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Die Killermacher von Key-West - Ein Roberto Tardelli Thriller #47

Die Killermacher von Key-West - Ein Roberto Tardelli Thriller #47

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Die Killermacher von Key-West - Ein Roberto Tardelli Thriller #47

Länge:
161 Seiten
1 Stunde
Freigegeben:
Jun 13, 2018
ISBN:
9781386964544
Format:
Buch

Beschreibung

Die Killermacher von Key-West

Ein Roberto Tardelli Thriller #47

von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 103 Taschenbuchseiten.

Der Flüchtlingsstrom von Havanna nach Key West reißt nicht ab, viele Schleuser machen daraus ein Geschäft. Auch die Mafia bringt illegale Einwanderer aus Kuba in die USA, und zwar gratis, um sie zu Killern auszubilden. Hector Nuñez ist einer von ihnen. Weil sein Freund von einem Mafiosi getötet wurde, will er Rache nehmen - er wartete nur noch auf die richtige Gelegenheit. Die erhält er durch Roberto Tardelli, Agent einer geheimen Abteilung des US-Justizministeriums, der den Auftrag hat, das Killer-Ausbildungscamp der Mafia zu zerstören. Dabei setzt der mutige Mafiajäger wie immer sein Leben aufs Spiel ...

Freigegeben:
Jun 13, 2018
ISBN:
9781386964544
Format:
Buch

Über den Autor

A. F. Morland schrieb zahlreiche Romane und ist der Erfinder der Serie Tony Ballard.


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Publisher

Die Killermacher von Key-West

Ein Roberto Tardelli Thriller #47

von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 103 Taschenbuchseiten.

Der Flüchtlingsstrom von Havanna nach Key West reißt nicht ab, viele Schleuser machen daraus ein Geschäft. Auch die Mafia bringt illegale Einwanderer aus Kuba in die USA, und zwar gratis, um sie zu Killern auszubilden. Hector Nuñez ist einer von ihnen. Weil sein Freund von einem Mafiosi getötet wurde, will er Rache nehmen - er wartete nur noch auf die richtige Gelegenheit. Die erhält er durch Roberto Tardelli, Agent einer geheimen Abteilung des US-Justizministeriums, der den Auftrag hat, das Killer-Ausbildungscamp der Mafia zu zerstören. Dabei setzt der mutige Mafiajäger wie immer sein Leben aufs Spiel ...

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author

© dieser Ausgabe 2018 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Die ausgedachten Personen haben nichts mit tatsächlich lebenden Personen zu tun. Namensgleichheiten sind zufällig und nicht beabsichtigt.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

1

„Polizei!", rief Juan Fistro erschrocken aus.

„Weiter!, keuchte Hector Nuñez. „Wir haben es bald geschafft. Es ist nicht mehr weit bis zum vereinbarten Treffpunkt!

Die beiden Männer kämpften sich durch das verfilzte Dickicht. Die Dämmerung breitete sich langsam über Kuba aus. Wenn es schon Abend gewesen wäre, wären Fistro und Nuñez wahrscheinlich unentdeckt geblieben.

„Halt!, schallte eine scharfe Stimme durch das Dickicht. „Stehen bleiben! Hier ist die Polizei!

„Verdammt, das wissen wir", knirschte Hector Nuñez.

Sie hörten Körper durch das Dickicht brechen. „Halt, oder wir schießen!", schrien die Polizisten.

„Teufel, wenn ich jetzt eine Kanone hätte, würde ich’s denen geben!, stieß Juan Fistro hasserfüllt hervor. „Ich könnte sie umbringen, diese verfluchten Aasgeier.

„Sie tun nur ihre Pflicht."

„Du verteidigst sie?", keuchte Fistro verständnislos.

In diesem Moment fing die erste automatische Waffe an zu hämmern. Eine zweite MPi ratterte. Dazwischen fielen einzelne Schüsse. Fistro und Nuñez zogen die Köpfe ein. Pfeifend und klatschend flogen die Kugeln durch das üppige Grün des Tropenwaldes.

