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Das Montessori-Elternbuch

Das Montessori-Elternbuch

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Das Montessori-Elternbuch

Länge:
261 Seiten
2 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
Apr 18, 2018
ISBN:
9783451806230
Format:
Buch

Beschreibung

Wer einen Eltern-Erfolgsweg sucht wird bei seiner Suche unweigerlich auf "Montessori" stoßen. Das neuartige Elternbuch des Montessori-Pädagogen und Autors Ulrich Steenberg, lässt sich ganz ein auf Eltern und deren Kernfragen rund um einen gelingenden Familienalltag.
Auf "narrative" Art – also mit bunten Alltagsgeschichten und vielen konkreten Beispielen – werden u.a. vier Grundsätze der Erziehung im Sinne Maria Montessoris anschaulich und kenntnisreich vorgestellt. Ein Buch mit Charme, erfahrungsreich geschrieben und mit hohem Aufforderungscharakter.
Herausgeber:
Freigegeben:
Apr 18, 2018
ISBN:
9783451806230
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Das Montessori-Elternbuch - Ulrich Steenberg

Ulrich Steenberg

Das Montessori-Elternbuch

© Verlag Herder GmbH, Freiburg im Breisgau 2018

Alle Rechte vorbehalten

www.herder.de

Umschlagabbildung: Fotolia_89379131 – © jrn Buchheim

Cartoons im Innenteil: © Renate Alf, Weimar

Covergestaltung: Uwe Stohrer, Freiburg

ISBN Print 978-3-451-38063-1

ISBN E-Book 978-3-451-80623-0

Inhalt

Vorwort

Zur Einstimmung

Die „vier Wahrheiten"

Entwicklungsphasen – und was Eltern darüber wissen sollten

Kinder nutzen ihre Zeit: Sensible Phasen

Freiheit braucht Verantwortung: Der Montessori-Weg

Montessori-Praxis und Familienalltag – Was Eltern für ihr Kind tun können

Das beste pädagogische Angebot für Ihr Kind

Aktueller denn je …

Maria Montessori – ein Leben für Kinder

Anhang

Vorwort

Herzlich willkommen!

Es freut mich sehr, dass Sie „Das Montessori-Elternbuch" in die Hand genommen haben.

Ich habe es für Sie als Eltern oder Großeltern geschrieben – aber auch für „Profis" in pädagogischen Berufen.

Und es ist ein sehr persönliches Buch.

Als Montessori-Pädagoge habe ich den Montessori-Ansatz wirklich einmal mit Blick auf Eltern und Familie durchbuchstabieren wollen.

Und die Geschichten – sie kommen aus unserem Beziehungs- und Familienalltag. Sie sollen manchen so anspruchsvoll klingenden Montessori-Gedanken einfach „erden".

Und schmunzeln bei all dem – das sollen Sie auch: Renate Alf ist eine bekannte Cartoonistin. Aus ihrem großen Fundus durfte ich wählen. Danke!

Diese Kombination aus (durchaus auch anspruchsvollem) Sachbuch, Geschichtenbuch und „Bilder-Buch" ist ziemlich einzigartig. Der Verlag Herder macht das – engagiert und kompetent!

Jetzt bin ich gespannt. Ich wünsche Ihnen eine informative, aber immer auch entspannte Lesereise.

Ihr

Ulrich Steenberg

Zur Einstimmung

Das Beste für unser Kind!

Wunschkinder – Elternwünsche

Eltern heute – sie wollen alles für ihr Kind tun.

Die langen Schulzeiten, die intensive Phase der Berufsausbildung oder des Studiums, die Selbsterprobungs- und Bindungsphase in der Partnerbeziehung – all dies lässt heute die Eltern älter, den Kinderwunsch bewusster und die Suche nach tragfähigen Erziehungs- und Bildungskonzepten, die auch familientauglich sind, immer nachdrücklicher werden.

