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Oremus: Benediktinisches Jugendbrevier
Oremus: Benediktinisches Jugendbrevier
Oremus: Benediktinisches Jugendbrevier
eBook467 Seiten3 Stunden

Oremus: Benediktinisches Jugendbrevier

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Über dieses E-Book

Junge Menschen von heute suchen Anleitungen zum Gebet – und aus ihrer Suche ist dieses Brevier entstanden.
"Pater Benno" führt mit zahlreichen Graphiken erfrischend durch das Jugendbrevier. Vier Wochen wird für jeden Tag jugendgemäß eine Vesper und eine Laudes angeboten; ebenso eine Komplet. Der Musikteil umfasst Lieder, die für die persönliche Gebetszeit oder in Gruppen gut zu verwenden sind. Auch die Anleitung zur "Lectio Divina" und die Hinführung zur Beichte samt Gedanken junger Menschen zu den "Zehn Geboten" wollen zu einem intensiveren Glauben führen.
Dieses Gebetbuch ist für alle suchenden Menschen ein Angebot, vor allem anhand der Psalmen in die Schule des Herrn zu gehen und so wie Benedikt und seine Mönche immer wieder Christus ins Zentrum des Lebens zu stellen.
Für jede und jeden persönlich, aber auch bei Gebetstreffen, Ferienlagern und auf Pilgerfahrten gut einsetzbar.
SpracheDeutsch
Erscheinungsdatum8. Juni 2018
ISBN9783460510364
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    Oremus - Verlag Katholisches Bibelwerk

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    1. WOCHE

    Oremus – Lasst uns beten

    „Wenn also der Mönch den Weg weiter emporsteigt, gelangt er zu jener vollendeten Gottesliebe, die alle Furcht vertreibt. Aus dieser Liebe wird er alles ganz mühelos, gleichsam natürlich aus Gewohnheit einhalten …"

    Regel des hl. Benedikt, 7,67–68

    Benedikt sagt oft mit kleinen Worten Großes. In diesem Abschnitt schreibt er scheinbar so nebenbei „velut naturaliter ex consuetudine – gleichsam natürlich aus Gewohnheit".

    Wenn der Mönch also seinen Weg im Kloster treu geht, dann führt ihn dieses Leben „ganz natürlich" zur Liebe, die aus Gott kommt.

    So ist es auch mit dem Stundengebet: Es kann für dich zur Wohnung werden. Wenn du regelmäßig zum Beispiel die Laudes, die Vesper beziehungsweise andere geistliche Texte betest, wirst du immer mehr in Gott wohnen.

    „Gewohnheiten sind die Muskeln der Seele, sagt der Soziologe Arnold Gehlen. Zu welcher „Ge-wohn-heit soll das Stundengebet werden? Was nehme ich mir fest vor?

    „Höre auf die Weisung des Meisters, neige das Ohr deines Herzens …"

    Regel des hl. Benedikt, Prolog 1

    Benedikt ist Ende des 5. Jahrhunderts in Nursia aufgewachsen. Diese Stadt in Umbrien liegt nördlich von Rom, nicht weit entfernt von Assisi, wo 700 Jahre später Franziskus seine Familie verließ und Brüder um sich sammelte. Benedikt studierte in Rom. Er bemerkte aber, dass seine Seele im Treiben der Stadt Schaden nimmt. So zog er sich nach Subiaco, das eine Autostunde östlich von Rom liegt, zurück und wurde vom Mönch Romanus in das asketische Leben eingeführt. In der Höhle, in der er lebte, findet sich noch heute ein Fresko, das gemalt wurde, als Franz von Assisi sie besuchte. Nachdem Benedikt in Subiaco drei Jahre Einsiedler war und mehrere Klöster gegründet hatte, zog er mit einigen Mönchen nach Montecassino. Das große Kloster auf einem Hügel ist von der „Strada del Sole auf dem Weg nach Neapel gut zu sehen. In Montecassino schrieb Benedikt im Alter die Regel für seine Mönche, die dann auch bald andere Klöster übernahmen. Sie beginnt mit dem Wort „Höre!.

