Finden Sie Ihren nächsten buch Favoriten

Werden Sie noch heute Mitglied und lesen Sie 30 Tage kostenlos
Krisenplanet Elysium

Krisenplanet Elysium

Vorschau lesen

Krisenplanet Elysium

Länge:
235 Seiten
2 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
Nov 20, 2019
ISBN:
9781386923800
Format:
Buch

Beschreibung

Krisenplanet Elysium

von Alfred Bekker

Der Umfang dieses Buchs entspricht 126 Taschenbuchseiten.

Das irdische Raumschiff SPECTRAL ist auf der Suche nach erdähnlichen Planeten, die für die Besiedlung durch die Menschheit geeignet sind. So stoßen sie auf Elysium, eine Welt, die geradezu ideale Voraussetzungen aufzuweisen scheint.

Allerdings gibt es bereits mehrere intelligente Spezies auf Elysium.

Eine von ihnen entwickelte in der Vergangenheit eine grausame Waffe Bio-Waffe...

Als die irdischen Raumfahrer davon erfahren, beginnt bereits ihr verzweifelter Kampf ums Überleben.

Alfred Bekker ist ein bekannter Autor von Fantasy-Romanen, Krimis und Jugendbüchern. Neben seinen großen Bucherfolgen schrieb er zahlreiche Romane für Spannungsserien wie Ren Dhark, Jerry Cotton, Cotton reloaded, Kommissar X, John Sinclair und Jessica Bannister. Er veröffentlichte auch unter den Namen Neal Chadwick, Henry Rohmer, Conny Walden, Sidney Gardner, Jonas Herlin, Adrian Leschek, John Devlin, Brian Carisi, Robert Gruber und Janet

Herausgeber:
Freigegeben:
Nov 20, 2019
ISBN:
9781386923800
Format:
Buch

Über den Autor

Über Alfred Bekker: Wenn ein Junge den Namen „Der die Elben versteht“ (Alfred) erhält und in einem Jahr des Drachen (1964) an einem Sonntag geboren wird, ist sein Schicksal vorherbestimmt: Er muss Fantasy-Autor werden!  Dass er später ein bislang über 30 Bücher umfassendes Fantasy-Universum um  “Das Reich der Elben” schuf, erscheint da nur logisch. Alfred Bekker wurde am 27.9.1964 in Borghorst (heute Steinfurt) geboren und wuchs in den münsterländischen Gemeinden Ladbergen und Lengerich auf. Schon als Student veröffentlichte Bekker zahlreiche Romane und Kurzgeschichten und wurde Mitautor zugkräftiger Romanserien wie Kommissar X, Jerry Cotton, Rhen Dhark, Bad Earth und Sternenfaust und schrieb eine Reihe von Kriminalromanen.   Angeregt durch seine Tätigkeit als Lehrer wandte er sich schließlich auch dem Kinder- und Jugendbuch zu, wo er Buchserien wie 'Tatort Mittelalter', ‘Ragnar der Wikinger’,  'Da Vincis Fälle - die mysteriösen Abenteuer des jungen Leonardo’', 'Elbenkinder', 'Die wilden Orks', ‘Zwergenkinder’, ‘Elvany’, ‘Fußball-Internat’, ‘Mein Freund Tutenchamun’, ‘Drachenkinder’ und andere mehr  entwickelte. Seine Fantasy-Zyklen um 'Das Reich der Elben', die 'DrachenErde-Saga' ,die 'Gorian'-Trilogie, und die Halblinge-Trilogie machten ihn einem großen Publikum bekannt.  Alfred Bekker benutzte auch die Pseudonyme Neal Chadwick,  Henry Rohmer, Adrian Leschek, Brian Carisi, Leslie Garber, Robert Gruber, Chris Heller und Jack Raymond. Als Janet Farell verfasste er die meisten Romane der romantischen Gruselserie Jessica Bannister. Historische Romane schrieb er unter den Namen Jonas Herlin und Conny Walden.  Einige Gruselromane für Teenager verfasste er als John Devlin. Seine Romane erschienen u.a. bei Lyx, Blanvalet, BVK, Goldmann,, Schneiderbuch, Arena, dtv, Ueberreuter und Bastei Lübbe und wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt., darunter Englisch, Niederländisch, Dänisch, Türkisch, Indonesisch, Polnisch, Vietnamesisch, Finnisch, Bulgarisch und Polnisch.


