich genutzt. Ich selbst habe nie eine Nahtoderfahrung gemacht.

In meiner ersten Arztpraxis hielt ich eine Zeit lang Vorträge darüber, denn es war mir ein Bedürfnis, meinen Patientinnen und Patienten, wie ich glaubte, mehr mitzugeben, als mir das durch die alltägliche Behandlung ihrer körperlichen Beschwerden möglich war.

Das Thema ruhte für mich auch immer wieder während mehrerer Jahre. Die letzte Aktivierung erfuhr es – und dies mündete schließlich in die vorliegende Arbeit – als ich auf eine öffentliche Tagung des Institutes für Hermeneutik und Religionsphilosophie der Theologischen Fakultät der Universität Zürich vom Januar 2014 aufmerksam wurde. Das Thema lautete, für mich etwas wenig greifbar, »Imaginatives Erleben in Todesnähe. Hermeneutische Erkundungen einer heutigen ars moriendi«. Immerhin war ich positiv überrascht über dieses Zeichen einer Annäherung der wissenschaftlichen Theologie an das Thema Nahtod. Eigentlich fallen die Nahtodphänomene ja in ihr Gebiet – sie weiß es nur noch nicht. Die Medizin mit ihren Teilbereichen – von der Notfallmedizin über Neurologie, Palliativmedizin bis zur Psychiatrie und Psychotherapie – hat dabei lediglich den Status einer Hilfswissenschaft.

Als Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie ist es mir ein Anliegen, über die Nahtodphänomene fundiert zu informieren. Dabei nutze ich meine »Narrenfreiheit«, auch auf theologischem Gebiet mitzudenken. Ich bin so vorgegangen, dass ich viele Erfahrungsberichte zitiere, die ich vertrauenswürdig und wichtig finde. Mitunter habe ich auch manche Schätze gehoben, die sonst in Vergessenheit zu geraten drohen. Insgesamt soll ein nachvollziehbares Bild über das Phänomen Nahtod entstehen und Auswirkungen auf unser Weltbild angedacht werden.

Ich wünsche Ihnen unterhaltsame und bereichernde Stunden beim Lesen.

Basel, im Frühjahr 2016

Dr. med. Walter Meili

[ Zum Inhaltsverzeichnis ]

KAPITEL  1

WAS IST EINE NAHTODERFAHRUNG?

EINE AUßERGEWÖHNLICHE NAHTODERFAHRUNG

EIN JUNGER MANN REIST OHNE KÖRPER VON WEST-TEXAS NACH MISSISSIPPI

Abilene, Texas, 10. Dezember 1943. »Wir werden die Nazis schlagen!« – davon war George Ritchie überzeugt, als er sich freiwillig für die Armee meldete. Er ist einer von 250 000 jungen Männern, die im Lager Barkeley ihre militärische Ausbildung absolvieren. Doch nach wenigen Wochen ist ihm das Kasernenleben schon ziemlich verleidet. Sie mussten zwei Stunden draußen bei ungefähr minus 10 Grad auf dem Boden sitzen, während ein junger Leutnant eine Instruktion darüber hielt, wie man seine Ausrüstung auf richtige Weise reinigt. »Zum Glück dauert das nicht mehr lange!«, dachte George, denn schon in einer Woche würde er nach Hause nach Virginia fahren, um am 22. Dezember sein Medizinstudium anzufangen. Am nächsten Morgen hatte er Halsschmerzen und meldete sich krank.

15. Dezember. Der fünfte Tag im Lazarett, und immer noch 39 Grad Fieber. Am 18. Dezember fährt der Zug nach Richmond. Am 20. Dezember um 04.00 Uhr gäbe es noch eine allerletzte Möglichkeit, um mit ein bisschen Glück rechtzeitig zum Beginn des Studiums dort zu sein!

Endlich, am Morgen des 19. Dezembers, normale Temperatur. Nur noch etwas Husten. In der folgenden Nacht steht der junge Soldat auf, um sich zur Reise fertig zu machen. Der Spucknapf, bis zum Rand voll mit eitrigem Auswurf, gemischt mit hellem Blut, verheißt nichts Gutes. George kann kaum auf den Beinen stehen, aber das hat jetzt keine Bedeutung. Im Zug kann er ja weiterschlafen. Nur zur Sicherheit wird nochmals die Temperatur kontrolliert: 41 Grad! Der Nachtpfleger, ein Sanitätssoldat, holt den Arzt, welcher gleich eine Röntgenaufnahme veranlasst. Befund: doppelseitige Lungenentzündung. Doch George bekommt das nicht mehr mit – er ist, noch bevor er sich wieder setzen konnte, vor dem Röntgenapparat bewusstlos zusammengebrochen.