    Wenn du die erste Woche betest, versuche auf Gottes Stimme zu hören. Die Psalmen und Lesungen aus der Heiligen Schrift haben eine Botschaft für dich, jedes Mal neu. Höre genau hin und denke darüber nach – so wie Benedikt und Franz von Assisi. Dann kannst auch du erkennen, was Gott dir sagen will.

    SONNTAG

    VESPER AM VORABEND

    Der Tag des Herrn fängt in der kirchlichen Tradition am Samstagabend mit der Vesper an.

    V O Gott, komm mir zu Hilfe.

    A Herr, eile mir zu helfen.

    Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.

    Wie im Anfang so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit.

    Amen. (Halleluja)

    Hymnus

    O Gott, dein Wille schuf die Welt

    und ordnet der Gestirne Bahn,

    umgibt den Tag mit hellem Licht,

    gewährt zur Ruhe uns die Nacht.

    Als Dank für den vollbrachten Tag,

    den deine Güte uns geschenkt,

    nimm an des Wortes heil’gen Dienst,

    den Lobgesang zu deinem Ruhm.

    Dir schließt sich unsre Seele auf,

    voll Freude preist dich unser Mund,

    in Ehrfurcht dient dir unser Geist,

    in Liebe sucht dich unser Herz.

    Wenn uns die Sonne untergeht

    und Finsternis den Tag beschließt,

    kennt unser Glaube keine Nacht:

    Im Dunkel strahlt sein Licht uns auf.

    Den Sohn und Vater bitten wir

    und auch den Geist, der beide eint:

    du starker Gott, Dreifaltigkeit,

    behüte, die auf dich vertraun. Amen.

    Antiphon

    Wir sind Gottes Volk, sein Eigentum; / er hat uns dazu bestimmt, seine großen Taten zu verkünden. Halleluja.

    Jauchzt Gott zu, alle Länder der Erde! /

    Spielt zur Ehre seines Namens! *

    Verherrlicht ihn mit Lobpreis!

    Sagt zu Gott: Wie Ehrfurcht gebietend sind deine Taten; *

    vor deiner gewaltigen Macht

    müssen die Feinde sich beugen.

    Alle Welt bete dich an und singe dein Lob, *

    sie lobsinge deinem Namen!

    Kommt und seht die Taten Gottes! *

    Ehrfurcht gebietend ist sein Tun an den Menschen:

    Er verwandelte das Meer in trockenes Land, /

    sie schreiten zu Fuß durch den Strom; *

    dort wollen wir uns über ihn freuen.

    In seiner Kraft ist er Herrscher auf ewig; /

    seine Augen prüfen die Völker. *

    Die Aufsässigen können sich gegen ihn nicht erheben.

    Preist unseren Gott, ihr Völker, *

    lasst laut sein Lob erschallen!

    Er erhielt uns am Leben *

    und ließ unseren Fuß nicht wanken.

    Ja, du hast, Gott, uns geprüft *

    und uns geläutert, wie man Silber läutert.

    Du brachtest uns in schwere Bedrängnis *

    und legtest uns eine drückende Last auf die Schulter.

    Du ließest Menschen über unsere Köpfe schreiten. /

    Wir gingen durch Feuer und Wasser, *

    doch du hast uns herausgeführt, hin zur Fülle.

    Ich komme mit Brandopfern in dein Haus, *

    ich erfülle dir meine Gelübde,

    die meine Lippen versprachen *

    und mein Mund in meiner Not gelobte.

    Fette Schafe bringe ich dir als Brandopfer dar, /

    zusammen mit dem Rauch von Widdern, *

    ich bereite dir Rinder und Böcke.

    Alle, die ihr Gott fürchtet, kommt und hört; *

    ich will euch erzählen, was er mir Gutes getan hat.

    Mit meinem Mund habe ich zu ihm gerufen, *

    da lag das Rühmen mir schon auf der Zunge.

    Hätte ich Böses im Sinn gehabt, *

    dann hätte der Herr mich nicht erhört.

    Gott aber hat gehört, *

    auf mein drängendes Bittgebet geachtet.

    Gepriesen sei Gott; /

    denn er hat mein Bittgebet nicht unterbunden *

    und mir seine Huld nicht entzogen.

