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Sternentiger 1: Projekt Heimatsturm

Sternentiger 1: Projekt Heimatsturm

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Sternentiger 1: Projekt Heimatsturm

Länge:
150 Seiten
2 Stunden
Freigegeben:
Jun 15, 2018
ISBN:
9783864734809
Format:
Buch

Beschreibung

"Findet die Erdheimat und nehmt bittere Rache!"
Im Frühjahr 1945, kurz vor Kriegsende, entdeckt das Geheime Wissenschaftskommando des Reichs das Geheimnis der Zeitreise und bringt von einem Vorstoß in die Zukunft die Unterlagen zum Bau eines Raumschiffs sowie von Klonfabriken mit. Der Führer lässt in aller Eile den Fluchtkreuzer WELTRAUMSTURM bauen und begibt sich mit seinen letzten Getreuen auf den "vorläufigen taktischen Rückzug", wobei sie Klondoubles von sich zurücklassen, um die anrückenden Feinde zu täuschen.
Nach 65 Jahren Tiefschlaf landen sie auf dem erdähnlichen Planeten Neu-Germanien, wobei leider alle kosmischen Daten der Erdheimat verloren gehen. Erst fünf Jahre später, genau auf den 125. Geburtstag des Führers am 20. April 2014, wird eine TV-Sendung von der Erde empfangen, offenbar eine Übertragung aus einer Irrenanstalt mitten im australischen Dschungel. Der Führer erleidet einen so heftigen Tobsuchtsanfall, dass er sich davon nicht mehr erholt. Auf seinem Sterbelager beauftragt er seinen Zögling und Vertrauten, Generaloberst Julius Strammer, die Erdheimat wiederzufinden, vom vermutlichen bolschewistischen Joch zu befreien und das Reich neu zu errichten.
Am 2. August.2014 bricht Strammer mit dem mächtigen Raumschiff STERNENTIGER auf, um die Erdheimat im Sternengewimmel der Galaxis zu finden und den Auftrag des Führers auszuführen. Es ist der Beginn einer langen, unglaublichen Suche voller Überraschungen, seltsamer Aliens, kurioser Abenteuer und heldenhafter Kämpfe gegen einen übermächtig erscheinenden Feind, die Interstellare Solidarität, der inzwischen die halbe Galaxis beherrschenden bolschewistischen Kriegsgewinner.
Die neue, große Weltraumsatire des PERRY RHODAN-Autors Horst Hoffmann!
Freigegeben:
Jun 15, 2018
ISBN:
9783864734809
Format:
Buch

Über den Autor


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Sternentiger 1 - Horst Hoffmann

STERNENTIGER

Band 1

PROJEKT

HEIMATSTURM

von

HORST HOFFMANN

IMPRESSUM

STERNENTIGER

Herausgeber: ROMANTRUHE-Buchversand.

Cover: Romantruhe.

Satz und Konvertierung:

ROMANTRUHE-BUCHVERSAND.

© 2014 Romantruhe.

Alle Rechte vorbehalten.

Die Personen und Begebenheiten der

Romanhandlung sind frei erfunden;

Ähnlichkeiten mit lebenden oder

verstorbenen Personen sowie mit tatsächlichen

Ereignissen sind unbeabsichtigt.

Abdruck, auch auszugsweise,

Vervielfältigung und Reproduktion sowie

Speichern auf digitalen Medien zum

Zwecke der Veräußerung sind untersagt.

Internet: www.romantruhe.de

Kontakt: info@romantruhe.de

Produced in Germany.

Neu-Germanien, den 20. April 2014

Manches Mal, wenn ihn in grimmiger Wehmut die Frage übermannte, was nun aus seinem Reich geworden wäre, hätten ihn nicht die Verräter so schmählich hintergangen, dann übermannte ihn gleichfalls eine seltsame, bittere Traurigkeit.

Hatten jetzt die Bolschewisten das Reich an sich gerissen? Die räudigen Enkel des Hundesohns Stalin? Oder machte sich Churchills elende Brut auf Deutschlands Straßen und Plätzen breit? Wurde am Rhein wieder Französisch gesprochen?

