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Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 30: Die Teufelsmaschine
Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 30: Die Teufelsmaschine
Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 30: Die Teufelsmaschine
eBook108 Seiten1 Stunde

Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 30: Die Teufelsmaschine

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Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 30: Die Teufelsmaschine

Was in Sizilien konstruiert wurde, kann man nur als eine Erfindung des Teufels bezeichnen. Die Wurfmaschine, die Trebouchet genannt wird, ist die Verbesserung aller bisherigen Konstruktionen, die Steingeschosse auf Burgen und Stadtmauern werfen können. Diese Teufelsmaschine ist in der Lage, mit nur geringen Abweichungen stets die gleiche Stelle zu treffen und damit auch die dickste Stadtmauer zum Einsturz zu bringen. Sir Struan of Rosenannon hat jedoch mit der starken und weit tragenden Konstruktion etwas ganz anderes vor. Er hat erfahren, dass man auch Brandsätze auf eine unglaubliche Entfernung versenden kann und fasst einen teuflischen Plan …

SpracheDeutsch
Erscheinungsdatum3. Mai 2018
ISBN9781386017691
Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 30: Die Teufelsmaschine
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    Buchvorschau

    Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 30 - Tomos Forrest

    Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter # Band 30: Die Teufelsmaschine

    TOMOS FORREST

    ZYKLUS: DIE REBELLEN von Cornwall, Band 17

    IMPRESSUM

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

    © Roman by Author

    © Titelbild: Nach einem Motiv von N.C. Wyeth mit Steve Mayer, 2018

    Lektorat: Kerstin Peschel

    Ceated by Thomas Ostwald, Alfred Bekker und Jörg Martin Munsonius

    © dieser Ausgabe 2018 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

    www.AlfredBekker.de

    postmaster@alfredbekker.de

    Klappentext:

    Was in Sizilien konstruiert wurde, kann man nur als eine Erfindung des Teufels bezeichnen. Die Wurfmaschine, die Trebouchet genannt wird, ist die Verbesserung aller bisherigen Konstruktionen, die Steingeschosse auf Burgen und Stadtmauern werfen können. Diese Teufelsmaschine ist in der Lage, mit nur geringen Abweichungen stets die gleiche Stelle zu treffen und damit auch die dickste Stadtmauer zum Einsturz zu bringen. Sir Struan of Rosenannon hat jedoch mit der starken und weit tragenden Konstruktion etwas ganz anderes vor. Er hat erfahren, dass man auch Brandsätze auf eine unglaubliche Entfernung versenden kann und fasst einen teuflischen Plan ...

    1.

    Es wurde an diesem Tag nicht richtig hell an der Küste. Blauschwarze Wolken trieben von der Keltischen See hinüber in den Kanal und peitschten die Wellen hoch hinauf an die Küste der Grafschaft Devon.

    Die schroffe Küste, mit den nur schmalen Stränden davor, bot ihnen zwar Widerstand, aber die Gischt wurde weit hinauf in die Felsen geschleudert, während die zurücklaufende Flut große Mengen Sand und kleinen Steine mit sich zog.

    Die kleinen Fischerboote wirkten wie Nussschalen, die ein Spielball der Elemente wurden. Nicht alle hatten die Netze rechtzeitig hereingezogen, zu verlockend war der riesige Schwarm Makrelen, der vor dem Sturm herschwamm und offenbar die Nähe der Küste suchte. Die Netze drohten zu reißen, unter den zahlreichen, zuckenden Fischkörpern, die aus dem Wasser gezogen wurden.

    Obwohl die Küstenbewohner seit Generationen erfahrene Fischer stellten, geschahen an diesem Tag zahlreiche Unglücksfälle. So auch mit einem Boot, in dem sich drei kräftige Männer bemühten, die schweren Netze über die Bordwand zu holen. Das Fischerboot hatte bei Kingsand den Schwarm ausgemacht, und obwohl sie bereits am frühen Morgen etwas weiter die Küste hinab, bei Cawsand, schon erfolgreich waren, konnte der Besitzer des Bootes nicht widerstehen, als die silbrig glänzenden Fischkörper dicht unter der aufgewühlten Wasseroberfläche erkennbar waren.

    „Raus mit den Netzen, das wird der Fang unseres Lebens!, kommandierte der alte Fischer und schrie gleich darauf seine beiden Söhne an: „Glotzt mich nicht so dumm an, raus mit den Netzen – da schwimmt ein Vermögen an uns vorüber! Könnt ihr nicht hören, verdammte Brut?

    Mit diesen Worten griff er schon selbst zu den Netzen und warf die Seite mit den Gewichten über Bord. Wortlos griffen die beiden Söhne zu, die sich mit einem raschen Blickwechsel verständigt hatten.

