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Aufruhr in Montana: Die großen Western von Heinz Squarra, #18

Aufruhr in Montana: Die großen Western von Heinz Squarra, #18

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Aufruhr in Montana: Die großen Western von Heinz Squarra, #18

Länge:
126 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
19. Aug. 2018
ISBN:
9781540114822
Format:
Buch

Beschreibung

Immer wieder überfallen Indianer das Camp der UP Railroad-Eisenbahngesellschaft, das mit dem Bau einer neuen Eisenbahnstrecke beauftragt ist. Sie bringen den Tod und vor allem Zerstörung und das gerade immer dann, wenn ein Großteil der Arbeiter im einige Meilen entfernten Glenrock im Saloon sitzt.

Burt Steel ist Marshal und erhält von der Bahngesellschaft den Auftrag herauszufinden, wer genau hinter diesen Übergriffen steckt, wer verhindern möchte, dass diese Bahnstrecke gebaut wird. Diese auf den ersten Blick recht harmlose Aufgabe entpuppt sich als äußerst gefährlich, stößt er doch mit seiner Suche nach Hinweisen in eine wahres Hornissennest. Kann er den eigentlich Schuldigen finden und wird es ihm gelingen dieser ständigen Zerstörung und dem Morden ein Ende zu setzen oder wird er das nächste Opfer sein?

Herausgeber:
Freigegeben:
19. Aug. 2018
ISBN:
9781540114822
Format:
Buch

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Aufruhr in Montana - Heinz Squarra

Aufruhr in Montana

Heinz Squarra

WESTERN

IMPRESSUM

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© Roman by Author

Korrektorat: Kerstin Peschel

© dieser Ausgabe 2018 by Alfred Bekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Klappentext:

Immer wieder überfallen Indianer das Camp der UP Railroad-Eisenbahngesellschaft, das mit dem Bau einer neuen Eisenbahnstrecke beauftragt ist. Sie bringen den Tod und vor allem Zerstörung und das gerade immer dann, wenn ein Großteil der Arbeiter im einige Meilen entfernten Glenrock im Saloon sitzt.

Burt Steel ist Marshal und erhält von der Bahngesellschaft den Auftrag herauszufinden, wer genau hinter diesen Übergriffen steckt, wer verhindern möchte, dass diese Bahnstrecke gebaut wird. Diese auf den ersten Blick recht harmlose Aufgabe entpuppt sich als äußerst gefährlich, stößt er doch mit seiner Suche nach Hinweisen in eine wahres Hornissennest. Kann er den eigentlich Schuldigen finden und wird es ihm gelingen dieser ständigen Zerstörung und dem Morden ein Ende zu setzen oder wird er das nächste Opfer sein?

„INDIANER!", GELLTE der Wachtposten auf der nagelneuen Brücke über den Owl Creek.

Burt Steel warf das halbvolle Whiskyglas ins Spülbecken und hastete aus dem Saloon des Bahncamps in Montana.

Der Posten begann zu feuern.

Er hielt auf eine Horde von etwa zwei Dutzend Kriegern, die eben aus dem Canyon sprengten.

Von den galoppierenden Mustangs erwiderten sie sofort das Gewehrfeuer. Die Geschosse jaulten durch das Camp.

Vormann Donald Forrell und einige Schwellenleger stürmten aus der Unterkunft. Sie schossen nun ebenfalls.

Da erwischte es den Brückenwächter. Er stürzte schreiend in die Schlucht. Die Krieger erreichten nun das Camp. Einige wankten getroffen auf den bloßen Mustangrücken.

Und genau in diesem Augenblick brach eine zweite Welle der Angreifer aus dem Canyonschlud.

„MEINE FRESSE, DAS ist ja ’ne ganze Armee!, rief der Keeper hinter Burt entsetzt. „Und die greifen ausgerechnet heute an, wo fast alle unsere Leute in Glenrock hocken und Whisky saufen!!

Burt feuerte auf den Indianer, der am nächsten war, mit verzerrtem Gesicht schief im Sattel hing und das Gewehr auf ihn anschlug. Der Krieger wurde getroffen. Das Pferd warf ihn ab und stob scharf wiehernd weiter.

In diesem Moment wandten sich die Reiter der ersten Welle zur Flucht und stießen fast mit dem zweiten Haufen zusammen.

„Wenn wir vollzählig wären, würden wir der Bande den Garaus machen!", schrie der Keeper, während er Patronen in die Winchester schob.

Auch Burt und die anderen Männer luden nach. Sie schossen erneut auf die Indianer, holten noch zwei von den Pferden und jagten damit den Rest in die konfuse Flucht.

„Was ist denn das, hauen die schon wieder ab?", staunte der Campwirt.

„Sieht so aus. Burt wandte sich um und lächelte David Niven spöttisch an. „Bedauern Sie es?

„Wie kommen Sie denn darauf?" Nivens Backenbart zitterte.

„Es klang so."

„Sie sind verrückt, Steel!", knurrte der Mann hinter dem Fenster.

David Niven war knapp fünfzig, ein großer, aber unauffällig wirkender Mann mit lichten Haaren und einem schmalen Gesicht mit hellen, ausdruckslosen Augen. Er steckte in einem guten Kittel, unter dem er ein verwaschenes kariertes Hemd trug. Damit wirkte er wie ein armer Teufel, obwohl er gar nicht arm sein konnte.

Jetzt wagten sich die Arbeiter auf die Straße zwischen den Gebäuden.

Burt ging den Männern entgegen.

