Genießen Sie diesen Titel jetzt und Millionen mehr, in einer kostenlosen Testversion

Kostenlos für 30 Tage, dann für $9.99/Monat. Jederzeit kündbar.

Mörderischer Freundschaftsdienst: Ein Jack Braden Thriller #7

Mörderischer Freundschaftsdienst: Ein Jack Braden Thriller #7

Vorschau lesen

Mörderischer Freundschaftsdienst: Ein Jack Braden Thriller #7

Länge:
147 Seiten
1 Stunde
Freigegeben:
Aug 30, 2018
ISBN:
9781386201595
Format:
Buch

Beschreibung

Mörderischer Freundschaftsdienst

Ein Jack Braden Thriller #7

von Cedric Balmore

Der Umfang dieses Buchs entspricht 117 Taschenbuchseiten.

Als der Privatdetektiv Jack Braden erfährt, dass sein guter Freund Neal Wymgray aus Los Angeles nach einem Überfall in New York im Krankenhaus liegt, ist er überrascht, dass dieser sich nicht wie sonst bei ihm gemeldet hat, wenn er im Big Apple weilt. Auch verweigert er ihm den Zutritt zu seinem Krankenzimmer. Braden ist klar, dass sein ehemaliger Studienkollege gehörig in der Klemme steckt. Offensichtlich hat der sich mit dem Syndikatsboss Lucky Porsani angelegt – aber mit diesem skrupellosen Gangster legt man sich nicht an, ohne das Nachsehen zu haben. Deshalb lässt Jack Braden sich auch nicht davon abhalten, seinem alten Freund zu helfen ...

Freigegeben:
Aug 30, 2018
ISBN:
9781386201595
Format:
Buch

Über den Autor


Ähnlich wie Mörderischer Freundschaftsdienst

Mehr lesen von Cedric Balmore

Verwandte Kategorien

Buchvorschau

Mörderischer Freundschaftsdienst - Cedric Balmore

Mörderischer Freundschaftsdienst

Ein Jack Braden Thriller #7

von Cedric Balmore

Der Umfang dieses Buchs entspricht 117 Taschenbuchseiten.

Als der Privatdetektiv Jack Braden erfährt, dass sein guter Freund Neal Wymgray aus Los Angeles nach einem Überfall in New York im Krankenhaus liegt, ist er überrascht, dass dieser sich nicht wie sonst bei ihm gemeldet hat, wenn er im Big Apple weilt. Auch verweigert er ihm den Zutritt zu seinem Krankenzimmer. Braden ist klar, dass sein ehemaliger Studienkollege gehörig in der Klemme steckt. Offensichtlich hat der sich mit dem Syndikatsboss Lucky Porsani angelegt – aber mit diesem skrupellosen Gangster legt man sich nicht an, ohne das Nachsehen zu haben. Deshalb lässt Jack Braden sich auch nicht davon abhalten, seinem alten Freund zu helfen ...

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author / COVER TONY MASERO

© dieser Ausgabe 2018 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Die ausgedachten Personen haben nichts mit tatsächlich lebenden Personen zu tun. Namensgleichheiten sind zufällig und nicht beabsichtigt.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

1

„Wie viele Neal Wymgrays gibt es wohl in New York?", fragte Dawn Barris, als sie mit der New York Herald Tribune unter dem Arm das Privatbüro ihres Chefs betrat.

Jack Braden runzelte die Augenbrauen. Sein Schreibtisch sah aus, als sei ein Blütenregen darauf niedergegangen. Die Platte war mit den winzigen, nierenförmigen Teilchen eines Puzzlespiels bedeckt. Jack versuchte ein Bild zusammenzufügen, das eine Szene aus galanter Zeit darstellen sollte.

„Ich finde die Lippen nicht!", murmelte er bekümmert, ohne hochzublicken.

„Im Leben würde Ihnen dieses Malheur gewiss nicht passieren, was?", fragte Dawn spöttisch. Sie trat näher und legte die Zeitung vor Jack auf den Schreibtisch.

„Vorsicht!, protestierte er und schaute Dawn vorwurfsvoll an. „Sie zerstören ein Kunstwerk!

Dawn seufzte. „Wie viele Neal Wymgrays gibt es in New York?", wiederholte sie.

Jack lehnte sich zurück. „Keinen, soviel ich weiß. Der einzige Träger dieses Namens, den ich kenne, lebt in Los Angeles. Ich bin stolz darauf, dass er mein Freund ist."

„Dann sollten Sie etwas für ihn tun!"

Jack griff nach der Zeitung. Er überflog den nur wenige Zeilen umfassenden Artikel, der von Dawn rot angekreuzt worden war.

In der vergangenen Nacht wurde ein Mann namens Neal Wymgray in das Sydenham Hospital, Manhattan Ave. 123ste Straße eingeliefert. Mr. Wymgray konnte noch nicht vernommen werden. Die Natur seiner Verletzungen lässt darauf schließen, dass er das Opfer eines Überfalls geworden ist. Die polizeilichen Ermittlungen sind im Gange.

Jack legte die Zeitung aus der Hand. „Das Telefonbuch, bitte", sagte er.

