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Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 31: Das Feuer der Hölle
Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 31: Das Feuer der Hölle
Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 31: Das Feuer der Hölle
eBook108 Seiten1 Stunde

Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 31: Das Feuer der Hölle

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Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 31: Das Feuer der Hölle

Morgan bemüht sich, den Mörder des Abtes ausfindig zu machen. Dabei stößt er in dessen Bibliothek auf ein weiteres, fürchterliches Geheimnis und muss bald darauf erfahren, dass er es mit einem überaus brutalen Mörder zu tun hat, der jederzeit erneut zuschlagen kann.

Doch dann bricht plötzlich im Kloster das Inferno aus, ein wahres Höllenfeuer scheint alles zu vernichten, was sich ihm in den Weg stellt. Wasser kann es nicht löschen, sondern verbreitet es noch mit jedem Tropfen, als hätte der Teufel persönlich seine Hand im Spiel …

SpracheDeutsch
Erscheinungsdatum3. Mai 2018
ISBN9781386322788
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    Buchvorschau

    Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 31 - Tomos Forrest

    Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter # Band 31: Das Feuer der Hölle

    TOMOS FORREST

    ZYKLUS: DIE REBELLEN von Cornwall, Band 18

    IMPRESSUM

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

    © Roman by Author

    © Titelbild: Nach einem Motiv von J.W. Godward mit Steve Mayer, 2018

    Lektorat: Kerstin Peschel

    Ceated by Thomas Ostwald, Alfred Bekker und Jörg Martin Munsonius

    © dieser Ausgabe 2018 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

    www.AlfredBekker.de

    postmaster@alfredbekker.de

    Klappentext:

    Morgan bemüht sich , den Mörder des Abtes ausfindig zu machen. Dabei stößt er in dessen Bibliothek auf ein weiteres, fürchterliches Geheimnis und muss bald darauf erfahren, dass er es mit einem überaus brutalen Mörder zu tun hat, der jederzeit erneut zuschlagen kann.

    Doch dann bricht plötzlich im Kloster das Inferno aus, ein wahres Höllenfeuer scheint alles zu vernichten, was sich ihm in den Weg stellt. Wasser kann es nicht löschen, sondern verbreitet es noch mit jedem Tropfen, als hätte der Teufel persönlich seine Hand im Spiel ...

    1.

    Der Jäger hatte sich etwas unter dem Busch hervorgeschoben und den Pfeil bereits auf der Sehne. Es bedurfte nur noch einer kurzen Anstrengung, und lautlos würde der gefiederte Tod sein Ziel erreichen. Gebannt schaute der junge Mann im erdfarbenen Waffenrock auf das Treiben, das sich ihm hier bot.

    Auf der Wiese, die hier im Halbkreis von den Bäumen eingefasst war, tummelten sich die Birkhähne. Zwei prächtige Hähne waren aufeinander getroffen und hatten ihren Kampf begonnen, während der zu erobernde Harem mit etwa zehn braunen Hennen etwas abseits scheinbar unbekümmert auf dem Boden nach Würmern pickte.

    Das braune, quer gewellte Gefieder der Hennen unterschied sie deutlich von den blauschwarz gefiederten und zudem größeren Körpern der Hähne. Die beiden Gegner umsprangen sich jetzt in tollen Luftsprüngen, führten Scheinangriffe aus und umkreisten sich dabei mit weit gespreizten Flügeln. Die weißen Federstöße des Schwanzes waren steil aufgestellt, die darum angeordneten schwarzen Federn unterstützten mit ihrer leierförmigen Art die imponierende Körperhaltung. Machte einer der Hähne ein paar rasche Schritte auf den anderen zu, wich der kurz aus und erwiderte das Verhalten sofort in gleicher Weise.

    Dabei gurrten die Hähne auf seltsame Weise und stießen im Wechsel ihre Rufe aus, die wie ein zischendes tschuwi in den Ohren des Jägers klangen. Dann aber flog einer der Rivalen plötzlich auf und stieß direkt auf seinen Gegner hinunter. Die großen, roten Rosen über den Augen der Hähne schienen zu glühen, aber im nächsten Augenblick stoben die Gegner plötzlich auseinander.

    Ein schriller Ton hatte sie mitten im Kampfgeschehen unterbrochen, und auch die Hennen unterbrachen ihre Futtersuche, richteten den Hals steil auf und suchten nach der Ursache für diesen Laut.

    Verschwinde! Stör mir meine Jagd jetzt nicht, oder du bereust es! Der Jäger sah mit einem geübten Blick zum Himmel und entdeckte sofort die kreisende Silhouette des Falken, der erneut seinen schrillen Pfiff ertönen ließ. Jetzt zog der Jäger die Sehne auf, behutsam, um das aufgescheuchte Birkhuhnvolk nicht noch zusätzlich zu beunruhigen. Aber es war zu spät, der günstige Moment verpasst.

