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Zwei Brüder aus Texas: Die großen Western von Heinz Squarra, #9

Zwei Brüder aus Texas: Die großen Western von Heinz Squarra, #9

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Zwei Brüder aus Texas: Die großen Western von Heinz Squarra, #9

Länge:
143 Seiten
1 Stunde
Freigegeben:
21. Mai 2018
ISBN:
9781386418689
Format:
Buch

Beschreibung

Wo immer Clint Westen mit seinen Freunden in eine Stadt einreitet, lässt ihr Anblick den Männern der Stadt das Blut in den Adern gefrieren, so auch in Fowlertown. Alan Steel, Rancher und größter Arbeitgeber der Gegend fühlt sich von diesen Burschen schikaniert und bedrängt. Er schickt seinen Vormann Joce Cleef und weitere neun seiner besten Männer in den Ort, um den Fremden eine gehörige Abreibung zu verpassen. Steel ahnt nicht, was für eine Welle von Hass und Gewalt und Niedertracht er damit ins Rollen bringt, deren Ausmaße für alle Bewohner der Gegend verheerende Folgen haben werden. Und als er es erkennt, ist es bereits zu spät – für alle – und nicht mehr zu ändern …

Freigegeben:
21. Mai 2018
ISBN:
9781386418689
Format:
Buch

Über den Autor


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Titel in dieser Serie (22)

Buchvorschau

Zwei Brüder aus Texas - Heinz Squarra

Zwei Brüder aus Texas

Heinz Squarra

Western

IMPRESSUM

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© Roman by Author

Korrektorat: Kerstin Peschel

© dieser Ausgabe 2018 by Alfred Bekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Klappentext:

Wo immer Clint Westen mit seinen Freunden in eine Stadt einreitet, lässt ihr Anblick den Männern der Stadt das Blut in den Adern gefrieren, so auch in Fowlertown. Alan Steel, Rancher und größter Arbeitgeber der Gegend fühlt sich von diesen Burschen schikaniert und bedrängt. Er schickt seinen Vormann Joce Cleef und weitere neun seiner besten Männer in den Ort, um den Fremden eine gehörige Abreibung zu verpassen. Steel ahnt nicht, was für eine Welle von Hass und Gewalt und Niedertracht er damit ins Rollen bringt, deren Ausmaße für alle Bewohner der Gegend verheerende Folgen haben werden. Und als er es erkennt, ist es bereits zu spät – für alle – und nicht mehr zu ändern ...

VIER REITER KAMEN LANGSAM in die Stadt Fowlertown geritten. Vor dem Saloon hielten sie. Ihr Anblick ließ den Männern der Stadt das Blut in den Adern gefrieren.

„Clint, hier sind wir richtig", knurrte der dreißigjährige Led Green. Er strich über seinen verblichenen, abgerissenen Uniformrock der ehemaligen Konföderierten und dann über sein wie gekalkt wirkendes Gesicht.

Stiv Ballard, ein Mann mit einer langen Säbelnarbe auf der linken Wange, schien genau dieser Meinung zu sein. Er schlug sich krachend auf die Oberschenkel und stieg vor der krummen, abgewetzten Holmstange ab.

Joe Tasker, der Letzte im Bunde und mit seinen fünfunddreißig Jahren, mit Abstand der Älteste folgte seinem Beispiel.

Joe Tasker stieg neben Stiv Ballard ab und schlang die Zügel locker um den Holm. Er schob die beiden Holster mit den Colts etwas vor und stieg zum Stepwalk hinauf, zu dem zwei ausgetretene Stufen führten. Dort drehte er sich um, rieb über seinen Bauch und verzog die Nase, die ihm etwas Hässliches verlieh.

„Na, wie denn, Clint?, rief er über die Straße. „Keinen Durst?

Clint Westen kam langsam über die Straße, Green, der Mann in der abgerissenen Uniform, folgte ihm. Westen war fünfundzwanzig Jahre alt. Er war ein großer und breitschultriger Mann mit einem rauen Gesicht, dunkelblonden Haaren und rauchgrauen Augen.

An der Seite der Holmstange hielt er an und stieg ab.

Da kam ein alter Mann über die Fahrbahn. Er trug einen Stern an der Lederweste.

