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Gib auf, Texas-Ranger!: Die großen Western von Heinz Squarra, #13

Gib auf, Texas-Ranger!: Die großen Western von Heinz Squarra, #13

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Gib auf, Texas-Ranger!: Die großen Western von Heinz Squarra, #13

Länge:
150 Seiten
1 Stunde
Freigegeben:
25. Juni 2018
ISBN:
9781386372691
Format:
Buch

Beschreibung

Ric Larson ist Texas-Rancher und hinter Red Loover her, der in Houston eine Bank überfallen und eine große Summe Geld erbeutet hat. Larson will das Geld zurückbringen und Loover dem Gesetz übergeben. Doch es kommt alles anders und soll die schwerste Aufgabe seines Lebens werden. Denn noch jemand ist hinter dem Geld her – und hinter ihm. Jemand, der seine eigenen Gesetze hat, gnadenlos ALLES niederreitet, was sich ihm in den Weg stellt und nur ein Ziel kennt: ihn zu töten …

Freigegeben:
25. Juni 2018
ISBN:
9781386372691
Format:
Buch

Über den Autor


Ähnlich wie Gib auf, Texas-Ranger!

Titel in dieser Serie (22)

Buchvorschau

Gib auf, Texas-Ranger! - Heinz Squarra

Gib auf, Texas-Ranger!

Heinz Squarra

Western

IMPRESSUM

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© Roman by Author

Korrektorat: Kerstin Peschel

© dieser Ausgabe 2018 by Alfred Bekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Klappentext:

Ric Larson ist Texas -Rancher und hinter Red Loover her, der in Houston eine Bank überfallen und eine große Summe Geld erbeutet hat. Larson will das Geld zurückbringen und Loover dem Gesetz übergeben. Doch es kommt alles anders und soll die schwerste Aufgabe seines Lebens werden. Denn noch jemand ist hinter dem Geld her – und hinter ihm. Jemand, der seine eigenen Gesetze hat, gnadenlos ALLES niederreitet, was sich ihm in den Weg stellt und nur ein Ziel kennt: ihn zu töten ...

DER WÜSTENSAND SCHEINT unter den drückenden Sonnenstrahlen zu glühen.

Ric Larsons Tupfschimmel schnaubt müde.

Er blickt auf den Rappen, den er neben sich führt.

Das Tier sieht noch etwas frischer aus. Er schaut wieder nach vorn. Dreihundert Yards im Westen kann er das Blockhaus mit dem Nebengebäude und dem Kakteenfeld dahinter sehen.

Die Spur zieht sich zu diesem Haus hin, die Spur, die er verfolgt.

Und er hofft, die beiden Pferde dort gegen ein gutes, ausgeruhtes Tier tauschen zu können.

Als er bis auf einhundert Yards heran ist, taucht ein alter Mann vor dem Haus auf.

Ric hält vor dem Mann und macht eine müde Bewegung. Dabei blickt er den alten Mann an, der etwa fünfzig Jahre alt ist.

„Guten Tag, sagt er. „Ich muss schnell weiter. Kann ich die beiden Pferde bei Ihnen unterstellen und ein ausgeruhtes Tier leihen?

Der alte Mann mit dem wie gegerbt wirkenden Gesicht schüttelt den Kopf.

„Können Sie nicht, sagt er mit tiefer Stimme. „Weil ich keine Pferde habe. – Wollen Sie auch über die Grenze?

Ric blickt der Spur nach, die von hier, wo der Boden aufgewühlt ist, weiter in die Wüste hinausführt.

„Ja, sagt er. „Sie haben also keine Pferde.

„Nein. Ich habe es schon dem Mann gesagt, der vor Ihnen kam. Er musste auch auf seinem Klepper weiter. – Sie haben es besser als er. Sie haben zwei Pferde."

Ric lächelt verzerrt, als er wieder auf den Rappen neben sich schaut. Es ist Jim Carters Pferd. Aber Jim braucht kein Pferd mehr, wird nie wieder eins brauchen. Jim liegt zwanzig Meilen weiter im Osten in der heißen Erde.

„Wie lange ist er fort?"

„Er ritt gleich weiter. Es mag eine Stunde her sein. Wenn Sie hinter den Dünen sind, müssen Sie ihn sehen können. – Soll ich Ihnen etwas zu essen machen? Ich habe auch Whisky und Quellwasser. Das Wasser ist sehr sauber und angenehm kühl."