Trotz aller Bemühungen des Sanitätspersonals bleibt er bewusstlos. Sein Zustand verschlechtert sich sogar. Am frühen Morgen des 21. Dezembers findet der Pfleger auf seinem Rundgang weder Puls noch Atmung bei George Ritchie. Der herbeigerufene Arzt bringt es nur zögernd heraus: »Er ist wirklich tot.« Der Pfleger zieht ihm das Betttuch über den Kopf und setzt seinen Rundgang fort. Nach 9 Minuten – so steht es im Krankenhausbericht – kehrt er zurück, um den Körper zur Überführung ins Leichenhaus vorzubereiten. Dabei stellt er fest, dass eine Hand in einer anderen Position liegt als vorher. Er ruft wieder den Arzt herbei, wobei dieser zum zweiten Mal den Tod feststellt. Der Sanitätssoldat bittet ihn daraufhin, dem jungen Soldaten eine Adrenalinspritze ins Herz zu geben – vielleicht ließe er sich so wieder zum Leben erwecken. Das Erstaunliche ist, dass der Arzt dies tat, wo er doch wusste, dass dies bei einem Herzstillstand infolge einer Vergiftung des Körpers durch eine schwere Infektion völlig sinnlos ist. Aber was soll’s? Einen Augenblick später setzt bei George Ritchie die Atmung wieder ein. Drei Tage vergehen, bis er wieder sein volles Bewusstsein erlangt. Der verantwortliche Arzt schrieb später, dass die Rückkehr des Soldaten George Ritchie vom Tode zu kräftiger Gesundheit »auf andere als natürliche Weise« erklärt werden müsse¹.

BIN ICH VERRÜCKT GEWORDEN?

Die bisherige Schilderung ist eine Perspektive, sozusagen die objektive. Doch es gibt noch eine andere Perspektive: In den mindestens neun Minuten, in denen George Ritchie hätte »tot« sein sollen, erlebte er sich als höchst lebendig. Das mit dem Zug, denkt er, könnte knapp werden – erst recht, wenn man noch von einem ängstlichen Sanitäter mit Fiebermessen und Röntgenaufnahme aufgehalten wird! »Wenn ich auch den Zug verpasst haben sollte, ich würde schon eine Möglichkeit finden, nach Richmond zu kommen!«², denkt er.

Im selben Moment fand er sich draußen wieder und bewegte sich mit einer Schnelligkeit, wie er sie noch nie zuvor erlebt hatte. Als er hinunterblickte, war er erstaunt, dass er nicht die Erde sah, sondern die Spitzen einiger Büsche unter sich. Camp Barkeley schien bereits weit hinter ihm, als er über die dunkle, gefrorene Wüste jagte. »Mein Verstand versuchte mir klarzumachen, dass das, was ich tat, unmöglich war, und doch … es geschah«, berichtet er später.

»Die Lichter einer Stadt tauchten unter mir auf, Warnlichter blinkten an den Kreuzungen. Dies war doch lächerlich. Ein menschliches Wesen kann ohne Flugzeug nicht fliegen – für ein Flugzeug flog ich jedoch zu niedrig. […] Ich ging nach Richmond; irgendwie hatte ich das von dem Augenblick an gewusst, als ich durch die Krankenhaustür stürmte. Ich ging hundertmal schneller nach Richmond, als irgendein Zug auf dieser Erde mich hätte befördern können. Aber … nachdem ich jetzt darüber nachdachte, wie konnte ich sicher sein, dass dies der Weg nach Richmond war? Ich war zwischen Texas und Virginia nur einmal gereist, und dazu in der anderen Richtung, und ein großer Teil der Bahnfahrt war nachts gewesen.«³

Es war immer noch Nacht. Jetzt sah er einen breiten Fluss unter sich und auf der anderen Seite eine Stadt. Er wünschte sich, er könnte dort jemanden finden und nach dem Weg fragen. »Fast zur gleichen Zeit bemerkte ich, wie ich mich langsamer fortbewegte. Gerade vor mir, wo zwei Straßen zusammenkamen, entdeckte ich ein flackerndes blaues Licht. Es kam von einem Neonschild über der Tür eines einstöckigen Gebäudes mit einem roten Dach, mit einem ›Pabst Blue Ribbon Beer‹-Schild im Fenster. ›Café‹, entzifferte ich die tanzenden Buchstaben über der Tür, und aus den Fenstern fiel der Lichtschein auf das Pflaster.