Manches Mal, wenn ihn jene Trübsal überkam, ergriff ihn aber auch eine merkwürdige innere Freude und Gelassenheit, ja fast bereits eine innere Form der Beschwingtheit. Dann machte er sich den Scherz sich vorzustellen, wie er wohl in ihren Köpfen spuken musste, den elenden Schädeln der Feinde und den ungebrochenen Häuptern derjenigen, die aus seiner einst so stolzen, tapferen Jugend hervorgegangen waren.

Denn vergessen würde sein Volk ihn niemals, und viele große dichterische Köpfe würden ihre dieselben zusammenstecken und flüstern und tuscheln und sich im Geheimen auszudenken versuchen, wie es denn wäre, wenn sich ihm nicht das feige Schwert der Verräter in den Rücken gebohrt hätte. Wenn das Reich am Ende…

Egal!

Ja, er lebte noch!

Und ja, er lebte total und unerschütterlich und stand immer noch in der vordersten Front der nie in ihren wahrhaften Festen zerschmetterten Bewegung. Sollten sie sich nur sicher glauben in ihren Bunkern und Geschützständen! Sollten sie nur glauben, dass sie …

Dass sie?

Egal!

Diese elende Vergesslichkeit! Es wurde von Tag zu Tag schlimmer und war höchste Zeit, dass endlich etwas geschah, denn sonst würde er …würde er …

Würde er?

Er nickte entschlossen und suchte in den Taschen der Uniform nach dem kleinen Döschen mit den Pillen gegen diese elende Vergesslichkeit. In welche davon hatte er sie nur gesteckt?

Das erste Kapitel:

NUN DENN!

Nun denn also.

Sie haben es nicht anders gewollt!

Hier stand er nun und ließ seine Blicke schweifen über das weite Land, über dem noch die Nebel des frühen Tages dräuten. Ließ sie prüfend mustern, was seine Truppen bereits geschaffen hatten seit jenem Tag, als …

Er kniff beide Augen zusammen und überlegte, was er hatte sagen wollen. Seit jenem Tag, als …

Egal!

Es konnte nichts Wichtiges gewesen sein. Nichts Kriegswichtiges und überhaupt. Nicht wichtig genug, von untergeordneter Bedeutung.

Abermals hielt er Ausschau, während hinter seinem Hochstand am Waldessaum die Blätter der Bäume im Morgenwind rauschten. Die Blätter der richtigen Bäume, der Eichen und Buchen und jene der einheimischen Gewächse, sowie die jener anderen Bäume, die es nur vorgaben, Bäume zu sein.

Wieder schweifte sein Blick prüfend und schätzend von dem Blitzdonnergebirge im weiten Osten über das endlose Salzwassermeer im Süden bis schließlich hin zu den weiten Feldern des Wandernden Landes im tückischen Westen. Dort, wo sich am Horizont die Türme und Rampen, Hallen und Trainingsanlagen des PROJEKTS HEIMATSTURM aus den Nebeln erstreckten wie der zum Himmel gerichtete Zackenkamm eines mächtigen Drachens, dies alles umgebend die mächtige Gestalt des so gut wie fertiggestellten STERNENTIGERS!

Er hustete und hielt sich die rechte Hand vor den Mund. Dann, als die Schwäche vorüber war, führte er sie zum Herzen, das immer noch tapfer und unerschütterlich schlug, den endlosen Marschkolonnen gleich, die sich Stunde um Stunde aus den Klonfabriken ergossen, um mit Spaten, Äxten, Hacken, Seilen aus reinstem Stahl und starkem Strahlengeschütz aus einer armseligen Wüste eine uneinnehmbare Festung zu machen.

Er blinzelte.

Blinzelte nochmals.

Blinzelte ein weiteres Mal.

