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Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 33: Merlins Rückkehr
Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 33: Merlins Rückkehr
Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 33: Merlins Rückkehr
eBook113 Seiten1 Stunde

Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 33: Merlins Rückkehr

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Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 33: Merlins Rückkehr

Geschehen die unglaublichen Dinge wirklich, oder sind sie nur Auswüchse ihrer Fantasie?

Die alten Sagen berichten aus den Tagen, in denen König Artus in England regierte und die edlen Ritter sich um seine Tafelrunde scharten. Erste Kunde erhielten wir von Nennius in seiner Historia Britonum von Merlin. Ein anderes Bild erhalten wir von Geoffrey von Monmouth in seiner Historia Regum Britanniae gezeichnet.

Der Zauberer Merlin (Myrddin) war zu damaliger Zeit ein mächtiger Mann und stand dem König gegen die gefährliche Morgue zur Seite – aber ist es wirklich möglich, dass dieser sagenhafte Zauberer in Cornwall Jahrhunderte später erneut auftaucht und seine verworrenen Fäden spinnt wie einst zu Zeiten König Artus'?

SpracheDeutsch
Erscheinungsdatum3. Mai 2018
ISBN9781386447948
Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 33: Merlins Rückkehr
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    Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 33 - Tomos Forrest

    Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter # Band 33: Merlins Rückkehr

    Tomos Forrest

    ZYKLUS: DIE REBELLEN von Cornwall, Band 20

    IMPRESSUM

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

    © Roman by Author

    © Titelbild: Nach einem Motiv von N.C. Wyeth mit Steve Mayer, 2018

    Lektorat: Kerstin Peschel

    Ceated by Thomas Ostwald, Alfred Bekker und Jörg Martin Munsonius

    © dieser Ausgabe 2018 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

    www.AlfredBekker.de

    postmaster@alfredbekker.de

    Klappentext:

    Geschehen die unglaublichen Dinge wirklich, oder sind sie nur Auswüchse ihrer Fantasie?

    Die alten Sagen berichten aus den Tagen, in denen König Artus in England regierte und die edlen Ritter sich um seine Tafelrunde scharten. Erste Kunde erhielten wir von Nennius in seiner Historia Britonum von Merlin. Ein anderes Bild erhalten wir von Geoffrey von Monmouth in seiner Historia Regum Britanniae gezeichnet.

    Der Zauberer Merlin (Myrddin) war zu damaliger Zeit ein mächtiger Mann und stand dem König gegen die gefährliche Morgue zur Seite – aber ist es wirklich möglich, dass dieser sagenhafte Zauberer in Cornwall Jahrhunderte später erneut auftaucht und seine verworrenen Fäden spinnt wie einst zu Zeiten König Artus’?

    1.

    Morgan betrachtete mit Wohlgefallen seinen edlen Rappen Blane, der langsam über die große Weide ging, dabei an den jungen Grashalmen zupfte, die im lauen Frühlingswind leicht hin- und herwogten. Sein brüniertes Kettenhemd glänzte matt an den vom Waffenrock freien Stellen. Das Wappen auf seiner Brust mit dem roten, steigenden Löwen, der dunkle Nasalhelm und die schwarzen Beinlinge zeigten jedem zufälligen Besucher, wer hier unterwegs war. Aber Sir Morgan of Launceston fürchtete weder seinen schärfsten Gegner, den Sheriff von Cornwall, noch dessen Schergen. Heute genoss er seinen Ausritt.

    Ein strahlend blauer Himmel spannte sich wieder über Cornwall, und das Zwitschern einer aufgeregten Vogelschar brachte den Löwenritter dazu, einen Blick in den Himmel zu werfen. Ganz oben kreiste ein Vogel, so weit entfernt, dass man mit bloßem Auge nicht ausmachen konnte, um was es sich dabei handelte. Aber das war auch nicht erforderlich, denn Morgan hatte schon zweimal den durchdringenden Jagdschrei des Falken vernommen und wusste, wer dort oben seine Kreise zog.

    Am frühen Morgen hatten sie das Rebellenlager im Sumpf von Dartmoor gemeinsam verlassen, Sir Baldwin und Meraud, die Falkenfrau, Blejan, die junge Kriegerin, Sir Ainsley Urquhart, schließlich Knappe Boyd und er selbst. Sie waren inzwischen alle gut miteinander befreundet, jeder kannte die Stärken und Schwächen des anderen und wusste, dass er sich jederzeit in einer Gefahr auf den anderen verlassen konnte.

    Der Ausritt der beiden Rebellenführer in gemeinsamer Weise war jedoch sehr selten, denn die Gefahren, die in der wunderschönen, hügeligen Landschaft von Cornwall lauerten, konnten nicht hoch genug eingestuft werden.

    Während der Sheriff, Sir Struan of Rosenannon, seine Aktivitäten während der harten Wintermonate weitgehend einstellte und nur gelegentlich Patrouillen durch das Land schickte, begannen die Probleme im Land immer mit dem Frühling aufs Neue. Die Soldaten des Sheriffs von Cornwall ritten durch die Dörfer und trieben gnadenlos die Abgaben bei den Kleinbauern ein, ohne Rücksicht auf schlechte Ernten und lange Winter.

