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Bolthar, der Wikingerfürst Band 1: Blutspur der Nordmänner

Bolthar, der Wikingerfürst Band 1: Blutspur der Nordmänner

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Bolthar, der Wikingerfürst Band 1: Blutspur der Nordmänner

Länge:
120 Seiten
1 Stunde
Freigegeben:
24. Mai 2018
ISBN:
9781386430070
Format:
Buch

Beschreibung

Bolthar, der Wikingerfürst Band 1: Blutspur der Nordmänner

Als der Wikingerfüst Bolthar nach mehreren Monaten von einem Raubzug in sein Dorf zurückkehrt, muss er erfahren, dass seine Tochter Fringa ohne seine Erlaubnis das Dorf mit einem Fremden verlassen hat.

Seine Nachforschungen ergeben rasch, dass sie einem christlichen Prediger gefolgt ist, und Bolthar schwört allen Christen dafür blutige Rache. Er wird rauben, gnadenlos morden, Klöster überfallen und Städte niederbrennen, bis er seine Fringa wieder in die Heimat zurückholen kann. Es kommt der Tag, an dem er sie tatsächlich trifft, und er erlebt er eine Überraschung …

Freigegeben:
24. Mai 2018
ISBN:
9781386430070
Format:
Buch

Über den Autor


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Bolthar, der Wikingerfürst Band 1 - Tomos Forrest

Bolthar, der Wikingerfürst Band 1: Blutspur der Nordmänner

Tomos Forrest

IMPRESSUM

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© Roman by Author

© Cover: Andrew Poplavsky/123RF, 2018

Created by Thomas Ostwald mit Jörg Martin Munsonius, 2018

Lektorat: Kerstin Peschel

© dieser Ausgabe 2018 by Alfred Bekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Klappentext:

Als der Wikingerfüst Bolthar nach mehreren Monaten von einem Raubzug in sein Dorf zurückkehrt, muss er erfahren, dass seine Tochter Fringa ohne seine Erlaubnis das Dorf mit einem Fremden verlassen hat.

Seine Nachforschungen ergeben rasch, dass sie einem christlichen Prediger gefolgt ist, und Bolthar schwört allen Christen dafür blutige Rache. Er wird rauben, gnadenlos morden, Klöster überfallen und Städte niederbrennen, bis er seine Fringa wieder in die Heimat zurückholen kann. Es kommt der Tag, an dem er sie tatsächlich trifft, und er erlebt er eine Überraschung ...

1.

Die schmale, bleiche Mondsichel verschwand gerade hinter den dunklen Wolken, die der Wind von der See her auf das Land blies und dabei auch die Wellen gegen die steinerne Ufereinfassung schlagen ließ. Auf der Zinne starrte ein schläfriger Wachtposten blinzelnd in die Dunkelheit bei der Hafeneinfahrt, denn für einen kurzen Moment hatte er geglaubt, dort am Ufer eine Bewegung zu erkennen. Doch als jetzt plötzlich der Himmel auch noch seine Schleusen öffnete und wahre Sturzbäche vom Himmel auf den nur mit einem Wollmantel ausgestatteten Mann goss, flüchtete der sich rasch unter den überstehenden Teil des hohen Wachturmes. Hier hatte er zwar die Möglichkeit, dem starken Regen zu entgehen, aber nun frischte auch der Wind auf und trieb den Regen seitlich über die gesamte Festungsanlage.

Knurrend öffnete die Wache eine einfache Holztür und trat in die dunkle Turmkammer, die den Kameraden als Unterkunft und Schlafstätte diente. Sie lagen auf dem Holzboden und hatten ihre Decken über sich gezogen, weil es schon seit ein paar Tagen erstaunlich kalt für diese Jahreszeit geworden war. Zum Glück gab es eine Feuerstelle in der Wachstube, und die anderen Soldaten hatten dort ein paar Scheite aufgelegt, sodass es warm genug in den dicken Mauern werden würde.

Beim Eintritt des vierten Mannes richtete sich einer von ihnen etwas auf und murmelte schlaftrunken: „Schon Zeit für die Ablösung?"

„Schlaf weiter, gab der andere zurück und zog sich den durchnässten Wollmantel herunter. „Bei dem Wetter haben wir nichts zu befürchten. Während die Herrschaften sich an einem gemütlichen Feuer wärmen können und die Feier noch in vollem Gang ist, denkt niemand an unsereinen. Schon gar nicht wird uns etwas von dem köstlichen Essen gebracht oder ein Schluck Wein gereicht!

„Das stimmt", brummte der andere und drehte sich auf die Seite. Gleich darauf kündeten seine tiefen Atemzüge, dass er erneut schlief.

Nun hängte die durchnässte Wache den Mantel an einen Mauerhaken, rieb sich die Hände und lachte leise in sich hinein.