    Ehre sei dem Vater und dem Sohn *

    und dem Heiligen Geist.

    Wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *

    und in Ewigkeit. Amen.

    Antiphon

    Wir sind Gottes Volk, sein Eigentum; / er hat uns dazu bestimmt, seine großen Taten zu verkünden. Halleluja.

    Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig. Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf. Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil, lässt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht nach. Sie freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit. Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand. Die Liebe hört niemals auf. Prophetisches Reden hat ein Ende, Zungenrede verstummt, Erkenntnis vergeht. Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; doch am größten unter ihnen ist die Liebe.

    Responsorium

    Im Responsorium antworten wir nach einer Stille auf die Lesung. Hier wird das Thema nochmals aufgegriffen und wiederholt. Wenn du mit anderen betest, könnt ihr euch abwechseln.

    V Gott ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott.

    A Gott ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott.

    V Wir wollen lieben, weil er uns zuerst geliebt hat.

    A Wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott.

    V Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.

    A Gott ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott.

    Antiphon

    Der das All geschaffen hat und es lenkt, der heilige dreieinige Gott, / er sei gepriesen jetzt und in alle Ewigkeit.

    Meine Seele preist die Größe des Herrn, *

    und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.

    Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. *

    Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter.

    Denn der Mächtige hat Großes an mir getan, *

    und sein Name ist heilig.

    Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht *

    über alle, die ihn fürchten.

    Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten: *

    Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind;

    er stürzt die Mächtigen vom Thron *

    und erhöht die Niedrigen.

    Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben *

    und lässt die Reichen leer ausgehen.

    Er nimmt sich seines Knechtes Israel an *

    und denkt an sein Erbarmen,

    das er unsern Vätern verheißen hat, *

    Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.

    Ehre sei dem Vater und dem Sohn *

    und dem Heiligen Geist.

    Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit *

    und in Ewigkeit. Amen.

    Antiphon

    Der das All geschaffen hat und es lenkt, der heilige dreieinige Gott, / er sei gepriesen jetzt und in alle Ewigkeit.

    Fürbitten

    Lasst uns beten zu Gott, unserem Vater, von dem alles Gute kommt:

    A Herr, erhöre unser Gebet.

    Um Mut im Glauben.

    A Herr, erhöre unser Gebet.

    Hilf Eltern und jungen Menschen, Geduld miteinander zu haben.

    A Herr, erhöre unser Gebet.

    Für alle ungeborenen Kinder.

    A Herr, erhöre unser Gebet.

    Herr, erbarme dich

    Christus, erbarme dich

    Herr, erbarme dich

    Vater unser

    Das Vaterunser kannst du bestimmt auswendig. Solltest du dir unsicher sein, dann schau im „Schatz der Kirche" nach.

    Oration

    Gott, unser Herr, du verbindest alle, die an dich glauben, zum gemeinsamen Streben. Gib, dass wir lieben, was du von uns erwartest, und ersehnen, was du uns verheißen hast, damit in der Unbeständigkeit dieses Lebens unsere Herzen dort verankert seien, wo die wahren Freuden sind. Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit. Amen.

    Segensgebet

    Der Herr segne uns und behüte uns, er lasse sein Angesicht über uns leuchten und sei uns gnädig, er wende uns sein Antlitz zu und schenke uns seinen Frieden – der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

    „Höre auf die Weisung des Meisters, neige das Ohr deines Herzens, nimm den Zuspruch des gütigen Vaters willig an und erfülle ihn durch die Tat!"

    Was habe ich heute alles gehört? Lärm von außen, Stimmen von Menschen – in mir … Ich werde still und warte, dass ich Gott in meinem Herzen hören kann.

    LAUDES

    V Herr, öffne meine Lippen.

    A Damit mein Mund dein Lob verkünde.

    Hymnus

    O ew’ger Schöpfer aller Welt,

    des Walten Tag und Nacht regiert,

    du setzt den Zeiten ihre Zeit,

    schenkst Wechsel in der Zeiten Lauf.

    Der Hahn, des Tages Herold, ruft,

    der Wächter in der Finsternis.