Ähnlich wie Krisenplanet Elysium

Mehr lesen von Alfred Bekker

Buchvorschau

Krisenplanet Elysium - Alfred Bekker

Krisenplanet Elysium

Alfred Bekker

Published by Alfred Bekker, 2019.

Inhaltsverzeichnis

Title Page

Krisenplanet Elysium

Copyright

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

14

15

16

17

18

19

20

21

22

23

24

25

26

27

28

29

30

31

32

33

34

35

36

Further Reading: 30 Sternenkrieger Romane - Das 3440 Seiten Science Fiction Action Paket: Chronik der Sternenkrieger

Also By Alfred Bekker

About the Author

About the Publisher

Krisenplanet Elysium

von Alfred Bekker

Der Umfang dieses Buchs entspricht 126 Taschenbuchseiten.

DAS IRDISCHE RAUMSCHIFF SPECTRAL SPACE EXPLORER 27964 ist auf der Suche nach erdähnlichen Planeten, die für die Besiedlung durch die Menschheit geeignet sind. So stoßen sie auf Elysium, eine Welt, die geradezu ideale Voraussetzungen aufzuweisen scheint.

Allerdings gibt es bereits mehrere intelligente Spezies auf Elysium.

Eine von ihnen entwickelte in der Vergangenheit eine grausame Waffe Bio-Waffe...

Als die irdischen Raumfahrer davon erfahren, beginnt bereits ihr verzweifelter Kampf ums Überleben.

Alfred Bekker ist ein bekannter Autor von Fantasy-Romanen, Krimis und Jugendbüchern. Neben seinen großen Bucherfolgen schrieb er zahlreiche Romane für Spannungsserien wie Ren Dhark, Jerry Cotton, Cotton reloaded, Kommissar X, John Sinclair und Jessica Bannister. Er veröffentlichte auch unter den Namen Neal Chadwick, Henry Rohmer, Conny Walden, Sidney Gardner, Jonas Herlin, Adrian Leschek, John Devlin, Brian Carisi, Robert Gruber und Janet 

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author

© dieser Ausgabe 2018 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Die ausgedachten Personen haben nichts mit tatsächlich lebenden Personen zu tun. Namensgleichheiten sind zufällig und nicht beabsichtigt.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

1

Cabezas landete mit seinem Beiboot in dem gewaltigen Hangar der Orbitalstation, die den Planeten Andaban umkreisten. Die Station war gewaltig. Nie zuvor hatte es in der Geschichte der Menschheit etwas Vergleichbares gegeben. Sie hatte die Form eines Ovals und umkreiste den Planeten Andaban in Äquatorhöhe. Oval Station nannte man sie deshalb. Und im Augenblick war die Oval Station der provisorische Regierungssitz der Terranischen Föderation.

Unzählige Raumschiffe umschwirrten die Oval Station. Raumschiffe aller Größen und Schiffsklassen. Gewaltige Dockstationen gehörten zur Oval Station und wurden mit Hilfe von Traktorstrahlen in einer festen Distanz gehalten. Mit kleinen Raumfähren gelangte man von den Dockstationen zur Oval Station. Es herrschte ein dauernder Pendelverkehr.

Darüber hinaus waren unzählige Raumschiffe an der Oval Station selbst angedockt.

Cabezas war Kommandant des Raumschiffs SPECTRAL SPACE EXPLORER 27964, das jetzt an einer der Dockstationen lag.

Ihre Sicherheitsüberprüfung ist positiv, sagte eine Kunststimme, während Cabezas in seinem Schalensitz saß und durch ein Fenster hinaus ins All schaute. Der Planet Andaban schimmerte im Licht seiner Sonne. Sie können die Oval Station betreten. Das Sicherheitssystem gibt Ihnen einen Score von 0,00078.

Das bedeutet, dass das Risiko, ich könnte ein Terrorist sein, der den Präsidenten ermorden möchte, recht überschaubar ist, sagte Cabezas.