Fistro blieb mit dem Fuß in einer Schlingpflanze hängen. Er warf die Arme hoch, verlor die Balance und verschwand zwischen dichten hohen Farnen.

Schießend kämpften sich die Verfolger durch das Dickicht. Hector Nuñez drehte sich gehetzt um.

„Juan! Verdammt, steh auf!"

Fistro schlug die dicken Farnblätter zur Seite. Er sprang auf und riss fluchend den Fuß aus der Pflanzenschlinge. Kugeln schwirrten über seinen Kopf hinweg und trommelten gegen den alten Stamm eines Baumriesen.

Nuñez und Fistro krümmten den Rücken. Sie fegten mit den Händen Blätter und Äste zur Seite. Dornen rissen ihnen die Haut auf. Sie gelangten in eine morastige Senke. Jeder ihrer Schritte wurde hier von einem schmatzenden Geräusch begleitet.

Juan Fistro war mit dem Fuß tief im Schlamm versunken, und einer seiner Schuhe blieb im breiigen Boden stecken.

„Weiter!, trieb Hector Nuñez den Freund an. „Weiter! Schneller, Juan!

Ihre Gesichter waren fingerdick mit Schweiß bedeckt und von der enormen Anstrengung verzerrt.

Die Polizisten schwärmten aus und nahmen die Fliehenden auf breiter Front unter Beschuss. An sechs verschiedenen Positionen wetterleuchteten Mündungsfeuer.

Für Nuñez und Fistro bedeutete es, dass sie sechs Verfolger auf den Fersen hatten.

„Künstler sind die mit ihren Waffen ja nicht gerade, spottete Hector Nuñez keuchend. „So dürfen sie ruhig weiterballern, dann kommen wir durch.

Vielleicht hätte er das nicht sagen sollen. Das Glück, das bis zu diesem Augenblick auf ihrer Seite gewesen war, schien sie zu verlassen.

Fistro stieß im selben Moment einen Schrei aus, der Hector Nuñez mitten im Lauf stoppte.

Nuñez wirbelte herum. Er sah, wie Fistro die Zähne zusammenbiss.

„Was ist los?", stieß er besorgt hervor.

„Mein Bein. Verdammt, ich bin getroffen!"

Hector Nuñez kehrte um. Mit drei Schritten war er bei dem Freund.

„Leg deinen Arm um meinen Nacken!"

„Verflucht, tut das weh."

„Das wird schon wieder", sagte Nuñez starrsinnig.

„Versuch allein ..."

„Wir werden Kuba zusammen verlassen, Juan, wie wir es uns vorgenommen haben! Amerika ist in greifbarer Nähe! Amerika! Die Freiheit ...!"

Nuñez stützte den Freund. Er schleppte ihn durch den verfilzten Tropenwald weiter, aber sie kamen nicht schnell genug vorwärts. Die Polizisten holten auf. Der Kugelhagel wurde dichter.

„Wir schaffen es nicht, Hector."

„Halt den Mund! So etwas will ich nicht hören." Nuñez bog dichtes Gehölz zur Seite.

Auf einmal spürte er, wie Juan Fistro heftig zusammenzuckte. Er wusste sofort, dass den Freund eine weitere Kugel getroffen hatte.

Fistro röchelte. Er wurde kraftlos, sackte zusammen.

„Hat es dich schlimm erwischt?", wollte Nuñez wissen.

„Ja, im Rücken ..."

Hector Nuñez leistete Übermenschliches. Er lud sich den Freund auf die Schulter und setzte die Flucht verbissen fort. Es gelang ihm sogar, die Verfolger irrezuführen. Sie suchten ihn und Fistro weiter nördlich, während er seinen Freund aus dem Regenwald schleppte.

Es fielen keine Schüsse mehr. Die Polizisten hatten die Männer, hinter denen sie her waren, aus den Augen verloren.

