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Die Symbolik der Körperteile und Wunden: Die Götter der Germanen - Band 63

Die Symbolik der Körperteile und Wunden: Die Götter der Germanen - Band 63

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Die Symbolik der Körperteile und Wunden: Die Götter der Germanen - Band 63

Länge:
809 Seiten
5 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
Apr 30, 2018
ISBN:
9783752817935
Format:
Buch

Beschreibung

Die Reihe
Die achtzigbändige Reihe "Die Götter der Germanen" stellt die Gottheiten und jeden Aspekt der Religion der Germanen anhand der schriftlichen Überlieferung und der archäologischen Funde detailliert dar.
Dabei werden zu jeder Gottheit und zu jedem Thema außer den germanischen Quellen auch die Zusammenhänge zu den anderen indogermanischen Religionen dargestellt und, wenn möglich, deren Wurzeln in der Jungsteinzeit und Altsteinzeit.


Das Buch
Es gibt in der germanischen Mythologie einige auffällige Körperteile wie die drei Köpfe der Tyr-Riesen und die acht Arme des Starkad. Auch die langen Haare der Alcis und der Eisenschuh des Widar, der offenbar seinen Fuß schützen soll, zählen zu diesen auffälligen Körpermerkmalen.
Daneben gibt es auch viele sonderbare Verletzungen wie Odins Einäugigkeit, den Steinsplitter in Thors Stirn, Lokis zugenähten Mund, Wielands durchtrennte Kniesehnen und die abgeschlagenen Hände und Füße des Jörmunrek.
Von den inneren Organen hat nur das Herz eine reiche Symbolik. Daneben wird noch die Leber einige Male erwähnt.
Der größte Teil dieser auffälligen Körperteile und Wunden stammt aus den alten, Tyr-zentrierten Mythen vor 500 v.Chr., in denen der ehemalige Sonnengott-Göttervater Tyr in der nächtlichen Unterwelt ohne Füße, Arme und Kopf und zudem blind, stumm und reglos in seinem Hügelgrab gelegen hat.
Herausgeber:
Freigegeben:
Apr 30, 2018
ISBN:
9783752817935
Format:
Buch

Über den Autor

Ich bin 1956 geboren und befasse mich nun seit 45 Jahren intensiv mit Magie, Religion, Meditation, Astrologie, Psychologie und verwandten Themen. Im Laufe der Zeit habe ich ca. 200 Bücher und ca. 50 Artikel für verschiedene Zeitschriften verfasst. Seit 2007 habe ich meine jahrzehntelange Nebentätigkeit ausgeweitet und bin nun hauptberuflich Lebensberater. Dies umfasst die eigentlichen Beratungen, aber auch das Deuten von Horoskopen, Heilungen, Rituale, Schwitzhütten, Feuerläufe, Hilfe bei Spukhäusern u.ä. Problemen, Ausbildung in Meditation und Feng Shui und vieles mehr. Auf meiner Website www.HarryEilenstein.de finden sich ein Teil meiner Artikel und auch einen ausführlichen Lebenslauf.


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Die Symbolik der Krankheiten (76 S.)

König Athelstan (104 S.)

Herz des Tanzes – Tanz des Herzens (160 S.)

