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Dumm, dümmer, hochbegabt: Nach einer wahren Geschichte

Dumm, dümmer, hochbegabt: Nach einer wahren Geschichte

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Dumm, dümmer, hochbegabt: Nach einer wahren Geschichte

Länge:
148 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Aug 14, 2018
ISBN:
9783752808681
Format:
Buch

Beschreibung

In dem Buch dumm, dümmer, hochbegabt, geht es um eine wahre Geschichte. Dargestellt wird, wie schwierig ein Leben als Hochbegabter ist und was Eltern alles dabei zu leisten und zu entscheiden haben. Parallel werden Begriffe wie Hochbegabung, Höchstbegabung, Underachievement, IQ und noch viele weitere Begriffe erklärt. Außerdem - Testungen bezüglich des IQs, Autismus, wie verhält sich das Schulamt, wie verhält sich das Umfeld, wie kann geholfen werden und wie kann man das hochbegabte Kind schützen und fördern. Welche Schulform ist sinnvoll und was braucht ihr Kind eigentlich wirklich. Tauchen sie ein in eine dramatische Geschichte, bei dem der Humor nicht auf der Strecke bleiben wird und die Wahrheit über das deutsche System aufgedeckt wird.
Herausgeber:
Freigegeben:
Aug 14, 2018
ISBN:
9783752808681
Format:
Buch

Über den Autor

Nina Bartz es una exitosa autora y networker. Estaba estudiando CBD durante 10 años y siempre está al día. CBD, Lo que siempre quiso saber sobre CBD, ya está disponible en inglés, alemán, ahora también en español y pronto en francés. ¡Aquí no quedan preguntas! Sumérgete en el mundo del cannabis.


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Buchvorschau

Dumm, dümmer, hochbegabt - Nina Bartz

spreche…

Kapitel 1

Es war der 3.2. um 23:32 Uhr als mein Sohn geboren wurde, da er nicht möchte, dass ich seinen wirklichen Namen in diesem Buch verwende, nennen wir ihn Smarti.

Ich kann mich noch genau erinnern, als ich in der Pubertät steckte und mein Leben hasste und meiner Mutter, wie so viele Teenies in dem Alter, die Schuld daran gab mich überhaupt geboren zu haben.

Meine Mutter sagte dann immer: „Pass auf wie du mit mir redest, das bekommst du doch alles zurück, wenn du mal selbst Kinder hast!" Pah, ich und Kinder, es stand für mich fest niemals Kinder zu bekommen. Wieso soll man sich freiwillig so eine Verantwortung ans Bein binden? Wieso soll man sein eigen Fleisch und Blut in so eine beschissene Welt bringen? Naja, die Pubertät verstrich, der Gedanke an eigene Kinder existierte gar nicht mehr, weil ich weder eine lange Beziehung hatte noch das richtige Alter bzw. den richtigen Job, ich steckte mitten im Studium. Mein damaliger Freund und ich waren gerade mal anderthalb Jahre zusammen als ich völligst unerwartet schwanger wurde. Genauso unerwartet und schockierend war meine Reaktion darauf. Ich hielt den positiven Schwangerschaftstest in den Händen und war überglücklich. Ich konnte mir das Grinsen nicht verkneifen, obwohl ich weder Kinder wollte, noch Geld hatte und mitten im Studium war, ebenso wie mein Freund gerade studierte, der bestimmt auch nicht begeistert sein dürfte. Ich war jedoch so verliebt in meinen Freund, dass ich das Gefühl hatte, wir könnten alles überstehen. Mit meinem Glücksgefühl im Bauch, von dem ich nicht wusste woher es kam, rief ich meine Mutter an und obwohl ich erwartet habe, das meine Eltern mich anschreien würden und mir Vorwürfe machen würden, waren sie überglücklich und bis heute hat mir keiner von beiden jemals vorgehalten , ich hätte einen Fehler gemacht oder meine Zukunft verbaut o.Ä.

Meine Mutter hat eine hohe Meinung vom Geld verdienen, sie meint es wäre „Lebensenergie, aber auf der anderen Seite erzählt sie immer von einem Apfel, der da an seinem Apfelbaum hängt und sich keine Sorgen macht wie „Oh Gott, woher bekomme ich Essen und Trinken zum Wachsen, Oh Gott, woher bekomme ich Sonne, nein der Apfel ist einfach der Apfel und ist vollkommen ausgeliefert sozusagen, beziehungsweise obliegt dem vollkommenen Vertrauen in Gott, der sich um den Apfel kümmert. Das soll so viel heißen, wie man soll sich nicht immer verrückt machen wegen finanziellen Engpässen, sondern ruhig bleiben und Vertrauen haben in sich selbst oder in Gott.

