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Der Tod als Hochzeitsgast
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eBook142 Seiten1 Stunde

Der Tod als Hochzeitsgast

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Über dieses E-Book

Der Tod als Hochzeitsgast

Romantic Thriller von Frank Rehfeld

Der Umfang dieses Buchs entspricht 116 Taschenbuchseiten.

Der junge, sehr berühmte und erfolgreiche Rennfahrer Rick Sanders lernt während eines Krankenhausaufenthalts die hübsche Krankenschwester Susan kennen. Daraus entwickelt sich eine große Liebe, die nur durch eine Hochzeit besiegelt werden kann. Allerdings passieren immer wieder schreckliche Mordanschläge auf Susan und Dinge, die niemand erklären kann. An ihrem Hochzeitstag gerät Susan wieder in Lebensgefahr und diesmal ist sie hoffnungslos auf sich alleine gestellt.

SpracheDeutsch
Erscheinungsdatum19. Juni 2018
ISBN9781386421696
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    Buchvorschau

    Der Tod als Hochzeitsgast - Frank Rehfeld

    Der Tod als Hochzeitsgast

    Romantic Thriller von Frank Rehfeld

    Der Umfang dieses Buchs entspricht 116 Taschenbuchseiten.

    Der junge, sehr berühmte und erfolgreiche Rennfahrer Rick Sanders lernt während eines Krankenhausaufenthalts die hübsche Krankenschwester Susan kennen. Daraus entwickelt sich eine große Liebe, die nur durch eine Hochzeit besiegelt werden kann. Allerdings passieren immer wieder schreckliche Mordanschläge auf Susan und Dinge, die niemand erklären kann. An ihrem Hochzeitstag gerät Susan wieder in Lebensgefahr und diesmal ist sie hoffnungslos auf sich alleine gestellt.

    Copyright

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

    © by Author

    © dieser Ausgabe 2018 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

    Die ausgedachten Personen haben nichts mit tatsächlich lebenden Personen zu tun. Namensgleichheiten sind zufällig und nicht beabsichtigt.

    Alle Rechte vorbehalten.

    www.AlfredBekker.de

    postmaster@alfredbekker.de

    1

    Ein leiser Summton erscholl und gleichzeitig blinkte ein rotes Lämpchen an der Wand auf. Ärgerlich über die Störung blickte Susan Randall von ihrem Roman auf. Der Nachtdienst im Krankenhaus war ohnehin schon schlimm genug, aber mussten die Patienten auch noch dauernd nach ihr läuten?

    Sie bereute den Gedanken sofort wieder. Er war nur ihrer schlechten Laune entsprungen. Sie liebte ihren Beruf als Krankenschwester und war für ihre Fröhlichkeit und ihr offenes Ohr für jedes Problem bei den Patienten beliebt.

    Aber wer mochte seinen Beruf schon, wenn man mitten aus dem Urlaub zurückgerufen wurde, weil eine Kollegin ausfiel und man dann ausgerechnet noch deren Nachtschicht übernehmen musste? Wäre sie doch bloß schon in den ersten beiden Wochen weggefahren, wie sie es ursprünglich vorgehabt hatte. Dann hätte man lange versuchen können, sie in ihrer Wohnung anzurufen. Auch so hätte sie die Bitte natürlich ablehnen können, aber sie besaß nun mal ein viel zu weiches Herz. Immerhin konnte sie ihren Urlaub zu einer späteren Zeit nachholen.

    Ihr Ärger verflog erst vollends, als sie einen Blick auf die Nummer unter dem blinkenden Lämpchen geworfen hatte.

    Zimmer 312!

    Der Gedanke elektrisierte sie förmlich. In dem Zimmer lag nur ein Patient, aber was für einer. Es handelte sich um Rick Landers, den berühmten englischen Rennfahrer, der zudem noch einen internationalen Bestseller über den Motorsport verfasst hatte.

