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Postkutschen-Marshal Lynn Rover: Die großen Western von Heinz Squarra, #14

Postkutschen-Marshal Lynn Rover: Die großen Western von Heinz Squarra, #14

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Postkutschen-Marshal Lynn Rover: Die großen Western von Heinz Squarra, #14

Länge:
157 Seiten
1 Stunde
Freigegeben:
27. Juni 2018
ISBN:
9781386265368
Format:
Buch

Beschreibung

Immer wieder werden die Kutschen der Butterfield-Linie überfallen, die Passagiere getötet und sämtliche Waren gestohlen, darunter auch Waffen und Munition. Zurück bleibt ein Bild grauenhafter Verwüstung. Irgendjemand muss die Banditen über Routen und Abfahrtzeiten informieren, denn selbst unplanmäßige Transporte sind vor den Überfällen der Räuber nicht sicher.

Lynn Rover ist Marshal der Butterfield-Line und damit beauftragt, in der Gila-Wüste das Nest der Bande aufzuspüren und den Schuften das Handwerk zu legen. Keine leichte Aufgabe, denn selbst eine ganze Einheit der Armee konnte das Versteck nicht finden und ging bei der Suche selbst zugrunde. Schnell merkt er, dass ein viel mächtigerer und gefährlicherer Mann seine Finger im Spiel hat, dessen oberster Wusch es ist, ihn, Rover, zu töten und dabei geht der Unbekannte über Leichen …

Freigegeben:
27. Juni 2018
ISBN:
9781386265368
Format:
Buch

Über den Autor


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Postkutschen-Marshal Lynn Rover - Heinz Squarra

Postkutschen-Marshal Lynn Rover

HEINZ SQUARRA

Western

IMPRESSUM

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© Roman by Author /COVER FIRUZ ASKIN

Korrektorat: Kerstin Peschel

© dieser Ausgabe 2018 by Alfred Bekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Klappentext:

Immer wieder werden die Kutschen der Butterfield-Linie überfallen, die Passagiere getötet und sämtliche Waren gestohlen, darunter auch Waffen und Munition. Zurück bleibt ein Bild grauenhafter Verwüstung. Irgendjemand muss die Banditen über Routen und Abfahrtzeiten informieren, denn selbst unplanmäßige Transporte sind vor den Überfällen der Räuber nicht sicher.

Lynn Rover ist Marshal der Butterfield-Line und damit beauftragt, in der Gila-Wüste das Nest der Bande aufzuspüren und den Schuften das Handwerk zu legen. Keine leichte Aufgabe, denn selbst eine ganze Einheit der Armee konnte das Versteck nicht finden und ging bei der Suche selbst zugrunde. Schnell merkt er, dass ein viel mächtigerer und gefährlicherer Mann seine Finger im Spiel hat, dessen oberster Wusch es ist, ihn, Rover, zu töten und dabei geht der Unbekannte über Leichen ...

1.

Die schwere Kutsche ist umgestürzt. Die Bordwände sind zertrümmert und die Räder zerbrochen. Steil ragt die Deichsel in die Luft. Daneben liegen die Stangenpferde. – Grausam entstellt, die Felle von Raubwild aufgerissen und mit dem feinen Wüstenstaub bedeckt. Und rund um den Wagen liegen die Passagiere. Sie sind tot. Geier krächzen heiser.

Ähnlich ist es in den letzten Monaten mehr als einer Kutsche der Butterfield-Linie ergangen.

Und nun rollt die nächste durch die Gila-Wüste, mit einem Fahrer und drei Männern als Passagiere.

Doch es ist diesmal eine besondere Kutsche. Sie fährt außerplanmäßig, und die Männer in ihr scheinen bestimmte Absichten zu haben.

Das bestätigt sich auch sofort, als man die Staubwolke der Banditen sichtet.

Die Kutsche hält an, die drei Männer steigen aus. Lynn Rover, der Fahrer, sieht, dass sie Ferngläser ausgezogen haben, die sie vor ihre Augen halten. Sie blicken der großen Staubwolke entgegen, die sich rasch vergrößert.

„Larry, es sind zwölf", sagt einer. Seine Stimme klingt klar und kalt wie berstendes Glas.

„Mehr nicht Huggins?", fragt der andere.

„Nein, das sind bestimmt nicht mehr. Los, pack die Bomben aus, Ric!"

Der mit Ric angesprochene Mann beugt sich in die Kutsche hinein. Er bringt eine große, schwarze Reisetasche heraus und öffnet sie.

Lynn Rover windet die Zügel um das Ende der Holzlehne und blickt interessiert zu dem Mann hinunter, der gerade ein paar zusammengebundene Dynamit-Patronen aus der schwarzen Tasche gezogen hat.

