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3/5 (567 Bewertungen)
Länge:
213 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Jun 30, 2016
ISBN:
9781911495222
Format:
Buch

Beschreibung

Johann Wolfgang von Goethe's Faust is a tragic play in two parts. Although rarely staged in its entirety, it is the play with the largest audience numbers on German-language stages. Faust is Goethe's magnum opus and considered by many to be the greatest work of German literature.
Herausgeber:
Freigegeben:
Jun 30, 2016
ISBN:
9781911495222
Format:
Buch

Über den Autor

Goethe er berømt for som ung forfatter at præge Sturm und Drang-perioden og som ældre at være nærmest synonym med den litterære retning Weimarklassikken. Goethe var enormt produktiv, og hans værker spænder fra digte, dramaer og romaner til essays og naturvidenskabelige afhandlinger. Blandt hans vigtigste værker er Den unge Werthers lidelser, Faust og Zur Farbenlehre (farvelære). Han inspirerede Darwin med sin opdagelse af de menneskelige premaxilla-kæbeknogler. Hans mest gådefulde og flertydige roman er "Valgslægtskaberne", der unddrager sig indordning under nogen bestemt litterær retning.


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Buchvorschau

Faust - Johann Wolfgang von Goethe

TRAGÖDIE

ZUEIGNUNG.

Ihr naht euch wieder, schwankende Gestalten!

Die früh sich einst dem trüben Blick gezeigt.

Versuch’ ich wohl euch diesmal fest zu halten?

Fühl’ ich mein Herz noch jenem Wahn geneigt?

Ihr drängt euch zu! nun gut, so mögt ihr walten,

Wie ihr aus Dunst und Nebel um mich steigt;

Mein Busen fühlt sich jugendlich erschüttert

Vom Zauberhauch der euren Zug umwittert.

Ihr bringt mit euch die Bilder froher Tage,

Und manche liebe Schatten steigen auf;

Gleich einer alten, halbverklungnen Sage,

Kommt erste Lieb’ und Freundschaft mit herauf;

Der Schmerz wird neu, es wiederholt die Klage

Des Lebens labyrinthisch irren Lauf,

Und nennt die Guten, die, um schöne Stunden

Vom Glück getäuscht, vor mir hinweggeschwunden.

Sie hören nicht die folgenden Gesänge,

Die Seelen, denen ich die ersten sang,

Zerstoben ist das freundliche Gedränge,

Verklungen ach! der erste Wiederklang.

Mein Leid ertönt der unbekannten Menge,

Ihr Beyfall selbst macht meinem Herzen bang,

Und was sich sonst an meinem Lied erfreuet,

Wenn es noch lebt, irrt in der Welt zerstreuet.

Und mich ergreift ein längst entwöhntes Sehnen

Nach jenem stillen, ernsten Geisterreich,

Es schwebet nun, in unbestimmten Tönen,

Mein lispelnd Lied, der Aeolsharfe gleich,

Ein Schauer faßt mich, Thräne folgt den Thränen,

Das strenge Herz es fühlt sich mild und weich;

Was ich besitze seh’ ich wie im weiten,

Und was verschwand wird mir zu Wirklichkeiten.

VORSPIEL

auf dem Theater.

Director, Theaterdichter,

lustige Person.

Director.

Ihr beyden die ihr mir so oft,

In Noth und Trübsal, beygestanden,

Sagt was ihr wohl, in deutschen Landen,

Von unsrer Unternehmung hofft?

Ich wünschte sehr der Menge zu behagen,

Besonders weil sie lebt und leben läßt.

Die Pfosten sind, die Breter aufgeschlagen,

Und jedermann erwartet sich ein Fest.

Sie sitzen schon, mit hohen Augenbraunen,

Gelassen da und möchten gern erstaunen.

Ich weiß wie man den Geist des Volks versöhnt;

Doch so verlegen bin ich nie gewesen;

Zwar sind sie an das Beste nicht gewöhnt,

Allein sie haben schrecklich viel gelesen.

Wie machen wir’s? daß alles frisch und neu

Und mit Bedeutung auch gefällig sey.