Inhaltsverzeichnis

Die Schädelschale

Germanen

Skaldskaparmal

Wieland-Lied

Albions Tod

Gylfis Vision

Odins Rabenzauber

Indogermanen

Kelten

Slawen

Inder

Skythen

Indogermanen

Andere Völker

Christen

Tibet

Jungsteinzeit

Altsteinzeit

Zusammenfassung

Das Auge

Die allgemeine Augensymbolik

Kenningar

Der Heilstab von Ribe

Sprichworte

Der intensive Blick

Beowulf-Epos

Beowulf-Epos

Wieland-Lied

Gylfis Vision

Beianme des Odin

Husdrapa

Völsungen-Saga

Völsungen-Saga

Heimskringla: Die Saga über König Harald Hart-Rat

Gesta danorum

Heimskringla: Die Saga über König Harald Hart-Rat

Die Saga über Viglund den Blonden

Die Saga über Grettir den Starken

Das erste Gudrun-Lied

Völsungen-Saga

Völsungen-Saga

Vatnsdäl-Saga

Sigdrifa-Lied

Kormak-Saga

Skaldskaparmal

Kenningar

Schlangen-Augen

Das Lied des Rigr

Die Saga über König Olaf den Ruhmreichen

Gesta danorum

Die Saga über König Ragnar Lodenhose

Egil-Saga

Die Saga über Hedin und Högni

Die Saga über Yngvar den Seefahrer

Die Saga über König Ragnar Lodenhose

Betrüger-Augen

Hyndla-Lied

Die Nials-Saga

Erblinden

Der Seherin Ausspruch

Gylfis Vision

Die Thorstein-Geschichte

Die Saga über Thorsteinn Hausmacht

Bruchstück eines Liedes des Bjarni Ason

Die Saga über Ragnar Lodenhose

Augen als Gestirne

Alwis-Lied

Skaldskaparmal

Husdrapa

Kenningar

Wieland-Lied

Skaldskaparmal

Heimdalls Augen

Gylfis Vision

Der zerstörende Blick

Hymir-Lied

Faröische Heldenlieder: Brünhild-Lied

Faröische Heldenlieder: Ismal-Lied

Havamal

Unsichtbarkeits-Zauber

Die Saga über die Siedler von Eyre

Die Saga über Thorsteinn Hausmacht

Indogermanen

Kelten

Inder

Griechen

andere Völker

Ägypter

Zusammenfassung

Die Einäugigkeit

Germanen

Gylfis Vision

Der Seherin Vision

Völsungen-Saga

Völsungen-Sage

Faröische Heldenlieder: Regin-Lied

Kenningar und Heitis

Der Wandteppich von Skog

Die Stabkirche von Hegge

Indogermanen

Kelten

Inder

Griechen

Indogermanen

Andere Völker

Ägypten

China

Nevali Cori

Zusammenfassung

Blindheit

allgemeine Symbolik

Wortschatz

Solblindi

Fiölswinn-Lied

Helblindi

Gylfis Vision

Vidblindi

Skaldskaparmal

Miskorblindi

Hymir-Lied

Svipdag

Hrolf Kraki und seine Berserker

Clavis poëtica antiquae linguae septemtrionalibus

Skaldskaparmal

Thiazi

Skaldskaparmal

Der blinde Winter

Jakob Grimm: Deutsche Mythologie

Hödur

Gylfis Vision

Kenningar

Blind der Üble

Die Saga über Hromund Greipsson

Der blinde Zauberer

Landnahme-Buch

Der blinde Weise

Die Saga über Kampf-Glum

Der blinde Skalde

Kenning

jemanden blenden

Die Geschichte über Styrbjarnar

Die Geschichte über Helgi Thorisson

Thorstein Haus-Macht

Die Saga über Yngvar den Weit-Fahrenden

Gesta danorum

Gesta danorum

Indogermanen

Kelten

Griechen

andere Völker

Ägypten

Zusammenfassung

Die Augenbrauen

Germanen

Grimnir-Lied

Gylfis Vision

Zusammenfassung

Das Ohr

Germanen

Kenningar

Gylfis Vision

Gylfis Vision

Husdrapa

Thor-Lied

Gesta danorum

Cormac-Saga

Buseyra

Der Heilstab von Ribe

Zusammenfassung

Die Zunge

Germanen

Der Heilstab von Ribe

Sprichworte und Redewendungen

Kenningar

andere Völker

Ägypten

Zusammenfassung

Die Schlangenzunge

Germanen

Die Saga über Gunnlaug Schlangenzunge

Zusammenfassung

Die Stummheit

Germanen

„Stummes Meer und „Stummer Hafen

Die Lachstal-Saga

Das Lied über Helgi Hiörward-Sohn

Gesta danorum

Chronicon Lethrense

Vitae Duorum Offarum

Exeter-Buch: Widsith

Skaldskaparmal

Der Herdstein von Snaptun

Die Sage über Ketil Forelle

Die Saga über Hovard von den Eisfjord-Leuten

Jakob Grimm: Deutsche Mythologie

Wolfdietrich-Lied

Zusammenfassung

Die Zähne

Germanen

Gylfis Vision

Gylfis Vision

Gylfis Vision

Harald Kampfzahn

Die Saga über Thorstein Viking-Sohn

Wieland-Lied

Die Saga über Hovard von den Eisfjord-Leuten

Zusammenfassung

Die Haare

Das Haar des Ymir

Grimnir-Lied

Das goldene Haar des Tyr, Odin und Thor

Edda-Prolog

Egil-Saga

Das goldene Haar der Göttin Sif

Die Saga über Bosi und Herraud

Die Mähne der Alcis

Das lange Haupthaar

Die Mähne der Alcis

Die beiden Haddingar

Gesta danorum

Brakteaten

Egil-Saga

Nials-Saga

Die Saga über Hervor und König Heidrek den Weisen

Völsungen-Saga

Gesta danorum

Hamburgische Kirchengeschichte

Der Bart

Germania

Germania

Origo gentis langobardorum

Skaldskaparmal

Bragi-Kenningar

Gautrek-Saga

Die Saga über Grim Struppig-Wange

Nials-Saga

Das Haar der Seherinnen

Die Saga über Halfdan Brana-Ziehsohn

Die Saga über Bosi und Herraud

Das Haar der Seher

Tacitus

Illugi-Saga

Das Kurzschneiden der Haare als Tapferkeits-Symbol

Germania

Der „Haar-Eid"

