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Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 26: Der Wolf von Cornwall
Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 26: Der Wolf von Cornwall
Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 26: Der Wolf von Cornwall
eBook102 Seiten1 Stunde

Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 26: Der Wolf von Cornwall

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Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 26: Der Wolf von Cornwall

Wölfe waren schon immer ein Problem für die Menschen in Cornwall. Aber in diesem Frühjahr erscheint ein besonders wildes Rudel, das von einem riesigen Wolf angeführt wird. Aber auch ein seltsamer, riesiger Mann, scheint mit ihnen in Verbindung zu stehen. Als ein Dorfbewohner auf furchtbare Weise getötet wird, findet man neben den Wolfspuren große Fußabdrücke. Und überall, wo die Wölfe auftauchen, ist auch der Riese nicht weit entfernt …

SpracheDeutsch
Erscheinungsdatum4. Mai 2018
ISBN9781386785699
Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 26: Der Wolf von Cornwall
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    Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 26 - Tomos Forrest

    Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 26: Der Wolf von Cornwall

    Tomos Forrest

    Published by Uksak Sonder-Edition, 2018.

    Inhaltsverzeichnis

    Title Page

    Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter # Band 26: Der Wolf von Cornwall | von Tomos Forrest

    Also By Tomos Forrest

    About the Publisher

    Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter # Band 26: Der Wolf von Cornwall

    von Tomos Forrest

    Zyklus: Die Rebellen von Cornwall, Band 13

    IMPRESSUM

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

    © Roman by Author

    © Titelbild: Nach einem Motiv von N.C. Wyeth mit Steve Mayer , 2018

    Lektorat: Kerstin Peschel

    Ceated by Thomas Ostwald, Alfred Bekker und Jörg Martin Munsonius

    © dieser Ausgabe 2018 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

    www.AlfredBekker.de

    postmaster@alfredbekker.de

    Klappentext:

    WÖLFE WAREN SCHON IMMER ein Problem für die Menschen in Cornwall. Aber in diesem Frühjahr erscheint ein besonders wildes Rudel, das von einem riesigen Wolf angeführt wird. Aber auch ein seltsamer, riesiger Mann, scheint mit ihnen in Verbindung zu stehen. Als ein Dorfbewohner auf furchtbare Weise getötet wird, findet man neben den Wolfspuren große Fußabdrücke. Und überall, wo die Wölfe auftauchen, ist auch der Riese nicht weit entfernt ...

    1.

    DER KRÄFTIGE HAHNENSCHREI drang trotz des Fauchens, des Blasebalgs an das Ohr des Schmieds. Ein Lächeln überzog das sonnengebräunte Gesicht des kräftigen Mannes und für einen Augenblick sah er hinüber zu dem großen Misthaufen, auf dem der schwarze Hahn kratzte. Stücke vom verklebten Stroh flogen in hohem Bogen hinter ihm auf, und jetzt kam die Hühnerschar herbeigelaufen, eifrig dem Ruf des Herrn über den Hühnerhof folgend.

    „Wie im Leben! sagte der Schmied halblaut vor sich hin. „Der Herr ruft und die Damen kommen angelaufen, um ihm zu gefallen! Weibervolk! Doch das Lächeln, das noch immer die tiefen Falten seines an sich gutmütigen Gesichtes verstärkte, zeigte, dass er seine Worte nicht wirklich ernst gemeint hatte. Nun schlugen kleine Flammen aus den Kohlen, Myghal trat noch einmal auf den Balg, dann wartete er ab, wie sich seine Kohlen rotglühend verfärbten, bevor er das erste Stück Eisen in die Hand nahm. Ein prüfender Blick auf die Oberfläche, dann hatte er es mit der Zange gepackt und legte es auf die Glut.

    Wenig später klangen heftige Hammerschläge aus der Schmiede weit hinüber in das Dorf, an dessen Rand Myghal sein Haus und seine Werkstatt gebaut hatte. Erneut hielt er inne, um das bearbeitete Stück mit einem kritischen Blick zu prüfen. Die Klinge befand sich jetzt in einem Zustand, in dem es darauf ankam, ihr die letzten Feinheiten zu verleihen. Aber das war für diesen Meister seines Faches Routine, ungezählte Male hatte er diese Arbeit bereits ausgeführt. Man schätzte seine Kunst, und das war in diesen Zeiten durchaus gefährlich, in Cornwall, wie er selbst schon auf leidvolle Weise erfahren hatte.