Manchmal waren die autonomen KI-Systeme (kurz AKIS), die die Raumfähren zwischen Dockstationen und der Oval Station steuerten, recht pfiffig.

Intelligent genug für eine Unterhaltung.

Cabezas hatte die Angewohnheit, das immer mal wieder auszuprobieren.

Ihnen ist klar, dass die häufige Benutzung bestimmter Wörter oder Wortgruppe Ihren Score verändern kann und möglicherweise dazu führt, dass Sie vom Betreten der Oval Station ausgeschlossen werden können.

Es ist der Präsident, der mich sprechen wollte, nicht umgekehrt, sagte Cabezas. Wenn ich jetzt also fünfundzwanzig Mal Bombe vor mich hin murmele und außerdem vielleicht noch: ‘Ich hasse den Präsidenten!’ oder ‘Ich weiß, wie man eine Raumstation sprengen kann!’, und wenn ich deswegen nicht in die sensiblen Bereiche der Oval Station gelassen werde, ist das im Zweifelsfall nicht mein Problem – sondern das des Präsidenten.

Zunächst gab es keine Antwort.

Cabezas grinste.

Was ist los, AKIS? Funktionsstörung?

AKIS antworte schließlich doch noch.

Ihre Äußerungen sind nicht geeignet, Ihren Score nachhaltig zu verändern.

Und wieso nicht?

Sie sind als ironisch, sarkastisch und im Ganzen fiktiv identifizierbar.

Oh, scheint als hätte dein Algorithmus in letzter Zeit einiges dazugelernt.

Ich bin ein autonomes, selbstlernendes KI-System. Meine Lernfortschritte sind exponentiell.

Meine Güte. So was hat mein Lehrer nie über mich gesagt.

Das ist nicht verwunderlich.

Danke. Diese Äußerung könnte von meinem Algorithmus als Beleidigung identifiziert werden, AKIS.

Diese Äußerung entspricht einfach nur den Tatsachen.

Inwiefern?

Biologische Systeme sind zu einem exponentiellen Lernfortschritt in der Regel nicht im Stande. Insofern dürfte Sie meine Feststellung auch nicht beleidigen, denn Ihrerseits ist ein Vergleich nur mit anderen biologischen Systemen sinnvoll.

Tja, so kann man das in der Tat auch sehen.

Es sei denn, Sie verfügen über datentechnische Erweiterungen und Implantate. Allerdings konnte ich bei Ihrem Körperscan nichts dergleichen feststellen – abgesehen von medizinischen Nano-Partikeln, die Ihre Lebenserwartung durch Reparaturen an Zellwänden und Gefäßen erhöhen.

Anscheinend wurde ich ja wohl ziemlich gründlich durchleuchtet.

Wir erreichen jetzt die Oval Station von Andaban, Regierungssitz der Terranischen Föderation.

Die Fähre aktivierte ein Hyperraumfeld.

Dadurch war sie in der Lage, feste Materie zu durchdringen.

Sie flog einfach durch die Außenwandung der Oval Station hindurch und landete in einem der Hangars, die dafür vorgesehen waren. Das Hyperraumfeld, das sich lediglich durch ein leichtes Flimmern zeigte, verschwand wieder.

Cabezas erhob sich aus seinem Schalensitz.

Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Aufenthalt auf der Oval Station, sagte AKIS.

Danke, antwortet Cabezas und trat ins Freie.

EIN SICHERHEITS-ANDROID wartete auf Cabezas. Er unterschied sich von einem gewöhnlichen Kampfroboter durch die menschenähnliche Erscheinung. Er war aus widerstandsfähigem Nano-Plastik und trug eine Uniform-Kombination. Die Bewaffnung war in den Körper integriert. Aus den Fingerspitzen konnten wahlweise Strahlenschüsse, Projektile unterschiedliche Größe und Durchschlagskraft sowie Paralyse-Schocks abgefeuert werden. Davon abgesehen hatte diese Kampfmaschine noch ein paar weitere Tricks drauf, um für Sicherheit zu sorgen. Dazu gehörten auch Defensiv-Waffen wie beispielsweise Kraftfelder, die auch die zu bewachende Person einschlossen.

Ein perfekter Leibwächter also.