Während ich hinunterstarrte, entdeckte ich, dass ich zum Stillstand gekommen war. Das Gefühl, irgendwie 15 Meter über dem Erdboden zu hängen, war noch fremder, als der Flug im Wirbelwind gewesen war. Aber ich hatte keine Zeit, mir darüber den Kopf zu zerbrechen, denn auf dem Fußweg kam in Richtung Nachtcafé ein Mann eilig daher. Ich dachte, ich könnte wenigstens von ihm herausfinden, welche Stadt dies wäre und in welche Richtung ich mich bewegte. Gerade, als mir der Gedanke kam – so, als ob der Gedanke und die Bewegung identisch geworden wären –, fand ich mich unten auf dem Fußweg und eilte an der Seite des Fremden entlang. Er war ein Zivilist, vielleicht 40 oder 45 Jahre, trug einen Mantel, aber keinen Hut. Er dachte anscheinend angestrengt über etwas nach, denn er schaute auch nicht einmal nach mir, seitdem ich neben ihn getreten war und ihn begleitete.

›Können Sie mir bitte sagen‹, fragte ich, ›was für eine Stadt das hier ist?‹

Er ging einfach weiter.

›Bitte, mein Herr!‹, sagte ich und sprach jetzt lauter: ›Ich bin ein Fremder hier und wäre sehr dankbar, wenn …‹

Wir hatten das Café erreicht, und er drehte sich um, um nach dem Türgriff zu fassen. War der Bursche taub? Ich streckte meine linke Hand aus und wollte ihm auf die Schulter klopfen.

Aber da war nichts.

Ich stand da vor der Tür und gaffte ihm nach, als er sie öffnete und drinnen verschwand. Es war so, als hätte ich dünne Luft berührt. So, als wäre dort niemand gewesen. Und trotzdem hatte ich ihn bestimmt gesehen, sogar die ersten schwarzen Stoppeln an seinem Kinn, wo er sich hätte rasieren sollen.

Ich kehrte mich ab von dem Geheimnis des Mannes ohne Körper und lehnte mich gegen das Halterungsseil eines Telefonmastes, um die Dinge zu durchdenken. Mein Körper ging durch das Seil hindurch, als ob es nicht da wäre.

Dort auf dem Fußweg der unbekannten Stadt fing mein ungläubiges Denken an. Das fremdeste und schwierigste Denken, mit dem ich es jemals zu tun hatte. Der Mann im Café, dieser Telefonmast … angenommen, sie wären durchaus normal. Angenommen, ich war derjenige, der irgendwie verändert war. Wie wäre es, wenn ich auf irgendeine unmögliche, unvorstellbare Weise meinen Körper verloren hätte, meine Fähigkeit, Dinge zu greifen, mit dieser Welt in Berührung zu kommen? Sogar gesehen zu werden! Der Bursche gerade eben. Es war offensichtlich, dass er mich weder gesehen noch gehört hatte.«

Es dämmerte George Ritchie, dass ja auch der Krankenpfleger dort auf der Station, als er sich nach der Röntgenaufnahme davonmachte, einfach durch ihn »hindurch«-gegangen war. Er war höchst verwirrt und beunruhigt, vor allen Dingen wollte er unbedingt seinen Körper wieder zurückhaben! Und wie er das so dachte, war er wieder in Bewegung.

»Ich […] entfernte mich schnell von der Stadt. Unter mir war der breite Fluss. Anscheinend war ich auf dem Weg zurück, zurück in die Richtung, aus der ich gekommen war, und es schien mir, als wäre die Geschwindigkeit noch größer als vorher. Hügel, Seen, Farmen flogen unter mir vorüber, als ich in einer unentwegt geraden Linie über dunkles nächtliches Land raste. Schließlich nahmen die Bäume ab, und mit dem Schimmer einer Erinnerung sah ich unter mir die Büsche und die wasserleeren Mulden von Westtexas. Dort erschienen die Barackendächer von Camp Barkeley, lange, dunkle Silhouetten gegenüber dem schneebedeckten Boden. Ich verlor an Höhe; ich wurde langsamer. Ich stand vor dem Lazarett.«

Damit war er aber noch lange nicht am Ziel, vielmehr stand er vor der schwierigen Aufgabe, in einem riesigen Kasernenkomplex mit unzähligen Baracken, die alle gleich aussahen, unter Tausenden von jungen Männern, die alle kahl geschoren waren, seinen Körper zu finden. Zum Glück erinnerte er sich an den speziellen Ring, den er am Finger trug – so konnte er seinen Körper schließlich finden.