„Nur eine denkt heute an mich! Wenn die gute Martha nicht wäre, würde ich glatt verhungern und verdursten. Aber sie wollte noch vor dem Ende der Feier zu mir herauskommen und mir etwas von den Köstlichkeiten aus der Küche bringen."

Er trat an die Herdstelle und legte noch einen Scheit auf, als er ein Geräusch vernahm. In der Annahme, dass wohl nun die Küchenmagd das lang Ersehnte zu ihm bringen würde, öffnete er erwartungsvoll die Tür.

Mit schreckgeweiteten Augen starrte er auf den Spieß, der sich ihm bedrohlich entgegenstreckte. Als ihn plötzlich ein scharfer Schmerz durchzuckte und er instinktiv den hölzernen Schaft der Waffe mit seinen Händen packte, verstand er noch immer nicht, was hier gerade geschah.

Der bärtige Mann, der ihn aus dunklen Augen anstarrte und ihm gerade den Spieß in den dicken Wanst gestoßen hatte, verschwamm vor seinen Augen. Er ließ den Schaft wieder los, begann, unkontrolliert mit den Händen in der Luft zu fuchteln und war schon tot, bevor sein Körper auf dem Boden aufschlug.

Ein weiterer Feind war mit zwei Schritten hinter dem anderen vorüber und beugte sich über die schlafenden Wachen, und gleich darauf stand ein dritter neben ihm. Alle trugen wilde, zottelige Bärte, die ihnen das Aussehen von Barbaren verliehen, als die Männer so plötzlich aus tiefstem Schlummer gerissen wurden. Doch das war auch das letzte Bild, das sie aufnehmen konnten, denn mit raschen Schnitten hatten die Eindringlinge ihnen die Kehlen durchtrennt und waren wieder aus der Wachstube, als sich die Überraschten zuckend in ihrem Blut bewegten.

„Das waren alle!", sagte einer der Krieger mit rauer Stimme zu dem Mann, der plötzlich aus der Dunkelheit auf dem Wehrgang trat und ihnen zunickte.

„Bis auf diesen, den habt ihr vermutlich übersehen!, lautete die Antwort, die mit einer tiefen, brummenden Stimme gegeben wurde. Der Sprecher war von ungewöhnlicher Größe, als er jetzt aus dem Dunkel des Wehrganges einen Körper nach vorn zog und seinen Gefährten vor die Füße warf. „Solche Nachlässigkeiten können sich rächen!, ergänzte er dazu, und die drei Krieger starrten wütend auf den reglosen Körper.

„Wie ist das möglich?, sagte schließlich einer von ihnen. „Ich schwöre dir, Bolthar, dass wir uns vorher sehr gründlich umgesehen haben!

„Nicht so gründlich, wie ich es verlangt habe. Das wird dich etwas kosten, Galdur."

Ein unwilliges Brummen des Genannten war die Antwort, dann folgten die Krieger dem hünenhaften Anführer auf dem Weg über den Hof zum Palas der Anlage, aus der ein breiter Lichtschein fiel und das Lachen zahlreicher Menschen zu ihnen klang.

Jetzt setzte auch wieder die Musik ein, die kurz zuvor unterbrochen war, und mit einem breiten Grinsen um den Mund öffnete Bolthar die Saaltür.

Dahinter standen zwei Wachen, die jedoch ihre Aufmerksamkeit dem Fest und seinem Treiben widmeten, und nun röchelnd zusammenbrachen, als ihnen Bolthar und Galdur ihre Schwerter durch den Hals stießen. Noch hatte niemand der Gäste das Verhängnis erkannt, das sich hier über ihnen zusammenbraute. Man lachte und rief etwas durch den großen Saal.

Bolthar runzelte seine dicken, rötlichbraunen Augenbrauen, die sein hartes Gesicht zu dem eines Dämons machten, wenn er dazu seine dunklen Augen zu einem Spalt zusammenzog und seine Mitmenschen betrachtete. Dieser Anblick ließ viele Bürger zittern, und oft war es das letzte Bild in ihrem Leben, das sie noch wahrnehmen konnte.

Doch hier, auf dieser ausgelassenen Feier, ignorierten die Menschen vorerst noch die seltsame Schar, die da von der Tür zur Festtafel schritt und blutige Schwerter in den Händen hielt.

Erst, als Bolthar nach einem gebratenen Huhn griff und herzhaft hinein biss, schrie eine daneben stehende junge Frau erschrocken auf. Noch immer reagierten die anderen Gäste nicht, denn geschrien wurde überall, und zu dieser späten Stunde hatten alle so viel von dem guten Wein getrunken, dass selbst die spitzen Schreie einer Frau nicht ungewöhnlich waren.

Dann aber fiel klirrend ein Becher auf den Steinboden, rollte dort ein Stück entlang und vergoss den dunkelroten Rebensaft, den er enthalten hatte. Galdur

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