    Doch der Anlass für ihren heutigen, gemeinsamen Ritt, war ein ganz besonderer. Sir Morgan of Launceston hatte eine Nachricht von Abt Dhorie erhalten, der von seinem Rom-Besuch zurückgekehrt war.

    Der alte Abt, einst der Beichtvater des Sheriffs, hatte in der Vergangenheit deutlich Stellung gegen Sir Struan bezogen und ihn einige Male gedemütigt. Das allein machte ihn schon, in den Augen der beiden Waffenbrüder Morgan und Baldwin, zu einem Freund. Aber die Tatsache, dass er nun um ein gemeinsames Gespräch bat, war ein Grund, sofort aufzubrechen und diese Möglichkeit zu suchen.

    Jetzt war die Mittagszeit gekommen, die Reisegruppe lagerte auf einer grünen Wiese, die sich neben der Landstraße von South Brent nach Exeter entlang zog. Schon seit einer Stunde waren sie keinem Menschen mehr begegnet, und Meraud sah sich ständig im Sattel um. Als sie sich auf den Lagerplatz geeinigt hatten, ließ sie den Falken aufsteigen und war erst zufrieden, als sie ihn in weitem Bogen seine Kreise ziehen sah.

    „Du bist nicht sehr aufmerksam", neckte Sir Baldwin sie plötzlich, als er ihr etwas von dem kalten Fleisch anbot, das als Vorrat für die Gruppe mitgeführt wurde.

    „Was – entschuldige, Baldwin, ich fühle mich hier absolut nicht sicher!"

    Meraud, die wie ihre gute Freundin Blejan stets bei solchen Ritten Männerkleidung trug, sah sich wieder einmal um und musterte besonders lange den Waldrand.

    „Wer von dort kommt, muss ein freies Feld überqueren. Der Waldrand ist noch fast eine Meile von unserem Lagerplatz entfernt. Glaubst du nicht auch, dass wir jeden Feind auf diese Entfernung ausmachen würden?"

    Meraud antwortete ihrem Verlobten nicht sofort, nahm aber jetzt das angebotene Stück Fleisch von der Messerspitze und biss vorsichtig davon ab. Lächelnd betrachtete sie Sir Baldwin, während der Schotte sich nun ebenfalls erhob und einen Blick auf die Landstraße warf.

    „Ainsley, du bitte nicht auch noch! Was ist denn heute mit euch allen los? Die Sonne scheint prächtig über Cornwall, weit und breit ist kein Mensch zu sehen, und wir haben gutes Fleisch und einen wohlschmeckenden Wein dabei. Könnt ihr nicht einfach mal ruhig sitzen und das alles genießen?"

    Sir Baldwin musterte die Gefährten mit einem spöttischen Blick.

    Aber der breitschultrige Schotte hob plötzlich die Hand, als wolle er lauschen und die Freunde bitten, zu schweigen. Dann drehte er sich zu Baldwin um und sagte mit seiner tiefen, dunklen Stimme:

    „Das ist es ja gerade, Baldwin, was mir Sorge bereitet. Ich kann den Falken hören und die Vögel des Waldes und auf dem Feld. Aber wo sind die Menschen geblieben?"

    Jetzt war auch Morgan aufgestanden und trat ein paar Schritte näher.

    „Ainsley hat vollkommen recht. Das ist merkwürdig. Wir haben die erste Mittagsstunde, wie uns die Glocke im letzten Dorf, das wir auf der Landstraße passierten, bewiesen hat. Achtung – dort drüben!"

    Damit unterbrach er sich selbst und deutete auf den Horizont.

    Fassungslos starrten die Gefährten in die angegebene Richtung. Was sich da näherte, war nicht sofort zu erkennen. Eine schwarze Wolke schien es zu sein, aber eine, die sich ständig veränderte und auf- und abstieg.

    Der Schotte zog als Erster sein Schwert und hob es mit beiden Händen hoch über den Kopf.

    „Das ist die Apokalypse, Freunde! Bereitet euch auf das Ende der Welt vor!"

    Doch Morgan legte dem Schotten die Hand auf den rechten Arm und sagte leicht dahin: „Wenn das der erste von sieben Engeln sein soll, dann muss er sich auch zeigen, Ainsley. Was dort kommt, ist eine Wolke von Vögeln. Zugegeben, es sind sehr viele. Aber das ist noch nicht das Ende der Welt!"

    Nun hatten auch die anderen ihre Schwerter gezogen, denn die Wolke hatte sich über das Land gelegt und begann bereits, die Sonne darüber zu verdunkeln. Egal, ob es sich dabei um Tausende von Singvögeln, Möwen oder Raben handelte – diese dicht an dicht fliegenden Vogelleiber boten schon einen unheimlichen Anblick.

    Meraud rief nach dem Falken, erhielt auch eine Antwort, aber sie konnte ihn nicht entdecken.

    Dann jagte die schwarze Wolke heran, und nun waren deutlich die einzelnen Körper der dunklen Vögel zu unterscheiden.

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