Denn freylich mag ich gern die Menge sehen,

Wenn sich der Strom nach unsrer Bude drängt,

Und mit gewaltig wiederholten Wehen,

Sich durch die enge Gnadenpforte zwängt;

Bey hellem Tage, schon vor Vieren,

Mit Stößen sich bis an die Kasse ficht

Und, wie in Hungersnoth um Brot an Beckerthüren,

Um ein Billet sich fast die Hälse bricht.

Dieß Wunder wirkt auf so verschiedne Leute

Der Dichter nur; mein Freund, o! thu es heute.

Dichter.

O sprich mir nicht von jener bunten Menge,

Bey deren Anblick uns der Geist entflieht.

Verhülle mir das wogende Gedränge,

Das wider Willen uns zum Strudel zieht.

Nein, führe mich zur stillen Himmelsenge,

Wo nur dem Dichter reine Freude blüht;

Wo Lieb’ und Freundschaft unsres Herzens Segen

Mit Götterhand erschaffen und erpflegen.

Ach! was in tiefer Brust uns da entsprungen,

Was sich die Lippe schüchtern vorgelallt,

Mißrathen jetzt und jetzt vielleicht gelungen,

Verschlingt des wilden Augenblicks Gewalt.

Oft wenn es erst durch Jahre durchgedrungen

Erscheint es in vollendeter Gestalt.

Was glänzt ist für den Augenblick geboren,

Das Aechte bleibt der Nachwelt unverloren.

Lustige Person.

Wenn ich nur nichts von Nachwelt hören sollte.

Gesetzt daß ich von Nachwelt reden wollte,

Wer machte denn der Mitwelt Spaß?

Den will sie doch und soll ihn haben.

Die Gegenwart von einem braven Knaben

Ist, dächt’ ich, immer auch schon was.

Wer sich behaglich mitzutheilen weiß,

Den wird des Volkes Laune nicht erbittern;

Er wünscht sich einen großen Kreis,

Um ihn gewisser zu erschüttern.

Drum seyd nur brav und zeigt euch musterhaft,

Laßt Phantasie, mit allen ihren Chören,

Vernunft, Verstand, Empfindung, Leidenschaft,

Doch, merkt euch wohl! nicht ohne Narrheit hören.

Director.

Besonders aber laßt genug geschehn!

Man kommt zu schaun, man will am liebsten sehn.

Wird vieles vor den Augen abgesponnen,

So daß die Menge staunend gaffen kann,

Da habt ihr in der Breite gleich gewonnen,

Ihr seyd ein vielgeliebter Mann.

Die Masse könnt ihr nur durch Masse zwingen,

Ein jeder sucht sich endlich selbst was aus.

Wer vieles bringt, wird manchem etwas bringen;

Und jeder geht zufrieden aus dem Haus.

Gebt ihr ein Stück, so gebt es gleich in Stücken!

Solch ein Ragout es muß euch glücken;

Leicht ist es vorgelegt, so leicht als ausgedacht.

Was hilft’s wenn ihr ein Ganzes dargebracht,

Das Publikum wird es euch doch zerpflücken.

Dichter.

Ihr fühlet nicht wie schlecht ein solches Handwerk sey!

Wie wenig das den ächten Künstler zieme!

Der saubern Herren Pfuscherey

Ist, merk’ ich, schon bey euch Maxime.

Director.

Ein solcher Vorwurf läßt mich ungekränkt;

Ein Mann, der recht zu wirken denkt,

Muß auf das beste Werkzeug halten.

Bedenkt, ihr habet weiches Holz zu spalten,

Und seht nur hin für wen ihr schreibt!

Wenn diesen Langeweile treibt,

Kommt jener satt vom übertischten Mahle,

Und, was das allerschlimmste bleibt,

Gar mancher kommt vom Lesen der Journale.

Man eilt zerstreut zu uns, wie zu den Maskenfesten,

Und Neugier nur beflügelt jeden Schritt;

Die Damen geben sich und ihren Putz zum besten

Und spielen ohne Gage mit.

Was träumet ihr auf eurer Dichter-Höhe?

Was macht ein volles Haus euch froh?

Beseht die Gönner in der Nähe!

Halb sind sie kalt, halb sind sie roh.