Der Seherin Ausspruch

Wegtam-Lied

Egil-Saga

Das verfilzte Haar und der lange Bart im Jenseits

Gesta danorum

Grimm: Kaiser Karld zu Nürnberg

Grimm: Kaiser Karl im Unterberg

Grimm: Friedrich Barbarossa auf dem Kyffhäuser

Grimm: Kaiser Friedrich (Barbarossa) zu Kaiserslautern

Das Abschneiden der Haare als Bestrafung

Germania

Gisli-Saga

Das einzelne Haar auf dem Scheitel

Die Saga über Halfdan Brana-Ziehsohn

Kahlköpfigkeit

Die Saga über Thorstein Haus-Macht

Personennamen

die langen Haare der Götter

Bart-Namen

Bart-Kenningar-Namen

naturalistische Haar-Namen

Indogermanen

Inder

Zusammenfassung

Der Kopf

Bildhafte Redewendungen

Kenningar

Sprichwort

Kopf = Mensch

Sprichworte

„um den Kopf wetten"

Wafthrudnir-Lied

Skaldskaparmal

„zwei Köpfe = Fülle"

Sprichworte

Kopf = Sitz des Bewußtseins

Sprichwort

Der Kopf des Tyr

Die Saga über Halfdan Brana-Ziehsohn

Säulen-Gesichter

Der unverletzbare Kopf

Hymir-Lied

Die Saga über Thorstein Viking-Sohn

Garel von Blumenthal

Die Kopf-Verletzung

Loki

Thor

Das abgeschlagene und sprechende Haupt

Sigdrifa-Lied

Der Seherin Ausspruch

Faröische Heldenlieder: Sijurd-Lied

Die Sage über die Siedler von Eyre

Hamdir-Lied

Völsungen-Saga

Heimdalls Kopf = Schwert

Gylfis Vision

Kenningar

Der Gold-Kopf

Die Saga über Thorstein Haus-Macht

Drei Köpfe

Skirnir-Lied

Die Saga über Halfdan Brana-Ziehsohn

Das kleinere Goldhorn von Gallehus

Sechs Köpfe

Wafthrudnir-Lied

Neunhundert Köpfe

Hymir-Lied

Indogermanen

Kelten

Griechen/Thraker

andere Völker

Jungsteinzeit

Zusammenfassung

Das Herz

Allgemeine Symbolik

Das Wortfeld „Herz" in der altnordischen Sprache

Kenningar

Herz-Mythen

Hyndla-Lied

Fafnir-Lied

Völsungen-Saga

Die Saga über Erik den Roten

Harbard-Lied

Skaldskaparmal

Skaldskaparmal

Das Herz ist der Sitz des Lebens

Das andere Gudrun-Lied

Atli-Lied

Atli-Sage

Atli-Sage

Oddruns Klage

Das andere Gudrun-Lied

Das Herz ist der Sitz des Bewußtseins

Groas Beschwörung

Das Herz ist der Sitz der Absichten

Ägirs Trinkgelage

Die Saga über Grettir den Starken

Fafnir-Lied

König Ortnits Meerfahrt und Tod

Das Herz ist der Sitz des Gedächtnisses

Groas Beschwörung

Das Herz ist der Sitz der Aufrichtigkeit

Ljosvetninga-Saga

Thor-Gedicht

Das Herz ist der Sitz der Lügen

Völsungen-Saga

Havamal

Das Herz ist der Sitz der Freude

Thrym-Lied

Beowulf-Epos

Das Herz ist der Sitz der Liebe

Des Hohen Lied

Völsungen-Saga

Die Saga über Viglund den Blonden

Das Herz ist der Sitz des Mutes

Das Lied über Helgi Hiörward-Sohn

Völsungen-Saga

Bandamann-Saga

Die Saga über Half und seine Helden

Das Herz ist der Sitz der Wut

Bruchstück eines Brünhild-Liedes

Das Herz ist der Sitz der Härte

Fafnir-Lied

Gylfis Vision

Die Saga über Hervor und König Heidrek den Weisen

Die Saga über Half und seine Helden

Das Herz ist der Sitz der Angst

Das Lied über Helgi Hiörward-Sohn

Grettir-Saga

Saga über die Leute von Eyre

Sonnenlied

Saga über König Sverris von Norwegen

Das Herz ist der Sitz der Sorgen

Hamdir-Lied

Gisli-Saga

Das Herz ist der Sitz der Dichtkunst

Skaldskaparmal

Sonstiges

Kormak-Saga

Die Saga über Bosi und Herraud

Sonnenlied

Faröische Heldenlieder: Regin-Lied

Das andere Gudrun-Lied

Jakob Grimm: Deutsche Mythologie

Indogermanen

Römer

Inder

Griechen

andere Völker

Ägypter

Judentum, Christentum und Islam

China

Azteken

Zusammenfassung

Die Leber

Germanen

Das Wort „Leber"

