Erfreu Dich an Millionen von E-Books, Hörbüchern, Magazinen und mehr

Nur $11.99/Monat nach der Testversion. Jederzeit kündbar.

Camorra-Rache - Ein Roberto Tardelli Thriller #46

Camorra-Rache - Ein Roberto Tardelli Thriller #46

Vorschau lesen

Camorra-Rache - Ein Roberto Tardelli Thriller #46

Länge:
169 Seiten
1 Stunde
Freigegeben:
14. Aug. 2019
ISBN:
9781386274353
Format:
Buch

Beschreibung

Camorra-Rache

Ein Roberto Tardelli Thriller #46

von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 121 Taschenbuchseiten.

COUNTER CRIME, eine geheime Abteilung des US-Justizministeriums, die für die Bekämpfung des organisierten Verbrechens zuständig ist, hatte erfahren, dass ein Machtkampf zwischen der Mafia und der rivalisierenden Verbrecherorganisation Camorra im Gange war. Colonel Myer, Leiter der CC-Dienststelle, schickt Mafiajäger Roberto Tardelli nach Chicago, wo die Fäden des Rohdiamantenschmuggels der Mafia zusammenlaufen. Der CC-Agent soll herausfinden, welche Mafiagruppe hinter dem Schmuggelunternehmen steckt und wohin die Steine verschwinden. Dazu schlüpft Tardelli in die Rolle Marc Leones, eines wichtigen Camorra-Banditen ...

Freigegeben:
14. Aug. 2019
ISBN:
9781386274353
Format:
Buch

Über den Autor

A. F. Morland schrieb zahlreiche Romane und ist der Erfinder der Serie Tony Ballard.


Ähnlich wie Camorra-Rache - Ein Roberto Tardelli Thriller #46

Mehr lesen von A. F. Morland

Ähnliche Bücher

Verwandte Kategorien

Buchvorschau

Camorra-Rache - Ein Roberto Tardelli Thriller #46 - A. F. Morland

Camorra-Rache

Ein Roberto Tardelli Thriller #46

von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 121 Taschenbuchseiten.

COUNTER CRIME, eine geheime Abteilung des US-Justizministeriums, die für die Bekämpfung des organisierten Verbrechens zuständig ist, hatte erfahren, dass ein Machtkampf zwischen der Mafia und der rivalisierenden Verbrecherorganisation Camorra im Gange war. Colonel Myer, Leiter der CC-Dienststelle, schickt Mafiajäger Roberto Tardelli nach Chicago, wo die Fäden des Rohdiamantenschmuggels der Mafia zusammenlaufen. Der CC-Agent soll herausfinden, welche Mafiagruppe hinter dem Schmuggelunternehmen steckt und wohin die Steine verschwinden. Dazu schlüpft Tardelli in die Rolle Marc Leones, eines wichtigen Camorra-Banditen ...

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author

© dieser Ausgabe 2018 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Die ausgedachten Personen haben nichts mit tatsächlich lebenden Personen zu tun. Namensgleichheiten sind zufällig und nicht beabsichtigt.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Die Hauptpersonen des Romans:

Roul Mendozza — Ein Mann der gute Geschäfte machen wellte, aber nur noch achtundvierzig Minuten zu leben hatte.

Angela Bousoni — Gefährlich wie eine schwarze Mamba, doch ihr Gift nützte ihr am Ende nichts mehr.

Enrico Sontavo — Der Mafiaboss, der das große Geschäft machen wollte, aber nicht mit Roberto Tardelli gerechnet hatte.

Serge — Gehörte zur Camorra-Gang und dachte zuletzt nur noch an Rache.

Roberto Tardelli — Der Mann der seinen einsamen Kampf gegen das organisierte Verbrechen unbeirrbar fortsetzt und der niemals aufgibt.

1

Als der große Silbervogel der KLM auf der breiten Landebahn des O’Hare Airports ausrollte, hatte einer der Flugpassagiere nur noch achtundvierzig Minuten zu leben. Doch davon ahnte der als Kurier nach Chicago geschickte Mafioso nichts.

„Angenehmen Aufenthalt, Sir." Der uniformierte Zollbeamte setzte ein einstudiertes Lächeln auf. Er klappte den grauen unscheinbaren Aktenkoffer zu.

Roul Mendozza, ein hagerer Mann mit angegrauten Schläfen und dem seriösen Aussehen eines Bankiers, ließ die Patentschlösser einrasten und nickte herablassend.