„Hier gibt es nicht nur einen Saloon, vielmehr auch einen Sheriff", meinte Led Green und sah dabei zu Ballard hin, der jetzt neben Tasker auf dem Gehweg stand.

Der Sheriff blieb stehen und musterte die vier Männer.

„Passt auf, sagte er und schien seiner Stimme Festigkeit geben zu wollen. „Das hier ist eine friedliche Stadt mit strebsamen Bürgern. Rundum ist Weideland – gutes Land! Wir arbeiten für die Rancher und Farmer, und wir lassen uns nicht gern stören. Trinkt euren Whisky und dann reitet weiter.

Clint Westen sagte nichts dazu. Er trat auf den Gehweg und lehnte sich an einen Stützbalken, der das Vordach trug.

Joe Tasker wandte sich dem Sheriff zu. „Du bist nicht sehr höflich zu deinen Gästen, alter Mann, sagte er schleppend. „Wir werden mehr als einen Whisky trinken, und wir werden bleiben, solange wir Spaß an dieser Stadt haben. Es ist für deine Gesundheit gut, wenn du dich in deinen Bau verziehst und so lange dort bleibst, bis wir freiwillig das Feld räumen. Hast du auch einen Namen?

„Ich heiße Füller, York Füller!", rief der Sheriff.

„Gut, Füller. Du darfst jetzt gehen." Der alte Sheriff nagte an der Unterlippe. Er blickte nach rechts und links, sah die Leute, die sich immer weiter zurückzogen, und knirschte bitter mit den Zähnen.

„Ich kenne Kerle wie euch, schnaubte er dann und blickte Joe Tasker vernichtend an. „Es ritten schon mehr hier durch. Sie alle wollten weiter hinunter – über die Grenze! In Mexiko sind Soldaten immer gefragt.

Da stemmte sich Clint Westen von der Vorbaustütze los, ging die Stufen wieder hinunter und trat dicht vor den Sheriff.

„Wir wollen aber nicht über die Grenze, sagte er scharf. „Wir sind Amerikaner, und wir werden in den Staaten bleiben.

Er machte auf dem Absatz kehrt und stampfte die Stufen wieder hinauf. Mit den Schultern stieß er die Schwingtür auf und betrat den halbdunklen Saloon.

Der Keeper hinter dem Schanktisch wischte sich den Schweiß von der Stirn. Ein paar Männer, die an den Tischen saßen, rutschten ungemütlich hin und her.

Clint Westen war stehengeblieben. Er musterte den Wirt, dann die Leute an den Tischen. Sein Blick blieb an einer kleinen Gruppe Pokerspieler hängen, die um einen Tisch saßen.

„Auf was wartest du denn noch?, schnaufte Tasker draußen. „Verschwinde in dein Office – etwas plötzlich!

Der Sheriff stand immer noch auf der Straße. Clint Westen hatte sich umgewandt und konnte ihn über die halbhohen Flügel der Tür gut sehen.

„Ihr wollt hier nur Krach anfangen!, schimpfte der Sheriff. „Ich kenne euch! Verkommene Burschen seid ihr; entwurzelt, heimatlos, ohne festen Willen! Wenn man euch nicht gleich fortjagt, gibt es Kummer. Ich sage euch, trinkt einen Whisky und dann verschwindet!

Clint wandte sich ab und ging zu den Pokerspielern. Er zog sich einen freien Stuhl heran und setzte sich zwischen die Spieler.

„Ist es gestattet?", fragte er höflich und ein klein wenig spöttisch.

„Es ist gestattet, brummte einer und warf seine Karten ab. „Aber ich muss leider, gehen, Gents. Er stand ruckartig auf und verließ den Saloon. Der zweite Spieler ging hinter ihm her. Der dritte blieb verlegen sitzen und stierte die grüne Platte des Tisches an.

„Ihr seid nicht übertrieben höflich, murmelte Clint. „Das kann man wirklich nicht behaupten, Mister!

Dem Mann war anzusehen, dass er auch gern die Flucht ergriffen hätte, aber er traute sich nicht. Clint Westen legte ihm die Hand auf den Unterarm und packte zu. Wie Stahlklammem waren seine Finger. Der Mann saß wie erstarrt und wurde weiß.