    Seit seiner Begegnung mit Morgan, dem Löwenritter, war sein Leben in Bewegung geraten (vgl. Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter # Band 7: Rückkehr eines Toten). Morgan hatte sich nach einem Überfall durch Wegelagerer zu ihm in die Schmiede geschleppt. Die Strolche hatten ihm eine Falle gestellt, als er in dichtem Regen das über den Weg gespannte Seil nicht rechtzeitig erkennen konnte. Klitschnass und mit brummendem Schädel traf er in der Schmiede ein, wo er freundlich aufgenommen und bewirtet wurde. Morgan, der seit seiner Rückkehr von dem Kreuzzug, den er gemeinsam mit Richard Löwenherz unternommen hatte, von Prinz Johanns Gefolgsmännern gejagt wurde, hatte alles verloren, was ihm lieb und teuer war. Seine Eltern gerieten in die Gefangenschaft des Sheriffs von Cornwall, Sir Struan of Rosenannon. Auch seine Geschwister wurden verschleppt, und in den vergangenen Monaten hatte Morgan alle Hände voll zu tun, um seine Familienangehörigen aus der Gewalt des Despoten zu befreien und in Sicherheit zu bringen.

    Doch aus dieser schicksalshaften Begegnung wurde in der Folgezeit mehr. Myghal bekam aus dem ganzen Land Waffen geliefert, die aus den unterschiedlichsten Quellen stammten. Mal handelte es sich um Beute aus den kleinen Gefechten, die von den Rebellen, meistens in den Wäldern Cornwalls, gegen die Soldaten des Sheriffs geführt wurden. Aber auch aus Waffenkammern der Burgen und Herrenhäuser sowie von Transporten stammten die Schwerter, Dolche und Spieße, die man heimlich und in Holzfässern zu Myghal brachte, damit er sie wieder schärfte und schliff.

    Wieso muss ich gerade an unsere erste Begegnung denken, nur weil der Hahn um diese Zeit noch gekräht hat? Der Schmied warf einen Blick auf die grünen Hügel der Nachbarschaft, die sich im Licht der aufgehenden Frühlingssonne bis zum Horizont ausbreiteten.

    Gerade erhob er seinen Hammer wieder, als sein Blick durch eine Bewegung abgelenkt wurde. Er ließ die Faust mit dem Werkzeug sinken und sah irritiert auf. Der nächste Hügel am Ende des Dorfes war mit Eichen und Buchen dicht bedeckt. Und jetzt sah er erneut eine Bewegung am Waldrand, die ihn erstarren ließ. Doch im nächsten Moment griff seine Faust den Stiel des mächtigen Hammers fester.

    Das muss ein Trugbild sein!, schoss es Myghal durch den Kopf. Ein Tier in dieser Größe und im hellen Licht der Sonne –unmöglich! Je länger er aber zum Waldrand hinüber starrte, desto sicherer wurde er. Dort stand ein Wolf, jetzt unbeweglich, und schien den Menschen ebenso anzustarren wie dieser ihn. Das Tier war tatsächlich von ungewöhnlicher Größe, hatte ein helles, fast silbergraues Fell, einen prächtig ausgebildeten Kopf und schien die Witterung einzuziehen, denn er windete jetzt zu ihm herüber. Myghal hob langsam den Arm und streckte den Hammer in die Richtung des Wolfes.

    Komm nur näher, Bestie, und ich will dir zeigen, was dich erwartet!, dachte Myghal und fühlte, wie die Wut in ihm aufstieg. Schon seit längerer Zeit trieb ein Wolf sein Unwesen, in Cornwall. Die schaurigsten Geschichten wurden über ihn erzählt, und die Bluttaten, die er begangen haben sollte, brachten für die alten und jungen Frauen beim Wasserholen am Brunnen zu immer neuen Ausweitungen. Zwar war es sicher, dass er mehrfach Schafe gerissen hatte, aber noch nie war er einem Menschen gefährlich geworden. Doch als man schließlich mit der Jagd auf ihn begann, war er spurlos verschwunden. Kaum atmeten die Menschen in den umliegenden Dörfern erleichtert auf, bewies er ihnen, dass er allen Versuchen, ihn zu fangen, weit überlegen war. Eines Tages fand man auf einem Dorfplatz erneut die blutigen Überreste eines Schafes, das der Wolf wie eine Herausforderung dort abgelegt hatte.

    Danach war er erneut verschwunden (vgl. Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter # Band 25: Hexe oder Kriegerin?).

    Auf diese Entfernung konnte Myghal nur vermuten, dass der Wolf ihn direkt ansah. Jedenfalls war sein Kopf starr in seine Richtung gedreht, offenbar war er sich nicht sicher, ob von dem Schmied eine Gefahr für ihn ausging. Dann musste der Mensch blinzeln, und wie mit einem Zauberschlag war der Wolf verschwunden.

    Noch eine Weile hielt der Schmied in der Bewegung inne, suchte noch einmal den Waldrand ab, aber das große Tier war verschwunden. Endlich setzte Myghal seine Arbeit fort, ertappte sich aber selbst immer

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