„Siehst du, sagte Hector Nuñez schwer atmend. „Ich hab’s ja gesagt: Wir schaffen es.

Sie erreichten die schroffen Klippen. Juan Fistro raffte seine Kräfte zusammen. „Lass mich runter, Hector."

„Ich kann dich noch tragen."

„Das will ich nicht mehr."

„Okay." Nuñez stellte den Freund auf die Beine.

Zwischen den Klippen führte ein Weg steil zum Meer hinunter. Nuñez schlang sich wieder den Arm von Fistro um den Nacken.

„Wenn wir erst auf dem Boot sind, ist es überstanden, sagte er. „Und drüben in Amerika wird man dich zum Arzt bringen. Mach dir keine Sorgen, Juan. Es kommt alles ins Lot.

Sie erreichten das Ufer. Die Dämmerung schritt rasch fort.

„Ich sehe kein Boot", murmelte Fistro.

„Sie haben es natürlich versteckt, ist doch klar."

Nuñez schleppte den verletzten Freund noch ein Stück weiter. Plötzlich trat ihnen eine Gestalt entgegen, die sich hinter einem schlanken Felsen verborgen hatte.

Hector Nuñez blieb stehen. „Dem Himmel sei Dank", stieß er erleichtert hervor.

Der Mann vor ihm war groß und hager. Er hatte hoch angesetzte Wangenknochen und tief liegende, stechende Augen. Ze Bagonna war sein Name. Mit ihm hatte Nuñez die entsprechenden Vereinbarungen getroffen.

„Was ist passiert?", fragte Ze Bagonna. Seine Stimme schnarrte unangenehm.

„Juan ist verletzt."

„Das sehe ich. Ich will wissen, was geschehen ist."

„Polizisten waren hinter uns her. Sie haben auf uns geschossen."

„Diese Dreckskerle!", knirschte Juan Fistro.

„Ist es noch weit bis zum Boot?", erkundigte sich Nuñez.

„Nein", sagte Ze Bagonna.

„Helfen Sie mir mit Juan", bat Hector Nuñez.

„Deinen Freund können wir nicht mitnehmen", erwiderte Bagonna.

Nuñez blickte wütend auf. „Wie war das? Es ist abgemacht ..."

„Fistro bleibt hier!", sagte Bagonna entschieden.

„Verdammt, Juan kommt mit!", gab Nuñez zornig zurück.

„Wir haben keine Verwendung für einen verwundeten Kubaner."

„Er wird doch wieder gesund."

„Ja. Vielleicht."

„Bestimmt."

„Aber bis er wieder auf dem Damm ist, macht er uns nichts als Scherereien, und er liegt uns auf der Tasche."

„Er wird alles abarbeiten. Keinen Cent wird er euch schuldig bleiben! Ze Bagonna schüttelte unnachgiebig den Kopf. „Wir hängen uns keinen Klotz ans Bein. Er ist für uns wertlos, verstehst du. Und damit er auch wertlos für die kubanische Polizei wird, kriegt er jetzt noch von mir eine Kugel verpasst.

Hector Nuñez riss bestürzt die Augen auf. „Das ... das können Sie doch nicht machen!"

Bagonna zog eine Pistole aus dem Schulterholster. „Die kubanischen Bullen würden ihn früher oder später finden und ihn durch die Mangel drehen. Er würde reden, und das würde unser neu gegründetes Unternehmen gefährden."

„Kein Wort würden die Polizisten aus ihm herauskrie..."

Der Schuss peitschte.

Nuñez konnte den Freund nicht halten. Fassungslos sah er, wie Juan Fistro langsam zu Boden sank. Er starrte Ze Bagonna entsetzt an. „Was haben Sie getan?"

„Ich habe ein Problem aus der Welt geschafft", erwiderte der Hagere gleichmütig.

„Sie sind ein Schwein, Bagonna."

„Und du bist ein sentimentaler Idiot. Fistro hätte auch

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