„Ich habe schon das Prager Eltern-Kind-Programm (PEKIP) studiert, Babymassage gelernt, mich über den Musikgarten für mein Kind informiert – jetzt gründen wir vielleicht bald eine Montessori-Familiengruppe."

Auf meine etwas bösartige Frage, was sie ihrem Kind denn noch Gutes antun wollten, erfuhr ich allen Ernstes, dass sie sich schon Baby-Yoga angeschaut habe und nun über eine „early English play group" nachdenke, für später.

Manche Eltern diskutieren schon vor der Entbindung darüber, welche pädagogische Einrichtung für sie und ihr Kind wohl die beste sei. Und tatsächlich haben sie ein Recht darauf, das Beste für ihr Kind zu erkunden und zu fordern.

Genau so war es auch bei uns.

Von Montessori-Pädagogik hatten wir noch nicht viel gehört. Aber wir hatten eine Vorstellung davon, wie ein guter Kindergarten und erst recht eine gute Schule zu sein hatte.

Und dann haben wir uns „schlau gemacht". Allerdings war unsere Ausgangslage nicht so gut wie heute. Es gab nur wenige Montessori-Kinderhäuser und erst recht nur wenige Schulen.

Eltern auf der Suche nach dem besten pädagogischen Angebot haben es da heute leichter.

Klar ist aber: Es geht immer um eine einzigartige Eltern-Kind-Beziehung. Denn Ihre Situation ist, nimmt man es genau, einmalig in der Geschichte, unwiederholbar. Was für eine Chance!

So möchte ich Ihnen – bevor wir uns mit vielen Beispielen und praktischen Hinweisen über „Montessori für Eltern" Gedanken machen – einige Fragen anbieten. Ihre persönliche Antwort darauf könnte ein ganz persönlicher Schlüssel zu diesem Buch sein. Es geht eben nicht nur um eine Erfolgsmethode – es geht um eine gute, gelingende Beziehung zwischen allen Beteiligten. Denn das ist die Basis für eine gelingende Entwicklung Ihres Kindes.

Einige Fragen an Eltern

Was unterscheidet Ihrer Meinung nach ein Kind von einem Erwachsenen?

Ist Ihrer Meinung nach ein Kind schon ein „richtiger" Mensch? Oder fehlt ihm dazu noch etwas?

Haben Sie eine Vorstellung davon, was und wie Ihr Kind einmal werden soll?

Was darf im Leben Ihres Kindes auf gar keinen Fall passieren?

Meinen Sie, dass es eine „typische Vaterrolle und eine „typische Mutterrolle gibt oder geben sollte?

Meinen Sie, dass es ganz allgemein für Kinder „das" richtige pädagogische Konzept gibt?

Sind Sie der Auffassung, dass Eltern alles unternehmen müssen, um ihr Kind maximal und optimal zu fördern?

Sind Sie der Meinung, dass Ihre eigenen Eltern (und die vorige Generation allgemein) die gleichen Antworten geben würden wie Sie heute? Wo liegen wesentliche Unterschiede?

Glauben Sie, dass unterschiedliche Vorstellungen von Kindererziehung eine Partnerschaft in die Krise bringen können?

Wissen Sie, wer Ihnen (ohne dabei eigene Interessen zu verfolgen) in Alltagsfragen der Erziehung glaubwürdig weiterhelfen kann?

„Milch und Liebe" – Wie Eltern ihrem Kind begegnen sollten

Maria Montessori ist eine Meisterin zugespitzter Formulierungen. Auf die Frage, was Kinder eigentlich brauchten, soll sie gesagt haben:

„Alles was die Kinder brauchen, ist Milch und Liebe."

Und – ebenfalls typisch für sie: Sie wechselt aus Überzeugung die Perspektive, wenn sie mit Blick auf ihre Lebenserfahrungen feststellt:

„Die Quelle der Liebe (ist das) Kind!"

(vgl. Montessori 2011: 187f).

„Milch meint, dass alle leiblichen, und „Liebe bedeutet, dass alle seelischen Bedürfnisse des kleinen Menschen befriedigt werden müssen.