Der, nach dem Schauspiel, hofft ein Kartenspiel,

Der eine wilde Nacht an einer Dirne Busen.

Was plagt ihr armen Thoren viel,

Zu solchem Zweck, die holden Musen?

Ich sag’ euch, gebt nur mehr, und immer, immer mehr,

So könnt ihr euch vom Ziele nie verirren,

Sucht nur die Menschen zu verwirren,

Sie zu befriedigen ist schwer – –

Was fällt euch an? Entzückung oder Schmerzen?

Dichter.

Geh hin und such dir einen andern Knecht!

Der Dichter sollte wohl das höchste Recht,

Das Menschenrecht, das ihm Natur vergönnt,

Um deinetwillen freventlich verscherzen!

Wodurch bewegt er alle Herzen?

Wodurch besiegt er jedes Element?

Ist es der Einklang nicht? der aus dem Busen dringt,

Und in sein Herz die Welt zurücke schlingt.

Wenn die Natur des Fadens ew’ge Länge,

Gleichgültig drehend, auf die Spindel zwingt,

Wenn aller Wesen unharmon’sche Menge

Verdrießlich durch einander klingt;

Wer theilt die fließend immer gleiche Reihe

Belebend ab, daß sie sich rythmisch regt?

Wer ruft das Einzelne zur allgemeinen Weihe?

Wo es in herrlichen Accorden schlägt,

Wer läßt den Sturm zu Leidenschaften wüthen?

Das Abendroth im ernsten Sinne glühn?

Wer schüttet alle schönen Frühlingsblüten

Auf der Geliebten Pfade hin?

Wer flicht die unbedeutend grünen Blätter

Zum Ehrenkranz Verdiensten jeder Art?

Wer sichert den Olymp? vereinet Götter?

Des Menschen Kraft im Dichter offenbart.

Lustige Person.

So braucht sie denn die schönen Kräfte

Und treibt die dicht’rischen Geschäfte,

Wie man ein Liebesabenteuer treibt.

Zufällig naht man sich, man fühlt, man bleibt

Und nach und nach wird man verflochten;

Es wächst das Glück, dann wird es angefochten,

Man ist entzückt, nun kommt der Schmerz heran,

Und eh man sich’s versieht ist’s eben ein Roman.

Laßt uns auch so ein Schauspiel geben!

Greift nur hinein ins volle Menschenleben!

Ein jeder lebt’s, nicht vielen ist’s bekannt,

Und wo ihr’s packt, da ist’s interessant.

In bunten Bildern wenig Klarheit,

Viel Irrthum und ein Fünkchen Wahrheit,

So wird der beste Trank gebraut,

Der alle Welt erquickt und auferbaut.

Dann sammelt sich der Jugend schönste Blüte

Vor eurem Spiel und lauscht der Offenbarung,

Dann sauget jedes zärtliche Gemüthe

Aus eurem Werk sich melanchol’sche Nahrung;

Dann wird bald dies bald jenes aufgeregt,

Ein jeder sieht was er im Herzen trägt.

Noch sind sie gleich bereit zu weinen und zu lachen,

Sie ehren noch den Schwung, erfreuen sich am Schein;

Wer fertig ist, dem ist nichts recht zu machen,

Ein Werdender wird immer dankbar seyn.

Dichter.

So gieb mir auch die Zeiten wieder,

Da ich noch selbst im Werden war,

Da sich ein Quell gedrängter Lieder

Ununterbrochen neu gebar,

Da Nebel mir die Welt verhüllten,

Die Knospe Wunder noch versprach,

Da ich die tausend Blumen brach,

Die alle Thäler reichlich füllten.

Ich hatte nichts und doch genug,

Den Drang nach Wahrheit und die Lust am Trug.

Gieb ungebändigt jene Triebe,

Das tiefe schmerzenvolle Glück,

Des Hasses Kraft, die Macht der Liebe,

Gieb meine Jugend mir zurück!

Lustige Person.

Der Jugend, guter Freund, bedarfst du allenfalls

Wenn dich in Schlachten Feinde drängen,

Wenn mit Gewalt an deinen Hals

Sich allerliebste Mädchen hängen,

Wenn fern des schnellen Laufes Kranz

Vom schwer erreichten Ziele winket,

Wenn nach dem heftgen Wirbeltanz

Die Nächte schmausend man vertrinket.

