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Der Spieler mit dem Stern: Die großen Western von Heinz Squarra, #10

Der Spieler mit dem Stern: Die großen Western von Heinz Squarra, #10

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Der Spieler mit dem Stern: Die großen Western von Heinz Squarra, #10

Länge:
140 Seiten
1 Stunde
Freigegeben:
30. Mai 2018
ISBN:
9781386366324
Format:
Buch

Beschreibung

Sheriff Slim Catlyn will die Überfälle und Morde, die seit einiger Zeit auf Siedler der Umgebung von Elvey Junction stattfinden, aufklären und den Schuldigen zur Verantwortung ziehen. Er hat einen Verdacht. Nur ist es äußerst schwierig, Beweise zu finden, dass der Drahtzieher, der sich stets im Verborgenen hält und andere die Schmutzarbeit machen lässt, der eigentlich Schuldige ist. Mit diesem Vorhaben macht Catlyn sich einen der einflussreichsten Männer in einem weiten Umkreis zum ärgsten Feind – zum Todfeind.

Ross Cunter, ein US-Marshal aus Fort Reno, bekommt den Auftrag nach Elvey Junction zu reiten. Auch er soll den Verbrecher finden und ihm das Handwerk legen. Cunter ahnt nicht, dass sein Weg ein sehr kurzer sein wird. Er trifft seinen alten Freund und Weggefährten Dean Logan, der fortan den Stern eines Marshals tragen wird und für mächtigen Wirbel sorgt, denn er ist ein Spieler, der es gewohnt ist zu gewinnen und niemals aufgibt …

Freigegeben:
30. Mai 2018
ISBN:
9781386366324
Format:
Buch

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Der Spieler mit dem Stern - Heinz Squarra

Der Spieler mit dem Stern

Heinz Squarra

Western

IMPRESSUM

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© Roman by Author

Korrektorat: Kerstin Peschel

© dieser Ausgabe 2018 by Alfred Bekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Klappentext:

Sheriff Slim Catlyn will die Überfälle und Morde, die seit einiger Zeit auf Siedler der Umgebung von Elvey Junction stattfinden, aufklären und den Schuldigen zur Verantwortung ziehen. Er hat einen Verdacht. Nur ist es äußerst schwierig, Beweise zu finden, dass der Drahtzieher, der sich stets im Verborgenen hält und andere die Schmutzarbeit machen lässt, der eigentlich Schuldige ist. Mit diesem Vorhaben macht Catlyn sich einen der einflussreichsten Männer in einem weiten Umkreis zum ärgsten Feind – zum Todfeind.

Ross Cunter, ein US-Marshal aus Fort Reno, bekommt den Auftrag nach Elvey Junction zu reiten. Auch er soll den Verbrecher finden und ihm das Handwerk legen. Cunter ahnt nicht, dass sein Weg ein sehr kurzer sein wird. Er trifft seinen alten Freund und Weggefährten Dean Logan, der fortan den Stern eines Marshals tragen wird und für mächtigen Wirbel sorgt, denn er ist ein Spieler, der es gewohnt ist zu gewinnen und niemals aufgibt ...

SHERIFF SLIM CATLYN beugt sich tiefer über den verletzten Banditen Dan Cohler. Er hört den Hufschlag, der den Canyon herunterschallt, und er weiß, dass er verschwinden muss.

„Sprich!", stößt er hervor.

„Wie ... sieht es aus?", haucht der Mann, dessen Hemd auf der Brust von seinem Blut dunkel gefärbt ist.

„Schlecht, gibt der Sheriff knurrig zurück. „Es sieht schlecht mit dir aus. Deshalb solltest du reden. Alle Leute meinen, ihr hättet mit dem Rancher Elvey zu tun. Sein Sohn Yordy soll oft in die Berge gekommen sein. Ihr habt Farmer und Smallrancher überfallen. Und ihr konntet dabei kaum etwas gewinnen. Hat Yordy euch dazu beauftragt?

Der Sheriff starrt den Banditen an und wartet erregt auf dessen Antwort. Er denkt nicht daran, dass sie für ihn keinen Wert haben kann, weil dieser Mann hier am Ende ist und nie mehr ein Zeuge für ihn sein kann.

Der Hufschlag ist lauter geworden.

„Dan, sprich!, schreit Catlyn. „Du ...

„Ich ... weiß. Es geht ... zu Ende, nicht wahr?"