Man könnte sagen: Maria Montessori, diese geniale Medizinerin und Pädagogin, hat ihr ganzes Leben lang nichts anderes getan, als herauszufinden, was denn zu tun (und zu lassen) sei, damit man eben dieser Forderung gerecht werden könne.

Das Wichtigste dabei, so betont Montessori immer wieder, sei nicht mit Geld zu kaufen und auch nicht durch Aktionen und Aktivitäten zu vermitteln. Entscheidend ist vielmehr die innere Einstellung zum Kind, die Haltung der Eltern ihrem Kind gegenüber. „Ist doch klar, werden viele sagen, „ich liebe mein Kind, das sagt doch alles – spürt man das nicht? Und selbstverständlich ist das auf seine Weise auch vollkommen richtig.

Warum hat dann aber ein anderer großer Mediziner und Pädagoge, der polnische Kinderarzt und Schriftsteller Janusz Korczak (1872–1944), sein Hauptwerk überschrieben: Wie man ein Kind lieben soll?¹ Vielleicht, weil er – wie auch Montessori – genau wusste, dass eine unreflektierte Liebe, bei der vor lauter Gefühl die Wahrnehmung getrübt ist, tatsächlich eher „blind macht und Gefahr läuft, das Kind aus den Augen zu verlieren. Montessori hält es da eher mit einem Satz, der spätestens seit dem Hochmittelalter bezeugt ist: „Ubi amor ibi oculus – Liebe macht sehend.

Sehend lieben und liebend wahrnehmen: das ist das angemessene Motto für Eltern, die das Beste für ihr Kind wollen. Besonders die Wahrnehmung darf sich nicht von elterlichen Emotionen zudecken lassen: Ein gehöriges Maß an Realitätsnüchternheit – allerdings eingebettet in eine vorbehaltlose Liebe – ist das, was die Montessori-Pädagogik von den Eltern verlangt.

Um das, was Montessori „Milch nennt, müssen wir uns dagegen in unserer Weltgegend (Gott sei Dank) keine großen Sorgen machen. Die Gefahr ist hier eher, dass wir unser Kind überfüttern. Es gilt also, das rechte Maß zu finden. Wenn wir uns über eine „Vorbereitete Umgebung in der Familie – und dazu gehört gewiss auch das Spielzeug – Gedanken machen (vgl. S. 118 ff), werden wir uns also auch damit auseinandersetzen müssen.

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Die „vier Wahrheiten"

An den Anfang unserer Überlegungen stelle ich vier „Grund-Sätze, in denen die Art und Weise, wie Maria Montessori das Kind sieht, prägnant zum Ausdruck kommt. Ich nenne sie „die vier Wahrheiten. Sie können (und sollen) unsere Einstellung und Haltung als liebend-wahrnehmende Eltern im Sinne Montessoris ganz wesentlich beeinflussen und prägen.

Jedes Kind ist einzigartig.

Jedes Kind ist anders.

Allen Kindern ist etwas gemeinsam.

Jedes Kind steht vor großen Entwicklungsaufgaben.

1. Jedes Kind ist einzigartig

Bevor sich die Ei- und die Samenzelle vereinigen, haben sie ganz unabhängig voneinander in der Frau bzw. im Mann gelebt. Und der „Lebensfunke" der Zeugung hat eine über Milliarden Jahre reichende Vorgeschichte in der Evolution. In den Samen- und Eizellen, so erklären uns die Biochemiker und Humangenetiker, sind also jeweils Milliarden Jahre der Entwicklung des Lebens und Millionen Jahre menschlicher Entwicklung konzentriert.

Das heißt: Jedes unserer Kinder trägt die Geschichte des menschlichen Lebens in sich.

Gleichzeitig ist aber dieser Moment, in dem Ei- und Samenzelle sich vereinigen, einzigartig in der Geschichte der gesamten Menschheit. Unser noch kaum sichtbares und kaum spürbares Kind, gerade gezeugt – nicht einmal die Mutter weiß davon, und doch gilt schon: Dieses Kind ist einzigartig in der Geschichte der Menschheit.