Doch ins bekannte Saitenspiel

Mit Muth und Anmuth einzugreifen,

Nach einem selbgesteckten Ziel

Mit holdem Irren hinzuschweifen,

Das, alte Herrn, ist eure Pflicht,

Und wir verehren euch darum nicht minder.

Das Alter macht nicht kindisch, wie man spricht,

Es findet uns nur noch als wahre Kinder.

Director.

Der Worte sind genug gewechselt,

Laßt mich auch endlich Thaten sehn;

Indeß ihr Complimente drechselt,

Kann etwas nützliches geschehn.

Was hilft es viel von Stimmung reden?

Dem Zaudernden erscheint sie nie.

Gebt ihr euch einmal für Poeten,

So kommandirt die Poesie.

Euch ist bekannt was wir bedürfen,

Wir wollen stark Getränke schlürfen;

Nun braut mir unverzüglich dran!

Was heute nicht geschieht, ist Morgen nicht gethan,

Und keinen Tag soll man verpassen,

Das Mögliche soll der Entschluß

Beherzt sogleich beym Schopfe fassen,

Er will es dann nicht fahren lassen,

Und wirket weiter, weil er muß.

Ihr wißt, auf unsern deutschen Bühnen

Probirt ein jeder was er mag;

Drum schonet mir an diesem

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Rezensionen

Was die anderen über Faust denken

3.0
567 Bewertungen / 13 Rezensionen
Wie hat es Ihnen gefallen?
Bewertung: 0 von 5 Sternen

Leser-Rezensionen

  • (1/5)
    Found this very boring and couldn't make it further than about a quarter, but I think it may have just been an uninspiring translation. (George Madison Priest.)
  • (4/5)
    No denying the beauty of the language in this, the iconic "sell your soul to the devil" story, but it seemed lightweight for it's subject. This modern verse translation of Part I is the only verse translation to be perfomed in the modern theater--which speaks highly of it's readability.
  • (5/5)
    Goethe packs a lot of original truth into this very sensual work. In particular, his observations about society, learning, and, of course, religion, are thought provoking. The style and plot are also unique and impressive, especially in the interaction between Faust and Mepistopheles and Margaret.
  • (2/5)
    The first half was excellent. The Gretchen tragedy was incredibly disturbing and dramatic. However, I was bored by the second halfs descent into what seemed like a series of unrelated scenes. By the end of the long digression into Greek myth, I was bored by the whole thing and no longer even cared what happened to Faust
  • (4/5)
    I read this in January 1952 and said on Jan 20: Decided to read Faust despite the unfavorable atmosphere for reading presented by barracks life. It is almost stiflng in its beauty, and I wish I had a dead silent room to simply surrender my mind to it. The translation I am reading is Bayard Taylor's, which is in verse form, and quite literal--so that verbs are often at the end of sentences. As an example of clear beauty, romantic and untouched by sarcasm and cynicism I give you this from Scene 2 of the first Part: "Then would I see Eternal Evening gild The silent world beneath me glowing,On fire each mountain-peak, with peace and valley filled,The silver brook to golden rivers flowing..." I finished the first part on Jan 21, and said the second part is allergorical and I am afraid I shall get nothing from it, because conditons for studying are not good--or maybe it's just that I am not good at divining deeper, subtle meanings of things. I finished the book on Jan 23 and said: Finished Faust--got little out of the second Part.
  • (4/5)
    This is an abridged version of the massive play. This was abridged, cut, and translated into English for a BBC radio adaption in the 1940s.

    The play itself is meant to be a closet drama - ie. its meant to be read and not exactly played and acted out on a stage in front of an audience.

