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Fluchten und Eskapaden: BraveheartBattle

Fluchten und Eskapaden: BraveheartBattle

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Fluchten und Eskapaden: BraveheartBattle

Länge:
103 Seiten
55 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
18. Juni 2018
ISBN:
9783752801767
Format:
Buch

Beschreibung

Anlässlich eines Schreibwettbewerbs hoffte ich einen Preis zu gewinnen. Deshalb schrieb ich einfach meine eigenen Erlebnisse aus der Erinnerung unter einem Pseudonym als Erzählung zunächst als kleines eBook grob auf. Den Preis gewann ich zwar nicht, doch erhielt ich den FOCUS ein Jahr lang als Prämie. Wichtig war mir auch, alle Namen und Daten einmal gegen mein eigenes Vergessen festzuhalten. Mein eBook beschäftigt sich außerdem mit der Arbeit in Zeiten der besonders praktizierten und umstrittenen Globalisierung (siehe Seite 43 Bhopal) sowie deren Vor- und Nachteile. Auch Anja K. berichtet im letzten Kapitel meines eBooks über Ihre Erlebnisse anlässlich ihrer Teilnahme am BraveheartBattle 2016 in Bischofsheim/Rhön. Das Schreiben von Tatsachen aus eigener Erinnerung geht schneller als beispielweise das Schreiben eines Romans.
Wegen einiger Passagen und diverser Verlinkungen ist das eBook besonders für Personen über sechszehn Jahren geeignet.
Herausgeber:
Freigegeben:
18. Juni 2018
ISBN:
9783752801767
Format:
Buch

Über den Autor

1941 etwa 130 km südöstlich von Berlin geboren, Volksschulbesuch mit Kritik an - gesellschaftlicher Arbeit - , da in DDR in evangelischer Kirchengemeinde tätig, Lehre als Pflanzenbauer, 15.05.1960 Republikflucht über Westberlin in die Bundesrepublik.


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Buchvorschau

Fluchten und Eskapaden - Günter Wilhelm

Ich bedanke mich bei Anja, die mir ihren

BraveheartBattle- Bericht spontan zur Verfügung gestellt hat.

COPYRIGHT © Der Titel ist bei Lektoren.ch unter Hinweis auf § 5 Abs. 3 MarkenG in allen Schreibweisen und Darstellungsformen geschützt und im Online-Titelschutz-Anzeiger veröffentlicht worden.

Inhalt

Vorwort

Flucht vor dem Krieg

Flucht vor den Russen

Flucht nach Westen

Rückkehr in den Osten

Arbeiten und Freizeit im Osten

Republikflucht

Neues Leben im Westen

Eheglück mit Vera

Reise nach Brasilien

Reisen nach Südafrika

Reisen nach Australien

Reise nach Indien

Reisen nach Ostberlin

Urlaub in Südafrika

Neues Arbeiten

Reise nach Katar

Millennium-Bug

Letzte Reise nach Kalkutta

Lebensenden der Angehörigen

Braveheart Anja

Nachwort

CDs haben folgende Vorteile:

Vorwort

Während eines Krankenhausaufenthaltes begann ich, auf eine Diagnose wartend, zwischen den Untersuchungen und aus Langeweile, einiges über mein Leben aufzuschreiben.

Dabei merkte ich bald, wie spannend es sein kann, sich nicht nur an die prägenden Lebensphasen, sondern auch an interessante Erlebnisse hinsichtlich Jugendsünden, Lieb-und Freundschaften sowie Beruf zu erinnern. Ferner wurde mir klar, dass meine ehemalige Berufstätigkeit einzigartig war und durch die vernetzte Welt in dieser Form heute wohl leider überflüssig geworden ist.

In dem auf internationaler Ebene tätigen Ingenieurbüro, für das ich 32 Jahre arbeitete, musste ich teilweise ganze Koffer mit technischen Unterlagen per Übergepäck in und durch andere Länder schleppen sowie dort längere Zeit mit Menschen leben und arbeiten. Diese Einsätze habe ich in guter Erinnerung und persönlich habe ich davon profitiert. Die teilweise auch erlebten Unaufrichtigkeiten hinsichtlich Religion, Weltanschauung, Apartheid, Reichtum, Armut, Prostitution, Alkohol und Lebensart haben mich zwar aufmerksamer, aber nicht krank gemacht.