Seine Nahtoderfahrung war damit noch nicht vorbei, aber er konnte nun einordnen, was mit ihm geschehen war: Das Laken, das seinem Körper über den Kopf gezogen war, verriet, dass er offensichtlich gestorben war!

Wir werden uns später noch mehr mit George Ritchies Nahtoderfahrung beschäftigen.

ICH GLAUBE ES NICHT!

George Ritchie trat das Medizinstudium jedenfalls mit mehr als einem Monat Verspätung an. Es hätte einer fast übermenschlichen Anstrengung bedurft, diesen Rückstand aufzuholen, und mit einem von der Lungenentzündung geschwächten Körper war dies nahezu unmöglich. Weil seine Noten in einigen Fächern nicht genügten, wurde George dann nach acht Monaten wieder zurück ins

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Rezensionen

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Leser-Rezensionen

  • (5/5)
    Loved it! Will go see the movie in a few weeks!
  • (4/5)
    How you view this book is liable to be determined by how you are swayed by the story it tells: a four-year-old boy falls sick and eventually is hospitalized with a slow-to-be-diagnosed battle with acute appendicitis, then much worse. It's fairly similar in scope to what happened to my wife back in 1991, though her problems were caused by the procedure, rather than remedied by it…but that's a different story. A massive infection ensues, and pretty soon you're at death's door, and you have his spare key.

    Anyway, little Colton's story is just beginning, because later, after he's recovered, he starts telling his father (a Pastor at a small church) some pretty remarkable things. Things that happened to him while he was being worked on, when he passed unknowingly from life to death…something even his parents weren't aware had happened at the time.

    Now, this sort of thing has been described before, but perhaps not in this way. Colton speaks in the frank nature of one of his years, and of things beyond our ken as adults…certainly far beyond that of a child.

    But perhaps that's not true. Maybe it is easier for a child to understand this sort of thing. I always believed that you're never closer to God when you're young, and that you drift away as you age. I have a lot of theories, but this isn't the time or place. And don't worry, I won't give any more of it away, though the title should give you enough of a clue. How much of it you believe…well, that's up to you, but I think it's plenty to say this is an unusual story about an out-of-this world series of events. If it's legit, then perhaps we have something to look forward to…
  • (3/5)
    This was a very short book that tells the story of a little boy who came close to dying and later tells the story of how he went to Heaven. This is a difficult book to rate as an objective reader. It was not great literature, and the story itself could have been told in half (or less) the pages. However, the story was nice to read, I could feel for the people involved, and like many other reviews point out, it makes you think.

    I don't doubt the truth of the story told by the Pastor/Father of the boy, but it does seem to be very specific in its details for quotes and specific details that were recalled over the course of years. Do I take the story at its word? Probably not, but I also don't think the author and people from the story are lying. Do I think they are delusional? No - and I am now stuck in a place where I don't know how to explain my thoughts about the story. I am glad I read it because it made me think, but I don't think the details of the story were important to get me there.
  • (4/5)
    A friend loaned me this book, and I ended up reading it in two days. The book is written by a father whose son was seriously ill and on the verge of death at age 3. Over time, the son began to reveal that he had been to Heaven during that time. The things he told them jived with what they knew from the Bible.
  • (3/5)
    Real life account of a small boy with a ruptured appendix who is seriously ill, not suppose to live. But he does. Over the course of 1-2 years, he talks about Heaven and Jesus that he saw, along with meeting a great grandfather who was dead before he was born and a sister whom his mother had miscarried before he was born. He had never known anything about her prior to this. I am still mulling all of this over, not knowing what to make of it.
  • (4/5)
    Really liked it.
  • (3/5)
    I don't really know how to "rate" this, or how to even discuss it. I don't think it was particularly well-written, and, viewed from a certain angle, it was borderline creepy. But well-intentioned and reverent, and I don't know how the material could have been handled any differently.

    "To one who has faith, no explanation is necessary. To one without faith, no explanation is possible." ~ St. Thomas Aquinas
  • (5/5)
    (This review can be found on my blog All the Ups and Downs).