    It is a tremendous play and a massive and tremendous piece of work/literature. I have trouble though deciding on **** or ***1/2, but I'll give it the benefit of the doubt and go with ****. It's a bit deep with the satire, going into Greek mythologies (esp. in Part II) and it draws from a number of sources, some German, some classical Greek/Roman, some Shakespearean, and English. It's a hard play to wra your head around as the verse isn't aptly descriptive of the events and a large amount of 'reading between the lines' needs to be done. Overall it is a highly recommended work that should be read for no other reason than to at least acknowledge how Goethe is a great writer and to feel some sort of semblance of culture emanating from the work.
  • (5/5)
    Goethe is an amazing writer. Faust despairs and wants the death because he can not understand the truth.Dissatisfied with knowing all there is to know about everything, Faust sells his soul to the devil to learn, experience and understand more.It's classic, it's brilliant and full of wisdom and eternal truths.
  • (3/5)
    Although it's been staged, Goethe's Faust is described as a "dramatic poem" and at least in the translation I've read (Walter Kaufman for Part One) reads much more to me like Milton than Shakespeare. Indeed, there are to my ear echoes of Milton--and The Book of Job for that matter--in the Prologue where God and the devil Mephistopheles have a discussion that results in putting the soul of Faust into play. A lot of the of the plot and even some lines were familiar to me from classical music. Operas by Gounod and Boito, an oratorio by Berlioz and German lied by Schubert and Schumann among other works were adapted from from Goethe. I really got a kick out of recognizing the inspiration for Gounod's "Jewel Song" and Schubert's "Gretchen at her Spinning Wheel." Most of those adaptations only deal with Part One of the two part work, and for good reason. Part One was mostly a joy to read. The language is often striking and gorgeous and only one small segment made me go huh? (The Walpurgis Night's Dream with the Wedding of Oberon and Titania, which didn't seem to contribute to the plot or theme.) Mephistopheles first shows up by Faust's side as a poodle, and he helps a lot in cutting a lot of Faust's often high-flown language with his acid sarcasm, and I actually found a lot of humor in the first part of the poem--such as the scene where Martha flirted with Mephistopheles. If I were rating just Part One, I'd give Faust five stars for an amazing read. Part Two is a different matter altogether. In the book featuring the Kaufman translation, only the first scene and the last Act of Part Two is included. In the introduction Kaufman defends this saying it is his "hope that those who who would like to enjoy Goethe's Faust--as opposed to those who want to be able to say that they have read it, all of it" should find his edition to their liking. Well, I'm stubborn--and I did want to read all of it. Among the reasons Faust was listed in Good Reading's "100 Significant Books." Faust isn't just a classic--it's a formative, incredibly influential classic, and I've found in tackling those you aren't just entertained--you're educated. So, I read Part Two in another edition and translation. And found Kaufman is right. Part Two isn't enjoyable. It seems almost an entirely different work without the Gretchen element and with long static, weird set pieces that include Faust involving himself with Helen of Troy. Indeed, Faust disappears for long stretches in this part--so much of which seemed bizarre. I didn't like Part Two much at all. And not just as a reader wanting to be entertained. If there's one thing I've learned about myself reading the classics, it is that I like a sense of unity and structure, and have held it against works such as Moby Dick, War and Peace and Les Miserables when they seem to go off the rails in self-indulgent pedantry and digressions. I adore Dante, and Dante is erudite--and his philosophy very much opposed to mine. But I'm awed by the structure of The Divine Comedy. Nothing, but nothing is superfluous--down to the rhyming scheme and the number of Cantos. I can't say the same of Faust, particularly Part Two. For me Part Two is just one big huh?? and incredibly tedious. Maybe I'm missing something, but no, I can't say I got a lot out of Part Two, thus why this is winding up with a much lower rating than if I were reviewing Part One alone.
  • (4/5)
    While I do not care for Goethe, I do like MacDonald's rhyming translation. It makes it much better to get through it! Did this for Part II so that the Kindle could read the rhyming to me with the text to speech feature.
  • (4/5)
    Obviously a classic, but the second scene between the archangles, God and Mephistofoles is pure music.
  • (3/5)
