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Bloody Mountains: Die großen Western von Heinz Squarra, #7

Bloody Mountains: Die großen Western von Heinz Squarra, #7

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Bloody Mountains: Die großen Western von Heinz Squarra, #7

Länge:
121 Seiten
1 Stunde
Freigegeben:
4. Mai 2018
ISBN:
9781386470717
Format:
Buch

Beschreibung

Die Kutsche eines hochrangigen Politikers wird auf einer Wahlkampftour hinterrücks von Apachen überfallen, Senator Goldwater entführt und seine Begleiter gnadenlos getötet. Die Lösegeldforderungen enthalten Gewehre, Munition und zehntausend Silberdollars. Ryan Moor, Exscout der US-Army, kennt die Apachen wie kein Zweiter. Für ihn passen der Überfall und Teile der Forderungen nicht zusammen.

Bei der Suche nach der Wahrheit stößt er auf Dinge, die ein anderes, ein gefährliches Licht auf die Sache werfen. Seine Schnüffelei ist jemandem ein Dorn im Auge, denn er wird immer wieder aus dem Hinterhalt überfallen. Er erkennt die Angreifer jedoch nicht. Es kommt es zum alles entscheidenden Kampf am Glass Mountain, der von diesem Tag an einen anderen Namen trägt …

Freigegeben:
4. Mai 2018
ISBN:
9781386470717
Format:
Buch

Über den Autor


Ähnlich wie Bloody Mountains

Titel in dieser Serie (22)

Buchvorschau

Bloody Mountains - Heinz Squarra

Bloody Mountain

Heinz Squarra

WESTERN

IMPRESSUM

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© Roman by Author

Korrektorat: Kerstin Peschel

© dieser Ausgabe 2018 by Alfred Bekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Klappentext:

Die Kutsche eines hochrangigen Politikers wird auf einer Wahlkampftour hinterrücks von Apachen überfallen, Senator Goldwater entführt und seine Begleiter gnadenlos getötet. Die Lösegeldforderungen enthalten Gewehre, Munition und zehntausend Silberdollars. Ryan Moor, Exscout der US-Army, kennt die Apachen wie kein Zweiter. Für ihn passen der Überfall und Teile der Forderungen nicht zusammen.

Bei der Suche nach der Wahrheit stößt er auf Dinge, die ein anderes, ein gefährliches Licht auf die Sache werfen. Seine Schnüffelei ist jemandem ein Dorn im Auge, denn er wird immer wieder aus dem Hinterhalt überfallen. Er erkennt die Angreifer jedoch nicht. Es kommt es zum alles entscheidenden Kampf am Glass Mountain, der von diesem Tag an einen anderen Namen trägt ...

„ESPIA!", RIEF RYAN überrascht, als er aus der Hütte trat und die junge Apachin durch das Kakteenfeld reiten sah.

Sie trieb das Pferd an. Das lange schwarze Haar flatterte wie die Mähne des Tieres.

Ryan stemmte die Fäuste in die Hüften und fluchte. Obwohl er die junge Indianerin mochte, missfiel es ihm, dass sie so offenkundig seine Nähe suchte.

Sie zügelte das Pferd so scharf, dass es auf die Hinterhand stieg. Dann glitt sie lachend aus dem Sattel. Das Pferd trabte zum Korral und tauchte das Maul in die Tränke.

„Ich bin zufällig hier, sagte Espia. „Wir haben am Rand der Hügel nach Beeren gesucht.

Er wusste, dass sie log.

„Das ist gefährlich, warnte er. „Wenn die Soldaten aus dem Fort...

Espia sah das offenbar völlig anders.

„Es ist trotzdem schön, dass du mich mal wieder besuchst", murmelte er deshalb wenig überzeugend.

„Du lügst!" Ihr Gesichtsausdruck hatte sich verändert, die Augen glommen noch dunkler als vorher.

„Ja, gab er zur eigenen Überraschung zu. „Wir gehören nicht zusammen, Espia.

„Lassen dich die Krieger der Apachen nicht in Frieden?"

„Die von Long Knife schon. Doch es gibt noch mehr Apachen, die in mir nichts weiter als ein verhasstes Bleichgesicht sehen."

Espia folgte wortlos ihrem Pferd. Einen Moment wollte er ihren Arm festhalten, aber er unterdrückte die Regung.

Sie schwang sich auf den Rücken des Falben und trieb ihn an. Das Pferd sprengte in einem Bogen um die kleine Hütte mit dem Anbau und verschwand im Kakteenfeld. Staubschwaden markierten ihren Weg.

Ryan Moore schüttelte den Kopf. Er hatte sie ungewollt gekränkt.

Die Staubfahne löste sich auf, der Hufschlag verlor sich allmählich. Obwohl er seine Handlungsweise nach wie vor richtig fand, missfiel es ihm, dass sie im Zorn davonritt, vor allem, weil er sie voraussichtlich allein nicht mehr antreffen würde, die Wogen zu glätten.

Er war zudem in Sorge, weil sie den Weg zu ihrem tief in den Bergen lebenden Stamm ganz allein zurücklegen musste.

Ryan starrte noch durch die sich senkende Staubwand, als er den Reiter auf der ersten Höhe der schroffen Glass Mountains gewahrte.