Der Mord der Niflungen

Völsungen-Saga

Indogermanen

Inder

Perser

Griechen

andere Völker

Mittelmeerraum

Zulus

Zusammenfassung

Der Rücken

Germanen

Der Heilstab von Ribe

Die Saga über Thorstein Vikingsson

Zusammenfassung

Der Leib

Germanen

Der Heilstab von Ribe

Zusammenfassung

Die erhobenen Arme

Germanen

Skandinavische Felsritzungen

Das Hügelgrab von Kivik

Die Goldhörner von Gallehus

andere Völker

Ägypten

Zusammenfassung

Die Armwunde

Tyr

Gylfis Vision

Lokasenna

Isländisches Runengedicht: die Rune „Tyr"

Grendel

Beowulf-Epos

Jörmunrek

Hamdir-Lied

Völsungen-Saga

Ragnarsdrapa

Vulgan

Garel von Blumenthal

Starkad

Gautrek-Saga

Vikarsbalkr

Gesta danorum

Zusammenfassung

Die Hand

Germanen

Gylfis Vision

Ägirs Trinkgelage

Hamdir-Lied

Das dritte Lied über Sigurd Fafnir-Töter

Die Saga über Thorstein Viking-Sohn

Halfdan Eysteinn-Sohn

Skaldskaparmal

Die Geschichte über die Ragnars-Söhne

Gesta danorum

Die Laurin-Saga

Hand-Sprichworte

Personennamen

Jakob Grimm: Deutsche Mythologie

Sigdrifa-Lied

Indogermanen

Kelten

Römer

Skythen

Zusammenfassung

Der Finger

Germanen

Das Schwert „Tyrfing"

Zusammenfassung

Fuß, Zeh und Schuh

Tyr

Wieland-Lied

Wieland-Lied

Skaldskaparmal

Tyr-Riesen

Skaldskaparmal

Gesta danorum

Der Riese Stumi

Die Saga über Yngvar den Fern-Reisenden

Tyr in den Helden-Liedern und Sagas

Hamdir-Lied

Gesta danorum

Atli-Lied

Das dritte Lied über Sigurd Fafnirtöter

Hamburgische Kirchengeschichte

Laurin-Sage

Halfdan Brana-Ziehsohn

Gesta danorum

König Hrolf Kraki und seine Recken

Religiöse Bräuche

Indiculus superstitionum et paganiarum

Kirchliches Utiseta-Verbot

Hexenhammer

Die Fußzeugung

Wafthrudnir-Lied

Gylfis Vision

Der Sonnengott

Gylfis Vision

Die Saga über Thorsteinn Hausmacht

Gylfis Vision

Gylfis Vision

Das Gosforth-Kreuz

Skaldskaparmal

Gauta Thattr

Gylfis Vision

Jakob Grimm: Deutsche Mythologie

Skandinavische Felsritzungen

Brakteaten

Thorwald-Kreuz

Runenstein von Ledberg

Der Name „Haugspori"

Flugschuhe

Skaldskaparmal

Odins Rabenzauber

Jenseitsreise

Die beiden Goldhörner von Gallehus

Gisli-Saga

Jakob Grimm: Deutsche Mythologie

Skaldskaparmal

Tiersymbolik

Hymir-Lied

Gylfis Vision

Sonstiges

Die Atli-Sage

Altenglischer Bienenzauber

Groas Erweckung

Die Saga über Thorstein Viking-Sohn

Aschenputtel

Indogermanen

Kelten

Perser

Thraker

Griechen

Indogermanen

andere Völker

Ägypten

Samarra

Zusammenfassung

Zusammenfassung

Themenverzeichnis

I Die Schädelschale

I 1. Germanen

Eine Schädelschale ist ein Trinkschale, die aus dem oberen Teil eines menschlichen Totenkopfes angefertigt worden ist.

I 1. a) Skaldskaparmal

Die Königin Gudrun tötete aus Rache für den Mord ihres Gatten Atli an ihren beiden Brüdern die beiden Söhne des König Atli und ließ aus ihren Köpfen Schädelschalen anfertigen.

Bald darauf tötete Gudrun ihre beiden Söhne und ließ aus ihren Schädeln mit Gold und Silber Trinkgeschirr machen. Darauf wurde der Niflungen Leichenfeier begangen.

I 1. b) Wieland-Lied

Auch im Wieland-Lied werden aus den Schädeln zweier junger Brüder Schädelschalen hergestellt, was vermuten läßt, daß dieses Motiv ältere mythologische Wurzeln hat.

Liefen zwei Knaben, lauschten an der Türe,

Die Söhne Niduds, nach Säwarstad;

Kamen zur Kiste den Schlüssel erkundend;

Offen war die üble, als sie hineinsahn.