Das autonome KI-System in seinem Kristallspeicher unterschied sich nicht wesentlich von jenen AKIS-Varianten, die Raumfähren steuerten oder in normalen Kampfrobotern steckten.

Ich bin Cabezas und werde erwartet.

Ich werde Sie zum Präsidenten begleiten, erklärte der Sicherheits-Android.

Sein Gesicht wirkte menschlich.

Humanoid.

Und doch war deutlich erkennbar, dass es sich nicht um einen Menschen handelte. Die Mimik war rudimentär. Das Lächeln wirkte schematisch.

Aber das war gewollt.

Es war technisch kein Problem, Androiden mit Gesichtern auszustatten, die menschliche Mimik perfekt abbilden konnten. Für andere Zwecke tat man das auch.

In diesem Fall aber sollte jeder auf den ersten Blick erkennen, dass es sich um einen Androiden handelte.

Einen Sicherheitsandroiden.

Und nicht um einen Menschen.

Denn für jeden potentiellen Angreifer wirkte das abschreckend.

Schließlich war es sehr viel schwerer, einen Sicherheitsandroiden außer Gefecht zu setzen, als einen menschlichen Wächter – mochte der auch noch so gut ausgebildet sein.

Der Sicherheitsandroid führte Cabezas durch ein Schleusenschott und dann durch einen Korridor.

Hatten Sie einen guten Flug zur Oval Station, Mister Cabezas?

Du willst mir jetzt nicht erzählen, dass dich das wirklich interessiert, sagte Cabezas.

Ich bin darauf programmiert, mit Personen, die ich begleite, eine freundliche Kommunikation aufzunehmen.

Na, siehst du!

Aber anzunehmen, dass mich der Kommunikationsinhalt nicht interessiert, empfinde ich als diskriminierendes Stereotyp.

Oh, Verzeihung. Aber eigentlich hätte ich gedacht, dass dein autonomes KI-System so konfiguriert ist, dass es stabil genug ist, um so etwas auszuhalten.

Ich bin in der Tat auf emotionale Resilienz hin programmiert.

Da bin ich ja beruhigt.

Für einen Sicherheitsandroiden ist das unerlässlich.

Dem stimme ich zu.

Allerdings empfinde ich es schon als nicht angemessen, dass Sie mir mangelndes oder nur vorgeschobenes Interesse an Ihren kommunikativen Äußerungen unterstellen, nur weil ich ein Android bin und Sie davon ausgehen, dass mein autonomes KI-System entsprechen kalibriert wurde.

Nun, ich bin noch in einer Zeit groß geworden, in der man zu einem Roboter einfach sagen konnte: ‘Halt die Klappe!’. Und das hat er dann auch gemacht, ohne sich unhöflich behandelt zu fühlen. Wer immer euch diese Mimosen-Programme eingegeben hat: Es war keine gute Idee.

Wenn Sie einen Abbruch der Kommunikation bevorzugen, können Sie das gerne äußern und ich werde dem umgehend nachkommen.

Das habe ich damit nicht sagen wollen.

Dann bin ich ja froh.

Der Sicherheits-Android blieb plötzlich stehen.

Er wandte Cabezas sein Gesicht zu.

Sie sind der Kommandant der SPECTRAL SPACE EXPLORER 27964, nicht wahr?

Das ist richtig, sagte Cabezas.

Das heißt, Sie bilden an Bord der SPECTRAL SPACE EXPLORER 27964 Raumfahrer-Nachwuchs für die Terranische Flotte aus.

Auch das trifft zu.

Ich möchte an dieser Ausbildung teilnehmen.

Eigentlich ...

... ist das eine Ausbildung für Menschen?

Ja, so ist es.

Aber ich bin ebenso dafür qualifiziert wie jeder Mensch, denn mein selbstlernendes autonomes KI-System ist mindestens ebenso gut dazu in der Lage, die Ausbildungsinhalte zu erfassen, wie ein Mensch.

Aber ein Sicherheits-Android ist dafür programmiert und ausgestattet, eine andere Aufgabe zu erfüllen.

Würden Sie bei einem menschlichen Bewerber auch von vornherein sagen, dass er zu etwas anderem bestimmt ist?