Hier stand er nun also, fest im Schritt und fest im Willen. Den weiten Mantel aus ledernen Häuten der hier anzutreffenden Panzerreptilien eng um sich geschlungen, das Haupt stolz in den heute einmal nicht so abscheulich schmerzenden Nacken gelegt und die Lippen fest geschlossen.

Er gewahrte etwas, das es wagte, seine Betrachtungen zu stören, und wurde folgerichtig ebenso jäh aus denselben gerissen. Eine Zornesfalte grub sich in seine vom endlosen Kampf durchfurchte Stirn und seine Hand lag bereits auf dem stahlseidenen Gurt mit der Strahlenpistole, als er in den auf dem Weg am Waldessaum nahenden Gestalten eine Staffel Jungklone erkannte, die von ihrem Scharführer just entlang dieses Weges gescheucht wurden, wohl um ihm eine Freude zu bereiten. Eine Freude zu seinem Ehrentage.

Er verkniff sich ein bitteres Zucken der Schultern, denn wer sollte es ihnen gesagt haben, dass er an just diesem Tage, bevor die Fanfaren zur großen Feier im Leni-Riefenstahl-Amphitheater erklangen, die Einsamkeit des Waldes und der allmächtigen Schöpfung vorgezogen hatte, die Stille der Besinnung statt des dummen Geschwätzes der Adjutanten, Berater, Offiziere und vor allem von G. Dieser ganzen Günstlinge und Speichellecker.

Der Scharführer sah wie durch einen dummen Zufall zu ihm empor und ließ seine Truppe mit einem scharfen Kommando Haltung annehmen. Sie streckten den rechten Arm aus zum Gruße, den er mit gebührendem zeitlichen Abstand wohlwollend erwiderte, wobei sich seine Züge ungewollter als gewollt verzogen, denn die fatale Wirkung der Gicht in seinem Leib machte auch und trotz der Beteuerungen und Schwüre seiner medizinischen Berater vor diesem Tage nicht Halt.

Er schüttelte voller Unwillen sein Haupt. So heftig, dass die Schirmmütze ihm noch um eine Spur tiefer ins Gesicht rückte, was wenigstens für einen Moment seine ohnehin halb zugekniffenen Augen vor dem Lichte dieser Welt schützte. Dem Lichte der viel zu grellen Sonne Neu-Germaniens.

»Mein … Führer?«, gewahrte er die plärrende Stimme des Scharführers. Was wollte dieser junge Rotzlöffel von einem Klon ihm damit sagen? Er wusste, dass er sein Führer war und dass …

Dass …?

Egal!

Er nahm den Gruß ab und bedeutete mit einer ungeduldigen Bewegung der rechten Hand, dass der Trupp seinen Marsch nun fortsetzen solle. Und noch etwas nahm er – nämlich sich selbst vor, G. zur Rede zu stellen, denn wer sonst als dieses Plappermaul sollte seinen Aufenthaltsort verraten haben, wohl an eine willige Sekretärin oder eine seiner anderen Gespielinnen! So ging das nicht weiter! Ja, was wäre das denn für eine Welt, in welcher der Führer des neu-germanischen Reichs sich nicht einmal die Zeit und die Muße nehmen durfte, um an einem Tage wie diesem einige Stunden mit sich selbst zu verbringen? Hier in der Einsamkeit des Waldessaums zu sinnieren und Bilanz zu ziehen?

Er zuckte unmerklich zusammen, als er eines heftigen Niesens gewahr wurde. Drehte sich unwillig um und wünschte einem der Eichenbäume gute Genesung. Der Eichenbaum nieste noch einmal, dann noch ein weiteres Mal, um sich anschließend zu schnäuzen und sofort wieder Haltung anzunehmen.

»Die Strahlenpistole, Sie Idiot!«

Der Eichenbaum zog die Waffe, die allzu lässig an seinem Gurte gebaumelt hatte, flugs in die borkige Rinde aus strapazierfähigstem Tarngummi zurück.

Er verschloss für einen Moment seine Augen und tat einen langen und tiefen Atemzug. Die milde, würzige Luft tat gut. Dennoch machte der Vorfall ihm klar, dass noch viel Arbeit vonnöten sein würde, bis das Reich wieder gefestigt genug war, um …

Um?