    I remember reading the child friendly version of this book to my son last year. However, I wasn't made aware of the adult version of this book until the film came out and when my cousin told me I should read the book because it was really good. I really wanted to see the movie, so I thought I'd read the book first. All I can say about this book is WOW! It was very touching and such a great read!

    I like the title. It has such a child like innocence about it which is fitting since it's about a little boy visiting Heaven.

    I love the cover with the photo of little Colton. He was such an adorable little boy! I would've liked to see a drawing of Heaven or something behind him, but the cover, on its own, does work quite well.

    I thought the way that Todd Burpo (Colton's father) sets up the scenes was done quite well. It was easy to picture everything happening in my mind. I could even picture Heaven in my mind with Colton's descriptions although I know Heaven will be much better then what I can actually imagine.

    The pacing throughout this book is fantastic. In fact, I would've read the book in one setting, but I had a husband and a 10 year old to look after, so I had to stop. However, the next day, when everyone was at school and work, I finished it then. I couldn't wait to see what little Colton had to say next about Heaven. It was just astounding!

    This book just blew my mind. It was so amazing to be getting a glimpse into Heaven thanks to Colton. The things he described whilst in Heaven were just breath taking. I believe that Colton did see what he described. Saying that, there were times I was thinking that maybe Colton could've been exaggerating especially when he would say things two years later. Perhaps he was telling the whole truth though. We'll never know until we reach Heaven. But I do believe that most of what Colton saw whilst in Heaven was and is true.

    There's no violence in this book, no sex and no swearing especially as this is a Christian non-fiction book. There is a near death experience though.

