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Gefährliche Wege: Mit Jesus unterwegs auf unsicherem Terrain
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Gefährliche Wege: Mit Jesus unterwegs auf unsicherem Terrain
eBook178 Seiten2 Stunden

Gefährliche Wege: Mit Jesus unterwegs auf unsicherem Terrain

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Über dieses E-Book

Im Leben eines Christen gibt es viele Gefahren. Der Teufel und seine Diener, die Dämonen, werden nicht müde, Jesus Christus und seine Nachfolger anzugreifen. Weil der Satan die Christen nicht an allen Orten körperlich verfolgen kann, geht er in unseren Breitengraden mit Verführung und Irreführung vor. Dabei verändert er wesentliche Punkte des Evangeliums. So wird die gute Botschaft sinnentleert und fruchtlos gemacht. Vor diesen Gefahren wird in diesem Buch gewarnt.

Behandelt werden Themen wie der Herrschaftsanspruch und die Dominanz des Katholizismus, die Rolle des Papstes im Gegensatz zu Luther, Charismatische Irrtümer, falsche Sichtweisen der Emerging Church, Lehren der Hebrew Roots Bewegung und andere Irrlehren. Diese Strömungen werden Anhand der Bibel beleuchtet und entlarvt. Die Texte sind verständlich geschrieben. Ein kleiner Wegweiser in einer bewegten Zeit.
SpracheDeutsch
HerausgeberBooks on Demand
Erscheinungsdatum15. Okt. 2019
ISBN9783752843736
Gefährliche Wege: Mit Jesus unterwegs auf unsicherem Terrain
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Autor

Thomas Mössmer

Der Autor, Jahrgang 1976, stammt aus Bayern und kommt ursprünglich aus der katholischen Kirche. Aufgrund einer großen Lebenskrise begann er nach dem Sinn und Ziel des Lebens zu suchen und kam so zur Bibel. Im Vertrauen auf den Gott, der sich in der Bibel offenbart, begann er seine Entdeckungen aufzuschreiben

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    Buchvorschau

    Gefährliche Wege - Thomas Mössmer

    Die Bibelzitate wurden der Schlachter 2000 Bibelübersetzung entnommen. Die Abkürzungen der Bibelbücher sind die gebräuchlichen, die bei www.bibleserver.de benutzt werden. Sollten Sie die Abkürzungen nicht kennen, nehmen sie bitte ein Konkordanz zu Hilfe.

    Inhaltsverzeichnis

    Vorwort

    Die Gefahr durch den Katholizismus

    Vergelt´s Gott

    Meine Erfahrungen in der katholischen Kirche

    Der Papst wünscht sich Einheit aller Christen

    Die große Ökumene

    Luther gegen den Papst

    Der Papst

    Gegen die Schriftgelehrten und Pharisäer (sieht der Leser die Parallelen?)

    Der Schwarmgeist und die Pfingst- und Charismatische Bewegung

    Meine Erlebnisse mit dem sog. Schwarmgeist

    Ein Ende mit Schrecken für die falschen Propheten

    Das Wohlstandsevangelium

    Soaking

    Die Brautmystik aus der Sicht eines Mannes und die Verweiblichung des Glaubens

    Erscheint Jesus Christus in unseren Tagen auf der Erde?

    Auge oder Ohr?

    Auf was baue ich meinen Glauben? Auf Erlebnisse oder die Bibel?

    Und Israel?

    Die richtige Haltung gegenüber den Juden und Israel

    Die Hebrew-Roots-Bewegung

    Die liberale Theologie und die Emerging Church

    „Setzen Sechs, Herr Bischof!"

    Ein Wort an die theologische Elite

    Die emergente Dekonstruktion

    Vermischtes

    Die Trinität - Muss die Kirchengeschichte umgeschrieben werden?

    Der Christliche Bücherkatalog, Sommerausgabe

    Eine „weiße Herrenrasse, „die Präadamiten und ein nichtjüdischer Jesus? Ist das noch Evangelium?