    Wie ein dunkler Schatten jagte plötzlich der Falke zwischen den Bäumen heran, stieß seinen Jagdruf aus und schoss dicht über die Köpfe der Hähne dahin.

    Der Jäger folgte seinem Flug mit dem Bogen und hätte ihm liebend gern einen Pfeil nachgeschickt, aber der Falke war schon hinter den nächsten Stämmen verschwunden.

    Die Bewegung, die er mit dem Bogen ausgeführt hatte, war von den großen Vögeln auf der Lichtung ebenfalls bemerkt worden, und nach einem Warnruf war der Platz vollkommen leer und verlassen.

    Einen Moment zögerte der Jäger noch, dann richtete er sich fluchend auf und trat aus seinem Versteck heraus. Keine Spur von den Birkhühnern, weder am Waldrand noch zwischen den Bäumen. Sie waren wie vom Erdboden verschluckt.

    Leise vor sich hin fluchend nahm der Mann seinen Weg durch den Wald auf, als er plötzlich erneut innehielt. Diesmal waren es keine Vogelstimmen, die an sein Ohr drangen. Hier unterhielten sich Menschen, zwar mit gedämpften Stimmen, aber in der Stille des Waldes deutlich zu vernehmen.

    Der Mann im erdfarbenen Waffenrock presste sich dicht an den nächsten Stamm, ließ sich auf die Erde hinuntergleiten und beobachtete seine Umgebung. Etwas bewegte sich zwischen den Stämmen, aber er hatte noch keine Vorstellung, wie viele Menschen dort unterwegs waren.

    In dieser Gegend war mit allem zu rechnen. Das konnten Mägde und Knechte auf dem Weg zum nächsten Marktplatz sein. Aber auch die Männer des Sheriffs, denen er besser aus dem Wege ging. Wer ihn so erblickte, musste sofort annehmen, dass er zu den Rebellen gehörte, die sich hier in den Wäldern versteckten.

    Jetzt war kein Zweifel mehr möglich. Dort näherten sich Reiter, die langsam ihre Pferde durch den dichten Wald trieben, sich unbesorgt unterhielten und lachten. Das Knarren der Sättel vermischte sich mit einem gelegentlichen Klirren, wenn eine Waffe gegen etwas Metallisches am Pferd stieß. Der Jäger drückte sich unter das nächste Gebüsch, um sich den Blicken der immer näher kommenden Reiter zu entziehen.

    Doch das war vergebliche Mühe, denn er war schon längst entdeckt. Gerade hatte er das Gefühl, unter dem Ginsterstrauch für jedermann unsichtbar zu liegen, als sich ein harter Gegenstand unangenehm in seinen Rücken bohrte. Genau zwischen den Schulterblättern traf er auf und machte ihm zugleich die Hilflosigkeit seiner Situation deutlich.

    Was sich dort befand, ließ keinen Zweifel mehr zu. Mit einem unangenehmen Reißen hatte sich scharfes Metall durch sein Gewand gebohrt und traf jetzt kalt und unangenehm auf seine Haut. Nur eine winzige Bewegung, und die Lanzenspitze würde ihn auf dem Waldboden festnageln.

    „Versuche gar nicht erst zu fliehen, Bursche. Ich durchbohre dich noch bevor du bis drei zählen kannst."

    „Was willst du von mir? Ich bin ein harmloser Jäger und wollte mir ein Birkhuhn schießen. Meine Familie hat schon seit mehreren Tagen nur noch von altem Brot gelebt."

    Der Druck schien sich noch kurz zu verstärken, während die tiefe Stimme mitleidlos antwortete: „Dann wäre dein Dorf sicher hoch erfreut, wenn es gleich einen Esser weniger gibt, was meinst du?"

    Der Jäger versuchte trotz der Spitze in seinem Rücken den Kopf zu drehen, um seinen Gegner zu erkennen. Doch der hielt die Lanzenspitze unbeeindruckt von seinen Bemühungen weiter an der Stelle, und der Jäger gab auf.

    „Lass mich doch in Ruhe, ich habe niemandem etwas getan."

    „So?, lachte sein Gegner höhnisch auf. „Und erzählst mir doch gerade fröhlich von deiner Birkhuhnjagd? Was glaubst du wohl, was der Sheriff davon hält?

    „Wir haben Hunger!", antwortete der Mann am Boden trotzig, wagte aber nicht, sich zu bewegen.

    „Steh jetzt auf, aber ganz vorsichtig.

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