    I'd recommend this book to everyone, young and old. You will be amazed with what Colton has seen and heard. I know I was.
  • (4/5)
    Have you ever heard the saying the book was better? It doesn't apply here. Yes this book is great and gives some insight to this family but in this case, guys the movie was better. When the movie came out I was pulled in immediately. The book is great from that inspirational place of reading someone else's experience but the movie was so much better. After a year old medical issues on top of medical issues Todd, a pastor and his wife Sonja are overwhelmed. On a business trip turned family vacation Todd and Sonja's life comes to a complete stop as they almost lose their 3 year old son. Almost a year later on a different vacation Colton reveals he's seen a glimpse of heaven and after more questions and months and years Todd and Sonja discover what it means to not only believe but to teach childlike faith.
  • (2/5)
    (I had a hard time rating this book... it's hard to do so without seeming like I'm passing judgment on the validity of the Burpo's claim)This nonfiction book tells the story of Colton, a 3-year-old pastor's kid who has a near-death experience and later reveals to his parents that he was in heaven during that time. The first half of the book, which describes the family's struggles leading up to the illness, and then the rupture of the appendix and subsequent surgeries, is rather dismal and depressing. The second half of the book is a series of conversations over the next few YEARS in which Colton's parents hear about what he (supposedly) saw in heaven during this experience. A couple things stood out to me when reading this book (with a rather skeptic eye, I might add) :- There are some things that Colton knew that were truly amazing. Recognizing a great-grandpa that he never met from an old picture? Very interesting. But so many of the things that he described from heaven that the Burpos thought were so amazing were things that he easily *could* have known from Bible stories, Sunday School, or just listening in on Sunday readings and services. I have a two-year-old -- I KNOW they hear much more than what we specifically, directly tell them. But for them to say there was no way he could have known that John the Baptist was Jesus' cousin, or that Jesus sits at the right hand of the Father (Nicene creed, anyone?), or that Jesus had wounds in his hands and feet made me scratch my head. Many of these details came out over the next months or years, and by the time a pastor's kid is seven, he would have surely heard or read or seen pictures of the Biblical descriptions of heaven? I know for a fact that at least two of our children's Bibles we read have illustrations of John's vision of Revelation. I'm not saying that the boy didn't see these things... just that I don't necessarily believe that there's no way he would have known these things without having seen them himself -- that's simply not giving the kid enough credit.- I initially was really impressed with how the author seemed to "test" Colton's descriptions using Scripture. At one point, he writes, "As a pastor, I've always been very conscious about what I share about heaven from the pulpit, and I still am. I teach what I find in Scripture." I was pleased to hear this. But some of the things didn't fit so neatly, and I wondered if the author weren't trying a bit too hard to force Scripture to "fit" into his son's ideas. The book of Revelation is filled with symbolism, and to say that they definitively mean one thing or another based on a child's vision seem unwise.- The whole "battle at the end of time" thing really bugged me. Not only did the author admit that his son was a huge fan of the Narnia movies, but the theology here is shaky at best, downright heretical at worst. The fact is that Satan has already been defeated, and the suggestion that men (yes, only men, not women or children) would have to fight in an epic battle in heaven really put up some red flags in my head.- I was also really frustrated that the parents were so hesitant to ask him for more information. This made no sense to me at all. I understand not wanting to plant ideas or ask leading questions, but the fact that it took literally YEARS for the son to disclose what he saw seemed kind of unlikely. I know if it was my son, I'd be asking him to tell me all about it right there when he brought it up. We wouldn't have left the Arby's without getting the whole story!As I read this book, a particular Bible passage kept coming to the forefront of my mind: “He said to him, ‘If they do not listen to Moses and the Prophets, they will not be convinced even if someone rises from the dead.’”The purpose of this book is rather unclear. The boy's story seems to line up fairly well with Scripture (though there are obviously figurative parts of Revelation which are taken very literally, such as the rainbow-colored horse), so what is its purpose? If someone doesn't believe the Words of God Himself in Scripture, then why would they believe the same thing as told by a four-year-old?
  • (2/5)
    If you believed in heaven prior to reading this book, and if you haven't spent a terribly great amount of time thinking through your conception of heaven, this book will tickle your confirmation bias.If you don't believe in heaven, this book will not do much to change your mind. It takes all of the cliched imagery associated with the afterlife, and then says that some young boy saw it while having critical surgery.It offers up little proofs of its validity, like Colton Burpo recognizing a picture of a deceased relative that he had never met before, and then explaining that he met him while he was in heaven. Naturally, these proofs do not offer the skeptical reader much, since there's no way to verify the events described ever actually took place. Then it tows the line, with Colton describing the things he saw which reminds his pastor father of a passage in the Bible that he can then quote to show that his son's experience was in line with scripture.The book would be more effective (minutely, but still) if Colton had not grown up in a Bible believing family, if his dad were not a pastor, or if Colton could give details that were not already a part of his dad's theology. As it stands, it sounds like a young child had a near death experience, and then regurgitated the thoughts he had heard his father preach on the afterlife. There's nothing innovative, and therefore it does not even feel like any first hand experience took place, even if we put aside the fact that there's no way to determine whether or not the events described in the book were fabricated or exaggerated.While I myself am a skeptic, I imagine that the people who would be most irked by this