Auf jeden Fall musste sein Personenschutz verbessert werden. Das bedeutete, Verbesserung der entsprechenden Klonproduktion um mindestens 300 Prozent und eine konsequente, bis an die Grenzen des Machbaren und darüber hinaus gehende Auslese, bis eine Schutzstaffel auch wieder den Namen einer Schutzstaffel tragen durfte.

Schon wieder erklang das Niesen.

»Gesundheit, Sie Idiot!«, herrschte er über die Schulter.

»D…danke, mein Führer!«

Er nickte befriedigt. Solange sie wenigstens nicht vergaßen, wem ihr Gehorsam und ihre Treue einzig gebührten! Wer sie in die große Schlacht um die Heimat führen und am Ende den Fuß auf die zerschmetterten Häupter der Feinde, Verräter und deren Brut setzen würde!

Wieder suchte sein Blick die Türme, Hallen und Rampen des Projekts. Fast wollte es scheinen, als trüge der Wind die Donnerschläge der automatischen Maschinenhämmer zu ihm herüber, mit denen die Kolonnen der fleißigen Klone und Eingeborenen dabei waren, aus den üppigen Ressourcen dieses Planeten ein wahrhaftig gigantisches Raumschiff zu schmieden, das sich in wenigen Monaten schon in den viel zu grellen Himmel erheben und …

Doch was war das? In das bewusste ferne Hämmern hinein gesellte sich ein anderer Laut. Er sah auf zum Himmel, schützte wieder die Augen vor der viel zu grellen Sonne, und wahrhaftig schälten sich die Konturen eines Flugzeuges aus dem hellen Lichte. Und noch während das Flugzeug eine mächtige Kehre über dem Waldessaum drehte, löste sich ein weiterer dunkler Schemen aus ihm und schwebte, dabei rasch an Größe gewinnend, geradewegs auf den Weg hinab, und zwar zielgenau vor dem Hochstand.

»Heß!«, murmelte es von seinen Lippen. »Guter alter, treuer Heß!«

Ihn zu klonen, war eine der größten Herausforderungen an die Wissenschaftler gewesen, jenes Konglomerats aus ebenso genialen wie wirren Köpfen und Namen, die niemals in einem Geschichtsbuch in irgendeinem Land der Erdheimat auftauchen würden. So geheim waren sie bis zum bitteren Ende gewesen, dass selbst ihre Frauen sich …

Egal!

Heß, der gute alte, treue Heß, war lange bevor an die Genwaffe überhaupt zu denken, lange bevor der Zeitapparat gebaut worden war, in die Hände des Feindes gefallen und stand somit nicht zur Mustererfassung zur Verfügung. Eine andere Fügung aber war es gewesen, dass seine Großtante väterlicherseits, in 18.Generation arischen Blutes, in ihrem kleinen Kistchen eine Locke bewahrt hatte, die sie dem jungen Knaben Rudolf mit eigener Hand vom Kopfe schnitt, wohl bereits ahnend, dass aus ihm, vom Schicksal erwählt, dereinst der Stellvertreter ihres Führers werden sollte.

Er riss sich zusammen, schon hatte der Fallschirm den Boden berührt und ein Mann wühlte sich flugs daraus hervor. Heß!, dachte er jedoch wieder. Was mochte aus ihm geworden sein, dem echten Heß? Dieser elende Narr Churchill hätte ihn nur empfangen und den handverfassten Brief lesen und entziffern müssen, den er ihm, zusammen mit der Haselnusstorte, von seinem Führer brachte – und schon hätte die Geschichte einen anderen Verlauf genommen. Schon hätte …

Egal!, dachte er, jedoch mit einem seltsamen Beigefühl.

Heß, der treue alte, tapfere Heß streifte die Gurte und Bänder des Fallschirms ab und nahm vor dem Hochstand Haltung an. »Mein Führer!«

Er nickte und gestattete

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