Viel Kleinode sahn sie, den Knaben daucht es

Rotes Gold und glänzend Geschmeid.

Kommt allein, ihr zwei, kommt andern Tags,

So soll euch das Gold gegeben werden.

Sagt es den Mägden nicht noch dem Gesinde,

Laßt es niemand hören, daß ihr hier gewesen."

Zeitig riefen die Zweie sich an,

Bruder den Bruder: Komm die Brustringe schaun!"

Mit den „Brustringen" sind die vermutlich die um den ganzen Körper reichenden breiten Ringe gemeint, aus denen schon die Römer ihre einfachen Brustpanzer hergestellt haben.

Sie kamen zur Kiste die Schlüssel erkundend;

Offen war die üble, da sie hineinsahn.

Um die Köpfe kürzt er die Knaben beide;

Unterm Fesseltrog barg er die Füße.

Aber die Schädel unter dem Schopfe

Schweift er in Silber, sandte sie Nidud.

Aus den Augen macht er Edelsteine,

sandte sie der falschen Frau des Nidud.

Aus den Zähnen aber der Zweie

Bildete er Brustgeschmeid, sandte es Bödwild.

Das Wort „falsch hat die hier die alte Bedeutung von „böse, hinterhältig, gemein u.ä.

Die Zweizahl der Jungen hat wahrscheinlich eine tiefere Bedeutung, da es auch oft zwei Zwerge sind, die gemeinsam den Schmuck, die Schwerter, die Ringe u.ä. herstellen. Das bekannteste Jungen-Paar in den indogermanischen Mythen sind die Pferdezwillinge, die den Streitwagen des Sonnengott-Göttervaters Dhyaus (Zeus, Jupiter, Dagda, Tyr usw.) ziehen und die auch die Gestalt von Menschen annehmen konnten. Bei den Germanen wurden sie „Alcis" genannt.

Zu dieser Deutung paßt, daß es das Wieland-Lied eine Sagen-Variante des endlosen zyklischen Kampfes zwischen dem Sommergott Tyr (Wieland) und dem Wintergott Loki (Nidud) ist, durch den die Jahreszeiten verursacht werden. Die beiden Brüder sind hier zwar nicht mehr die Söhne des Tyr-Wieland, sondern sind zu den Söhnen des Loki-Nidud geworden, aber solche Übertragungen kommen in den Mythen des öfteren vor. Aufgrund des prägenden Bildes der beiden Tyr-Zwillingssöhne haben auch Loki und Thor zwei Söhne erhalten: Nari Loki-Sohn und Narfi Loki-Sohn sowie Magni Thor-Sohn und Modi-Thor-Sohn – die auffälligerweise alle vier in den Mythen kaum eine Funktion haben. In den Mythen des Odin ist aus den Pferde-Zwillingen des Tyr das achtbeinige „Doppel-Pferd" Sleipnir des Odin geworden.

Es ist gut denkbar, daß man sich vorstellte, daß diese beiden Pferde-Menschen, die die Söhne des Tyr waren, am Abend zusammen mit der Sonne starben und ihr im Jenseits bei ihrer Wiedergeburt halfen. Aus ihnen entstand dann mit der Zeit das Zwergenpaar, das nicht nur das Schwert des Tyr neuschmiedete, sondern auch all die magischen Gegenstände für die Götter herstellte. Ihr Tod am Abend wurde in den Mythen zu dem Motiv der sterbenden Zwillinge, die in der Wölund-Mythe als die beiden Söhne des Königs Nidud erscheinen.

Trinkschalen aus menschlichen Schädeln, die vermutlich vor allem im Ritual benutzt wurden, sind bereits von den Neandertalern verwendet worden. Solche Schädelschalen sind vermutlich aus dem tantrischen Buddhismus am bekanntesten. Interessanterweise werden diese Schädelschalen auch in Tibet in Silber gefaßt.

Das Auftreten des Motivs der Anfertigung einer Schädelschale als Racheakt wird vermutlich auf eine ältere Vorstellung zurückgehen, da viele Verhaltensweisen der Helden in den Sagen als rachemotiviert umgedeutet wurden, während die dabei verwendete mythologischen Motive auf rituelle Handlungen zurückgehen. In dieser Weise wurde z.B. auch die Wiederzeugung im Jenseits zusammen mit der Jenseitsgöttin Freya in den germanischen Mythen und später in den germanischen Sagen zu der rachemotivierten Vergewaltigung einer Königstochter.

Das Schädelschalen-Motiv steht in Parallele zu dem abgetrennten Haupt, mit dessen Hilfe man den Kontakt zu dem verstorbenen Ahnen aufrechterhalten konnte. Auf diese Weise erhält u.a. Odin von dem Haupt des Tyr-Riesen Mimir sein Wissen über das Jenseits (siehe „Mimir" in Band 6). Da Odin mit Mimirs abgeschlagenem Haupt reden kann und da ihm Mimir zuvor aus seinem Horn aus der Quelle der Weisheit zu trinken gegeben hat, liegen auch bei Mimir die beiden Elemente der Schädelschalen-Symbolik, also der Schädel und das Trinken, sehr nah beieinander.

