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Der Peso-Bluff: Die großen Western von Heinz Squarra, #17

Der Peso-Bluff: Die großen Western von Heinz Squarra, #17

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Der Peso-Bluff: Die großen Western von Heinz Squarra, #17

Länge:
108 Seiten
1 Stunde
Freigegeben:
15. Aug. 2018
ISBN:
9781386632894
Format:
Buch

Beschreibung

Vier Halunken planen einen Überfall auf einen gut gefüllten Tresor im kleinen, beschaulichen Gladstone. Dort erhoffen sie sich reiche und vor allen leichte Beute. Doch sie haben ihre Rechnung ohne Jubal Malone gemacht.

Kurz zuvor versuchen ein paar Kiowas mithilfe von zwanzig alten, kostbaren Goldpesos im ortsansässigen Drugstore Waffen für die Jagd zu erwerben, was ihnen aus Angst vor künftigen Überfällen verwehrt wird. Doch nun ist die maßlose Gier nach dem Gold der Indianer geweckt und das nicht nur bei den Banditen. Kurze Zeit später werden sie regelrecht abgeschlachtet aufgefunden, ihr Gold ist verschwunden. Wer war ihr Mörder und hat dieser auch das Gold? Malone versucht dieses Rätsel zu lösen und den oder die Täter zu fassen. Nur die Zeit drängt, denn der Stamm der Kiowas sinnt auf blutige Rache. Schafft es Malone rechtzeitig den Fall zu klären oder endet das alles in einer alles entscheidenden Schlacht, bei der es am Ende nur den Tod geben kann?

Freigegeben:
15. Aug. 2018
ISBN:
9781386632894
Format:
Buch

Über den Autor


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Der Peso-Bluff - Heinz Squarra

Der Peso-Bluff

Heinz Squarra

Western

IMPRESSUM

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© Roman by Author

Korrektorat: Kerstin Peschel

© dieser Ausgabe 2018 by Alfred Bekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Klappentext:

Vier Halunken planen einen Überfall auf einen gut gefüllten Tresor im kleinen, beschaulichen Gladstone. Dort erhoffen sie sich reiche und vor allen leichte Beute. Doch sie haben ihre Rechnung ohne Jubal Malone gemacht.

Kurz zuvor versuchen ein paar Kiowas mithilfe von zwanzig alten, kostbaren Goldpesos im ortsansässigen Drugstore Waffen für die Jagd zu erwerben, was ihnen aus Angst vor künftigen Überfällen verwehrt wird. Doch nun ist die maßlose Gier nach dem Gold der Indianer geweckt und das nicht nur bei den Banditen. Kurze Zeit später werden sie regelrecht abgeschlachtet aufgefunden, ihr Gold ist verschwunden. Wer war ihr Mörder und hat dieser auch das Gold? Malone versucht dieses Rätsel zu lösen und den oder die Täter zu fassen. Nur die Zeit drängt, denn der Stamm der Kiowas sinnt auf blutige Rache. Schafft es Malone rechtzeitig den Fall zu klären oder endet das alles in einer alles entscheidenden Schlacht, bei der es am Ende nur den Tod geben kann?

„NA SCHÖN, ICH LEIH Ihnen den Gaul, brummte der Smallrancher. „Bringen Sie ihn bloß wieder heil zurück.

Jubal Malone nickte zum Dank.

„Verdammter Puma! Ohne den würde mein Grauschimmel nicht lahmen." Der Smallrancher grinste anzüglich.

„Seien Sie auf der Hut, Malone, wurde er dann aber gleich wieder ernst. „Ich hab vier Reiter beobachtet – reichlich hartgesottene Burschen.

Jubal hob zum Abschied die Hand und ritt an. Zwei Meilen weiter stellten sie ihn.

Das Geschoss sirrte haarscharf an seinem Ohr vorbei. Jubal riss die Winchester aus dem Scabbard und sprang in Deckung. „Verdammt noch mal!", fluchte er.

VIER ABGERISSENE MÄNNER hockten im Strauchwerk am Canadian River und starrten zum anderen Ufer hinüber.

„Schwachköpfe", brummte Cliff Webster, der bullige Anführer, und kratzte sich mit dem Revolverlauf am Stoppelbart.

„Da war ein Reiter", sagte einer.

„Zwei, Art, verbesserte Webster. „Ich habe zwei Gäule gesehen. Und auf die Entfernung ballert man nicht. Seine Kumpane feuerten erneut. Wummern zerriss die Stille. Hinter dem Gestrüpp wieherten die Pferde der Banditen. Am anderen Ufer entlud sich ein Gewehr.

Das Geschoss fuhr durch die Büsche. Zweige wurden abgerissen und Blattwerk flatterte auf die Banditen, die sich hastig zurückzogen. Mindestens zehn Mal krachte das Gewehr auf der anderen Flussseite und peitschte Blei in das Dickicht.