Er vermochte ihn nicht genau zu erkennen, glaubte jedoch, dass es Sadie Zattig war.

Der sechs Fuß große, weißblonde Ryan Moore kniff die Augen zu schmalen Schlitzen zusammen.

Ihm war klar, dass der einsame Reiter die Indianerin bemerken musste.

„Das hat mir gerade noch gefehlt."

Ryan hastete in die Hütte und nahm die fransenbesetzte Lederjacke vom Nagel im Pfosten, der als Kleiderhaken diente.

Er zog sie über, hastete zum Anbau, sattelte das Pferd und bugsierte es aus dem Halbdunkel.

SADIE ZATTIG STAND neben seinem Braunen im Canyon des südtexanischen Felsmassivs. Der schwarze Schatten der senkrechten Felswand schützte ihn vor der grellen Helligkeit des Hochsommertages.

Die Indianerin galoppierte um die fünfzig Yards entfernte Biegung und sah den Mann tatsächlich erst, als sie fast schon vor ihm war.

Heftig riss sie das Pferd zurück. Der Falbe tänzelte.

Sadie Zattig zog die verblichene Uniformjacke unter dem Revolvergurt straff, als wollte er sein verwildertes Aussehen kaschieren. Er war ein bulliger, stoppelbärtiger Kerl von achtunddreißig Jahren, dem die Verschlagenheit aus den grinsenden Augen strahlte.

„Hallo! Zattig lachte polternd und kratzte sich im Stoppelbart. „Wen haben wir denn da?

Espia saß wie versteinert auf dem Falben.

Zattig, der sich im Bürgerkrieg durch besondere Menschenverachtung hervorgetan hatte, jedoch längst kein Soldat mehr war, ging auf den Falben zu.

„So ein Zufall."

Die Apachin überwand die Erstarrung und wollte das Pferd herumreißen.

Zu spät.

Sadie Zattig bekam das Kopfgeschirr zu fassen und drehte die Faust herum. Der Falbe steilte und warf das Mädchen ab.

Zattig ließ los. Der Falbe trabte zur Felswand.

Das junge Mädchen trug eine Bluse aus rotgefärbtem Kattun und einen kurzen Lederrock. Sie lag mit gespreizten Beinen vor dem Weißen.

„Steh auf, Rothaut!"

Sie kroch zurück, aber er folgte ihr, bis sie an der Wand lag und nicht weiterkonnte.

Er bückte sich.

Espia wollte nach ihm schlagen, doch er bekam ihr Handgelenk zu fassen, zog sie auf die Füße und stieß sie gegen die Wand.

„Keine Zicken, Rothaut, sonst geht’s dir schlecht!"

Sie versuchte wieder, ihn zu schlagen und im stoppelbärtigen Gesicht zu kratzen, aber er versetzte ihr eine Ohrfeige.

„Na also!"

Zattig riss ihr die Bluse vom Oberkörper und schleuderte sie zur Seite.

Espia nutzte die Gelegenheit und floh.

Sein Pferd stand ihr im Weg. Sie prallte dagegen, zerrte das Gewehr aus dem Scabbard und wirbelte damit herum.

Das jedoch dauerte zu lange. Er stand schon wieder vor ihr, entriss ihr die Waffe, warf sie zur Seite und packte die junge Apachin, die in seinen Armen wie ein Aal zappelte und sich zu befreien versuchte.

Sadie Zattig schleifte die Widerstrebende zu einer Höhle.

Das beschäftigte ihn so sehr, dass er den Hufschlag erst hörte, als der Reiter um die Biegung des Canyons sprengte.

Ryan Moore galoppierte auf den Mann zu und hechtete aus dem Sattel gegen ihn.

Sadie ließ Espia los, die gegen die heiße Wand zurückwich.

Der ehemalige Soldat wurde umgerissen, konnte dem Widersacher aber an die Kehle greifen und ihn von sich stoßen.

Zugleich kamen sie auf die Beine. Zattig schnaufte. Zorn loderte in seinen Augen.

Er griff an, wurde abgeblockt und taumelte zurück. Ryan setzte nach.

Zattig senkte den Schädel, rammte ihn Ryan in den Leib und trieb ihn quer durch den Canyon zur anderen Wand.

Moore warf einen Blick auf die zitternde Indianerin, die ihre Blöße mit den schmalen Händen bedeckte.

„Dich Hundesohn bring ich um!", brüllte Zattig.

Seine schmutzige Faust traf Ryan wie ein Hammer.

Espia stieß sich von der Wand ab, raffte die Bluse auf und hetzte zu ihrem Falben.

Ryan sah das Grinsen des Gegners wie durch Nebelschleier.

Als die Faust erneut auf ihn zustach, vermochte er den Kopf einzuziehen. Die Handkante radierte über seinen flachen schwarzen Hut und traf die Wand.

Espia galoppierte vorbei.

Ryan rammte Zattig die Schulter gegen die Brust, bekam Luft und trieb den Mann, der sich zu früh des vermeintlichen Sieges gefreut hatte, mitabgezirkelten Hieben vor sich her durch den Canyon.

Zattig wankte, nahm noch einen Kinnhaken und brach zusammen.

Ryan trat zurück.

Espia verschwand eben wie ein Spuk jenseits der Wegscheide.

Zattig kniete, kroch auf Ryan zu

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