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Die Claim-Geier: Die großen Western von Heinz Squarra, #8

Die Claim-Geier: Die großen Western von Heinz Squarra, #8

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Die Claim-Geier: Die großen Western von Heinz Squarra, #8

Länge:
128 Seiten
1 Stunde
Freigegeben:
14. Mai 2018
ISBN:
9781386581741
Format:
Buch

Beschreibung

In der Gegend von Benson gibt es so große Goldvorkommen, dass die Wells Fago sogar einen nach Fahrplan verkehrenden Goldtransport eingerichtet hat. Diese regelmäßigen Transporte rufen allerlei Gesindel und Banditen auf den Plan, die sich leichte Beute erhoffen und nicht die Bohne darum scheren ob und wie viel Menschen bei ihren Überfällen ums Leben kommen. Ihre Gewehre bringen Tod und Verderben – für jeden, der sich ihnen in den Weg stellt. Und die Geier erhalten einen üppigen Fraß.

Clay Drake will diese Anschläge und die damit verbundenen Verbrechen aufzuklären. Ein fast aussichtsloses Unterfangen, denn der Stadt-Marshal erweist sich als unfähig und die Bürger von Benson sowie die Goldsucher der Umgebung sind ihm keine Hilfe – im Gegenteil! Einige von ihnen wollen sogar dafür sorgen, dass er in der Hölle aufwacht, und das sind nicht die Einzigen, die dieses Ziel verfolgen …

Freigegeben:
14. Mai 2018
ISBN:
9781386581741
Format:
Buch

Über den Autor


Ähnlich wie Die Claim-Geier

Titel in dieser Serie (22)

Buchvorschau

Die Claim-Geier - Heinz Squarra

Die Claim-Geier

Heinz Squarra

WESTERN

IMPRESSUM

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© Roman by Author

Korrektorat: Kerstin Peschel

© dieser Ausgabe 2018 by Alfred Bekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Klappentext:

In der Gegend von Benson gibt es so große Goldvorkommen, dass die Wells Fago sogar einen nach Fahrplan verkehrenden Goldtransport eingerichtet hat. Diese regelmäßigen Transporte rufen allerlei Gesindel und Banditen auf den Plan, die sich leichte Beute erhoffen und nicht die Bohne darum scheren ob und wie viel Menschen bei ihren Überfällen ums Leben kommen. Ihre Gewehre bringen Tod und Verderben – für jeden, der sich ihnen in den Weg stellt. Und die Geier erhalten einen üppigen Fraß.

Clay Drake will diese Anschläge und die damit verbundenen Verbrechen aufzuklären. Ein fast aussichtsloses Unterfangen, denn der Stadt-Marshal erweist sich als unfähig und die Bürger von Benson sowie die Goldsucher der Umgebung sind ihm keine Hilfe – im Gegenteil! Einige von ihnen wollen sogar dafür sorgen, dass er in der Hölle aufwacht, und das sind nicht die Einzigen, die dieses Ziel verfolgen ...

„ANHALTEN!", BEFAHL der Begleitreiter des Goldtransportes. Er zügelte das Pferd.

Der Kutscher parierte das Gespann durch.

Davon wurde der Gunman neben ihm auf dem Bock wach. Er zuckte zusammen und repetierte unbewusst das Mehrladegewehr.

Alle drei lauschten angespannt in die Dunkelheit der Schlucht.

Doch außer den Geräuschen der Natur war nichts zu hören.

„Du glaubst wohl an Gespenster, Keith, eh?"

Der Fahrer ließ die Peitsche knallen.

Da krachte die Gewehrsalve vom Schluchtrand. Ein Zugpferd brach getroffen zusammen.

Die Deichsel splitterte.

Das zweite Pferd vollführte einen so heftigen Satz, dass die Seile gesprengt wurden. Das Tier war frei und galoppierte davon.

Der Gunman wurde von der Wucht des Aufpralls ausgehoben, wirbelte auf das zusammengebrochene Pferd und rollte über, die Erde.

Er hielt das Gewehr noch in den Händen, als er auf dem Rücken lag, wurde aber getroffen, bevor er einen Schuss abfeuern konnte.

Mindestens fünf Gewehre sandten von der Höhe Tod und Verderben.

„Es war Wahnsinn, sich einzubilden, die Nacht wäre sicherer!"

Der Kutscher wollte fliehen, kam aber nicht weit. Getroffen taumelte er gegen den Abgrund. Er wollte sich an einem Stein festklammern, griff jedoch ins Leere und stürzte ab.

Indessen war der Reiter abgesprungen. Er hastete an der Granitwand entlang und suchte nach einer Deckung. Dabei feuerte er blindlings zu den Mündungsflammen hinauf und verriet den Angreifern seine Position.

Auch er wurde getroffen, strauchelte, schrammte am Felsen entlang und brach zusammen.

SECHS LONGHORNS TROTTETEN im Morgengrauen den Canyon herab und störten die Geier beim üppigen Fraß.

Sie reckten die nackten roten Hälse und schlugen mit den Flügeln.

Scharf knallten Bullpeitschen. Die Geier flogen auf.

Am Knick der Schlucht parierten die beiden Treiber hinter ihren Rindern die Pferde und schauten zum Ort des Überfalls hinab.

Lindon Keach, mit fünfzig Jahren der etwas ältere der beiden Brüder, kratzte sich mit dem Knauf der Peitsche das Bartgestrüpp.

„Die Stadtfräcke muss der Wahnsinn plagen, immer wieder Goldtransporte loszuschicken und den Banditen praktisch in den Rachen zu werfen."