I 1. c) Albions Tod

Diese rituellen Trinkgefäße werden bei den Germanen noch an einer zweiten Stelle erwähnt. In der Sage über Albions Tod verspottet Albion seine Frau Rosamunde, deren Vater er getötet hat, damit, daß sie doch aus seiner Schädelschale trinken könne – was sie letztlich zur Rache an Albion treibt.

I 1. d) Gylfis Vision

Die wichtigste aller Schädelschalen ist die des Urriesen Ymir, da die Asen aus ihr den Himmel erschufen (siehe dazu auch „Ymir" in Band 33).

Da frug Gangleri: „Was richteten die Söhne Börs aus, daß Du sie für Götter hältst?"

Har antwortete: „Davon ist nicht wenig zu sagen. Sie nahmen Ymir und warfen ihn mitten in Ginnungagap und bildeten aus ihm die Welt: aus seinem Blut Meer und Wasser; aus seinem Fleisch die Erde; aus seinen Knochen die Berge, und die Steine aus seinen Zähnen, Kinnbacken und zerbrochenem Gebein."

Da sprach Jafnhar: „Aus dem Blut, das aus seinen Wunden geflossen war, machten sie das Weltmeer, festigten die Erde darin und legten es im Kreis um sie her, also daß es die meisten unmöglich dünken mag, hinüber zu kommen."

Da sprach Thridi: „Sie nahmen auch seinen Hirnschädel und bildeten den Himmel daraus, und erhoben ihn über die Erde mit vier Ecken oder Hörnern, und unter jedes Horn setzten sie einen Zwerg; die heißen Austri, Westri, Nordri, Sudri. Dann nahmen sie die Feuerfunken, die von Muspelheim ausgeworfen umherflogen, und setzten sie an den Himmel, oben sowohl als unten, um Himmel und Erde zu erhellen. Sie gaben auch allen Lichtern ihre Stelle, einige fest am Himmel (Sterne), andere lose unter dem Himmel (Planeten) und setzten einem jeden seinen bestimmten Gang fest, wonach Tage und Jahre berechnet werden."

I 1. e) Odins Rabenzauber

Dieser von vier Zwergen getragene Schädel-Himmel wird auch in diesem Lied erwähnt:

Den Zwergen schwindet die Stärke. Die Himmel

Neigen sich nieder zu Ginnungs Nähe.

Alswidr sinkt oftmals herab,

Oft hebt er die Sinkenden wieder empor.

„Ginnung(-agap)" ist der „gähnende Abgrund, der am Anfang der Zeit die beiden Urgegensätze Niflheim (das kalte „Nebelheim im Norden) und Muspelheim (das heiße „Flammenheim" im Süden) voneinander trennte.

Die in dem ersten Satz erwähnten Zwerge sind die vier Zwerge Austri, Sudri, Westri und Nordri, die in den vier Himmelsrichtungen den Himmel tragen, den die Asen aus dem Schädel des Urriesen Ymir erschaffen haben.

„Alswidr" („Allgeschwind) und „Arwakr („Frühwach") sind die beiden Pferde, die den Sonnenwagen ziehen. Das drohende Unheil scheint mit dem Sonnenuntergang assoziiert worden zu sein, da sich Alswidr am Horizont befinden muß, um den Zwergen helfen zu können, die sich am unteren Rand der Himmelskuppel befinden – eine Deutung als (hoffnungsvoller) Sonnenaufgang gäbe an dieser Stelle wenig Sinn.

Zumindestens eines dieser beiden Pferde scheint den vier Zwergen dabei zu helfen, den Himmel zu tragen, wenn die schwächer werdenden Zwerge ihn zur Erde (Ginnung) niedersinken lassen. Vermutlich ist dies ein Bild für die drohende Zerstörung der Welt – dieses mythologische Motiv ist in neuerer Zeit durch einige Gallier, die nur „fürchten, daß ihnen der Himmel auf den Kopf fällt, wieder etwas bekannter geworden … Auch das Motiv der Schädelschalen findet sich bei ihnen in dem Band „Asterix und die Normannen.

I 2. Indogermanen

I 2. a) Kelten

Zumindestens die frühen Kelten kannten auch den Brauch des Trinkens aus Schädelschalen, wie die drei Schädelschalen in der Höhle von Byciskala in Böhmen zeigen.

