Erfreu Dich an Millionen von E-Books, Hörbüchern, Magazinen und mehr

Nur $11.99/Monat nach der Testversion. Jederzeit kündbar.

Ted Graham - frei von Schuld: Die großen Western von Heinz Squarra, #11

Ted Graham - frei von Schuld: Die großen Western von Heinz Squarra, #11

Vorschau lesen

Ted Graham - frei von Schuld: Die großen Western von Heinz Squarra, #11

Länge:
130 Seiten
1 Stunde
Freigegeben:
7. Juni 2018
ISBN:
9781386360117
Format:
Buch

Beschreibung

Wer ist wirklich frei von Schuld?

Gleich vier Cowboys des Ranchers Roger Moore werden an einem Tag aus der Mannschaft geworfen – regelrecht vertrieben, zuvor jedoch aufs Grausamste verprügelt und mit der Peitsche bearbeitet, denn für Moore sind Menschen, die nicht nach seiner Nase tanzen, weniger Wert als Vieh.

Dale Billing und Ross Law schwören Rache zu nehmen. Sie überfallen die Postkutsche und erbeuten eine große Summe Geld – Moores Geld. Auch Ted Graham wird an diesem Tag fortgejagt. Nur beteiligt er sich nicht an dem Überfall, der eine ganz andere Richtung nimmt, als es sich die anderen erhofft hatten. Von diesem Tag an wird Ted Graham, weil man das Geld bei ihm vermutet, von Moores Leuten gnadenlos gehetzt. Mehrfach entgeht er nur knapp dem Tod, bis eines Tages etwas Unfassbares passiert …

Freigegeben:
7. Juni 2018
ISBN:
9781386360117
Format:
Buch

Über den Autor


Ähnlich wie Ted Graham - frei von Schuld

Titel in dieser Serie (22)

Mehr lesen von Heinz Squarra

Buchvorschau

Ted Graham - frei von Schuld - Heinz Squarra

Ted Graham - frei von Schuld

Heinz Squarra

WESTERN

IMPRESSUM

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© Roman by Author /COVER FIRUZ ASKIN

Korrektorat: Kerstin Peschel

© dieser Ausgabe 2018 by Alfred Bekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Klappentext:

Wer ist wirklich frei von Schuld?

Gleich vier Cowboys des Ranchers Roger Moore werden an einem Tag aus der Mannschaft geworfen – regelrecht vertrieben, zuvor jedoch aufs Grausamste verprügelt und mit der Peitsche bearbeitet, denn für Moore sind Menschen, die nicht nach seiner Nase tanzen, weniger Wert als Vieh.

Dale Billing und Ross Law schwören Rache zu nehmen. Sie überfallen die Postkutsche und erbeuten eine große Summe Geld – Moores Geld. Auch Ted Graham wird an diesem Tag fortgejagt. Nur beteiligt er sich nicht an dem Überfall, der eine ganz andere Richtung nimmt, als es sich die anderen erhofft hatten. Von diesem Tag an wird Ted Graham, weil man das Geld bei ihm vermutet, von Moores Leuten gnadenlos gehetzt. Mehrfach entgeht er nur knapp dem Tod, bis eines Tages etwas Unfassbares passiert ...

„ACHTUNG, DALE!", SCHRIE der große, schwarze Ross Law, sprang rückwärts zu seinem Pferd und riss das Gewehr aus dem Sattelschuh.

Das tiefe Brüllen des gewaltigen Stieres schallte durch den kleinen Brettercorral.

Dale Billing, der schmale junge Mann, fuhr herum und sah, dass der große Stier sich losgerissen hatte und auf ihn zustürmte. „Nein!", schrie Dale verzweifelt und sprang an der Bretterwand in die Höhe. Aber seine Hände konnten die Oberkante der Wand nicht greifen. Er fiel zurück und stürzte zu Boden.

Der Stier donnerte mit dem Schädel gegen die Wand, dass es krachte und so klang, als wären seine Hörner abgebrochen.

„Dale, hierher!", brüllte Ross Law.

Dale Billing sprang auf und rannte durch den Corral. Aber der Stier hatte sich bereits umgewandt und jagte hinter dem Cowboy her. Er holte Dale mitten im Corral ein und stieß ihn mit solcher Wucht an, dass der Cowboy zu Boden geworfen wurde. In einem Bogen jagte der Stier um ihn herum, blieb stehen und senkte den Schädel.