„Danke." Er nahm den Koffer auf und schritt auf die Pendeltür zu, über der der Hinweis EXIT leuchtete. Während er die Tür aufdrückte, dachte er befriedigt: Na bitte, das ging ja wie geschmiert ...

Ihm wurde der Doppelsinn des Wortes bewusst. Er grinste. Sollte mich nicht wundern, wenn der Bursche, der eben seine Nase in den Koffer steckte, auf Sontavos Lohnliste steht. Er hatte den abwesenden Blick, der ihm und seiner Familie ein langes Leben ermöglicht.

Mendozza überlegte weiter: Doch selbst dann, wenn er einer von den scharfen Hunden wäre, hätte er die Murmeln garantiert nicht entdeckt. Wie soll er auch darauf kommen, dass sie im Koffergriff eingeschweißt sind.

In dem großen Abfertigungsgebäude des Flughafens herrschte das übliche Gedränge. Mendozza betrat eine der breiten Rolltreppen, die von den Flugsteigen in die sternförmige Halle hinunterführten. Er wirkte ebenso unauffällig wie sein Koffer und konnte zu Recht annehmen, dass ihn niemand beachtete.

In der Halle wimmelte es von Menschen. An den Laufbändern, auf denen sich die größeren Gepäckstücke türmten, herrschte ein lebensgefährliches Gedränge. Dumpfes Stimmengewirr erfüllte die Halle. Aus den Lautsprechern drang eine weibliche Stimme. So monoton wie die eines Automaten. Sie forderte die Reisenden auf, sich zu den abflugbereiten Düsenclippern zu begeben, und nannte Flugnummern und Zielorte.

Während Mendozza auf der Rolltreppe in die Tiefe glitt, betrachtete er mit Kennerblick die reizvolle Rückenansicht einer gut gebauten Blondine. Ihre atemberaubenden Rundungen brachten sein Blut in Wallung.

Er schnalzte mit der Zunge und überlegte, wo er ein knackiges Girl aufreißen und mächtig einen draufmachen konnte, wenn er die geschäftliche Verabredung hinter sich hatte. Vielleicht sollte er mal wieder in Barnie’s Salon aufkreuzen oder im Twenty-Fife. In beiden Amüsierschuppen gab es massenhaft heiße Schwestern, die man abschleppen konnte.

Roul Mendozzas Überlegungen waren überflüssig, denn sein Aufenthalt in Chicago sollte völlig anders ablaufen, als er vermutete ...

2

Roberto Tardelli war dem Mann noch nie begegnet, auf den er wartete. Colonel Myer hatte ihm lediglich mehrere Fotos von Mendozza gezeigt. Roberto hatte sich das hagere Gesicht mit der verkniffenen Mundpartie so genau eingeprägt, dass er es hätte zeichnen können.

Er befand sich an einer Stelle der Abfertigungshalle, wo er die vom Flugsteig D nach unten führende Treppe gut übersehen konnte. Doch in der hin und her wogenden Menge ein bestimmtes Gesicht auszumachen, war schwieriger, als er angenommen hatte. Um über das Gewimmel hinwegzublicken, hätte er einen Hals wie eine Giraffe haben müssen.

Ich bin ja nicht gerade ein verkümmerter Wurzelgnom, dachte er seufzend, aber ich habe den Eindruck, ich hätte mir ein Paar Stelzen mitbringen müssen.

Er hatte es kaum zu Ende gedacht, da entdeckte er den Mann, nach dem er Ausschau hielt. Doch im nächsten Moment verlor er ihn wieder aus den Augen. Roberto fluchte leise.

Mendozza hatte die Rolltreppe passiert und tauchte in einem Pulk von Reisenden unter, Teilnehmer einer Tagung mit bunten Plaketten an den Jackenrevers. Es war eine fröhlich lärmende Bande, die offensichtlich während des Fluges ausgiebig einen gezwitschert hatte.

Roberto schob sich durch das Gedränge und reckte den Hals. Dann sah er Mendozza wieder. Ungefähr hundert Meter entfernt wühlte er sich durch die lachende, gestikulierende Meute ... Plötzlich torkelte ein grobschlächtiger Mann gegen ihn. Er schien stinkbesoffen zu sein und sich kaum auf den Beinen halten zu können. Er klammerte sich an Mendozza fest und riss ihn fast um.

Roberto fuhr zusammen, als habe er das Ende eines Stromkabels berührt. Da ist was im Gange, was nach einem hinterlistigen Trick riecht, fuhr es ihm durch den Sinn. Er versuchte, sich zu Mendozza durchzukämpfen. Aber es war, als ob er gegen eine Gummiwand prallte. Er kam keinen Schritt voran.