„Ich glaube, ich muss gleich weiter, erwidert Ric. „Vielleicht bin ich bald zurück. Vielen Dank. Er wechselt auf den Rappen hinüber und reitet weiter.

EINE STUNDE IST RIC geritten. Er sitzt wieder auf dem Tupfschimmel. Plötzlich spürt er, wie das Pferd unter ihm zu straucheln beginnt. Ein Zittern durchläuft den schmalgewordenen, schaumbedeckten Körper. Und dann knickt der Tupfschimmel vorn ein. Ric kann gerade noch die Stiefel aus den lederbezogenen Steigbügeln ziehen und sich zur Seite werfen. Er landet im glühenden Sand, während das Pferd neben ihm zusammenbricht. Er sieht, wie der Rappe erschrocken zur Seite ausweicht und die langen Zügelenden hinter sich herschleift.

Ric ist mit einem Satz auf und springt dem Rappen nach. Er schnappt nach den Zügeln und presst sie in der Hand zusammen. Er dreht sich und sieht, wie der Tupfschimmel den Kopf hebt und ihn aus ängstlichen, irgendwie ahnenden Augen anschaut.

Plötzlich liegt der Revolver in seiner Hand, und obwohl der Kolben glühend heiß ist, kommt es Ric vor, als habe er einen Eisbrocken zwischen den Fingern. Er spürt den Abzug, hört den fauchenden Knall und sieht die Stichflamme aus der Mündung fahren.

Einen Moment lang erwägt Ric, seinen Sattel mitzunehmen, dann verwirft er den Gedanken. Er darf dem Rappen nicht zu viel zumuten. Nur seine Wasserflasche macht er vom Riemen los, öffnet sie und spült sich mit dem brackigen Wasser den Mund aus. Dann schiebt er den Stiefel in den Steigbügel und sitzt auf.

Er darf jetzt keine Zeit verlieren. Denn wenn es Red Loover gelingt, New Mexico zu erreichen, dann ist alles vorbei und alles vergebens gewesen. Dann ist auch Jim Carter umsonst gestorben.

Er schnalzt mit der Zunge. Müde geht der Rappe los. Er setzt ein Bein steif vor das andere, und es ist, als müsste er erst langsam wieder in Gang kommen.

Ric sitzt vorgebeugt im Sattel. Die Augen brennen ihm. Er fragt sich, wie lange es jetzt her ist, seit er das letzte Mal schlief.

Er hält auf einer Düne und sieht, dass sich das Land vor ihm abflacht. Weit im Hintergrund, vielleicht sind es sechs oder acht Meilen dorthin, sieht er einen kahlen Sandsteinfelsen in den Himmel ragen. Weiter rechts stehen ein paar niedrige Biberschwanzkakteen und daneben beschreibt ein trockenes Flussbett von Norden nach Westen einen Bogen.

Zwischen ihm und dem Sandsteinfelsen bewegt sich ein Reiter in Richtung auf die Grenze zu.

„Los", sagt Ric leise zu dem Tier. Er reitet von der Düne, als er sieht, wie der Mann vor ihm sich umwendet. Er erkennt das daran, dass sich die ganze Gestalt verschiebt und das Pferd dann plötzlich schneller wird.

Ric treibt den Rappen nicht an. Er weiß, dass er dann nicht mehr weit kommen würde.

Red Loover scheint das nicht zu wissen. Sein Klepper macht ein paar schwankende Schritte und stürzt plötzlich.

Ric sieht den Mann aus dem Sattel schlagen und im Sand eine Rolle drehen. Er sieht ihn auch wieder aufstehen und hört einen Schuss.

Das Pferd, das wie ein dunkler Klumpen im gelben Sand liegt, bewegt sich nicht mehr. Der Mann beugt sich darüber. Er hält gleich darauf ein Gewehr in der Hand und noch etwas, das sich nicht genau erkennen lässt.

Ric weiß, was es ist. Es sind die Satteltaschen, in denen sich die fünfzehntausend Dollar aus der Ranchersbank in Houston befinden.

Red Loover hat sich abgewandt und läuft nun weiter. Ein Stück scheint er sogar zu rennen, dann werden seine Bewegungen wieder langsamer.

