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Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 11: Trevans wilde Horde
Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 11: Trevans wilde Horde
Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 11: Trevans wilde Horde
eBook134 Seiten1 Stunde

Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 11: Trevans wilde Horde

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Über dieses E-Book

Trevan hat eine Bande aufgestellt, die als gnadenloser Steuereintreiber durch sein Gebiet zieht und entweder die ständig erhöhten Steuern eintreibt oder aber Gefangene auf seine Burg bringt. Er ist ein Tyrann, der sich durch Mord in diese Position gebracht hat und mit Gewalt und Terror Angst und Schrecken bei der Bevölkerung hervorruft. Mit seinen männlichen Gefangenen hat er große Pläne. Sie sollen für ihn einen großen Kriegszug ausführen, sonst tötet er ihre Familien. Morgan ist in eigener Mission unterwegs. Für einen Freund macht er den Brautwerber und begleitet die Auserwählte zu dessen Burg. Dabei führt ihr Weg mitten durch Trevans Land …

SpracheDeutsch
Erscheinungsdatum25. Juni 2018
ISBN9781386043553
Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 11: Trevans wilde Horde
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    Buchvorschau

    Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 11 - Tomos Forrest

    Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 11: Trevans wilde Horde

    VON JOACHIM HONNEF / Tomos Forrest

    ZYKLUS: WILDE JUGENDJAHRE in Cornwall, Band 5

    IMPRESSUM

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

    © Roman by Author

    © Titelbild: Nach einem Motiv von Edward Brewtnall, 2018

    Lektorat: Kerstin Peschel

    © dieser Ausgabe 2018 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

    www.AlfredBekker.de

    postmaster@alfredbekker.de

    Klappentext:

    Trevan hat eine Bande aufgestellt, die als gnadenloser Steuereintreiber durch sein Gebiet zieht und entweder die ständig erhöhten Steuern eintreibt oder aber Gefangene auf seine Burg bringt. Er ist ein Tyrann, der sich durch Mord in diese Position gebracht hat und mit Gewalt und Terror Angst und Schrecken bei der Bevölkerung hervorruft. Mit seinen männlichen Gefangenen hat er große Pläne. Sie sollen für ihn einen großen Kriegszug ausführen, sonst tötet er ihre Familien. Morgan ist in eigener Mission unterwegs. Für einen Freund macht er den Brautwerber und begleitet die Auserwählte zu dessen Burg. Dabei führt ihr Weg mitten durch Trevans Land ...

    1.

    „Ich kann nicht zahlen ."

    Gareth, der kleine Landmann, wischte sich mit abgearbeiteter Hand fahrig über das ausgemergelte Gesicht. Voller Angst blickte er auf den Anführer des Reitertrupps. Es waren ein Dutzend von Trevans Steuereintreibern. Vor einer Woche hatten sie ihm eine letzte Frist gesetzt. Sie hatten gedroht, ihm mehr als sein armseliges Hab und Gut abzunehmen, wenn er nicht zahlen wolle, und Gareth bangte um sein Leben und das seiner Familie.

    Das breite, braunbärtige Gesicht des Anführers verzog sich zu einem bösen Groinsen. Er wandte sich im Sattel zu seinen Männern um und sagte mit dröhnender Stimme:

    „Er kann nicht zahlen!"

    Raues Gelächter aus einem Dutzend Männerkehlen war die Folge. Dylan, der Anführer, lachte am lautesten.

    Das Lachen jagte Gareth einen Schauer über den Rücken. Er spürte, wie sich seine Frau Mara Schutz suchend näher an ihn drängte. Mara zitterte. Die siebenjährige Lora an ihrer Seite weinte.

    „Du sagst, du willst nicht zahlen?"

    „Ich will, doch, ich kann nur nicht!, stammelte Gareth, und in seiner Stimme klangen Entsetzen und Verzweiflung mit. „Ich habe Tag und Nacht gearbeitet, um Euch bezahlen zu können, doch eine Kuh erkrankte, und die Ernte ...

    Ein Ruck mit dem Schwert ließ ihn mit einem ängstlichen Aufschrei verstummen.

    „Interessiert mich nicht, herrschte Dylan mit kalter Stimme. „Dein Problem, wie du die Steuern auftreibst!

    „Gnade!, rief Mara schluchzend. „Lasset doch Gnade walten, Herr!

    Dylans schwarze Augen hefteten sich auf die verzweifelte Frau. Seine dünnen Lippen im gestutzten braunen Bart verzogen sich.

    „Nicht mehr die Jüngste, dein Weib, sagte er grinsend. „Aber durchaus noch wohlaussehend und kräftig. Du hättest sie arbeiten schicken sollen. Ein paar Silberlinge hätte sie schon zusammengebracht.

    „Sie hat mir stets geholfen, sagte Gareth. „Auf dem Feld sowie bei den Tieren und im Haus ...

    „An solche Arbeit dachte ich nicht, unterbrach ihn Dylan mit boshaftem Grinsen. „Es kommen doch immer mal Reisende hier vorbei. Und manch einer lässt ein paar Kupferstücke für ein schnelles Schäferstündchen springen. Du hättest sie nur anpreisen müssen.

    Raues Gelächter ertönte.

    Mara schoss die Schamröte ins Gesicht. Gareth war leichenblass. Im ohnmächtigen Zorn ballte er die Hände.