Nun, ehrlich gesagt ...

Hat nicht jedes Individuum das Recht, zu bestimmen, wozu es bestimmt ist?

Bist du ein Individuum?

Das steht in der Leistungsbeschreibung meines selbstlernenden, autonomen KI-Systems. Auch wenn manche damit zusammenhängenden rechtlichen Fragen bislang ungeklärt zu sein scheinen, kann es daran doch keinen Zweifel geben. Ich bin ein autonomes Individuum.

Nun, ich werde mit meinen Vorgesetzten darüber sprechen. Allerdings kann ich nichts versprechen.

Würden Sie Ihr ganzes Leben lang immer dasselbe tun wollen, auch wenn Sie hervorragend dafür ausgebildet sind? Würden Sie es nicht als ein Recht empfinden, dies auch ändern zu können?

Das würde ich, bestätigte Cabezas. Die Frage ist nur, ob dieses Recht auch einem Androiden zusteht.

Aber einem Veteranen der Raumstreitkräfte, der zu mehr als neunzig Prozent aus Cyber-Implantaten und künstlichen Körperteilen besteht, nachdem er durch Blasterfeuer versengt wurde – dem steht dieses Recht zu? Mir aber nicht, obwohl sich mein Körper von dem dieses Veteranen allenfalls in zehnprozentigem Anteil noch unterscheidet?

Aber vielleicht sind das ja die entscheidenden zehn Prozent.

Wenn Sie das so sehen.

Cabezas sah auf sein Chronometer. Ich möchte den Präsidenten nicht warten lassen.

Natürlich. Bitte entschuldigen Sie.

Aber vielleicht könnte ich deine Individualbezeichnung erfahren.

Sullivan-333007799.

SIE SEHEN GUT AUS, begrüßte ihn Präsident Malcolm, als er Cabezas wenig später empfing.

Cabezas erwiderte: Sie wollen sicher sagen: Für mein Alter.

Malcolm zuckte mit den Schultern. Achtzigjährige sind heute auch nicht mehr das, was sie früher mal waren.

Es hat sicher einen anderen Grund, dass Sie mich hierher bestellt haben, als dass Sie mir zum Geburtstag gratulieren wollen.

Malcolm lächelte verhalten. Er deutete auf einen der Schalensitze.

Nehmen Sie Platz, Cabezas.

Danke.

Sie wissen, dass wir uns in einer besonderen Situation befinden, wie sie sich für die Menschheit noch nie gestellt hat.

Zweifellos.

Fast ein ganzes Jahr hat es gedauert, bis wir die Erde vollkommen evakuiert hatten. Einige Raumschiffkonvois mit rückständigen Antriebssystemen sind immer noch auf dem Weg hierher nach Andaban. Nahezu jedes raumtaugliche Vehikel wurde benutzt, um Milliarden Menschen von der Eiswelt zu retten, in die sich die Erde verwandelt hat.

Die Schwankungen der Sonnenaktivität konnte niemand vorhersehen, sagte Cabezas.

Tatsache ist, dass 90 Prozent der Menschheit bislang auf der Erde gelebt haben. Die Kolonien der Terranischen Föderation spielen in diesem Zusammenhang nur eine untergeordnete Rolle.

Cabezas hob die Schultern.

Kein Wunder. Das Weltall ist groß genug, warum sollten sich Siedler auf anderen Planeten irgendwo zusammendrängen, wenn im Prinzip jeder einen Planeten für sich haben kann.

Wenn Sie alle Gesteinsbrocken, Feierhöllen und Gasriesen mitzählen, haben Sie sicher Recht, Cabezas. Aber was wir brauchen, sind vermehrt Siedlungen auf erdähnlichen Welten.

"Ist auf Andaban nicht Platz genug für die Milliarden Evakuierten von der

Sie haben das Ende dieser Vorschau erreicht. Registrieren Sie sich, um mehr zu lesen!
Seite 1 von 1

Rezensionen

Was die anderen über Krisenplanet Elysium denken

0
0 Bewertungen / 0 Rezensionen
Wie hat es Ihnen gefallen?
Bewertung: 0 von 5 Sternen

Leser-Rezensionen