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Pangäa: Eine Utopie

Bewertung:
531 Seiten6 Stunden

Zusammenfassung

Wir schreiben das Jahr 2453. Die Erde hat durch die Abwehr eines Kometeneinschlages 7 Minimonde hinzugewonnen. In den beiden Weltteilen, Pangäa und Laurasien, existieren zwei völlig unterschiedliche Gesellschaftssysteme. Das eine zukunftsfähig und blühend, das andere marode und gefährlich.
Der alte Heni befindet sich auf der Flucht. Er versucht, seinen fieberkranken Enkelsohn aus der Gefahrenzone zu bringen. Unterwegs erzählt er ihm, wie märchenhaft das Leben in der anderen Welt ist. Daneben gibt es den emotional gestörten Sohn einer einflussreichen, laurasischen Familie, der irgendwann über Internet in Kontakt mit einer Clique von Jugendlichen aus Pangäa tritt. Während dort ein Künstler mit einer leichten Identitätskrise und kleineren Eheproblemen hadert, bringen hier ProPang Rebellen das politische System ins Wanken. Die Armee der Alten, die Talpa-Organisation, übernimmt kriegswichtige Aufgaben im Feindesland.
Verpackt in eine spannende Geschichte, wird der Leser mit den utopischen Lebenswirklichkeiten von Jugendlichen, Erwachsenen und Alten diesseits und jenseits der Grenze konfrontiert. Berührendes steht neben Erschreckendem, Aufbauendes neben Desillusionierendem.
Eine anregungsreiche und unterhaltsame Zukunftsvision. Ungewöhnlich, aber nicht weniger lesenswert, ist der umfangreiche Materialteil am Ende.
Die Lektüre lässt einen auch nach dem Weglegen des Buches nicht ruhen, da grundlegende Themen angesprochen werden und die Frage hängen bleibt: Wie würden wir denn eigentlich in Zukunft gerne leben und welchen Preis wären wir bereit dafür zu zahlen?

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