Man spricht in der Erwachsenenwelt oft von „historischen Momenten" und meint damit Ereignisse, die wegen ihrer Unwiederholbarkeit in die Geschichtsbücher eingehen könnten. Aber eigentlich ist jeder Zeugungsakt so ein historischer Moment. Und dass er in der Regel in einer Atmosphäre der Liebe stattfindet, hebt seine Einzigartigkeit noch einmal hervor.

Die Eltern wollen Glück, Zufriedenheit, ein gelingendes Leben mit ihrem Kind – und natürlich weiterhin eine erfolgreiche Paarbeziehung. Ist das Kind auf der Welt, so suchen viele Eltern sehr früh einen Weg, der, zumindest was das Leben mit dem Kind anbetrifft, diesen Vorstellungen und Wünschen entspricht.

In manchen Gesprächen mit Eltern ist mir deutlich geworden, dass die ursprünglich große Vorfreude auf ein Kind immer dann in eine Krise gerät, wenn man die sog. „Triade" (also die Vater-Mutter-Kind-Beziehung) emotional überlastet und für sich selbst keine klare Vorstellung davon hat, nach welchen Leitlinien und Grundsätzen die Erziehung und Bildung des gemeinsamen Kindes stattfinden soll.

„Die Einzigartigkeit eines jeden Kindes öffnet uns die Augen, macht uns glücklich und dankbar und dadurch fähig, uns vom Kind durch sein Leben beschenken zu lassen. So wird es uns, und so werden wir es nicht verfehlen. […] Doch nur wer liebt, ist ein wirklich Sehender, und nur er kann die zarten Offenbarungen des Kindes sehen und verstehen. Und vor ihm wird ein Kind seine wahre Natur zeigen können" (Montessori 1965: 22).

Das Wissen um die Einzigartigkeit des eigenen Kindes macht dankbar, kann aber auch belasten. Wird man alles richtig machen?

Entscheidend ist, dass tief im Herzen (aber gleichzeitig auch im Verstand) verankert ist, dass diese Einzigartigkeit auch eine Andersartigkeit, ja sogar eine körperliche oder geistige Behinderung bedeuten kann.

Man kann es wohl verstehen, wenn Eltern meinen: So stelle ich mir mein Kind vor! So soll es einmal werden. Aber wenn dann elterliche Wunschvorstellungen und kindliche Realität auseinanderklaffen, können Enttäuschungen und vielleicht sogar Verzweiflung die Folge sein.

Darum ist es so wichtig, dass man dem eigenen Kind von Anfang an mit einer gelassenen Einstellung begegnet. Der Alltag wird viele Überraschungen – und nicht nur angenehme – bereithalten.

Montessori wird nicht müde, zu betonen: Wer sein Kind wirklich liebt, wird davon Abstand nehmen, in ihm die eigenen Wünsche verwirklicht sehen zu wollen.

Nach Montessoris Auffassung ist das Kind der „Baumeister des Menschen". Und sie erläutert: „Es gibt also in der kindlichen Seele ein Geheimnis, in das wir nicht eindringen können, wenn das Kind selbst es uns nicht dadurch offenbart, dass es allmählich sich selbst aufbaut" (Montessori 1952: 32 = Montessori 1987: 27 = Montessori 2009: 38f).

Eltern sind also, wenn sie Montessori folgen, aufgefordert, so etwas wie Assistenten zu sein bei dem anspruchsvollen Prozess, den jedes Kind durchläuft, um seine eigene Persönlichkeit zu entwickeln. Das ist anstrengend und schön zugleich.