„Ich schätze, wir ziehen uns hinter die Kutsche zurück, sagt Huggins, der noch immer das Fernrohr am Auge hat. „Kutscher, ich glaube, es ist besser, wenn Sie die Pferde abschirren. Wir brauchen sie noch.

Lynn Rover steigt sofort ab, schirrt die Pferde aus und führt sie hinter der Kutsche in Deckung.

Die Männer folgen.

Der Hufschlag ist nun schon nahe. Larry hebt sein Winchestergewehr und feuert aus der Deckung der Kutsche. Das Wimmern der Kugel ist lange zu hören, dann weht ein Schrei herüber. Gleich darauf krachen noch mehr Schüsse.

„Verdammt, lass sie näher kommen", sagt Huggins und schiebt eine kurze Zündschnur zwischen das Dynamitpaket, das Ric in der Hand hält.

Larry lässt seine Waffe sinken.

Lynn Rover hält die Zügel der Pferde fest, damit sie nicht ausbrechen.

Zwei Minuten später ist der Hufschlag so laut, dass Lynn Rover denkt, die Reiter sind schon da. Er sieht um die Kante des Bockes, dass die Banditen schnell herangesprengt kommen und mit ihren Gewehren in der Luft herumfuchteln. Sie scheinen nicht mit weiterem Widerstand zu rechnen.

„Los!, sagt Huggins. „Jetzt!

Ric hält die Zigarette, die er sich angebrannt hat, an die Zündschnur. Ein Funkenregen sprüht auf.

Lynn Rover sieht, wie der Mann die Dynamit-Patronen über den Kopf nach hinten reißt und mit einer scharfen, schnappenden Handbewegung, über die Kutsche hinwegschleudert. Er nimmt an, dass das Paket bestimmt noch zehn bis fünfzehn Yards weit fliegen wird und ungefähr so nahe werden die Banditen gleich sein.

Eine Explosion lässt den Boden unter den Männern erbeben. Lynn sieht eine gewaltige Sandfontäne in die Luft steigen, zieht den Kopf ein und hält die Zügel der Pferde fester. Das gellende Wiehern von Pferden und menschliche Schreie sind zu hören.

„Los, die Nächste!", hört er Huggins rufen.

Und da fliegt schon wieder ein Dynamitpaket über die Kutsche hinweg, und gleich darauf ist die nächste Explosion zu hören.

Lynn hat für einen Moment das Gefühl, von der Druckwelle, die über die Kutsche hinweggeht, zu Boden geworfen zu werden. Er hört, dass die Schreie wilder und das Wiehern der Pferde kläglicher geworden ist.

„Los, schießen!", befiehlt Huggins.

Schüsse knattern durch die Wüste.

Larry taumelt plötzlich zurück und bricht zusammen.

Lynn spürt, wie die Zügel der Pferde durch seine Hände gleiten. Das Prasseln der Kugeln erfüllt die Luft. Große Holzfetzen werden von der Kutsche gerissen. Die Pferde jagen nach links. Eines davon bricht zusammen. Die anderen wollen weiter, aber die zusammengeknoteten Zügel hindern sie daran.

Am Hinterrad; kniet Ric. Er schießt aus zwei Colts. Über seine Wange läuft ein dünner, roter Blutstreifen.

Lynn Rover schiebt sich neben ihn. Kugeln schlagen über ihm dumpf ratschend in den Wagen.

„Schießen Sie, sagt der Mann. „Schießen Sie zum Teufel, wir hätten nicht gedacht, dass sie so hartnäckig sind.

Lynn blickt zwischen den Speichen des Rades hindurch. Er sieht nichts, als aufgewirbelten Staub und dahinter Schatten, die keine Konturen annehmen wollen. Sein Colt zuckt im Rückschlag. Er sieht die lange Mündungsflamme unter dem Wagen hindurchstechen.

Plötzlich ist er der Einzige, der schießt. Er lässt die Waffe sinken und blickt den Mann hinter sich an.

Der nickt.

„Ich denke, das war es, sagt er. „Kümmern Sie sich um Larry. Bei ihm scheint es nicht so schlimm zu sein. Ich werde nach Huggins sehen.

Der Mann nickt zu dem dritten der Männer hin, der mit dem Gesicht auf dem Boden liegt und keine Bewegung mehr macht.

Lynn Rover geht um den Wagen herum. In der dichten Staubwolke, die vor ihm die Luft erfüllt, kann er nichts Genaues erkennen.

„Larry, wie geht es?", hört er Ric sagen.

„Es ist nicht so schlimm", gibt Larry zurück.