Dan Cohler nickt. Es ist kaum zu sehen. Seine spröden Lippen öffnen sich.

„Ja", sagt er. Er sagt es so leise, dass Sheriff Catlyn das Wort von seinen Lippen ablesen muss.

Der Hufschlag scheint zu einem Orkan anzuwachsen. Und plötzlich ruckt der Kopf des Banditen zur Seite.

„Ja. Hat Yordy euch den Befehl gebracht, Farmer und Smallrancher zu überfallen?"

Sheriff Catlyn greift nach dem Kopf und wendet ihn zu sich. Er sieht den gebrochenen Blick des Banditen und steht auf.

Sheriff Slim Catlyn ist ein alter Mann. Seine Bewegungen sind müde, als er zu seinem Pferd geht und in den Sattel steigt. Als er losreitet, ist der Hufschlag nur schwach zu hören, weil er Lederlappen um die Hufe gebunden hat.

Catlyn reitet nur fünfzig Yards und biegt dann in einen Hohlweg ein, der steil in die Höhe führt. Er kann den Hufschlag immer noch deutlich hören. Wahrscheinlich haben sie den Schuss vernommen, den er auf Cohler abfeuerte. Sie werden ihn jetzt finden. Gleich!

Er ist kaum fünfzig Yards den Hohlweg hinaufgekommen, als der Hufschlag plötzlich erstirbt. Jetzt haben sie die Stelle erreicht, an der Dan liegt.

Catlyn reitet langsamer, um nicht doch noch gehört zu werden. Vielleicht denken sie, er wäre schon lange fort. Das könnte ihm einen guten Vorsprung sichern.

„TOT", SAGT TIP DANNING und reibt mit der schmutzigen Hand durch seinen Stoppelbart. Er schaut auf und sieht die beiden anderen an, die noch in den Sätteln sitzen.

„Bestimmt der Sheriff von Elvey Junction, entgegnet der blatternarbige Les Harms. „Ob ... ob Dan noch lebte?

„Woher soll ich das wissen?"

„Wenn ein Mann stirbt, sieht vieles anders aus, Tip. Manchmal wird man dann weich. Du verstehst doch, was?"

„Natürlich verstehe ich. – Los, wir wollen sehen, ob wir ihn finden!" Tip Danning springt auf sein Pferd und jagt den Canyon hinunter; vorbei an dem schmalen Hohlweg.

Seine beiden Kumpane folgen ihm.

Eine halbe Stunde später öffnen sich die Bighorn Mountains vor ihnen. Sie sehen die Schleife des Flusses in der endlosen Prärie, und sie sehen die Häuser der Stadt in der Ferne. Aber sie sehen keinen Reiter.

„Verdammt, zischt Tip Danning. „Er hat uns genarrt!

„Vielleicht war er es gar nicht", sagt der drahtige Ernie Truscott.

„Wer soll es dann gewesen sein? „Keine Ahnung, Tip. Aber ich schätze, wir haben viele Feinde!

„Unsinn. Der Sheriff schleicht schon ewig hier herum. Wir haben einen Fehler gemacht."

„So?"

„Ja. Wir haben ihn für einen ausgebrannten alten Narren gehalten. Das hätten wir nicht tun dürfen."

„Bis jetzt steht nicht fest, ob er es gewesen ist. Und wenn ja, so weiß niemand, ob Dan noch etwas sagen konnte oder wollte."

„Wir kehren besser um."

Sie wenden die Pferde und' reiten den Canyon wieder hinauf. Vielleicht hätten sie den Sheriff noch sehen können, wäre ihre Geduld größer gewesen. Denn sie sind kaum zehn Minuten verschwunden, als Sheriff Catlyn die Bighorn Mountains an einer anderen Stelle verlässt und durch die Prärie der Stadt zustrebt. Sie hätten ihn vom Ausgang des Canyons aus sehen können.

SHERIFF CATLYN DREHT den Docht der Lampe höher, und das Gesicht des alten Arztes wird aus der Dunkelheit gerissen.

„Jetzt halten Sie mich wohl für schwachsinnig, was?", knurrt Catlyn und beugt sich über den Tisch, als könnte er Doc Roy Dexter nicht gut genug sehen.

„Durchaus nicht, Sheriff. Sie sind sehr intelligent. Bedauerlicherweise wissen das aber viele Leute."