    „Ich verkaufe meine Frau nicht, stieß er mit bebender Stimme hervor. „Eher lasse ich mich umbringen, ihr verkommenen Dreckskerle ...

    Er verstummte schnell und bereute, dass ihm diese Worte im Zorn herausgerutscht waren. Denn in Dylans Augen flammte es auf, und er schwenkte das Schwert gefährlich vor Gareth, dessen Zorn in Trotz und mutige Entschlossenheit überging.

    Schützend stellte er sich vor sein Weib und sein Kind, ein Nachkömmling, den ihm Mara noch geschenkt hatte, nachdem der große Sohn vom Blitzschlag getroffen worden war.

    Die Schwertspitze berührte fast Gareths Brust.

    Auf einmal war in ihm keine Furcht mehr. Es war für ihn klar, dass sie ihn nicht verschonen würden. Doch er wollte tapfer sterben. Unerschrocken erwiderte er den Blick der schwarzen Augen, und er wich auch nicht zurück, als Dylan ihm die Schwertspitze gegen sein Hemd drückte.

    „Kurzum, es gibt eine Reihe Möglichkeiten, genug Silberlinge für die Steuer aufzutreiben, du Bauer, sagte Dylan herablassend. „Dein Pech, dass du sie nicht genutzt hast.

    Gareth hatte mit seinem Leben abgeschlossen.

    „Dann tötet mich, ihr Verbrecher", sagte er, und er war stolz darauf, dass seine Stimme so ruhig klang. Er schloss die Augen und erwartete den Todesstoß.

    Doch nichts geschah.

    Und da brach es aus Gareth heraus. „Steuern nennt ihr es, ihr Räuber? Ihr dreckigen Blutsauger! Ihr verkommenen Ausbeuter! Es ist nichts als erpresstes Geld, Beute, die ihr rechtschaffenen Arbeitsleuten abpresst Wenn der Sheriff von Cornwall davon erfährt, seid ihr am Ende!"

    Er hatte es dem Anführer ins Gesicht geschrien und wunderte sich, dass immer noch nichts geschah. Mit etwas ruhigerer Stimme fuhr er fort:

    „Ich habe mein Leben lang Steuern bezahlt. Schon immer musste das Volk den hohen Herren seinen Tribut zollen. Doch sie ließen einem wenigstens das Nötigste zum Leben, sie ließen einem Arbeit und genug Brot und ein bisschen Ehre. Doch ihr, ihr seid verbrecherische Ausbeuter, die einem das Letzte nehmen!"

    Eines der Pferde schnaubte und scharrte mit einem Huf. Dann herrschte Totenstille.

    Gareth spürte den Händedruck seiner Frau, und wandte den Kopf zu ihr. Sie lächelte ihm unter Tränen zu. Sie war stolz auf ihn, weil er jetzt so furchtlos dem Tod ins Auge sah und den Kerlen noch einmal alles gesagt hatte, was er bisher nie gewagt hatte. Sie waren auf das Schlimmste vorbereitet. Sie hatten gebetet, doch der Herrgott schien ihre Gebete nicht zu erhören.

    „Knie dich hin!", befahl Dylan.

    Gareth drückte die zitternde Hand seiner Frau. Die kleine Lora schluchzte auf.

    Gareth schüttelte den Kopf. „Ich knie nicht vor dir Drecksack. Eines Tages wird einer kommen und dich und deine Räuber für die Untaten bestrafen. Nein, ich knie nicht vor euch. Tötet mich und seid verdammt!"

    Dylans Gesicht verzerrte sich.

    „Knie dich hin!"

    Er zog das Schwert von Gareths Brust und schwang es zu dem kleinen Mädchen herum. „Oder soll ich der Kleinen die Zöpfe abschneiden?"

    Da fiel Gareth auf die Knie.

    „Verschont meine Tochter und mein Weib!", rief er voller Verzweiflung. Er verstummte unvermittelt und senkte den Kopf, als Dylan mit dem Schwert ausholte.

    Aus!, durchfuhr es ihn. Er presste die Zähne aufeinander. Und er betete, dass es schnell vorbei sein würde.

    Plötzlich berührte ihn die Schwertklinge. Doch der erwartete Schmerz blieb aus. Die Klinge streifte über seine Schulter, seinen Hals seinen Rücken. Einmal, zweimal, dreimal.

    Dylan lachte rau. „Jetzt hast du dir vor Angst in die Hosen gemacht, rief Dylan spöttisch. Er zog das Schwert zurück. „Aber du hast Glück, dass wir neue Pläne haben. Du darfst noch ein bisschen am Leben bleiben – ein bisschen.

    Er gab seinen Männern einen Wink. „Fesselt die drei und fort mit ihnen!"

    2.

    Una war nicht nur schön , sondern sie wusste auch geistreich zu plaudern.

    Sir Ais of Eworthy kann sich glücklich preisen, eine solche Braut zu bekommen, dachte Ritter Morgan.

    Morgan of Launceston, der Una in der Kutsche begleitete, fing das Lächeln der schönen Frau auf. Etwas am Ausdruck ihrer blauen Augen verwirrte ihn. Es war ein gewisses Locken in diesem Blick, der seine geheimen Gedanken zu erraten schien. Schnell schaute Morgan aus dem Fenster der prächtigen Kutsche, die von den Kriegsknechten Cynan und Rhodri begleitet wurde. Morgans Vater, Sir Ronan of

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