Da bemerkte er, wie sich ein großer knochiger Kerl aus dem Pulk der Tagungsteilnehmer löste. Wutentbrannt warf er sich auf den Betrunkenen.

„Du Schwein! Leg so viel Weiber aufs Kreuz wie du willst! Aber hör auf, meine Frau zu bumsen!"

Der knochige Kerl packte den anderen am Genick, riss ihn zurück, und donnerte ihm die geballte Rechte ins Gesicht. Der Betrunkene brüllte auf. Er kippte um wie ein gefällter Baum und riss Mendozza dabei zu Boden.

Drei in der Nähe stehende Nonnen kreischten entsetzt. Einige Männer sprangen hinzu. Sie warfen sich dem Rasenden entgegen. Der schlug wild um sich und versuchte, den Widersacher mit Fußtritten zu bearbeiten. Im Nu ballte sich eine dichte Menschentraube zusammen. So sehr Roberto, sich auch abmühte, er konnte nicht zu Mendozza vordringen, der von dem Gewühl verschlungen wurde ...

3

Roul Mendozza rappelte sich fluchend auf. Er zwängte sich zwischen zwei dicken Frauen und nachdrängenden Gaffern hindurch. Seine Rechte umklammerte so fest den Griff des Koffers, dass die Gelenkknöchel weiß hervortraten. Da packte ihn plötzlich eine kräftige Hand am linken Oberarm. Eine raue Stimme sagte:

„Keine Panik. Sontavo schickt mich. Ich soll Sie zu ihm bringen. Kommen Sie, wir müssen verschwinden."

Mendozza wandte ruckartig den Kopf. Der Mann, der wie aus dem Boden gewachsen bei ihm aufgetaucht war, hatte einen gedrungenen massigen Körperbau. Sein grobschlächtiges Gesicht wurde von einem dichten Schnauzbart belebt, der so struppig wirkte, als würden Zaunkönige darin nisten.

„Sind Sie okay?", erkundigte er sich drängend.

Mendozza nickte mechanisch. „Dann los. Bleiben Sie dicht hinter mir." Der vierschrötige Mann wühlte sich wie ein Bulldozzer durch die Menge. Mit Ellenbogen und Fäusten bahnte er sich rücksichtslos eine Gasse. Dann dirigierte er Mendozza zu einem der Ausgänge. Sie eilten auf den Parkplatz.

„Da drüben steht mein Wagen. Der hellblaue Mercury."

„Verdammt, ich vermute, die Schlägerei war eine abgekartete Sache. Der Tumult gehörte zu einem Ablenkungsmanöver", keuchte Mendozza.

„Na, wenn schon. Ich habe Sie herausgehauen. Alles andere ist unwichtig." Der Mann mit dem Schnauzbart riss die Tür des Mercury auf und klemmte sich hinters Lenkrad.

Mendozza schwang sich auf den Beifahrersitz. Er klopfte auf den grauen Metallkoffer und meinte mit schwachem Grinsen: „Falls das Theater darauf hinauslief, mir das hier abzuknöpfen, war es ein Schuss in den Ofen."

„Vergessen Sie’s." Der bullige Mann startete.

„Wohin fahren wir?"

„Sontavo besitzt außerhalb der Stadt ein Landhaus. Dort erwartet er Sie." Die fleischigen Lippen verzogen sich zu einem hintergründigen Lächeln. Der triumphierende Ausdruck seines großflächigen Gesichts hätte Mendozza warnen müssen. Doch er achtete nicht darauf.

Mendozza blickte zurück. Sein Argwohn richtete sich gegen einen schlanken, dunkelhaarigen jungen Mann, der in rasantem Spurt zu einem silbergrauen Pontiac rannte.

„Heh, da will uns anscheinend jemand verfolgen", stieß er hervor.

Der Schnauzbärtige sah in den Rückspiegel. „Kein Grund zur Aufregung. Ich werde Sie und die Steine sicher zu Sontavo bringen. Sie können sich auf mich verlassen", sagte er.

Sie haben das Ende dieser Vorschau erreicht. Registrieren Sie sich, um mehr zu lesen!
Seite 1 von 1

Rezensionen

Was die anderen über Camorra-Rache - Ein Roberto Tardelli Thriller #46 denken

0
0 Bewertungen / 0 Rezensionen
Wie hat es Ihnen gefallen?
Bewertung: 0 von 5 Sternen

Leser-Rezensionen