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Ein Scout namens Ryan: Die großen Western von Heinz Squarra, #15

Ein Scout namens Ryan: Die großen Western von Heinz Squarra, #15

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Ein Scout namens Ryan: Die großen Western von Heinz Squarra, #15

Länge:
144 Seiten
1 Stunde
Freigegeben:
9. Juli 2018
ISBN:
9781386727422
Format:
Buch

Beschreibung

Jim Ryan ist der Scout. Er begleitet die beiden Planwagen, welche die dringend in Fort Bayard benötigten Lebensmittel geladen haben. Immer wieder werden solche Transporte von den Apachen überfallen, so auch dieses Mal. Ryan sieht als einzige Möglichkeit für eine Rettung des Transportes, sich von der Gruppe zu trennen und damit die Angreifer in die Irre zu führen. Doch es kommt alles anders. Plötzlich grinst ihn ein Mann an und Jim ist es, als würde er in die Augen des Teufels blicken. Augen, die vor Hass Funken sprühen und nur den Tod versprechen. Jim hat ihn nie zuvor gesehen, von seiner Bösartigkeit und von dem Grauen, das er im Lande verbreitet, aber vieles gehört.

Und noch eine Bande hat es auf die Wagen abgesehen. Vier gnadenlose Reiter, darunter ein kaltblütiger Killer, der jeden tötet, der ihm in die Quere kommt …

Freigegeben:
9. Juli 2018
ISBN:
9781386727422
Format:
Buch

Über den Autor


Ähnlich wie Ein Scout namens Ryan

Titel in dieser Serie (22)

Buchvorschau

Ein Scout namens Ryan - Heinz Squarra

Ein Scout namens Ryan

Heinz Squarra

WESTERN

IMPRESSUM

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© Roman by Author

Korrektorat: Kerstin Peschel

© dieser Ausgabe 2018 by Alfred Bekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Klappentext:

JIM RYAN IST DER SCOUT. Er begleitet die beiden Planwagen, welche die dringend in Fort Bayard benötigten Lebensmittel geladen haben. Immer wieder werden solche Transporte von den Apachen überfallen, so auch dieses Mal. Ryan sieht als einzige Möglichkeit für eine Rettung des Transportes, sich von der Gruppe zu trennen und damit die Angreifer in die Irre zu führen. Doch es kommt alles anders. Plötzlich grinst ihn ein Mann an und Jim ist es, als würde er in die Augen des Teufels blicken. Augen, die vor Hass Funken sprühen und nur den Tod versprechen. Jim hat ihn nie zuvor gesehen, von seiner Bösartigkeit und von dem Grauen, das er im Lande verbreitet, aber vieles gehört.

Und noch eine Bande hat es auf die Wagen abgesehen. Vier gnadenlose Reiter, darunter ein kaltblütiger Killer, der jeden tötet, der ihm in die Quere kommt ...

„SCHNELLER!, SCHRIE Jim Ryan seinem Bruder Tobe zu und hieb mit seiner Peitsche auf die Wagenpferde ein. Hinter ihnen wurde das Geheul der Indianer lauter. Jim Ryan lenkte seinen Schimmel zur Seite. Der schwere Bagagewagen rumpelte vorbei. Ihm folgte der zweite. Jim Ryan schlug wieder auf die Pferde ein, während er das vor Angst verzerrte Gesicht des Kutschers aus den Augenwinkeln sah. „Ich halte sie auf!, rief er dem Soldaten zu. „Fahrt so schnell ihr könnt und wartet nicht auf mich! „Gut, Jim!, schrie der Mann zurück und knallte mit der Peitsche. Jim Ryan parierte den Schimmel. Einen Moment blickte er den beiden Wagen nach, die schnell den Canyon hinunterschossen. Alkalistaub wallte in der Luft. In seinen Ohren gellte wieder das Geheul der Indianer. Er warf das Pferd herum, sprengte ein Stück zurück und sprang hinter einem riesigen Felskegel aus dem Sattel. Er riss sein Henrygewehr aus dem Sattelschuh und drängte das Pferd gegen die Felswand. Das Geheul schien zu einem Orkan anzuschwellen und vermischte sich mit dem Hufschlag und dem Schnauben der Pferde. Jim Ryan lugte um den Felsen und legte das Gewehr an. Er konnte nur ein kleines Stück des Canyons übersehen. Er war hier nicht so sehr breit, und so hoffte er, die Apachenhorde eine ganze Zeit aufhalten zu können.