Dale schrie etwas, das im Brüllen des Stieres unterging. Dann entlud sich Laws Spencer, und der Stier zuckte unter dem Einschlag der Kugel zusammen. Die Spencer krachte wieder und wieder. Der Stier machte ein paar taumelnde Schritte zurück, brüllte, und schließlich stürzte er zu Boden.

Dale Billing kniete sich und strich das blonde Haar aus dem Gesicht. Er blickte auf den Stier, der noch träge ausschlug und dann stilllag. Anschließend schaute der Cowboy zu Law hinauf, dessen schmales Gesicht ihm grau entgegenleuchtete.

Dale Billing stand auf, schüttelte den Kopf und blickte erneut auf den Stier. „Was hatte er denn auf einmal, Ross? „Ich weiß nicht, sagte Law gepresst. „Ich weiß nur, dass er tot ist und du noch lebst, Dale. Und ich weiß, dass man die Schüsse bis zur Ranch gehört hat." Dale Billing tastete über Arme und Schultern.

„Bist du verletzt, Dale?"

Der junge Cowboy schüttelte den Kopf. „Scheint nicht so, Ross. – Vielen Dank. Du hast mir das Leben gerettet. – Was hat er nur auf einmal gehabt, dass er mich umbringen wollte?"

Law zuckte die Schultern, brachte Patronen aus der Hosentasche und lud sein Gewehr.

„Sie werden kommen, Ross!", sagte Dale.

„Ja, ich weiß."

„An nichts hängt er so wie an dem Stier, Ross!", stieß Dale hervor.

„Ja, ich weiß, Dale. Du musst versuchen, nicht daran zu denken."

„Aber der Stier ist für ihn mehr als ein Mensch, Ross! Vielleicht sollten wir fliehen, Ross."

„Fliehen?"

„Ja, Ross, fliehen!, sagte Dale Billing drängend. „Jetzt, sofort! – Komm!

„Nein, Dale. Wir haben nichts verbrochen. Ich habe den Stier erschossen, weil er dich umbringen wollte. Das wird er verstehen müssen, ob es ihm passt oder nicht."

DIE RUFE DER REITER und das Schnauben ihrer Pferde drangen in den großen Wohnraum des Ranchhauses herein.

Roger Moore, der breitschultrige große Rancher, stand auf, kam um den Schreibtisch herum, starrte Ted Graham noch einen Moment an und wandte sich dann ab.

Ted Graham musterte die rotblonde Frau, die neben dem Schreibtisch stand, und er sah das Blitzen in ihren Augen.

„Wir reden gleich weiter, Graham", sagte der Rancher. Dann war er am Fenster und blickte hinaus.

Ted schaute über die Schulter und sah den breiten Rücken des Ranchers. Die Frau berührte ihn am Arm. Er blickte sie an, sah, wie sich ihre Lippen bewegten, aber sie sagte nichts.

„Was war denn los?", rief der Rancher mit barscher Stimme aus dem Fenster.

„Law und Billing, sagte draußen einer der Reiter. „Wir haben sie beide mitgebracht, Boss. Law hat den Stier erschossen. Er soll auf Billing losgegangen sein. Aber Dale Billing ist noch nicht mal angekratzt.

„Meinen Stier?", fragte der Rancher.

„Ja, Boss."

Ted Graham blickte wieder auf den Rücken des Ranchers. Der gewaltige Mann stand ein paar Sekunden völlig bewegungslos, dann wandte er sich um, starrte Ted an und rannte plötzlich zur Tür hinaus.

„Sein Stier, sagte die rothaarige Frau. „Der ist ihm wertvoller als ich.

Ted ging am Schreibtisch vorbei und sah sich in dem Spiegel, der in der Ecke hing. Er war von großer Gestalt, hatte ein schmales Gesicht und kurzes blondes Haar. Seine grauen Augen leuchteten ihm entgegen, und er sah seine abgeschabte Weidekleidung.

Von draußen drang ein Ruf des Ranchers herein. Dann schrie der Vormann: „Los, von den Pferden mit den beiden Kerlen!"