    Sein Schrei trennt von der Nacht die Nacht,

    dem Wanderer zur Nacht ein Licht.

    Da steigt der Morgenstern empor,

    erhellt das schwarze Firmament,

    da weicht der dunklen Mächte Schar

    vom Weg des Unheils scheu zurück.

    Da fühlt der Schiffer neue Kraft,

    des Meeres Brandung sänftigt sich,

    der Fels der Kirche, Petrus, weint,

    bereut die Schuld beim Hahnenschrei.

    So stehet rasch vom Schlafe auf:

    Der Hahn weckt jeden, der noch träumt.

    Der Hahn bedrängt, die säumig sind,

    der Hahn klagt die Verleugner an.

    Beim Hahnenschrei wacht Hoffnung auf,

    und Lindrung strömt den Kranken zu.

    Der Räuber lässt von seinem Tun,

    Gefallene vertrauen neu.

    Herr, wenn wir fallen, sieh uns an

    und heile uns durch deinen Blick.

    Dein Blick löscht Fehl und Sünde aus,

    in Tränen löst sich unsre Schuld.

    Du Licht, durchdringe unsern Geist,

    von unsern Herzen scheuch den Schlaf,

    dir sei das erste Wort geweiht,

    dich preise unser Morgenlob. Amen.

    Antiphon

    Ihr seid hinzugetreten zur Stadt des lebendigen Gottes, / dem himmlischen Jerusalem.

    Halleluja!

    Ja, gut ist es, unserem Gott zu singen und zu spielen, *

    ja, schön und geziemend ist Lobgesang.

    Der HERR baut Jerusalem auf, *

    er sammelt die Versprengten Israels.

    Er heilt, die gebrochenen Herzens sind, *

    er verbindet ihre Wunden.

    Er bestimmt die Zahl der Sterne *

    und ruft sie alle mit Namen.

    Groß ist unser Herr und gewaltig an Kraft, *

    seine Einsicht ist ohne Grenzen.

    Der HERR hilft auf den Gebeugten, *

    er drückt die Frevler zu Boden.

    Stimmt dem HERRN ein Danklied an, *

    spielt unserem Gott mit der Leier!

    Er bedeckt den Himmel mit Wolken, /

    er spendet der Erde Regen, *

    er lässt Gras auf den Bergen sprießen.

    Er gibt dem Vieh seine Nahrung, *

    den jungen Raben, die schreien.

    Er hat keine Freude an der Stärke des Rosses, *

    er hat keinen Gefallen an der Kraft des Helden.

    Gefallen hat der HERR an denen, die ihn fürchten, *

    an denen, die auf seine Liebe warten.

    Jerusalem, rühme den HERRN! *

    Lobe deinen Gott, Zion!

    Denn er hat die Riegel deiner Tore festgemacht, *

    die Kinder in deiner Mitte gesegnet.

    Er verschafft deinen Grenzen Frieden, *

    er sättigt dich mit bestem Weizen.

    Er sendet seinen Spruch zur Erde, *

    in Eile läuft sein Wort dahin.

    Er gibt Schnee wie Wolle, *

    Reif streut er aus wie Asche.

    Eis wirft er herab wie Brocken, *

    vor seinem Frost – wer kann da bestehen?

    Er sendet sein Wort und lässt sie schmelzen, *

    er lässt seinen Wind wehen – da rieseln die Wasser.

    Er verkündet Jakob sein Wort, *

    Israel seine Gesetze und seine Entscheide.

    An keinem anderen Volk hat er so gehandelt, *

    sie kennen sein Recht nicht. Halleluja!

    Nach jedem Psalm beten wir: Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist. Wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen. Denn jeder Psalm wird von uns Christen im Licht des dreifaltigen Gottes gesehen: Wir beten mit Jesus Christus im Heiligen Geist zu Gott Vater!

    Antiphon

    Ihr seid hinzugetreten zur Stadt des lebendigen Gottes, / dem himmlischen Jerusalem.