Victor Keach schüttelte den Kopf.

„Die haben einen Fahrplan, brummelte Lindon. „Und den kann nur die Wells Fargo ändern.

Die Rinder trotteten weiter und erreichten den Wagen, um den neben den Toten ein paar zerfetzte Decken und eine Menge Geröll lagen.

Die Longhorns zogen vorbei. Die beiden Reiter hielten an und schauten sich um.

„Soll ich dir was sagen?" Victor schaute auf.

„Nicht nötig, ich sehe doch, dass die Banditen zum Narren gehalten wurden und die Kutsche nur einen Haufen Steine transportierte."

„Versteh ich nicht."

„Ist doch ganz einfach. Sie schicken die Wagen immer noch planmäßig. Nur laden sie offenbar nicht mehr, was die Banditen erwarten."

„Das hat sich der Postagent einfallen lassen, dieses Schlitzohr."

Lindon grinste.

„Ist doch gut so."

„Wieso?"

„Das macht sie nicht wütend, wenn sie vom neuerlichen Überfall hören. Und das wiederum erleichtert es uns, den Preis für die Rinder zu erhöhen."

„Du willst mehr als fünfzig Bucks verlangen?"

„Was dachtest du denn. Wir haben noch gerade fünfzig Longhorns im Korral. Wenn die verkauft sind, müssen wir so viel Geld gemacht haben, dass es für den Lebensabend reicht. Also weiter!"

Lindon Keach trieb den Braunen an, folgte den Rindern und ließ die Peitsche knallen, um das Tempo der kleinen Herde zu steigern.

Victor holte den Bruder ein. „Hast du keine Angst, den Diggern wird mal der Kragen platzen?"

„Die müssen unsere Rinder ja nicht kaufen. Angebot und Nachfrage regeln bekanntlich den Preis. Frisches Fleisch wird zurzeit nur von uns angeboten. Und die Nachfrage ist enorm. Das bedingt zwangsläufig einen hohen Preis. Doch wie gesagt, niemand zwingt die Burschen in Benson, unsere Longhorns zu kaufen."

Als sie die Goldgräberstadt im großen Bergtal erreichten, stand die Sonne bereits eine Handbreit über den Gipfeln im Osten.

Dunst und Staub hingen über den Claims, den Abraumhalden, den aus Kistenbrettern zusammengenagelten Hütten und den Zelten.

Das Camp, in dem noch nicht einmal der Versuch unternommen worden war, so etwas wie eine durchgehende Straße zu bauen, lag vor den emsig schuftenden Goldsuchern und ihren Erdlöchern.

Die eigentliche Stadt Benson befand sich westlich im Tal und bestand aus rund zwei Dutzend Adobelehmhütten, von denen vier doppelstöckig aufragten. Eine breite Straße lag zwischen beiden Häuserzeilen.

„Willst du’s dir nicht doch überlegen?", stieß Victor ängstlich hervor.

„Was?"

„Den Preis, Bruder!"

„Du hast ja Angst, Victor. Lindon lachte polternd. „Geh zum Stadt-Marshal und erzähl ihm, was wir entdeckt haben. Ich erledige inzwischen das Geschäft.

Sie trieben die Rinder am Rand des Tales entlang, den Diggern aus dem Weg zu gehen und trieben sie dann auf die breite Straße zu.

„Hallo, frische Steaks im Anmarsch!", rief ein Mädchen vor dem Ersten der beiden Saloons.

Die Tanzgirls quollen neugierig aus der Kneipe. Alle riefen durcheinander und winkten.

Victor zügelte seinen staubigen Braunen vor dem Office des Stadt-Marshals.

Lindon trieb die Rinder in den Korral. Eines wollte vorbei, wurde vom kraftstrotzenden Schlachter an den Hörnern gepackt und herumgestoßen. Ein Tritt half nach, dann befanden sich alle Rinder im Korral, und der Metzger hängte die Fenz ein.

„Mach das Tor nicht so fest zu", sagte Lindon Keach, der die Peitsche zusammenrollte.

„Warum?" Luman kniff die Augen zusammen.

„Damit du’s wieder aufkriegst, falls wir uns nicht einig werden."

Keach hängte die Peitsche über das Sattelhorn.

„Willst du schon wieder draufsatteln? Wie viel?", knurrte Luman, der die Fäuste in die Hüften stemmte.

Ein paar Handwerker blieben neugierig in der Nähe stehen.

„Sechzig das Tier. Keach blickte in die Runde. „Bis es als Steaks über die Ladentheke gewandert ist, habt ihr glatt vierhundert Bucks dafür hingeblättert. Mit einem Anteil von fünfzehn Prozent für das gesamte Grundprodukt bleib ich so bescheiden, dass Luman den Endpreis eigentlich noch reduzieren könnte.

Der geschäftstüchtige Alte hatte richtig kalkuliert. Die Leute dachten nur daran, was sie schließlich bezahlen mussten und bedachten den Metzger mit ihrem Unmut.

„Lasst euch nicht ins Bockshorn jagen!, schimpfte Luman. „Ihr müsst die Arbeit bedenken, die ich mit dem Schlachten habe.

„Was ist nun mit meinem Geld?", fuhr der Alte ihn an.

„Sechzig Dollar, das ist Wucher!"

„Ihr habt’s gehört, Leute. Der will den Gewinn allein schlucken. Seht euch an, wie fett er dabei schon geworden ist."

Keach lenkte das Pferd an den Zaun.

„Luman, überleg dir, was du tust!", mahnte

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