    Titanenwerk, maar niet helemaal samenhangend: diverse stijlen, diverse invalshoeken; eerder losse commentaren bij huidige en vroegere cultuur. Moza?ekachtige structuur, wirwar van symbolische taferelen en soms ronduit een spektakelstuk vol special effects. Uiteraard is er de impressionante en in essentie tragische figuur van Faust zelf, de mens die ten onder gaat aan zijn drang om meer te weten, meer te kunnen. Pareltjes zijn volgende fragmenten: de Walpurgisnacht (een waterval van beelden en sc?nes in de meest uiteenlopende versvormen), het Homunculus verhaal (sprankelend en aangrijpend), het Philemon en baucis-verhaal.Ronduit zwak: het Gretchenverhaal (Gretchen is te onbeduidend als figuur), het Helenaverhaal (ook zij is letterlijk niet van lijf en leden), Euphorion (te kort uitgewerkt), en ook het slot (iets te hemels, beklijft helemaal niet zoals bij Dante)
  • (5/5)
    Johann Wolfgang von Goethe’s Faust begins with a prologue set in Heaven. The scene is modeled on the opening of the Book of Job in the Old Testament. While the angels Raphael, Gabriel, and Michael praise the Lord, Mephistopheles mocks human beings as failed creations because reason makes them worse than brutes. God tells Mephistopheles that he will illuminate his servant Faust. Mephistopheles wagers with god that he can corrupt Faust instead. With the assent of god Mephistopheles goes into action.In the next scene, Faust appears in acute despair because his intellectual studies have left him ignorant and without worldly gain and fame. In order to discover the inner secrets and creative powers of nature, he turns to black magic. Thus, he conjures up the Earth Spirit, the embodiment of the forces of nature. However, the Earth Spirit mocks Faust’s futile attempts to understand him. As he despairs of understanding nature, he prepares to poison himself. At that moment, church bells and choral songs announcing that “Christ is arisen” distract Faust from killing himself. Celestial music charms Faust out of his dark and gloomy study for a walk in the countryside on a beautiful spring day in companionship with his fellow human beings. Observing the springtime renewal of life in nature, Faust experiences ecstasy. At this moment, Faust yearns for his soul to soar into celestial spheres.This Easter walk foreshadows Faust’s ultimate spiritual resurrection. However, he must first undergo a pilgrimage through the vicissitudes and depths of human life. In a famous moment he proclaims that "two souls are dwelling in my breast". It is in this battle within himself that he becomes emblematic of modern man. As he battles Mephistopheles offers him a wager for his everlasting soul that will provide him a fleeting moment of satisfaction in this world. Mephistopheles commands a witch to restore Faust’s youth so that he is vulnerable to sensuous temptations. When Faust sees the beautiful young girl Margaret, he falls into lust and commands Mephistopheles to procure her. Mephistopheles devises a deadly scheme for seduction. Faust convinces Margaret, who is only fourteen years old, to give her mother a sleeping potion, prepared by Mephistopheles, so that they can make love. Mephistopheles makes poison instead; the mother never awakens.Unwittingly, Margaret has murdered her mother. Furthermore, she is pregnant by Faust and alone. When Faust comes to visit Margaret, he finds her brother, Valentine, ready to kill him for violating his sister. Mephistopheles performs trickery so that Faust is able to stab Valentine in a duel. Dying, Valentine curses Margaret before the entire village as a harlot. Even at church, Margaret suffers extreme anguish as an evil spirit pursues her.In contrast, Faust escapes to a witches’ sabbath on Walpurgis Night. He indulges in orgiastic revelry and debauchery with satanic creatures and a beautiful witch until an apparition of Margaret haunts him. Faust goes looking for Margaret and finds her, in a dungeon, insane and babbling. At this moment, Faust realizes that he has sinned against innocence and love for a mere moment of sensual pleasure. Even though it is the very morning of her execution, Margaret refuses to escape with Faust and Mephistopheles. Instead, she throws herself into the hands of God. As Faust flees with Mephistopheles, a voice from above proclaims, “She is saved!”Goethe will continue his drama with a second part, but the narrative from this first section has become one of the markers for the beginning of the modern era of human culture. I have previously written about some of the ideas in this drama in my discussion of "Active vs. Reactive Man". Translated by many over the two centuries since its original publication it has become a touchstone for the study of the development of the human spirit. It has also inspired other artists to create operas and novels based on the characters from Goethe's drama.
  • (3/5)
    Nederlandse vertaling van begin XXste eeuw, maar niet meer te genieten, zeer archaisch, vooral het eerste deel