    Vergleich zwischen Jesus und Mohammed

    Schlusswort

    Anhang: Linkliste

    Vorwort

    Das erste Buch, welches aus meiner Tätigkeit als Blogger entstanden ist, behandelte allgemeine Themen, die im Leben eines Christen aufkommen können. (Titel: Mit Jesus unterwegs - Wichtige Impulse für das Glaubensleben). In diesem zweiten Buch, für das man das erste nicht gelesen haben muss, mit dem Titel „Gefährliche Wege - Mit Jesus unterwegs auf gefährlichem Terrain" soll es nun um die Thematik der allgemeinen Gefahren, wenn man mit Jesus unterwegs ist, gehen. Im Leben eines Christen gibt es unzählige gefährliche Abzweigungen und Weggabelungen, falls man den richtigen Weg durch eigene Schuld oder Fremdverschulden verlässt, den HERRN Jesus aus den Augen verliert und sich auf gefährliches Gelände begibt. Durch satanisches Wirken und Störfeuer kann man sich so stark von Gott entfernen, dass man an einen Punkt kommt, wo man eigentlich nie sein wollte. Zum Schluss hat man sich verirrt und kann den richtigen Weg nicht mehr finden. Das ist sogar schon hingegebenen Christen passiert, die es wirklich ehrlich meinten und Gott mit ihrem Leben gefallen wollten.

    Man kann unbiblische Lehren und Praktiken annehmen und von ihnen „wie mit einem Sauerteig durchsäuert" werden, was letztendlich dazu führen kann, dass man unter Geisterleitung statt Geistesleitung des echten Heiligen Geistes kommt. Die Folge ist eine dämonische Belastung oder eine Führung in die Irre - eine Irreführung. Man kann sich mit heidnischen Religionen vermischen, welche in der Endform, was sich in der Zukunft herausbilden wird, die Hure Babylon sein wird. Der gesetzliche, religiöse Katholizismus ist eine Form davon, die Menschen davon abhält, echte Rettung zu erfahren.

    Auch eine Abkehr von der Wahrheit des Wortes Gottes ist möglich, wenn man der liberalen Bibelkritik und der energisch vorgehenden Emerging Church zu viel Glauben schenkt. Außerdem kann man leicht vergessen, dass wir noch nicht „im Schauen, sondern „im Glauben wandeln und daher noch nicht am Ziel sind. Oder man kann sich der Hebrew-Roots-Bewegung öffnen, wenn man sich fragt, warum unser Christentum so wenig jüdisch ist. Wiederum man kann den Juden und Israeliten ihre historische Geschichte absprechen, indem man behauptet, die Heilsgeschichte würde nur von weißen Europäern handeln. Auch die Frage, welche Rolle das Volk und das Land Israel überhaupt noch in Gottes Heilsplan spielen, kann einen umtreiben.

    Man sollte den Teufel nicht überschätzen, man sollte ihn aber auch nicht unterschätzen. Er wird immer versuchen, dem gläubigen Jesus-Jünger so stark zuzusetzen, dass er für Gott unbrauchbar wird, Schaden nimmt und letztendlich im Glauben Schiffbruch erleidet, indem er vom vorgegebenen biblischen Wort abweicht. Daher habe ich in diesem Buch mehrere Artikel aus meinem Blog zusammengestellt, die vor solchen Gefahren auf dem Weg warnen sollen. Die Zusammenstellung erhebt keinen Anspruch, alle Themen, die es in diesem Bereich gibt, zu behandeln. Die meisten Beiträge sind durch Themen, Lehren und Praktiken entstanden, von denen ich, der Autor, selber betroffen war. Teilweise zu meiner eigenen Schande, wie ich zugeben muss. Man lernt im allgemeinen nur aus eigenen Fehlern; man kann aber auch aus Fehlern lernen, die ein anderer gemacht hat. Meine Hoffnung ist daher, dass der Leser sich diese Artikel zu Herzen nimmt und nicht dieselben Fehler wie ich macht. Hierbei soll noch angemerkt werden, dass auch ich mich in bestimmten Punkten irren kann. Daher gilt das alte Motto: „Prüft alles, das Gute behaltet!" (1Thess 5,21).