Immer lauter wurde das Geschrei.

Jim spürte den Schweiß, der ihm überall aus den Poren brach. Da sah er den ersten Mann auftauchen und drückte ab. Feuer und Blei fuhren aus der Mündung. Das struppige Pferd stoppte jäh und brach zusammen. Der Indianer flog auf den Weg, sprang wieder auf und schwang das Gewehr hoch, das er irgendwo erbeutet haben musste.

Jim schoss wieder. Der Indianer prallte zurück und wurde vom nächsten Pferd niedergerissen. Da krachten der dritte, der vierte und der fünfte Schuss. Jim Ryan wusste plötzlich, dass der Platz nicht so gut war, wie er gedacht hatte. Er repetierte und schoss, repetierte und schoss von Neuem.

Ein Knäuel hatte sich im Canyon gebildet. Die Indianer kamen nicht weiter. Jim feuerte in den Pulk hinein, bis die letzte, schwarzverbrannte Geschosshülse aus dem Verschluss gesprungen war.

Er ließ das Gewehr fallen und zog seinen Colt.

Als er den ersten Schuss abgefeuert hatte, zogen sich die schreienden Indianer hinter die nächste Felsnase zurück.

Jim bückte sich nach seinem Gewehr. Ein Schuss krachte. Surrend raste eine Kugel über ihn hinweg, und er sprang schnell in die Deckung des Felskegels. Hastig stopfte er frische Patronen in das Henrygewehr. Er hörte die geschrienen, kehligen Laute, mit denen sich die Apachen verständigten. Es würde nicht lange dauern, dann würden sie es erneut versuchen. Vielleicht kam er nie mehr von hier weg. Er blickte zu dem Stück Himmel, das er zwischen den scharfen Graten sehen konnte. Wahrscheinlich würden noch Stunden vergehen, bis es dunkel wurde.

Vorsichtig spähte er wieder um die Kante. Er glaubte, eine Bewegung zu sehen und schoss. Seine Kugel krachte gegen den Felsen und stieg quarrend in die Höhe. Er klemmte das Gewehr unter den Arm und feuerte noch einmal, während er das Pferd drehte. Er musste versuchen, von hier fortzukommen und sie gleichzeitig in einen anderen Hohlweg zu locken, damit die beiden Wagen verschwinden konnten.

Der dritte Schuss war gerade aus dem Lauf, als Jim Ryan sich in den Sattel warf und dem Pferd die Durangosporen in die Flanken presste. Mit einem schrillen Wiehern donnerte das Pferd los. Funken stoben in die Höhe.

Hinter ihm schwoll das Geheul sofort wieder an. Er hörte das Krachen der Sharps, und eine Kugel raste an ihm vorbei, schlug irgendwo gegen die Fels wund und jaulte zum Himmel.

Jim Ryan trieb das Pferd gnadenlos vorwärts, schob das Gewehr in den Sattelschuh und riss den Colt aus dem Holster. Er wandte sich um und feuerte zurück, sobald er sie auftauchen sah. An ihrer Spitze brach ein Pferd zusammen und hielt den schreienden Pulk einen Moment auf.

Jim warf sich auf den Hals des Pferdes.

„Schneller!", schrie er verzweifelt, obwohl er genau wusste, wie sinnlos das war. Das Pferd sprengte um eine Kante. Rechts öffnete sich ein Hohlweg. Jim zog den Kopf des Schimmels scharf herum und jagte den Hohlweg zurück.

Er brauchte nicht zu lauschen, ob sie noch hinter ihm her waren. Bereits nach wenigen Sekunden hörte er es. Ein Stück zog sich der Weg schnurgerade dahin.

Hinter ihm tauchten sie auf. Er feuerte wieder aus dem Colt, während eine Sharpskugel seinen Ärmel aufriss und einen schmerzhaften Strich über seinen Oberarm zog. Er feuerte noch einmal. Da zuckte das Pferd unter ihm zusammen. Jim befürchtete schon, dass es zusammenbrechen würde. Aber im Gegenteil es wurde plötzlich schneller.