    Ihr werdet Wasser freudig schöpfen aus den Quellen des Heils. An jenem Tag werdet ihr sagen: Dankt dem HERRN! Ruft seinen Namen an! Macht unter den Völkern seine Taten bekannt, verkündet: Sein Name ist erhaben! Singt dem HERRN, denn Überragendes hat er vollbracht; bekannt gemacht sei dies auf der ganzen Erde. Jauchzt und jubelt, ihr Bewohner Zions; denn groß ist in eurer Mitte der Heilige Israels.

    Responsorium

    V Siehe, Gott ist mein Retter; der Herr ist meine Kraft und Stärke.

    A Siehe, Gott ist mein Retter; der Herr ist meine Kraft und Stärke.

    V Auf ihm ruht meine Zuversicht, er wurde mir zum Heil.

    A Der Herr ist meine Kraft und Stärke.

    V Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.

    A Siehe, Gott ist mein Retter; der Herr ist meine Kraft und Stärke.

    Antiphon

    In seiner barmherzigen Liebe hat uns Gott besucht / und seinem Volk Erlösung geschaffen.

    Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels! *

    Denn er hat sein Volk besucht

    und ihm Erlösung geschaffen;

    er hat uns einen starken Retter erweckt *

    im Hause seines Knechtes David.

    So hat er verheißen von alters her *

    durch den Mund seiner heiligen Propheten.

    Er hat uns errettet vor unseren Feinden *

    und aus der Hand aller, die uns hassen;

    er hat das Erbarmen mit den Vätern an uns vollendet /

    und an seinen heiligen Bund gedacht, *

    an den Eid, den er unserm Vater Abraham

    geschworen hat;

    er hat uns geschenkt, dass wir,

    aus Feindeshand befreit, /

    ihm furchtlos dienen in Heiligkeit und Gerechtigkeit *

    vor seinem Angesicht all unsre Tage.

    Und du, Kind, wirst Prophet des Höchsten heißen; /

    denn du wirst dem Herrn vorangehen *

    und ihm den Weg bereiten.

    Du wirst sein Volk mit der Erfahrung

    des Heils beschenken *

    in der Vergebung der Sünden.

    Durch die barmherzige Liebe unseres Gottes *

    wird uns besuchen das aufstrahlende Licht aus der Höhe,

    um allen zu leuchten, die in Finsternis sitzen

    und im Schatten des Todes, *

    und unsre Schritte zu lenken auf den Weg des Friedens.

    Ehre sei dem Vater und dem Sohn *

    und dem Heiligen Geist.

    Wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *

    und in Ewigkeit. Amen.

    Antiphon

    In seiner barmherzigen Liebe hat uns Gott besucht / und seinem Volk Erlösung geschaffen.

    Zur persönlichen Meditation

    Was sind deine Pläne, Visionen und Träume für die Zukunft? Erzähle Gott davon.

    Kyrie eleison

    Christe eleison

    Kyrie eleison

    Vater unser

    Oration

    Herr, unser Gott, du hast uns erschaffen, damit wir dich preisen. Gib, dass wir dich mit ungeteiltem Herzen anbeten und die Menschen lieben, wie du sie liebst. Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit. Amen.

    Segensgebet

    Der Herr segne uns; er bewahre uns vor Unheil und führe uns zum ewigen Leben. Amen.

    Bei diesem Segen machen wir ganz bewusst ein Kreuzzeichen.

    „Die Mönche, die den Wochendienst beginnen und die ihn beenden, sollen sich am Sonntag gleich nach dem Morgenlob im Oratorium tief vor allen verbeugen und um das Gebet für sich bitten."

    Gibt es jemanden, den ich um das Gebet für mich bitten kann? Wenn ja, dann tu ich das heute! Wenn nein, kann ich auch im Internet bei Ordensgemeinschaften um das Gebet bitten.

    VESPER

    V O Gott, komm mir zu Hilfe.

    A Herr, eile mir zu helfen.

    Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.

    Wie im Anfang so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit.

    Amen. (Halleluja)

    Hymnus

    Des Lichtes guter Schöpfer du,

    der uns den Glanz des Lichtes schenkt,

    der mit dem ersten Strahl des Lichts

    der Welterschaffung Werk beginnt.

    Du rufst den Morgen aus der Nacht

    und führst den ersten Tag herauf;

    das düstre Chaos sinkt dahin,

    durch deines Wortes Macht gebannt.