book would be Christians themselves. Heaven is for Real describes an afterlife that is essentially a really happy and spiritual version of earthly life. It's the kind of heaven you would expect from a young child: earth, just without bad stuff. I know that many Christians share this conception of heaven, but many Christians also believe in a fundamental redemption and transformation of experience, and there's none of that in Burpo's near death experience.The book is short, it's not the worst way to spend some spare reading time, and whether you're a skeptic or a Christian it is sort of fun to imagine that there is a little kid out there who can put all of the armchair theologians to shame by virtue of first hand experience. But that's all this is, a sort of fun story, it does not really hold up upon reflection. So, if you are thirsty for proof of an afterlife or if you are dreading the possibility that there may actually be one, you need not spend time on this book while searching for information. This is just the same old folksy heaven put into a child's mouth.
  • (5/5)
    This book was about a young boy has to have surgery on his appendix. He dies and later on comes back to life. While he is dead, he witnesses Heaven. This book tells you about what his family had to go through and the challenges he had to face. He was just a little boy and he has to face some very tough challenges but he gets to see what Heaven is like! Then he comes back to life and he gets to tell everyone the Heaven is for real! God sent him here for him to teach everyone his true story. His family was happy once they knew he came back alive. I would be too. I love, love, Love this book! It makes you realize that Heaven isnt fake, Hell isnt fake. I wish more people would read his book. Its really short, a day you could read it. It made me happy, sad, tearful and just plain amazed. I would recommend this book to anyone, if it gets them to realize that God is real. Even if you dont believe in God right now, you should read this book. It will make you inspired.
  • (5/5)
    Wasn't looking forward to reading this book which was a recent selection of my book group. However, I am so glad I did. It gives one hope for reuniting with loved ones and being at peace and truly happy. Also, humble story of a regular family and how they dealt with a lot of bad juju.
  • (2/5)
    The prologue and first chapter were very interesting. After that I got bored. I wanted to know more about the boy and his life and the book is really just about his experience going to heaven and how it is exactly the way the Christian Bible describes it.
  • (4/5)
    I read this book all in one night and it is going to take me much more time to digest the information. I really enjoyed the book all together but sometimes it seems just a little too biblical to be real. I loved the format of the book even though it is a little confusing in the beginning as you switch back in time. Growing up in a Christian home, I am very familiar with the scripture the father quotes throughout the book and it was nice to see how he related his sons stories back to the Bible. I was not expecting the book to be as Biblical as it was. I was expected more of a narrated story from the sons perspective. It is all from the fathers perspective which puts a different religious slant on things.It was a great read but at times, hard to believe it all took place like the book portrays.
  • (5/5)
    Heaven is for RealA four-year-old’s explanation of heaven without the obstacles of adult influences or expectations. This story captured me from the beginning. I love little Colton and his heartwarming, enlightening story – told through his father, Todd Burpo. Yes, the media is full of been there, done that stories concerning out-of-body experiences and seeing the light (I’m in no way discounting them, or making light of those) but few accounts are given from such an innocent and fresh perspective. I found this book informative, entertaining and uplifting. I didn’t find anything in the story to be sensationalized or exaggerated. There was no need too, because this child experienced things of this world (and out of this world) with an unsullied and a pure heart. This book will surely bless you – and perhaps (if you aren’t already) make you a believer.This book can be read in one sitting. Photos are inserted in the middle, that add to the already fabulous imagery of the story. Highly recommended.Disclosure of Material Connection: I received this book free from Blogsneeze. I was not required to write a positive review. The opinions I have expressed are my own. I am disclosing this in accordance with the Federal Trade Commission’s 16 CFR, Part 255
  • (4/5)
    Wow. I picked this book up because I was curious, expecting to scoff at it. I mean, really, I had an idea of books like these that if "Jesus is being preached does it matter if the kid went to heaven or had delusions or whatever?" So I wasn't totally against it, but I didn't believe the kid went to heaven, either. I'm still not sure what I think about it, but it's definitely a fascinating read. It's got plenty of scripture in it and there aren't any glaring scriptural inaccuracies. That being said, what can I find fault with? Very interesting, to say the least.
  • (1/5)
    My dear,departed Mom coined the phrase "drugstore literature" for most of the books found on the bestseller list. There is a sub-genre of this that I call faux spirituality. In those type books everything is explained in simple,all wrapped up in a neat box terms. That is how I found this book. Sorry but I was immediately skeptical when I saw the dad was a pastor at some non specified evangelical,born again type church in the back of beyond,Neb. Where by the way,never get sick near there The medical care seems to be as bad as a third world country.Anybody that read about the childcare sex abuse news back in the late 80's or who has had small children knows that very young kids will toss back at you what they think you want to hear. While I think this child did have some sort of spiritual experience I think he told his Dad what he had heard about God and Jesus at home and at pre-school Sunday School. I think Heaven is beyond our mortal comprehension and it is a serious case of hubris to think all of it is as simple as a movie about super heros. I refuse to believe we all get wings there and that only the menfolk will fight Satan with swords at the end of times! Best part of the book was the title his sister suggested for the book that has come out now that the boy is 12........He Went To Heaven but He's No Angel!
  • (3/5)
    Interesting quick read. The experience of a young boy who died while in surgery, visited heaven, and returned to life. Many of his experiences are in line with my own personal beliefs of the afterlife (everything except the wings). Written by the father from his perspective of the events.