I 2. b) Slawen

Bei den Slawen kam es bis um ca. 1000 n.Chr. vereinzelt vor, daß die Fürsten aus den Schädeln von besonderes wichtigen besiegten Feinden oder von besonders verehrten verstorbenen Fürsten Trinkschalen anfertigen ließen, um durch sie die Kraft der Verstorbenen in sich aufnehmen zu können. Es gibt u.a. Berichte über die Herstellung solcher Schädelschalen aus dem Kopf des toten griechischen Kaisers Nikephoros I und aus dem Haupt des Svytoslav I von Kiev.

I 2. c) Inder

Schädelschalen spielten in den Ritualen der nordindischen Mahasiddha-Yogis, die zu den Buddhisten gehört haben, aber auch viele Elemente aus dem hindhuistischen Yoga benutzt haben, eine große Rolle.

I 2. d) Skythen

Am gründlichsten waren die (indogermanischen) Skythen, die nicht nur aus den Schädeln ihrer Feinde tranken, um deren Kraft in sich aufzunehmen, denn bei ihnen wurde von den Nachkommen und Freunden eines Toten das Fleisch der Leiche zusammen mit dem Fleisch der Opfertiere gekocht und dann verspeist, um die Kraft des Toten in sich aufzunehmen und für die Sippe zu bewahren (siehe auch „Kannibalismus" in Band 55).

I 2. e) Indogermanen

Angesichts dieser so gut und so lange bezeugten archaischen Tradition scheint es sehr wahrscheinlich, daß es einst auch bei den Indogermanen (und später dann bei den Kelten, Germanen, Slawen, Skythen und Indern) den Brauch gegeben haben wird, aus den Schädelschalen eines verstorbenen Vorfahren zu trinken, wenn man den Segen, die Hilfe oder den Rat dieses Vorfahren erhalten wollte.

Möglicherweise ist dieser Brauch einst auch mit dem Utiseta („Draußensitzen") verknüpft gewesen, bei dem man am Grab des Ahnen, dessen Rat und Hilfe man erhalten wollte, eine rituelle Traumreise in das Jenseits unternommen hat.

I 3. Andere Völker

I 3. a) Christen

Auch die Christen kannten diesen Brauch. So wurden die Schädelschalen der Heiligen Theodata, des Heiligen Sebastian, des Heiligen Quirinus, der Heiligen Anastasia, des Heiligen Makarius, des Heiligen Throdul, des Heiligen Gzumpertus, des Heiligen Nantovin und vieler anderer dazu benutzt, um durch das Trinken aus ihnen einen allgemeinen Segen zu erhalten oder von der speziellen Krankheit geheilt zu werden, die mit dem verbunden gewesen war. Interessanterweise sind nur Schädelschalen von männlichen Heiligen bekannt.

Die Tatsache, daß für die frühen Christen die Verwendung von Schädelschalen, die aus den Schädeln von verstorbenen Heiligen gefertigt worden waren, etwas ganz Normales dargestellt hat, läßt vermuten, daß Schädelschalen einst deutlich weiter verbreitet gewesen sein müssen, als es die schriftliche Überlieferung annehmen läßt.

I 3. b) Tibet

Außerhalb der indogermanischen Überlieferung finden sich Schädelschalen vor allem noch im tibetischen Buddhismus und haben dort ihre Wurzeln in der nordindischen Tradition der Mahasiddhis und möglicherweise auch in dem tibetischen Bön-Schamanismus.

I 3. c) Jungsteinzeit

Man fand in England in Sommerset drei Schädelschalen aus der Jungsteinzeit, die vermutlich als Trinkgefäße benutzt worden sind. Eine rituell-magische Bedeutung dieser Trinkschalen ist nicht nachweisbar, aber gut denkbar – schließlich wird man sich bei der Benutzung einer Schädelschale darüber bewußt gewesen, von wem sie stammt, und wird daher das Trinken aus dieser Schädelschale mit dem betreffenden Toten assoziiert haben.

Die allgemeine Benutzung von Totenschädeln im Kult reicht bis mindestens in die frühe Jungsteinzeit zurück, in der man die Schädel der Verstorbenen reinigte, mit Ton überzog und ihr Gesicht nachplastizierte. Diese Köpfe bewahrte man im Wohnhaus auf, um jederzeit den Kontakt mit dem entsprechenden Toten aufnehmen zu können. Solche „sprechenden Köpfe" sind auch von vielen indogermanischen Völkern bekannt (Germanen: Mimir; Kelten: Bran; Griechen: Orpheus u.a.).

I 3. d) Altsteinzeit

In einer der Höhlen, in der sich Höhlenmalereien befinden, ist ein Neandertaler-Schädel zwischen mehreren Tropfsteinsäulen gefunden worden. Er wird sich dort sicherlich nicht zufällig befunden haben, sondern ist mit Absicht dorthin gelegt worden – zumal diese Höhlen symbolisch den Bauch der Großen Mutter und daher auch das Jenseits symbolisiert haben.