Mit der heutigen Informationstechnik ist zwar die Kommunikation und das Übermitteln von Wissen bzw. Daten in sehr kurzer Zeit bequem und quasi per Mausklick möglich, aber dabei fehlen oft die realen zwischenmenschlichen Beziehungen und Erlebnisse. Diese Art, weitgehend unpersönlich zu leben und zu arbeiten mit dem damit verbundenen Bewegungsmangel, führt immer mehr zu Erkrankungen.

Auch ich habe gesundheitlichen Einschränkungen hinsichtlich Gehen und Sprechen und die Diagnosen von Parkinson bis Polyneuropathie widersprechen sich. Die Ursache dafür kann mein früher ausgeübter Beruf aber eher nicht sein.

Es ist mir auch nicht so sehr wichtig, Ursachenforschung zu betreiben.

Vielmehr ist es mein Ziel, mich bald wieder zu stabilisieren.

Das ist eine autobiographische Erzählung aus meiner Erinnerung.

Alle Personen, Namen, Handlungen, Orte, Bilder und Photographien sind nicht frei erfunden!

Flucht vor dem Krieg

Geboren wurde ich am 3.September 1941 in Ziltendorf (etwa 130 km südöstlich von Berlin und 6 km von der Oder entfernt) irgendwann nachts. Laut den späteren Erzählungen meiner Eltern waren derweil „Christbäume" am Himmel zu sehen, die wohl von der Bombardierung Berlins durch die sowjetischen Bombenflugzeuge stammten.

Flucht vor den Russen

Im April 1945 flüchteten sich meine Eltern und ich vor der Roten Armee von Ziltendorf nach Rießen. Ich kann mich noch erinnern, dass ich mich während der Flucht mit meiner Mutter in einem Rübenkeller ängstlich vor den Russen versteckte. Zwar bekam ich damals von den Gräueltaten und Vergewaltigungen nichts mit, doch die Angst war an jeder Ecke zu spüren und ist mir deshalb maßgeblich in Erinnerung geblieben. Wegen der Läuse, die die Russen wohl mitbrachten, ließ mir meine Mutter vorsichtshalber die Haare abschneiden, damit ich davon verschont bleiben sollte.

Mein Vater musste dann alsbald zum „Volkssturm" zurück an die Kriegsfront, die damals an der Oder entlang verlief. Ein von der herrschenden NS-Norm abweichendes Verhalten wurde vielfach dokumentiert und hat leider in unzähligen Fällen auch zum raschen Tod geführt.

Mein Vater kam in russische Gefangenschaft und danach in mehrere Internierungslager u.a. Sachsenhausen, Oranienburg, Ketschendorf und Buchenwald. Die sowjetische Militärs in der Sowjetischen Besatzungszone nutzten die Nazi KZ-Lager nun als Internierungslager.

Den späteren Erzählungen meines Vaters zufolge, haben auch in diesen Lagern KZ-ähnliche Zustände geherrscht.

Flucht nach Westen

Weil wir zunächst nichts mehr vom Vater wussten und hörten, flüchtete meine Mutter mit mir weiter von Rießen nach Lauterbach/Hessen in den Vogelsberg, wo meine Schwester Margot im Krankenhaus arbeitete. Wie wir dorthin kamen, weiß ich nicht mehr. Dunkel kann ich mich nur an Fahrten in überfüllten Zügen und an lange Fußmärsche erinnern.

1948 wurde ich in Lauterbach/Hessen im Vogelsberg eingeschult.

Mein Vater wurde 1948 aus dem Internierungslager entlassen, machte uns irgendwie ausfündig und meldete sich bei uns. Daraufhin kehrten meine Mutter und ich nach Ziltendorf zurück, weil mein Vater wieder auf seinen Bauernhof wollte - obwohl er in Lauterbach den Pferdefuhrpark bei Riedesels hätte

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