RIC HAT DAS TOTE PFERD hinter sich. Red Loover ist kaum noch zweihundert Yards vor ihm. Er hat nun angehalten, scheint einzusehen, dass er niemals mehr entkommen kann. Er wirbelt das Gewehr hoch, und Ric sieht die Feuerblume vor der Mündung aufblühen. Er hört das giftige Pfeifen der Kugel an seinem Ohr und Loovers wilden Schrei.

„Fahr zur Hölle, Ranger!"

Dann kracht das Gewehr wieder. Aber Loover zittert so sehr, dass der zweite Schuss noch weiter fehlgeht.

Ric reitet weiter. Er hat den Western 44 in der Hand, aber er hebt ihn noch nicht. Er blickt auf die schwankende Mündung, aus der gerade der dritte Blitz fährt.

Diesmal liegt die Kugel gut zwei Yards zu hoch. Red Loover flucht noch lauter und wirft sich auf die Knie, um besser zielen zu können.

Jedoch auch der vierte Schuss geht daneben.

Da kracht Rics Waffe. Er gibt nur einen einzigen Schuss ab und lässt den Colt anschließend sinken. Loover stolpert und rudert mit den Armen durch die Luft. Seine Waffe landet irgendwo im Sand. Er fällt, verkrallt die Finger in den Boden, als wolle er wieder aufstehen, und keucht abgerissen.

Als Ric neben ihm anhält und der Schatten des Pferdes den Bankräuber deckt, da werden dessen Hände auf dem Boden starr. Sie werden nun nie wieder zugreifen; nicht nach dem Sand, nicht nach der Waffe und auch nicht nach den Satteltaschen, in denen das viele Geld steckt.

Mit einer eckigen Bewegung steigt Ric aus dem Sattel und bückt sich nach den Satteltaschen, die durch einen kurzen Ledersteg miteinander verbunden sind. Sie sind etwa gleich schwer. Er öffnet sie nacheinander.

Sie sind beide je zur Hälfte mit Hartgeld gefüllt. Ric macht sich nicht die Mühe, das Geld zu zählen. Red Loover hatte auf seiner Flucht von Houston hierher keine Möglichkeit, etwas davon auszugeben.

Ric schließt die Taschen und hängt sie sich über die Schulter. Er blickt in die glasigen Augen des Toten.

Er schüttelt den Kopf, als könne er das nicht verstehen, dreht sich mit einer trägen Bewegung um und macht den kurzen Feldspaten von der Schlaufe am Sattelhorn los.

DIE SONNE STEHT SO tief im Westen, dass es aussieht, als liege sie auf dem brennenden Wüstensand. Vier Männer halten vor dem einsamen Handelsposten, der letzten texanischen Station für jene, die das Land durch die Wüste verlassen wollen.

David McDowell kommt aus seinem Haus.

„Guten Abend, Gents", murmelt er abwartend und blickt von einem zum anderen und dann zum Ersten zurück, auf Bide Spears.

Er ist ein Mann von etwa vierzig Jahren, großer, klotziger Gestalt und einem wuchtigen Schädel. Sein Haar ist schwarz, ebenso seine buschigen Brauen, die wie ein dicker Strich über seinen stechenden Augen stehen. Das ganze Gesicht ist von einem Stoppelbart derart überwuchert, dass sich der Mund mehr erahnen als sehen lässt. Die ganze Gestalt wirkt finster und drohend.

„Abend, sagt Bide Spears und fährt sich durch das Bartgestrüpp. „Kennen Sie einen Mann, der sich Larson nennt?

„Tut mir leid, kenne ich nicht. Aber es kamen hier zwei Männer vorbei, die keinen Namen nannten. Schon möglich, dass einer von ihnen Larson heißt."

„Sah der, der zuletzt hier war, wie ein Ranger aus?"

„Wie ein Ranger?", fragt der Stationer und scheint nachzudenken. Doch nach einer Weile schüttelt er den Kopf.

„Er ist groß, mattschwarz und sieht beinahe wie ein Cowboy aus. Er ist bestimmt noch keine dreißig Jahre. Wir nehmen an, dass er zwei Pferde bei sich hatte. Das eine davon muss ein Tupfschimmel sein."

„Ja, der kam hier vorbei, nickt McDowell. „Jetzt erinnere ich mich auch an das zweite Pferd, das er bei sich hatte. Er kam als Zweiter. Beide wollten frische Pferde von mir. Aber ich habe keine Pferde.

Thad Whitney, der auf dem Pferd neben Spears sitzt, lacht

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