    Susan sprang auf und trat vor den Spiegel. Hastig überprüfte sie ihr Make-up. Eigentlich hatte sie es ja gar nicht nötig und normalerweise schminkte sie sich auch kaum, aber heute war ihr danach zumute gewesen. Ihr Gesicht war hübsch, auch wenn ihr die Nase stets ein wenig zu klein erschien. Dieser kleine Makel wurde aber von den ausdrucksstarken dunklen Augen und den sanft geschwungenen Lippen mehr als wettgemacht. Um ihre gertenschlanke Figur und das lange kastanienbraune Haar hätte sie sogar noch manches Mannequin beneidet.

    Sie verließ das Schwesternzimmer und eilte über den von der Nachtbeleuchtung nur spärlich erhellten Gang. Ihre Kolleginnen hatten ihr von Landers erzählt, aber da ihr Dienst erst spät am Abend begonnen hatte, hatte sie ihn selbst noch nicht zu Gesicht bekommen.

    Seit drei Tagen befand er sich bereits im Krankenhaus von Las Vegas. Zwar lebte ein Rennfahrer ständig mit der Gefahr, aber er hatte sich nicht etwa auf der Piste verletzt. Beim Verlassen seines Hotels war er von einer bislang unbekannten Person angefahren worden. Die Sache war ziemlich glimpflich ausgegangen, er hatte nur einige leichte Prellungen und eine Gehirnerschütterung davongetragen. Bei einem so berühmten und ständig von Gefahren umgebenen Mann wie Landers erschien Susan ein solches Schicksal geradezu lächerlich. Ein Rennfahrer, der von einem anderen - vermutlich betrunkenen - Fahrer angefahren worden war, das klang wirklich verrückt.

    Sie öffnete die Tür zu seinem Zimmer. Obwohl sie dagegen ankämpfte, konnte sie nicht verhindern, dass ihr Herz automatisch schneller schlug.

    Landers begrüßte sie mit einem strahlenden Lächeln und Susan spürte, wie ihre Knie weich wurden. Der Rennfahrer sah genauso aus, wie sie ihn aus Zeitschriften und vom Fernsehen her kannte.

    Die strahlend blauen Augen dominierten in seinem jugendlichen Gesicht, das von blondgelockten Haaren umrahmt wurde. In den Wangen hatten sich zwei Grübchen gebildet, die zeigten, das er oft und gerne lachte. Seine Haut war braungebrannt.

    Susan Randall schluckte, um den Kloß in ihrem Hals loszuwerden. Sie ärgerte sich über sich selbst. Nun gut, Landers mochte ein weltberühmter Rennfahrer sein, aber das war noch kein Grund, sich wie ein Schulmädchen aufzuführen, das unvermittelt seinem Lieblingsstar gegenüberstand. Ihre Arbeit in Las Vegas hatte es mit sich gebracht, dass sie dauernd irgendwelchen berühmten Leuten begegnete.

    Sie haben geläutet?, fragte sie und bemühte sich, ihre Stimme möglichst sachlich klingen zu lassen. Die Frage war natürlich Blödsinn, aber es war der Standartsatz, den sie immer sagte, wenn sie gerufen wurde.

    Sie müssen neu hier sein, sagte Landers, ohne auf ihre rhetorische Frage einzugehen. Dazu lächelte er schon wieder. Und ich habe geglaubt, alle Schwestern in diesem tristen Krankenhaus bereits kennengelernt zu haben. An jemanden, der so hübsch ist wie Sie, hätte ich mich bestimmt erinnert.

    Mit einem Schlag fühlte Susan sich ernüchtert. Das Kompliment aus so berufenem Mund hätte ihr schmeicheln müssen, aber es bewirkte das genaue Gegenteil. Es führte ihr vor Augen, dass Rick Landers als Playboy beinahe ebenso bekannt war, wie durch seinen Beruf. Kaum eine Woche verging, in der sein Name nicht in den Klatschspalten der Zeitungen auftauchte, stets gepaart mit dem Namen und dem Photo irgendeiner Schönheit.