„Angst?, fragte Westen. „Vor mir? Vor dem heimatlosen Gesellen, der für euch Krieg führte und der ein Außenseiter ist?

Er stieß den Arm ganz plötzlich von der Tischplatte, sodass der Mann mit seinem Stuhl nach hinten kippte und krachend auf den grauen Dielen landete. Er stand auf und lachte lauthals. Sporenrasselnd ging er zur Theke und lehnte sich auf das Messingblech.

In diesem Moment fiel draußen ein Schuss. Trocken bellend hing die Detonation in der Luft. Ein verzerrter Schrei folgte.

Der Keeper hinter der Theke wurde sichtlich kleiner. Westen sah die Gänsehaut auf seinem Unterarm.

„Der Sheriff lebt noch, sagte er. „Unser prächtiger Led Green wird ihm sicher die Waffe aus der Hand gezaubert haben.

Gleich darauf war das Geschrei des alten Sheriffs zu hören.

„Gib mir einen Whisky", sagte Clint Westen.

Der Keeper beeilte sich, dem Wunsche zu entsprechen.

Westen zog das Glas zu sich herüber. Er roh daran und kippte es auf einen Zug in die Kehle. Dann schob er es zurück.

„Noch einen."

Der Keeper füllte das Glas abermals.

„Was du verschüttest, bezahle ich nicht mit", meinte Westen.

Plötzlich war hinter ihm das metallische Schnappen eines Colts zu hören.

Clint Westen drehte sich langsam um. Da stand der Pokerspieler, den er vom Stuhl gestoßen hatte. Er hatte seinen Navy Special 36 in der Hand. Die Waffe zitterte leiht. Aber der Mann sah entschlossen aus.

„So, du Halunke, bellte er. „Ihr habt für die Sklavenhalter gearbeitet und dann für sie gekämpft! Ihr habt verloren, und das musste so kommen. Und nun seid ihr Strolche geworden. – Ohne Ziel – ohne Willen ...

„Und ohne Heimat", setzte Clint hinzu. „Die Geschichte ist so alt wie der Friedensschluss bei Appomatox. Aber was meine Person betrifft, so stimmt sie nicht ganz. Ich bin kein Strolch geworden; ich war es schon immer. Mit vier Jahren verschleppten mich Indianer, mit fünf kniff ich ihnen aus, mit sieben bekam ich einen Stiefvater, der mir mehr Prügel als Essen gab.

Mit zehn landete ich bei streunenden Glücksrittern und mit sechzehn bei den Soldaten. Mit zwanzig war ich Lieutenant und vier Jahre später Freiwild, auf das jeder schießen durfte. Jetzt bin ich ein entschlossener Mann, der dich tötet, wenn du den Revolver nicht ganz schnell verschwinden lässt!"

Der Mann fuhr erschrocken einen Schritt zurück und fasste den Colt mit zwei Händen.

„Ich bin ein Kerl, der sich selbst seinen Namen gab, fuhr Clint gehässig fort. „Meinen Namen konnte ich mir mit vier Jahren nicht merken. Was ich noch wusste, war mein Vorname, dass unser Haus abgebrannt war und dass mein Vater etwas mit Westen erzählt hatte. Vielleicht: ‚Clint‘, lauf nach Westen, wenn Indianer kommen.‘ Seither bin ich Clint Westen, der Halunke, von dem du eben gesprochen hast.

Der Mann hielt die Waffe immer noch auf Clint gerichtet. Er war unentschlossen. Vielleicht würde er aus Angst schießen.

Clint Westen wusste es. Er sah die ängstliche Entschlossenheit des Mannes, eine Verzweiflungstat zu begehen. Ganz plötzlich sprang er, aber nicht nach vorn, sondern zur linken Seite.

Krachend löste sich der Schuss. Pfeifend fuhr die Kugel durch den Raum und ratschte in die Theke. Da war Clint heran und wuchtete den Colt mit einem Hieb aus den Fingern des Mannes.

Die Waffe polterte zu Boden.

Clint ballte die Faust und zerrte den Mann am Hemd in den breiten Mittelgang. Knirschend ging das Hemd in Fetzen. Der Mann flog rückwärts durch den Saloon, knallte mit

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