Die Schädel-Symbolik reicht daher bis mindestens deutlich vor das Ende der letzten Eiszeit um 10.500 v.Chr. zurück, also bis vor den Übergang von der Altsteinzeit zur Jungsteinzeit.

I 4. Zusammenfassung

Schädelschalen sind bis um ca. 1000 n.Chr. sowohl bei den Heiden als auch bei den Christen ein normales Element des Kultes gewesen. Durch das Trinken aus ihnen erhielt man einen Segen von dem betreffenden Verstorbenen, wobei sich dieser Segen den speziellen Fähigkeiten des betreffenden Menschen zu seinen Lebzeiten entsprach.

Es hat den Anschein, als ob die Schädelschalen der beiden Alcis-Söhne des ehemaligen Göttervaters Tyr besonders wichtig gewesen seien, da sie sowohl im Wieland-Lied als auch in der Sagas und Liedern über Gudrun erscheinen. Die rituelle Verwendung dieser Schädelschalen ist jedoch in beiden Fällen entsprechend des damals neu entstehenden Weltbildes und der Saga-Dynamik schon zu einem Racheakt umgedeutet worden.

Vermutlich entsprechen die Schädelschalen der beiden Alcis in symbolischritueller Hinsicht ihren beiden Trinkhörnern (siehe dazu u.a. „Die Goldhörner von Gallehus und „Horn in Band 57).

Auch aus dem Schädel des Göttervaters selber ist möglicherweise eine Schädelschale hergestellt worden, die dann später zu dem sprechenden Schädel des Mimir und zu seinem Trinkhorn geworden sein könnten. Vermutlich hat sowohl das sprechende Haupt als auch das Trinkhorn eine eigene alte Tradition gehabt, die sich mit dem vermuteten Schädelschalen-Motiv des ehemaligen Göttervaters Tyr verbunden haben wird.

Möglicherweise gehört auch die Schädelschale aus Albions Haupt in die vermutete Tradition der Tyr-Schädelschalen – zumal „Albion die Bedeutung „Weißer hat und der ehemalige Sonnengott-Göttervater Tyr der Gott der Alben („Weiße, Strahlende) ist und daher den Namen „Alberich („Alfen-König") trägt.

Die Erschaffung des Himmels aus dem Schädel des Urriesen ist ein eigenständiges Motiv. Allerdings wurde der Urriese als der zeitlich gesehen „erste Riese oft mit Tyr als Riese im Jenseits, in dem er von seinem Rang her der „erste Riese, also der „Riesenkönig" ist, gleichgesetzt.

Dadurch könnten auch die beiden Schädel-Motive der Schädelschalen und des Himmelsschädels miteinander in Berührung gekommen sein – davon sind allerdings keine Spuren bekannt.

II Das Auge

II 1. Die allgemeine Augensymbolik

Die Augen als das wichtigste Sinnesorgan der Menschen sind in so gut wie jeder Mythologie auch ein wichtiges Symbol.

II 1. a) Kenningar

II 1. b) Der Heilstab von Ribe

Dieser Stab, der um ca. 1300 n.Chr. in Ribe, der ältesten Stadt Dänemarks (im Südwesten Dänemarks) hergestellt worden ist, enthält eine germanisch-christliche Runeninschrift. In ihr wird u.a. um Heilung für die Augen gebeten.

Ich bitte die Erde zu wachen

und auch den Himmel oben,

die Sonne und die Heilige Maria

und den Herrgott selber,

daß er mir heilende Händen gewährt,

und eine heilende Zunge,

um den Zitterer zu heilen,

wenn er eine Behandlung braucht

an Rücken und Brust,

an Leib und Glied,

an Augen und Ohren,

an jedem Platz, an dem das Böse eintreten kann.

Ein Stein wird 'Dunkler' genannt;

er ragt aus der See empor.

Auf ihm liegen neun Nöte.

Sie sollen weder gut schlafen

noch warm werden

bis es Dir wieder besser geht -

dafür habe ich diese Runen

Worte aussprechen lassen.

Amen. So sei es.

(Kreuzzeichen)

II 1. c) Sprichworte

„Der ist nicht gesund, dem die Augen schmerzen."

anonym: Saga über die Fost-Brüder

„Wenn ein Maulwurfshügel in Deinen Augen zum Berg wird, dann …"

anonym: Saga über Feuer-Njal

II 2. Der intensive Blick

Es gibt viele Bilder für die Qualität des Blickes, wobei diese Bilder fast immer die Intensität des Blickes beschreiben.

II 2. a) Beowulf-Epos

Die folgenden Verse beschreiben den Tyr-Riesen Grendel, der hier schon als Ungeheuer aufgefaßt wird.

/ Wie glühende Flamme

Schoß aus den Augen / ein scheußliches Licht.

II 2. b) Beowulf-Epos

Auch hier ist wieder Grendel, d.h. Tyr

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