    Diese Menschen waren ein hartes, entbehrungsreiches Leben gewohnt, und ihre Eltern und Großeltern hatten es nicht anders erlebt. Das Leben an der Küste war hart, aber es ernährte eine Familie. Wenn nicht die Bedrohung durch immer wieder auftauchende Piratenboote wären, könnte man das einfache Leben in den niedrigen Steinhäusern, um die im Winter der Sturm pfiff, als erträglich bezeichnen.

    Die jungen Fischer dachten nicht weiter darüber nach, was hier geschah. Sie erkannten, wie ihr Vater, den Segen des Meeres, der sich ihnen hier zeigte, und hatten nur kurz, nach einem besorgten Blick zum dunklen Himmel, gezögert. Jetzt, wo ihr Vater den Anfang gemacht hatte, gab es kein Zögern mehr. Das Netz versank zwischen den Fischleibern, und die Strömung trieb sie weiter in den Plymouth Sound hinein und würde sie damit weiter dem tobenden Meer entziehen.

    Dann gab ihr Vater das Zeichen, und Hand über Hand holten die drei von Wind und Wetter gegerbten Männer das Netz wieder ein. Trotz des drohenden Unwetters trugen die Fischer nur eine einfache Bruche, darüber ein hüftlanges Hemd, weiter nichts. Weder Schuhe noch Beinlinge waren bei dieser Tätigkeit nützlich, sondern wurden im Haus aufbewahrt für die sonntäglichen Kirchgänge.

    Die nackten Füße stemmten sich gegen das Holz ihres Bootes, als sie die schwere Fracht aus der Tiefe hievten. Eine sehnige, von Sonne und Salzwasser gegerbte Hand griff in das geknüpfte Netz, silbrig und zappelnd kam die Fischladung höher, aber zugleich neigte sich das Schiffsbord der Wasseroberfläche entgegen. Schon spritze das aufgewühlte Wasser über die Männer, als aber der Älteste seinem Vater einen Warnruf zuschickte, reagierte der noch nicht einmal mit einem Seitenblick. Seine Augen, in dem von zahlreichen, tiefen Furchen durchzogenen, sonnengebräunten Gesicht, waren weit aufgerissen. Die nassen Haare hingen ihm wirr um den Kopf und bis auf die Schulter, sein ebenfalls nasser und wirrer Bart wurde vom Wind fest an die breite Brust gepresst. Die Muskeln und Sehnen der drei Männer waren bis zum Zerreißen angespannt, als sie sich um ihre kostbare Ladung bemühten, aber trotzdem sollte alle Arbeit vergeblich sein.

    Mehrere Dinge traten nahezu gleichzeitig ein. Ein Teil des Netzes bei dem alten Fischer riss plötzlich unter der Last ein und gab etwas von seiner Fischladung frei. Durch die heftige Bewegung wurde der Fischer mit auf die Wasseroberfläche gezogen. Er musste seinen festen Halt aufgeben, die nackten Füße rutschten plötzlich auf den Planken ab und im nächsten Augenblick schlug der Mann auf das Wasser.

    Ein Schrei des Ältesten ertönte, der sofort das Netz losgelassen hatte und nach dem Vater griff. Zwar erwischte er mit der Linken noch die Schulter, bevor sein Vater versank, aber nun bemühte sich auch der im Wasser Versinkende, sich durch Strampeln und Wassertreten an die Oberfläche zu bringen. Dabei verhedderten sich seine Arme und Beine im Netz, und bevor die anderen die Gefahr richtig einschätzen konnten, vollendete sich das Unglück. Das Boot hatte zu viel Wasser aufgenommen und kenterte. Im nächsten Augenblick folgten die beiden Fischer ihrem Vater in das kalte Wasser und versuchten beim Herabsinken, aus dem sie umschlingenden Netz herauszukommen.

    Alle Mühe war vergeblich, jetzt sank das Netz mit seiner Last immer tiefer dem Grund entgegen, und die Bemühungen der drei Fischer wurden immer langsamer. Einzige Zeugen dieser Tragödie waren die Seeleute an Bord einer behäbigen Kogge, die eben vor dem Sturm auf die Bucht von Cawsand zuhielt. Der Schiffsführer hatte Sorge, nicht mehr in den Hafen von Plymouth zu gelangen, denn sein Schiff war hier zu langsam und zu schwer zu steuern, um den anschwellenden Naturgewalten ausweichen zu können.

    Als das Fischerboot umschlug, waren sie nur ein paar Taulängen davon entfernt. Einer der Seeleute hatte das Unglück sofort erkannt und dem Schiffsführer auf dem Decksaufbau etwas zugerufen. Aber seine Worte wurden im Pfeifen des Windes unverständlich. Als der Mann auf die Stelle deutete, an der gerade dicke, aufsteigende Luftblasen erschienen, die aber sofort vom Schaum des Meeres verwischt wurden, war keiner der Fischer mehr zu

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