Naja, jedenfalls war ich mehr als überrascht über die Reaktion meiner Eltern und umso mehr überrascht über die Reaktion meines Freundes, der meinte nämlich zu mir: „Ich will jetzt kein Kind, treib es ab!

Entweder ich oder das Kind, du musst dich für einen entscheiden."

Es kam aus mir, wie aus einer Pistole geschossen, ohne wenigstens eine Sekunde, eine Minute, einen Tag oder drei Monate darüber nachzudenken, obwohl ich dachte dieser Mann war DER Mann: „Ich werde niemals abtreiben!" Damit war der Tag an dem ich schwanger war auch der Tag an dem ich verlassen wurde. Es war hart und ich weiß manchmal gar nicht, wie ich das überstanden habe.

Hätte ich mich gegen das Kind entschieden, hätte ich mein Leben behalten, mein Studium, meine große Liebe, mehr Geld, doch ich konnte das nicht, ich wollte aus irgendeinem unerklärlichen Grund und mit allen Konsequenzen, trotz alleinerziehend, trotz dass ich vielleicht keinen anderen Partner mehr finden würde, dieses Baby. Die Schwangerschaft war nicht ganz einfach, im dritten Monat hatte ich sehr starke Blutungen und dachte schon ich hätte das Kind verloren, doch es war noch da und gesund, ich nahm stark an Gewicht zu und litt oft unter meiner Einsamkeit, ich besuchte auch keinen Schwangerschaftskurs, denn ich hatte niemanden, der mit mir mitgegangen wäre. Meine drei besten Freundinnen sind zur Anfangszeit meiner Schwangerschaft alle ins Ausland gegangen, wie ein Fluch, ich war allein. Klar, ich hatte meine Eltern, aber das ist anders als eine beste Freundin zu haben oder einen Partner. Die Geburt war auch mit Komplikationen verbunden und es kam zum Kaiserschnitt. Als ich endlich meinen Sohn in den Armen hielt, war es der beste und wertvollste Augenblick in meinem Leben.

So. Ist dann mal so ein Baby da, denkt wohl jede (normale) Mutter, wie unfassbar hübsch ihr Kind ist und schlau und egal was es Neues kann, wir Eltern finden es faszinierend. Mit diesem Wissen, versuchte ich die Tatsache, dass Smarti mit gerade mal drei Monate ganz deutlich immer wieder die gleichen Wörter sagte, also wirkliche Worte, die es tatsächlich gibt zu vertuschen. Ich fand es wahnsinnig witzig und erstaunlich und auch außergewöhnlich, glaubte aber das sei normal. Die meisten verstehen „Mama zwischen dem sechsten und siebten Lebensmonat. Dieses Erlebnis ist für jede Mama ein Highlight, aber eben nur für sie ganz persönlich, denn es ist vollkommen normal und böse gesagt „nichts Besonderes.

Als Smarti dann sechs Monate alt war fing meine Mutter an ihm ein Kinderbuch vorzulesen, ich dachte, wie doof, er versteht doch nichts, er ist doch viel zu klein… jedoch wurde Smarti beim Vorlesen ganz still und hörte zu. Also kaufte ich auch ein Kinderbuch und las Smarti ab und an vor.

Eines Tages erzählte ich meiner Freundin davon, wie still und lieb mein Baby ist, wenn ich ihm vorlese, sie meinte sie habe dies auch schon des öfteren bei ihrem sechs Monate altem Baby versucht, jedoch wird ihr Sohn ganz wild, teilweise aggressiv und beginnt zu weinen. Im Spaß meinte sie: „Als könne er meine Stimme nicht ertragen"…

ja hätte sie lieber mal nicht so viel gemeckert ; )

Jedenfalls war mit einem Jahr deutlich zu erkennen, dass Smarti sprachlich weit voraus war gegenüber Gleichaltrigen. Immer wieder wurde ich auf dem Spielplatz mit Erstaunen angesprochen, wie toll Smarti sprechen könne und wie ich das gemacht hätte, ja bestimmt nicht mit Teletubbies ; ) Ich wusste auf diese Frage keine Antwort, mir war gar nicht aufgefallen, dass ich ihm anstatt ein Buch jetzt 10 Bücher täglich vorlas und auch erst im Nachhinein ist mir bewusst geworden wie viel ich, im Gegensatz zu anderen Müttern, mit meinem Sohn geredet habe. Ich habe die Dinge auch beim Namen genannt ein Hund ist ein Hund und kein WauWau…

Ich hatte auch nie darüber nachgedacht, ob er das, was ich sage überhaupt versteht, ich habe einfach immer mit ihm geredet.