Sollte man – als alltagsnahe Selbstkontrolle – gute Vorsätze haben? Ein „Montessori-Credo" für Eltern gewissermaßen? Bei einem Montessori-Familienwochenende haben wir versucht, die Grundhaltung der Montessori-Pädagogik dem Kind gegenüber in einer Art Bekenntnis (Credo) zu formulieren. Dabei kam ungefähr das Folgende heraus:

Ein „Montessori-Credo" für Eltern

Unser Kind gibt es nur einmal auf der Welt und in der Geschichte der Menschen.

Es ist einzig in seiner Art, einzigartig.

Es darf so werden, wie es ist.

Es soll alle seine Möglichkeiten realisieren können.

Wir als Eltern stellen uns dazu in den Dienst.

Es soll kein Abziehbild von uns werden – und auch von niemandem sonst.

Es soll seine eigene Persönlichkeit entwickeln und entfalten können.

So, wie es ist, hat es eine unantastbare Würde – wie jeder Mensch.

Das werde ich / werden wir in Partnerschaft respektieren und umzusetzen versuchen.

Würden Sie dem zustimmen können? Was würden Sie ergänzen? Was würden Sie streichen?

2. Jedes Kind ist anders

„Mein Kind kritzelt immer noch hin und her und malt überhaupt nicht wirklich", klagt die Mutter eines 2-jährigen Mädchens. Ob sie denn jetzt zu Hause mit der Kleinen Häuser und Männchen malen üben solle?

Ständig vergleichen Eltern ihre Kinder mit anderen Kindern. Das beginnt zu Hause mit dem Vergleichen zwischen Geschwistern und setzt sich dann dadurch fort, dass das eigene Kind auf dem Spielplatz, im Kindergarten usw. mit anderen Kindern verglichen wird. Ich habe sogar erlebt, dass eine Mutter bei mir anrief und sagte, sie komme gerade aus der Entbindungsklinik und habe feststellen müssen, dass ein Kind, das am selben Tag geboren sei wie ihres, viel aktiver und viel fröhlicher sei. Ob da etwas nicht stimmen könne?

Das Vergleichen beginnt also schon in der Geburtsklinik.

Montessori, die nicht müde wird, von der Einzigartigkeit eines jeden Kindes zu sprechen, macht immer wieder darauf aufmerksam, dass jedes Kind einen eigenen Rhythmus des Wachsens hat, in körperlicher und in geistiger Hinsicht.

Es ist anstrengend, aber gleichermaßen auch notwendig, dem zu folgen.

Denn es gibt ja im „System Familie" nicht nur individuelle Unterschiede, sondern auch Konflikte. Und da ist es nicht immer sicher, ob es so einfach geht, wie Montessori es fordert:

„[Das Kind] ist von Geburt an ein Geschöpf mit einer Seele, und wenn wir uns um sein Wohl sorgen müssen, dann genügt es nicht, sich um seine leiblichen Bedürfnisse zu kümmern. Wir müssen ihm auch den Weg für seine geistige Entwicklung eröffnen, wir müssen die Regungen seiner Seele vom ersten Tag an respektieren und ihnen zu folgen wissen" (Montessori 2011: 84).

Wenn man es genau nimmt, kann man jedes Kind nur mit ihm selbst vergleichen – auch innerhalb derselben Familie. Jeder Vergleich mit anderen Kindern hätte zu viele Fehlerquellen und wäre nicht wirklich hilfreich. Und sogar die so häufig angebotenen und praktizierten Richtlinien für die Entwicklung (Was soll ein Kind wann können?) bieten bestenfalls Hinweise.

Nach Montessori trägt jedes Kind einen eigenen „Bauplan" in sich. Notwendig für uns sei es, die Einzigartigkeit eines jeden Kindes zu akzeptieren. Eltern, die ihr Kind im Sinne Montessoris aufwachsen lassen wollen, verzichten deshalb auf wertende Vergleiche jeder Art. Sie geben lieber ihrem Kind dafür das kostbarste Geschenk, das sie haben: ihre Zeit. So werden sie die (innere) Stimme ihres Kindes wahrnehmen und seine unausgesprochene Bitte vernehmen:

„Gesteht mir zu,

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