Schließlich wieherte ein Pferd. Ein hallender Schlag schallte ins Haus.

Ted Graham wandte sich um und ging zu dem massigen Schreibtisch zurück, an dem die Frau noch stand.

„Was soll denn nun werden?, fragte sie. „Warum hast du ihm nicht gesagt, dass der Kleine im Gefängnis gesessen hat?

Draußen im Hof schrie jemand auf, plötzlich waren klatschende Geräusche zu hören.

Ted ging zum Fenster und blickte hinaus. Umringt von Cowboys und Pferden sah er Ross Law, auf den der Rancher einschlug. Law hob die Hand und schlug zurück, aber sie fielen alle über ihn her und schlugen ihn zusammen.

Ted Graham ging zum Schreibtisch zurück. „Ich habe es nicht gesagt, weil ihm keiner eine Chance gegeben hätte, sagte er. „Das weißt du so genau wie ich.

„Sie mussten es zwangsläufig erfahren", erwiderte die Frau.

„Nein, das ist nicht wahr. Reiner Zufall, dass sie davon hörten, als sie an die Bahnlinie kamen."

„Was hatte Sam denn getan, dass sie ihn gleich für ein ganzes Jahr einsperrten?"

„Er hat irgendetwas gestohlen." Ted blickte der Frau in die Augen. Sie war groß und schlank, trug Reithosen und eine kurze Cordjacke.

„Er wird ihn fortjagen, Ted."

„Das nehme ich auch an, Ava. Und er wird froh sein, mich bei dieser Gelegenheit auch mit loszuwerden. Er ist nämlich auch der Meinung, dass ich dich zu gut kenne."

Von draußen drangen Flüche und hallende Schläge herein.

„Dort an die Wand mit den Kerlen!", schrie der Rancher.

Ted Graham sah das dünne Lächeln der Frau. „Wir kennen uns doch auch sehr gut, erklärte sie. „Du bist nur sehr zurückhaltend geworden, seit ich Moore geheiratet habe. Ich dachte immer, du würdest das verstehen. Er ist ein mächtiger Mann.

„Ein reicher Mann, Ava, ich weiß. Niemand hat dir einen Vorwurf gemacht."

„Du hast es mir übel genommen, Ted. Ich weiß es genau, auch wenn du kein Wort darüber verlierst. – Was wird denn nun?"

„Was soll werden? Du hast Moore geheiratet, und ich gehe mit meinem Bruder fort, wenn er ihn entlässt. „Natürlich entlässt er ihn, Ted! – Ich hatte immer gehofft, du würdest es verstehen. Es könnte doch für uns beide ein Vorteil sein, dass ich Moore geheiratet habe. Er ist viel unterwegs, das weißt du doch. Und dich hat er meistens hiergelassen.

„Mich und Leif, den Vormann, erwiderte Ted. „Und wahrscheinlich hat Leif auf uns beide aufpassen sollen. Ted ging wieder zum Fenster, als er Peitschenhiebe hörte.

Er sah Law und Billing von den anderen umringt an der Schuppenwand, und der bullige Vormann schlug mit der Peitsche nach ihnen. Law sprang ihn schreiend an und wurde abermals zusammengeschlagen.

Ted spürte, wie sich seine Hand auf den Revolverkolben legte.

„Misch dich da nicht ein, warnte die Frau. „Oder willst du Moore erschießen? Dann wäre ich der Boss auf der Ranch. Sie lachte plötzlich. „Wir könnten seine Rinder verkaufen, sein Geld nehmen und fortgehen. Daran habe ich noch gar nicht gedacht, Ted."

Graham ließ den Revolver los und ging zurück. „So viel Geld hat er gar nicht."

„Er wird es bekommen. Vierzehntausend Dollar. Er hat darauf bestanden, dass sie es in bar auszahlen."

„Ja, ich habe es gehört, Ava. Aber sein Geld interessiert mich nicht. Und was zwischen uns war, habe

Sie haben das Ende dieser Vorschau erreicht. , um mehr zu lesen!
Seite 1 von 1

Rezensionen

Was die anderen über Ted Graham - frei von Schuld denken

0
0 Bewertungen / 0 Rezensionen
Wie hat es Ihnen gefallen?
Bewertung: 0 von 5 Sternen

Leser-Rezensionen