„Was ... was soll das heißen, Doc?" Dexter zuckt die Schultern.

„Denken Sie selbst darüber nach. Ich persönlich halte es für Wahnsinn. Elvey ist ein mächtiger Mann. Er hat zwei Dutzend Reiter. Und Sie wissen ja, dass für die meisten Cowboys ihr Rancher ihr Gesetz und ihr Gewissen ist."

„Es geht um ein Verbrechen, Doc. „Natürlich. Um das Verbrechen, das sich überall in diesem Land westlich des Missouri abspielt. Das meinen Sie doch, Sheriff. Ein mächtiger Mann versucht, immer mächtiger zu werden. Er gebraucht seine Ellenbogen, und wenn er damit nicht ans Ziel kommen kann, beschäftigt er Banditen. Ich verstehe das schon. Aber ich weiß auch, dass ein Einzelner dagegen machtlos ist. Man wird Ihnen eine Kugel in den Kopf schießen. Und dann wird Ruhe sein! „Ich werde Yordy verhaften. Er ist drüben im Saloon. Es ist meine Pflicht, Doc! Verstehen Sie das denn nicht?"

Doc Dexter schüttelt den Kopf. „Verstehe ich bestimmt nicht. Sie sind doch ein alter Mann, Catlyn. Glauben Sie wirklich, dass Yordy sich verhaften lässt? – Ausgerechnet Yordy Elvey, der wildeste aller wilden Burschen, die es in dieser Gegend gibt?"

„Ein Revolver ist immer ein gutes Argument."

„Wenn Sie das wirklich, fertigbringen, wird morgen sein Vater hier sein, Catlyn."

„Mit seinen zwei Dutzend Leuten, was? „Genau.

„Letzte Woche ist ein Siedler ermordet worden."

„Ich weiß. Aber er wird nicht mehr lebendig, auch dann nicht, wenn Sie ebenfalls noch sterben. Und darauf läuft es hinaus."

Der Sheriff geht zum Fenster und blickt auf die Straße hinaus. Drüben vor dem Saloon brennen zwei Lampen, die trübes Licht verbreiten. In ihm sind die Pferde zu sehen, die vor dem Saloon am Zügelholm stehen.

Es sind acht Pferde. Acht Pferde, die das Brandzeichen der Elvey-Ranch tragen.

„Aber irgendetwas muss geschehen!", stößt der Sheriff hervor.

„Sicher. In Fort Reno gibt es einen Militärrichter, Catlyn. Das wissen Sie doch. Ich habe gehört, er hätte Marshals vereidigt. Ehemalige Revolvermänner. Sie verdienen bei ihm einhundertfünfzig Dollar im Monat. Eine schöne Stange Geld. Es sollen harte Burschen sein."

„Und?"

„Schicken Sie ihm einen Boten. Das ist die einfachste Sache der Welt. Es sind im Laufe des letzten Jahres mehrere Morde geschehen. Er wird sich bestimmt darum kümmern. – Nur wissen muss er es!"

Catlyn starrt immer noch auf die Pferde mit Elveys Brandstempel. Er spürt, dass er diesen Mann hasst, weil er mehr und immer mehr haben will. Vielleicht hat Yordy nie anders als so werden können. Aber darum geht es nicht.

„Schicken Sie einen Boten!", sagt der Doc noch einmal.

„Bis ein Marshal hier sein kann, ist vielleicht der nächste Mord geschehen."

„Dafür wird Sie niemand verantwortlich machen, Catlyn."

In diesem Moment kommt Yordy Elvey auf der anderen Straßenseite aus dem Saloon. Er ist ein junger Mann von fünfundzwanzig Jahren. Er hat schwarzes Haar und wild funkelnde Augen. Er ist groß und bewegt sich elastisch. Er erinnert den Sheriff irgendwie an eine schleichende Raubkatze.

Catlyn merkt auf einmal, wie seine Hand den Revolver im Holster berührt.

„Lassen Sie es!", sagt der Doc scharf.

Catlyn streicht mit der linken Hand über den Stern, den er an der Lederweste trägt.

„Ich kann nicht, Doc, erwidert er. „Ich kann es nicht! Ich weiß nun, dass er es war. Jeder hat seine Pflicht zu erfüllen.

„Niemand wird von Ihnen verlangen, dass Sie dem Satan in den Rachen springen", knurrt

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