    Sie hatte diese reichen Verführertypen nie ausstehen können. Wahrscheinlich lag es daran, dass es mehr als genug von dieser Sorte in Las Vegas gab und sie hatte bislang nur schlechte Erfahrungen mit ihnen gemacht. Die Leute, an die sie geraten war, hatten alle nur einen kurzen Flirt und eine heiße Nacht im Sinn gehabt. So etwas wie Liebe oder auch nur das Gefühl ernst genommen zu werden, hatte sie bei denen nie verspürt. Sie hatten nicht einmal ein Hehl daraus gemacht, dass sie sie lediglich als einen vergnüglichen Zeitvertreib betrachteten.

    Landers machte sicherlich keine Ausnahme. Schon seine Art, wie er über ihre Kolleginnen sprach, zeigte das. Mit einem Schlag war jedes Gefühl von Bewunderung, das Susan für ihn empfunden hatte, wie fortgeblasen.

    Was möchten Sie?, fragte sie kühl.

    Rick Landers ließ sich durch ihre abweisende Art nicht aus der Ruhe bringen. Er besaß sogar die Frechheit, sie noch freundlicher anzulächeln.

    Da es unfair ist, wenn Sie mich kennen, ich Sie aber nicht, möchte ich erstmal Ihren Namen erfahren.

    Bedauere, aber der gehört nicht zum Serviceangebot des Krankenhauses, entgegnete Susan schlagfertig.

    Spätestens jetzt musste der Rennfahrer eigentlich merken, was sie von ihm hielt, aber wenn er es erkannte, dann ließ er sich zumindest nichts anmerken. Vielleicht kannte er es auch gar nicht anders, als dass ihm alle Mädchen zuflogen und hielt ihre Reserviertheit nur für Show.

    Schade, dann taugt der ganze Service schon nichts, kommentierte er. Dann erzählen Sie mir aber wenigstens, was ein Mädchen wie Sie in einem Krankenhaus macht, wo Ihnen bei Ihrem Aussehen doch bei Film und Fernsehen alle Türen offenstehen.

    Ganz einfach, weil dieser Beruf mir Spaß macht, antwortete Susan mit liebenswürdiger Freundlichkeit. Zumindest, solange ich nicht dauernd von aufdringlichen Patienten belästigt werde, denen scheinbar gar nichts fehlt.

    Das saß. Verdutzt schaute er sie an. Das Lächeln auf seinem Gesicht erlosch. Sie sind wohl am Nordpol zwischen lauter schlechtgelaunten Eisbären aufgewachsen?, maulte er. Deren Charme haben Sie jedenfalls geerbt. Eigentlich habe ich nur geläutet, weil ich Durst habe und mir das Mineralwasser ausgegangen ist. Würden Sie mir bitte eine neue Flasche bringen?

    Susan nickte und verließ hastig das Zimmer. Es kam ihr selbst fast wie eine Flucht vor. Sie konnte sich nicht erklären, wieso ihre Knie immer noch zitterten. Was fanden die anderen nur alle an an diesem Berufscasanova?

    2

    In den nächsten Tagen hatte sie kaum noch mit Rick Landers zu tun. Zwei Mal musste sie auf sein Zimmer, aber beide Male befand sie sich in Begleitung einer Kollegin und sprach kaum mit ihm.

    Dafür dachte sie um so häufiger an ihn. Obwohl sie sich selbst darüber ärgerte, konnte sie sein nettes Lächeln und die Komplimente nicht vergessen. Zwei Seelen rangen in ihrer Brust. Einerseits fand sie seine Art immer noch abstoßend, aber gleichzeitig gefiel Landers ihr auch ein wenig. Es ärgerte sie sogar, wenn eine ihrer Kollegin in ihrer Anwesenheit von ihm sprach, denn stets handelte es sich um Schwärmerei. Es schien keine Krankenschwester auf der Station mehr zu geben, der Landers nicht den Kopf verdreht hatte.

    Soll er doch, sagte Susan sich. Hauptsache ihr passierte das nicht. Wenn diese dummen Gänse auf den Kerl hereinfielen...

    Zugleich wusste sie, dass es ihr selbst

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