Schaumflocken flogen in sein Gesicht. Er sah das Blut, das dem Schimmel aus der Hinterhand floss und auf den grauen Boden tropfte. Er war sich im Klaren, dass das Tier schwerer getroffen war, als für ihn gut sein konnte. Als er erneut schießen wollte, war die Trommel leer. Jim stopfte den Revolver in den Hosenbund und riss das Gewehr heraus. Es war schwer, bei diesem Tempo nach hinten zu schießen, aber er schaffte es.

Der Schimmel preschte um eine Biegung, strauchelte plötzlich und prallte gegen die Felswand. Jims Bein wurde für einen Moment eingeklemmt, und ein fürchterlicher Schmerz durchraste seinen ganzen Körper.

Da stand der Schimmel schon wieder frei, zitterte heftig und schien zusammenbrechen zu wollen, Jim warf sich mit dem Gewehr in der Armbeuge aus dem Sattel. Der Schimmel taumelte ein paar Längen weiter, prallte abermals gegen die Felswand und verharrte so.

Jim warf sich herum. Die Kugeln der an reitenden Indianerhorde umschwirrten ihn. Er schoss zurück und sah die beiden ersten Pferde zusammenbrechen. Aber die anderen kamen unaufhaltsam wie eine Springflut näher. Eine Kugel streifte an seinem Gesicht vorbei. Er schoss zurück, verfehlte den Kerl aber, der schon dicht an ihn heran war. Da beugte sich der Indianer aus dem Sattel. Im Sonnenlicht funkelte etwas in seiner Hand.

Jim sprang zurück, aber zu spät. Die stumpfe Seite der Axt traf seinen Kopf und schleuderte ihn gegen die Felswand. Es wurde ihm schwarz vor Augen. Den Anprall spürte er kaum. Das Gewehr fiel aus seinen Händen. Er wehrte sich gegen etwas, das er nicht mehr begreifen konnte und wollte auf den Beinen bleiben. Aber seine Knie gehorchten ihm nicht mehr. Als er auf den harten Boden schlug, hörte er noch zwei Herzschläge lang verschwommen die kehligen Laute, mit denen sie sich verständigten. Danach verschwamm alles wie in dichtem Nebel.

ALS ER ZU SICH KAM, saß er auf einem struppigen Pferd, das sich über einen Pass bewegte. Rechts von ihm ritt ein kleiner, junger und zäher Mann mit den blauschwarzen langen Haaren, die sie alle hatten. Der Mann grinste ihn an, und Jim war es, als würde er dem Teufel in die Augen schauen.

Er kannte diesen Mann. Es war Bunny Dull, ein Halbblut. Jim konnte sich nicht mehr so genau erinnern, wann er den Burschen das letzte Mal in Fort Bayard gesehen hatte. Es musste schon ein paar Wochen her sein.

So war das also mit diesem Halunken, von dem nie ein Mensch gewusst hatte, von was er lebte und wieso er immer in den Black Ranges verschwand, um irgendwann wieder aufzutauchen.

„Nun, wie fühlst du dich?", fragte Bunny Dull in fast singendem Tonfall.

Jim Ryan blickte auf seine Hände, die am Sattelhorn festgebunden waren. Er spürte, dass sie auch seine Beine unter dem Leib des Tieres oder am Sattelgurt befestigt hatten.

„Ich fragte dich etwas, Scout", erinnerte das Halbblut.

„Für wen arbeitest du?"

„Das wirst du sehen, wenn wir das Lager erreichen, Scout. Natürlich wirst du es nie wieder verlassen. Keiner von uns hat Interesse daran, die Soldaten wissen zu lassen, wohin ich gehöre."

„Du redest ziemlich geschraubt", knurrte Jim und blickte nach vorn. Der Pass endete zwischen steilen Felswänden. Ein halbdunkler Canyon nahm sie auf. Hinter sich hörte Jim die Pferde der anderen. Er blickte über die Schulter, um sie zu zählen. Aber die Kette war so lang, dass er es gleich wieder aufgab.

Das Halbblut drängte sein Pferd so heftig gegen Jims Tier, dass dieses gegen die Felswand gedrückt wurde.

„Ich hatte dich etwas gefragt!", zischte der Kerl, und sein übler Atem streifte Jims Gesicht.

„Ich würde mich besser fühlen, wenn du mir die Stricke abnimmst, damit ich in deine Visage schlagen kann,

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