    Gib, dass der Mensch durch eigne Schuld

    das Gut des Lebens nicht verliert,

    wenn er des Ew’gen nicht gedenkt

    und in das Böse sich verstrickt.

    Er poche an des Himmels Tor,

    erringe sich des Lebens Preis.

    Es bleibe fern, was Schaden bringt,

    und rein von Schuld sei unser Herz.

    Dies schenk uns, Vater voller Macht,

    und du, sein Sohn und Ebenbild,

    die ihr in Einheit mit dem Geist

    die Schöpfung zur Vollendung führt. Amen.

    Antiphon

    Einst wart ihr Finsternis, / jetzt seid ihr Licht im Herrn.

    Ūberall, wo im hebräischen Bibeltext der Name Gottes (Jahwe) steht, wird er mit HERR wiedergegeben.

    Ich liebe den HERRN; denn er hört *

    meine Stimme, mein Flehen um Gnade.

    Ja, er hat sein Ohr mir zugeneigt, *

    alle meine Tage will ich zu ihm rufen.

    Mich umfingen Fesseln des Todes, /

    Bedrängnisse der Unterwelt haben mich getroffen, *

    Bedrängnis und Kummer treffen mich.

    Ich rief den Namen des HERRN: *

    Ach HERR, rette mein Leben!

    Gnädig ist der HERR und gerecht, *

    unser Gott erbarmt sich.

    Arglose behütet der HERR. *

    Ich war schwach, er hat mich gerettet.

    Komm wieder zur Ruhe, meine Seele, *

    denn der HERR hat dir Gutes erwiesen.

    Ja, du hast mein Leben dem Tod entrissen, *

    mein Auge den Tränen, meinen Fuß dem Straucheln.

    So gehe ich meinen Weg vor dem HERRN *

    im Land der Lebenden.

    Ich glaube – auch wenn ich sagen muss: *

    Ich bin tief erniedrigt!

    Ich sagte in meiner Bestürzung: *

    Alle Menschen sind Lügner.

    Wie kann ich dem HERRN vergelten *

    all das Gute, das er mir erwiesen?

    Den Becher des Heils will ich erheben. *

    Ausrufen will ich den Namen des HERRN.

    Meine Gelübde will ich dem HERRN erfüllen *

    in Gegenwart seines ganzen Volks.

    Kostbar ist in den Augen des HERRN *

    der Tod seiner Frommen.

    Ach HERR, ich bin doch dein Knecht, /

    dein Knecht bin ich, der Sohn deiner Magd! *

    Gelöst hast du meine Fesseln.

    Ich will dir ein Opfer des Dankes bringen, *

    ausrufen will ich den Namen des HERRN.

    Meine Gelübde will ich dem HERRN erfüllen *

    in Gegenwart seines ganzen Volks,

    in den Höfen des Hauses des HERRN, *

    in deiner Mitte, Jerusalem.

    Halleluja!

    Antiphon

    Einst wart ihr Finsternis, / jetzt seid ihr Licht im Herrn.

    Da entrückte er mich im Geist auf einen großen, hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem, wie sie von Gott her aus dem Himmel herabkam, erfüllt von der Herrlichkeit Gottes. Sie glänzte wie ein kostbarer Edelstein, wie ein kristallklarer Jaspis. Die Stadt braucht weder Sonne noch Mond, die ihr leuchten. Denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie und ihre Leuchte ist das Lamm. Die Völker werden in diesem Licht einhergehen und die Könige der Erde werden ihre Pracht in die Stadt bringen. Ihre Tore werden den ganzen Tag nicht geschlossen – Nacht wird es dort nicht mehr geben. Nur die im Lebensbuch des Lammes eingetragen sind, werden eingelassen.

    Responsorium

    V Selig, die du erwählst und dir nahen lässt, die in deinen Vorhöfen wohnen!

    A Selig, die du erwählst und dir nahen lässt, die in deinen Vorhöfen wohnen!

    V Sie sättigen sich am Gut deines Hauses.

    A Die in deinen Vorhöfen wohnen.

    V Ehre sei dem Vater und dem Sohn und

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