So plötzlich, wie es begonnen hatte, endete das Wummern.

Cliff Webster kroch vorsichtig näher und äugte zum Wasser. „Zur Hölle, das war, als hätten wir in ein Hornissennest geschossen", murmelte Art.

„Wie viele sind’s denn nun wirklich?"

„Nur einer, erwiderte Webster. „Aber an den kommen wir nicht mehr heran. Das habt ihr mit eurer verfluchten Eile versaut.

„Bis zum anderen Ufer konnten wir es sowieso nicht unbemerkt schaffen", nörgelte Rory, ein kleiner Typ.

„Meine ich auch", stimmte Zane zu.

„Und warum habt ihr losgeballert?", herrschte Cliff Webster die Kumpane an.

Sie wussten es selbst nicht. Keiner gab eine Antwort.

Webster kroch zurück. „Wir hauen ab, bevor der Kerl den Spieß umdreht. Los, kommt!"

Sie eilten zu den Pferden, schwangen sich in die Sättel und galoppierten nach Norden.

JUBAL HÖRTE SIE WEGREITEN, aber sah sie nicht.

Er hatte auch keine Ahnung, ob es drei, vier oder mehr gewesen waren. Die letzten Worte des Smallranchers fielen ihm ein. Godwin hatte von ein paar Fremden geredet. Er hatte die Warnung nicht ernst genommen.

Jubal richtete sich auf, zog Patronen aus den Schlaufen des Gürtels und schob sie ins Röhrenmagazin der Winchester 73. Die beiden Pferde standen noch in der Nähe, der Grauschimmel mit angezogenem Vorderlauf gegen den Braunen gelehnt. Jubal setzte sich auf die kleine Halde am Fluss. Bis zur Stadt waren es noch etwa fünf Meilen. Er käme noch in der Nacht dort an. Keine gute Zeit. Weder der Doktor noch der Stallmann würde seine Ankunft zu dieser Zeit mit Begeisterung aufnehmen.

Er legte sich nieder, zog das Gewehr dicht neben sich und den Hut über das Gesicht. Hufschlag verklang in der Ferne nach Norden. Dem Gesindel schien er die Lust auf einen Überfall gründlich verdorben zu haben. Von einer Sekunde zur anderen schlief er ein.

Als er erwachte, ging die Sonne bereits auf. Die Pferde standen im Fluss und soffen. Dünne Nebelschwaden hingen über dem Wasser. Er zog Jacke und Hemd aus, wusch sich und benutzte das Hemd als Handtuch.

Zehn Minuten später ritt er los. Der Grauschimmel zockelte hinterher. Als er die Stadt erreichte, war es gegen neun Uhr. Simon Watson räumte gerade ein paar Utensilien seines Drugstores auf die Straße.

Saloonwirt Jonathan Reese kehrte die Veranda vor der Kneipe mit einem Reisigbesen. Den Gruß des Reiters überhörte er geflissentlich.

„Hallo, Jubal, lässt du dich auch mal wieder in diesem verschlafenen Nest sehen?", rief Lizzi, das Saloonmädchen, aus einem offenen Fenster im Obergeschoss.

Jubal grüßte zerstreut zurück.

Der Marshal trat aus dem Office, eine dünne Zigarre zwischen den Lippen, den Hut in die Stirn gezogen und den blitzenden Stern an der schon leicht verschossenen Weste.

Der Keeper kehrte weiter, und er fluchte dabei.

Es war wegen Lizzi, Jubal wusste es.

Er hielt vor dem Stallbesitzer Luman, der wie der Marshal grinste, aber eher freundlich.

„Was ist mit dem Gaul?"

Jubal saß ab.

Luman eilte zu dem Grauschimmel und tastete dessen linken Vorderlauf ab.

„Angeschwollen. Ich denke, das ist eine Sache für unseren prächtigen Arzt. Hallo, Doc, Arbeit für Sie!" Der Ruf hallte durch die Bretterbudenstadt.

Der Marshal näherte sich paffend. „Was hat’s gegeben?"

„Nichts weiter. Ich war hinter einem Puma her und hatte Pech."

„Ach so. Ich dachte schon ..."

„Nein", sagte Jubal abweisend, weil er keine weiteren Erklärungen abgeben wollte. Er dachte zwar an den abendlichen Zwischenfall, aber der schien ihm nicht erwähnenswert. Auf ein paar Sattelstrolche stießen auch andere gelegentlich, ohne viel Aufhebens davon zu machen.

Der Stallmann bugsierte den Grauschimmel in den Stall. Der Braune witterte wohl Wasser und Futter und folgte von selbst.

Der kleine, weißhaarige Doc versuchte durch Räuspern Aufmerksamkeit zu erwecken.

Jubal kannte ihn, wusste um seine Qualitäten und Schwächen und fragte: „Wie viel?"

„Fünf Dollar."

„Und zwei

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