    Thomas Mößmer

    I. Die Gefahr durch den Katholizismus

    Mir ist durchaus bewusst, dass ich bei manchen Diskussionen mit Katholiken zu schroff und zu hart reagiert habe, was meine Diskussionspartner manchmal beleidigt hat und meine Argumentation dadurch ohne Frucht blieb. Das ist leider eine Angewohnheit, die ich schwer ablegen kann, (aber der HERR Jesus und ich arbeiten daran). Der Grund dafür ist meine eher negativen Erfahrungen, die ich in dieser Kirche gesammelt habe. Die RKK ist keine Kirche im eigentlichen Sinn. Sie ist eher ein religiöses Konstrukt, eine Institution, eine Firma, die nur noch den äußerlichen Anstrich einer christlichen Kirche hat; sie ist ein antichristliches Bollwerk, das die Menschen versklavt, ihnen die Wahrheit vorenthält und eng mit dem Teufel verbunden ist. Ein Freund von mir bezeichnete sie als Satans Meisterstück, und ich befürchte, dass diese Aussage wahr ist.

    Sollte der Leser der folgenden Texte also ein hingegebener, ernsthafter Katholik sein, so bitte ich ihn, zuerst die Argumente zu prüfen und erst dann den Tonfall zu kritisieren. Ich bin menschlich keineswegs besser als ein hingegebener Katholik, aber ich bin im Gegensatz zu ihm errettet. Ein hingegebener Katholik kann gute und reine Motive haben, er kann für seine Mitmenschen eine echte Bereicherung sein und gerne gute Werke tun. Doch auch ein Katholik kann nur gerettet werden, wenn er den Opfertod Jesu Christi für sich persönlich in Anspruch nimmt. Gute Werken können nicht erretten. Errettung geschieht nur durch Glauben. Und dann nur aus Gnade, nicht aus Verdienst. Ich bin weit davon entfernt, ein Luther zu sein, der den Papst als Antichristen und Teufel bezeichnete. Aber ich bin wie Luther enttäuscht davon, so viele Jahre von dem religiösen Blendwerk der Kirche getäuscht worden zu sein und nie das echte Evangelium in ihr gehört zu haben. Das erfüllt mich mit Wut, und dieser Wut verleihe ich Ausdruck, denn die Botschaft der Bibel ist eine ganz andere als die Botschaft der Kirche. In den folgenden Artikeln wird das näher ausgeführt.

    1.Vergelt´s Gott

    Manche Menschen haben schon bei der Geburt eine gehörige Portion Glück mitbekommen. Sie werden in Adelsfamilien, Bankiersfamilien oder Firmenbesitzerfamilien geboren. Schon mit der Geburt haben sie ungeahnte Möglichkeiten, eine hervorragende Ausbildung und finanziellen Reichtum in Aussicht, was zwar vor Gott nicht zählt, aber nicht immer zum Nachteil der betreffenden Person sein muss. Ja, das Leben kann auf den ersten Blick schon ungerecht sein, denn die meisten Menschen werden einfach in Arbeiterfamilien geboren und, was noch schlimmer ist, direkt in die katholische Kirche.

    So ging es auch mir. Meine Vorfahren waren alle katholisch, soweit ich weiß. In der Provinz in Bayern, in der ich aufwuchs, hatte der Protestantismus sich niemals richtig durchgesetzt. Man war halt katholisch, weil alle anderen auch katholisch waren. Schon von Kindesbeinen an kam ich unter die Indoktrination der Kirche. Als Säugling getauft, in der Schule von manchen Pfarrern im Religionsunterricht drangsaliert, gefirmt und regelmäßig zu Kirchenbesuch verdonnert (ironisch gemeint), musste ich diese Kirche kennenlernen. Doch was hatte ich davon?

    Niemals das echte Evangelium gehört

    Während meiner ganzen Mitgliedschaft in der Katholischen Kirche (diese dauerte ungefähr 27 Jahre) habe ichniemals das ganze, echte Evangelium gehört. Die Bibel ist zwar immer präsent, aber sie wird nie ganz gelesen und ganz ausgelegt. Während den Sonntagen im Jahr werden immer wieder die gleichen Texte gelesen. Das ist so vorgeschrieben. Aber es wird nie die ganze Bibel erklärt. Alle Texte, die ausgesucht werden, sollen sich mit der Lehre der Kirche decken. Dabei ist die Lehre der Kirche das genaue Gegenteil der Lehre Jesu und der Apostel. Die Kirche verkündet und lehrt Werksgerechtigkeit und macht die Katholiken von sich abhängig, indem sie sich anmaßt, die Sakramente zu verwalten. Die Kirche spielt sich dabei als (Ver-)Mittler zwischen Gott und den Menschen auf. Diese Rolle kommt aber allein Jesus Christus zu:

    1Tim 2,5 Denn es ist ein Gott und EIN [Hervorhebung von mir] Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus, 6 der sich selbst als Lösegeld für alle gegeben hat. [Das ist] das Zeugnis zur rechten Zeit,

    Endlose Liturgien erlebt

    Da die Kirche das Leid verherrlicht und sich schon fast masochistisch darin suhlt, ist es kein Wunder, dass die Gottesdienste Leid verursachen. Psychisches Leid. Ich kann mich noch darin erinnern, endlose Liturgien, die an Langeweile kaum zu überbieten waren, über mich ergehen zu lassen. So etwas Langweiliges wie diese Gottesdienste kenne ich nur durch das Warten auf einen verspäteten Zug. Wer hat sich das nur ausgedacht? Und besser gefragt: Wer tut sich so etwas freiwillig an? Gottesdienst, so wie ihn die Bibel beschreibt, soll etwas Lebendiges sein. Wer an Jesus glaubt, dessen ganzes Leben soll ein Gottesdienst sein. Man soll seine Gaben mit Freude einsetzen und auch die Gottesdienste in der Gemeinde sollen von Leben geprägt sein, nicht von toter, öder Liturgie. Zudem soll in den biblischen Zusammenkünften jeder der begabten Brüder etwas sagen. Das neue Testament kennt keinen ordinierten Priester, der alleine den Gottesdienst leitet. Jeder ist aufgefordert etwas zur Gemeinde beizutragen:

    1Kor 14,26 Wie ist es nun, ihr Brüder? Wenn ihr zusammenkommt, so hat jeder von euch etwas: einen Psalm, eine Lehre, eine Sprachenrede, eine Offenbarung, eine Auslegung; alles lasst zur Erbauung geschehen!

    In der Bibel wird jeder Gläubige Priester genannt:

    1Petr 2,9 Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk des Eigentums, damit ihr die Tugenden dessen verkündet, der euch aus der Finsternis berufen hat zu seinem wunderbaren Licht 10 — euch, die ihr einst nicht ein Volk wart, jetzt aber Gottes Volk seid, und einst nicht begnadigt wart, jetzt aber begnadigt seid.

    Die Bibel lehnt einen Klerus in der christlichen Gemeinde ab (vgl. Offb 2,6; Offb 2,15). Im Alten Testament war das noch anders. Im Alten Testament durften nur bestimmte Mitglieder des Stammes Levi Opfer bringen und die Gottesdienste leiten. Im Neuen Testament jedoch ist jeder Gläubige aufgefordert nach neutestamentlicher Lehre als Priester zu agieren.

    Geld verloren

    Wie viel Geld wurde mir mit dem Gruppenzwang abgenommen!? Der Klingelbeutel geht durch die Kirche und jeder kann zusehen, wer ungefähr wie viel hinein steckt. Da es in der Kirche genauso menschelt wie überall, ist es kein Wunder, dass jeder bemerkt, wenn der andere nichts in die Kollekte gibt. (Es wurden auch schon Knöpfe darin gefunden.) Hinter dem Gottesdienst wird dann darüber getuschelt.

    Natürlich wird auch von jedem Lohn eine gute Portion Kirchensteuer abgeführt. Die meisten Leute hinterfragen das nicht mehr. Sie sind zwar nur noch Karteileichen in den Landeskirchen, aber die Kirchensteuer bezahlen sie brav weiter. Denn man will schließlich heiraten oder beerdigt werden, was ohne Mitgliedschaft in der Kirche nicht möglich ist. Doch das wird nicht von der Kirchensteuer bezahlt; nein, man muss, wenn es soweit ist, sowieso wieder zahlen. Man zahlt vielleicht 30 Jahre Kirchensteuer brav ein, muss aber trotzdem für die Beerdigungskosten aufkommen. Das ist ärgerlich! Wenn ich mein ganzes Leben die Kirchensteuer zahle, dann sollte wenigstens die Beerdigung gratis sein.

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