Lynn blickt in das kantige Gesicht und er sieht, dass der Mann lächelt, obwohl es ihm sicher starke Schmerzen bereitet.

„Huggins ist tot, hört er den anderen sagen. „Schade um ihn.

Lynn blickt wieder in die Wüste hinaus. Das Bild grauenhafter Verwüstung wird langsam sichtbarer.

Nach einer Weile geht Ric an ihm vorbei und in die mächtige Staubwolke hinein, in der er verschwindet.

„Acht Tote", sagt er, als er zurückkommt. Er steht zwischen den in der Luft hängenden rötlichen Staubwolken und er steht dort wie ein Mann aus einer fernen, fremden, ungreifbaren Welt.

Lynn geht wie unter einem fremden Zwang zu ihm hinüber. Er sieht die toten Männer und dazwischen die Pferdeleiber.

„Es sind welche geflohen, hört er Ric sagen. „Fünf. Jedenfalls hatten sie fünf Pferde.

„Wahrscheinlich ist das der erste Anschlag, der den Halunken misslungen ist, gibt Lynn leise zurück. „Sie haben wohl nicht damit gerechnet, mit Dynamitpatronen empfangen zu werden. – Ich denke, wir begraben die Toten.

Er geht zum Wagen zurück, zieht sich am Bock hoch und findet zwei Spaten, in dem Kasten darunter. Einen davon wirft er dem Mann zu.

„Wie heißen Sie eigentlich?", fragt er.

„Farco, Ric Farco."

„Und was machen Sie hier? Ich meine, Sie sind doch nicht zum Vergnügen hier?"

Der Mann lächelt freudlos.

„Ich bin Detektiv, sagt er. „Haben Sie schon einmal von einem Mann namens Pinkerton gehört?

„Ja, ich habe einmal davon gehört. „Huggins war unser Boss. Das heißt, unser Boss ist natürlich Pinkerton. Aber Huggins war so etwas wie unser Abteilungsleiter. Er war immer ein feiner Kerl. Wir kommen aus Denver, Colorado.

„Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Postlinie Sie angeworben hat, sagt Lynn und greift in die Tasche, die auf sein Hemd aufgesetzt ist. Er bringt den Stern der Postgesellschaft heraus. Den Stern, auf dem steht: „Butterfield Overland Marshal.

„Ich habe gleich gewusst, dass Sie so etwas sind, sagt der Mann. „Das heißt, ich habe es mir gedacht. Die Postlinie direkt hat uns nicht angeworben, aber die Aktionäre. Die Männer, die im Osten sitzen und um ihr Geld bangen. Ich denke, wir haben über die Hälfte der Halunken vernichtet. Die Linie wird unter diesen Umständen unter Bewachung wieder fahren können. Es geht hier in unserem Fall um nichts, als um die Kurse der Aktien. Und die werden nun vermutlich wieder steigen.

„Die werden sicher wieder steigen, gibt Lynn zu. „Genauso wie die Bande die leeren Sättel wieder füllen wird. Es gibt nur einen Weg, dem ganzen Spuk ein Ende zu machen. Man muss das Nest finden, in das sie sich immer wieder zurückziehen. Die Spuren führen nach Südwesten.

Farco lässt seinen Spaten sinken und sieht Lynn Rover von der Seite an. Dann blickt er zu den beiden Pferden hinüber, die neben der Kutsche stehen. Zwei andere liegen tot daneben und ziehen die Zügel nach unten.

„Wir haben zwei Pferde, sagt er. „Es sind Wagenpferde und die haben einen weiten Weg hinter sich. Und außerdem muss Larry schnellstens zu einem Doc gebracht werden. Es wird Zeit, dass wir von hier wegkommen. Ich möchte nur eines wissen: Wer die Bande benachrichtigt haben könnte. Diese Kutsche fuhr außerplanmäßig. Erst eine Stunde vor ihrer Abfahrt haben wir bekanntgegeben, wohin wir wollen.

Lynn Rover wischt sich den Schweiß langsam von der Stirn und blickt den Mann neben sich an.

„Ich glaube, das ist die Lösung des Rätsels, gibt er zu. „Ich bin ganz sicher, dass ein Mann aus San Bernardino seine Hand im Spiel hat. Haben Sie eine Ahnung, wie viele Einwohner die Stadt hat?

„Fast zweihundert, mit den Mexikanern, gibt der Detektiv zurück. „Das sind eine Menge Leute, nicht wahr? „Allerdings", sagt Lynn und stößt seinen Spaten in den knirschenden Sand.

DREI STUNDEN SPÄTER haben sie die Toten beerdigt und

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