  • (4/5)
    I very charming, believable story about a little boy who has experienced going to heaven. Really brings home what it means to have faith like a child.
  • (5/5)
    Both my husband and I finished this book in 24 hours. It was everything I hoped it would be and more. As a Christian, I have to admit that I wonder a lot about Heaven and what it'll be like. The Bible doesn't give us too much information about Heaven and I'm curious about a lot of things. It may sound selfish, but my hope is that I'll be able to reconnect with loved ones in Heaven - especially my husband. I wonder what it would be like to be in the presence of Jesus. I have so many questions I want to ask Him!This book gave me a lot of peace about Heaven and my Christian faith. I thoroughly enjoyed it because it is so obvious that what happened to the little boy, Colton, was a God thing and in so other ways, could not have been made up. There is no way that he would have known that his parents were in separate rooms when he was in his surgery. How would he know about his great grandfather that he's never known and wasn't even living in his lifetime? Without giving too much away, the evidence in the story is hard to refute.I loved that Burpo included words from Colton because it gave a realness to the story and really helped the reader to see it from a child's perspective. The Bible says in Matthew 18: 2-6: He called a little child to him, and placed the child among them. 3 And he said: “Truly I tell you, unless you change and become like little children, you will never enter the kingdom of heaven. 4 Therefore, whoever takes the lowly position of this child is the greatest in the kingdom of heaven. 5 And whoever welcomes one such child in my name welcomes me.Amen to that. I wish I had a pure, childlike reverence for God. This book stretched my faith in ways I was not expecting and I hope that anyone who is curious about Heaven, Christian or not, will read this because it will shake your notions of what's real and what's not.
  • (5/5)
    Enlightening. This true story about this kid will change the way you interact with people. You'll realize how short our lives could be and how meaningful it is to cherish your loved ones or the people around you. You will be flabbergasted on how he described Jesus, Heaven, angels, and deceased people in the way where you yourself will somehow wish to experience or see at least what the kid saw and experienced. This story will definitely change your view on death.
  • (3/5)
    A nice story of a young boy who goes to heaven and comes back to tell what heaven is like. This is a true story and it's very enlightening. many thing of what the Bible tells about heaven are verified by this little boy. The book is told by the boys Father who is a Pastor. It's an inspirational book that's a quick read and hard to put down. Is it a coincidence or did Colton really visit God in heaven?
  • (4/5)
    A fun, entertaining, feel good read. Beyond that you'll have to decide for yourself.
  • (4/5)
    I have no idea what to write here for a review and I'm certain that I am not alone. I really liked this book and that's why I gave it 4 stars.It's about a little boy, Colton, who gets really sick and when he's better, he tells his dad that he went to heaven for 3mins. Through the rest of the book Colton tells about all the things he saw when he was in heaven - things he would not have known, proving that heaven does exist and pretty close to how it's described in the Bible.So... the only bad thing I'm going to write here is questioning whether or not this really happened or was the book meant to be a platform for Colton's dad, Todd, who is a pastor.
  • (5/5)
    An amazing story. In my book, it's a must read for anyone who has questioned their faith (or questioned any deficiency therein).
  • (5/5)
    This is a book that I have passed on. Reading this book made me think; made me wonder; and made me dream about what Heaven is really like - and I like that.
  • (4/5)
    Written by the father of a young boy who had a near death experience, and went to heaven for "three minutes." This is a very spiritual story with many bible references.I really enjoyed reading this book, almost cried a few times, got goose bumps a time or two. But, I really wonder if this is a TRUE story, I really hope so, and it made me want to read the Bible to learn more. I question the truthfulness because the father is a pastor with lots of debt. I would love to believe this story, but in this day and age, with the world in economic crisis, and all the lies fed to is by the media, its difficult to believe.
  • (3/5)
    This quick little memoir tells the true story of a little boy's trip to heaven and back during a life threatening surgery. He describes meeting the Holy Trinity, his great grandfather, and his sister who was miscarried. While heartwarming to some extent, I was really lukewarm on the book. It seemed as if the boy's father, a small town Christian pastor, was really going over the top to prove his case that his son's account must be true. I guess you can call me a believer already, but with regard to this particular story, the constant "proving" pushed me into skepticism. I think this would be most appropriate and reassuring for those who have recently lost loved ones or who have loved ones who are facing death. If you liked The Shack (I didn't), this might be another good pick for you, and it would be an excellent choice for a church reading group.
  • (1/5)
    Another Christian book I picked up without being anything more than barely spiritual myself. And another Christian book I picked up without being anything more than barely spiritual myself that I was disappointed in.

    Did this book make me believe there is a heaven? Not any more or less than I did before I read it.

    What annoyed me most about this book was that Colton's descriptions of heaven were so completely accurate with scripture. I don't think it is possible that, if there is a heaven, the people who wrote that particular version of the Bible that Todd Burpo references got it right down to a tee. There are so many different versions of the Bible that each version is bound to have different thoughts of the details of heaven. Yet Colton's "visit" lined up perfectly with the details in the Bible his dad used to preach.

    The second most annoying thing in this book is how saturated it is with scripture. It makes it feel preach-y. Definitely not something I enjoyed.

    I don't profess to know what (if anything) happened to Colton Burpo. However, I do know my own mind. And my own mind didn't enjoy this book.