Zu seinem ausgeprägten Wortschatz kamen jetzt noch Liedtexte. Smarti liebte es zu singen, komplizierte lange Lieder wie „Bergvagabunden oder hoch auf dem gelben Wagen" er sang englische Lieder, indische einfach alles was er so hörte und was ihm gefiel. Das erstaunlichste daran war, dass er die Lieder nur 3,4 Mal hörte und konnte sie schon auswendig.

Sein Hobby zu dieser Zeit waren Ventilatoren jeglicher Art. Am Anfang reichte es noch sie anzuschauen, welches Kind mag das nicht die Drehungen zu sehen und den Wind zu spüren?!

Doch dann wollte er um jeden Preis selbst einen bauen bzw. ich sollte ihn bauen und er gab die Anweisungen, wie er genau aussehen solle (Smarti ist handwerklich nicht gerade begabt…). Und es reichte nicht einen Ventilator zu bauen, der sich drehte, wenn man ihn mit dem Finger anstupst, nein, er sollte elektrisch funktionieren. Ich wollte ihn austrixen und einen Ventilator von Fisher Technik besorgen, jedoch erkannte Smarti, dass es sich hierbei um ein fertiges Modell handelte, dass man „nur" noch zusammenbauen müsse…

Das Ende vom Lied war ein selbstgebauter Ventilator mit Solarzelle…Oma, Opa, Papa und ich wurden in dieses Projekt, das nicht größer als 10cm war, reingezogen und als endlich alles fertig war und funktionierte hatte Smarti sowas von kein Interesse mehr an Ventilatoren, das man dachte, man stehe im Wald und die Rehe erklären dir auf chinesisch, wie kalt der letzte Winter war.

Naja, mit fast zwei Jahren war es für Smarti völligst normal, mir einen riesigen Stapel Bücher hinzustellen. Vorlesen war Tagesordnung. Eine zeitlang machte ich das mit, dann kaufte ich einen CD Player, denn der Mann im CD Player bekommt keine kratzige Stimme und brennende blutunterlaufene Augen vom langen Vorlesen und der liest und liest stundenlang.

Nur habe ich dabei, die Rechnung ohne meinen Sohn gemacht… er wollte, dass ICH ihm vorlese, denn auf Mamas Schoß ist es viel kuscheliger und Mama beantwortet auch alle Fragen die so ein außergewöhnlicher Zweijähriger nun mal hat, außerdem schiebt Mama ab und an mal einen Witz dazwischen… wenn ich mich verlas, wurde ich korrigiert, nicht weil Smarti lesen konnte – nein – er kannte alle Bücher bis aufs kleinste Detail auswendig.

Fakt war Smarti wollte nichts, aber auch wirklich nichts anderes machen, außer Bücher vorgelesen bekommen.

Auch mein Versuch in vor des Kinders besten Freund – den Fernseher – zu setzen, scheiterte kläglich, es war ihm zu langweilig…

Bis heute sein Lieblingswort, alles ist zu LANGWEILIG…

Natürlich gingen wir, wie vorher schon erwähnt, auf verschiedene Spielplätze, doch andere Kinder interessierten ihn nicht. Einmal kam ein Kind und nahm ihm sein Spielzeug weg, es war ihm völligst egal, untypisch in dem Alter, er stand einfach auf und ging weg. Er vermied Konfliktsituationen jeglicher Art.

Er wollte also auf keinen Fall mit anderen Kindern spielen, nur mit Papa oder mit mir.

Treffen mit Freundinnen und deren Kinder eskalierten regelrecht, er verhinderte auf eine für mich schon peinliche Art und Weise, dass ich mit meiner Freundin reden konnte, er wollte immer sofort wieder nach Hause. Hat er seinen Willen nicht bekommen, fing er an zu heulen und dies immer lauter und lauter, im Gegensatz zu typischen Einkaufssituationen, wo ich Kinder auf ähnliche Weise heulen und schreien sah, weil sie irgendetwas haben wollten, sei es Spielsachen oder nur was Süßes oder einen Joghurt, so etwas gab es bei Smarti nie. Er hat mir beim Einkaufen noch nie eine Szene gemacht, im Gegenteil, wenn ich ihn

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