Bauleiter Donald Forrell blickte mürrisch und murmelte eine Verwünschung.

Burt kniete bei einem der Toten.

„Suchen Sie was, Steel?", nörgelte der Bauleiter.

Er blieb breitbeinig vor ihm stehen, den breitkrempigen Stetson in die Stirn gezogen.

Forrell hatte ein markantes Gesicht mit vorspringender Nase und stechend blickenden Augen.

Mit sechsunddreißig Jahren galt er als der vielleicht jüngste Vormann der UP Railroad.

Burt richtete sich auf. Er überragte den Bauleiter um einen halben Kopf. Er nahm den Hut ab und fuhr sich mit gespreizten Fingern durch das mattschwarze Haar.

„Warum sind Sie so sauer, Sir?" Er lächelte den Vormann wie vorher den Campwirt an.

„Die Indianer – es sind Sioux – haben versucht, wozu sie unter den gegebenen Umständen nicht fähig sein konnten. Unser Glück und kein Grund, unglücklich zu sein."

„Was schwafelt der?, brummte einer der rumstehenden Arbeiter. „Kannst du dich ein bisschen deutlicher ausdrücken, zum Teufel?

„Die Roten haben so viel Whisky gesoffen, dass die Toten noch danach riechen", erklärte Burt.

„Was? Einer der Männer kniete zu dem Toten neben Burt und schnupperte an ihm. „Tatsächlich. Den umweht ’ne Fahne, da kann ich noch fast ’nen Schwips von kriegen!

Burt spürte den durchdringenden Blick des Bauleiters, obwohl er ihn nicht anschaute.

Der Arbeiter richtete sich auf.

„Woher haben die das Zeug gekriegt?"

„Vielleicht von jemandem der Interesse daran hat, das Camp zu vernichten", sagte Burt.

„Und wer sollte das Ihrer Meinung nach sein?", schnauzte Forrell.

„Keine Ahnung, ich bin ja neu hier, Sir. Allerdings weiß wohl jeder, dass die Bahnlinie nach Montana eine so schnelle Verkehrsverbindung sein wird, dass keine andere Transportart gegen sie konkurrieren kann."

„Der Neue redet unheimlich geschwollen", maulte im Hintergrund ein Zimmermann.

„Er meint das große Frachtunternehmen von Linus Loncraine, erklärte der Bauleiter. „Loncraine führt, seit in Montana Gold gesucht wird, alle Transporte durch und dürfte damit ein reicher Mann geworden sein, der sich eigentlich zur Ruhe setzen könnte. – Wollten Sie Mister Loncraine unterstellen, den Rothäuten Whisky gegeben zu haben, Steel?

„Ich habe mich ganz allgemein geäußert, gab Burt kühl zurück. „Selbstgebrannt haben die Sioux den Fusel mit großer Wahrscheinlichkeit nicht, Sir. Also bekamen sie ihn. Offenbar ist dem Lieferanten nur der Fehler unterlaufen, die Dosis ein bisschen sehr reichlich zu bemessen. Oder die Indianer vertragen nicht so viel, wie er ihnen zutraute.

„Sie sind einer, der das Gras wachsen hört, was, Steel?"

In den stechenden Augen des Bauleiters tanzten winzige helle Punkte. Auch sein vorgeschobenes Kinn verriet, dass er sich nur noch mühsam beherrschte.

Aber er trat zurück. „Ich bin froh, dass Sie morgen Arbeit kriegen und ein paar Tage von hier verschwinden. – Stanton, kommen Sie in einer halben Stunde zu mir. Wir besprechen den Weg, den die Fuhrwerke nehmen."

„Ja, Sir." Der Vorarbeiter der Fuhrleute tippte an seinen Hut.

Donald Forrell schaute Burt Steel noch kurz und kritisch von oben herab an, wandte sich jäh ab und stampfte zu seinem Büro.

„Wir erledigen unsere Arbeit und überlassen das Denken ansonsten Leuten, die das besser als wir draufhaben!, knurrte der Vormann zu Burt. „Und falls jemand unter uns ist, der das nicht will, rate ich ihm, die Eisen zu zeigen, bevor er mit mir aneinandergerät. War das deutlich genug?

Burt grinste den Vormann freundlich an. „Umwerfend leicht durchschaubar, Dean."

Dean Stanton rümpfte die Nase, wandte sich dann jedoch wortlos ab und stiefelte hinter dem Bauleiter her.

„Schafft die Toten weg!", bellte der Bauleiter am Fenster, als der Vormann seine Hütte betrat.

„Dem hat heute irgendwas ganz gewaltig in die Suppe gehagelt, nuschelte ein Fuhrmann. „Und was dich angeht, mit der großen Lippe wirst du hier nicht alt, Kamerad. Der Boss nimmt niemand so wichtig wie sich selbst. Das Gleiche gilt eine Etage tiefer bei unserem prächtigen Vormann Dean Stanton. Die sind jeder in seinem Bereich ein kleiner Herrgott. Jedenfalls bilden sie sich das ein. Und wir haben uns angewöhnt, ihnen den Kinderglauben zu lassen.

Sie hoben den Toten auf, trugen ihn um den Saloon und legten ihn bei der Erdkruste im tiefer gelegenen Canyon nicht weit vom Creek entfernt ab.

Seit Jahrtausenden trugen die Schmelzwasser im Frühjahr Schlamm aus den Bergen und lagerten sie hier ab, und im Sommer wuchs Gras darauf. Es stand jetzt hoch genug, um den zurückgebliebenen Pferden der toten Indianer als

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