„Ich habe es durchgeblättert. In New York gibt es drei Familien dieses Namens, sagte Dawn. „Ein Neal Wymgray ist nicht darunter. Natürlich kann es sich um einen Sohn aus einer dieser Familien handeln.

„Rufen Sie das Hospital an und erkundigen Sie sich, welcher Neal Wymgray es ist, bat Jack. Er erhob sich und wischte mit einer Handbewegung das Puzzlespiel zur Seite. „Nein, lassen Sie — ich kümmere mich selbst darum. Ich besuche ihn im Hospital.

„Sie haben mir schon so oft von Ihrem Freund Neal erzählt!, sagte Dawn, als sie ihren Chef zur Tür begleitete. „Warum lässt er sich so selten in New York sehen?

„Er ist sehr beschäftigt, Sunny."

„Womit?"

„Mit Geldverdienen. Aber wir sehen uns jedes Jahr mindestens einmal. Er ruft mich stets an, wenn er in New York ist."

„Diesmal hat er es vergessen", sagte Dawn.

„Ja, das ist seltsam. Vielleicht ist es ein anderer Wymgray. Oder der Überfall hat Neals gute Absichten vereitelt."

Eine halbe Stunde später unterhielt sich Jack im Sydenham Hospital mit der sehr kühl und distanziert wirkenden Oberschwester, an die man ihn verwiesen hatte.

„Ja, es ist Mr. Wymgray aus Los Angeles, sagte sie. „Aber er kann Sie nicht empfangen.

„Steht es so schlimm mit ihm?"

„O nein, wir hoffen, ihn in einigen Tagen entlassen zu können — aber der Lieutenant hat jeden Besuch streng untersagt."

„Der Lieutenant?"

„Lieutenant Fulton von der örtlichen Kriminalpolizei, sagte die Schwester. „Er ist gerade bei ihm.

„Ausgezeichnet, dann spreche ich mit dem Lieutenant. In welchem Zimmer liegt Neal?"

„Ich darf Ihnen die Zimmernummer nicht nennen."

„Hören Sie mal — was soll denn diese Geheimniskrämerei?, fragte Jack. „Neal ist mein Freund! Ich selbst bin Privatdetektiv. Hier ist meine Lizenzkarte — genügt Ihnen das? Ich hoffe, Neal helfen zu können.

„Bedaure, sagte die Schwester. „Ich muss mich an meine Anweisungen halten.

„Schön, seufzte Jack, „aber Sie können mich doch sicher mit Fulton verbinden?

Die Schwester überlegte. „Nicht nötig, sagte sie dann und blickte durch die verglaste Wand ihres Offices in den langen, weiß gekachelten Korridor. „Da kommt er gerade!

Jack wandte den Kopf. Er sah einen hageren, hochaufgeschossenen Mittvierziger mit Halbglatze und müden, abgespannt wirkenden Zügen, der die Hände in den Taschen seines grauen Raglans, ohne sonderliche Eile auf das Office zuschritt.

„Hat jemand nach ihm gefragt?", erkundigte er sich, als er das kleine Büro betrat.

„Ja — ich", sagte Jack.

„Wer sind Sie?"

„Braden, Privatdetektiv, stellte Jack sich vor. „Ich möchte zu Mr. Wymgray. Wie ich höre, ist das mit einigen Schwierigkeiten verbunden.

Fulton setzte sich. Sein Raglanmantel klaffte weit auseinander und gab den Blick auf einen abgetragenen Flanellanzug frei. Die blaurot gestreifte Krawatte sah so aus, als hätte er sie aus den Händen einer Wohlfahrtsorganisation empfangen. Fulton holte ein verknittertes Päckchen Luckies aus der Tasche.

„Rauchen ist hier verboten, Lieutenant", sagte die Schwester frostig.

Fulton seufzte. Er steckte die Zigaretten wieder ein. „Von mir aus kann er wieder Besucher empfangen, sagte er zu Jack. „Außer einem.

„Wer ist dieser eine?", fragte Jack interessiert.

„Sie!", erwiderte Fulton.

„Ah — und wer bestimmt das?, erkundigte sich Jack. „Sie etwa?

„Nein, sagte Fulton und grinste lustlos. „Es ist der Wunsch des Patienten.

„Er hat ausdrücklich meinen Namen genannt?"

„So ist das. Er will Sie nicht sehen."

„Das glaube ich nicht! Neal ist mein Freund."

„So? Für einen Freund benimmt er sich reichlich seltsam. Aber ich kann ihn verstehen. Im Umgang mit Privatdetektiven soll man Vorsicht walten lassen."

„Was Sie nicht sagen! Sie sind meinem Beruf nicht gerade grün, hm?"

Fulton atmete laut durch die Nase. Er blickte die Schwester an. „Ein paar Züge werden Sie mir doch gestatten?", fragte er.

„Hier wird nicht geraucht!", sagte sie.

Fulton zuckte die Schultern. „Allmählich wird mir klar, weshalb die meisten Leute einen Horror vor Krankenhäusern haben!, meinte er. Er wandte sich wieder an Jack. „Die meisten Ihrer Kollegen sind geldgierige Schnüffler und Mieslinge, Braden, sagte er. „Ich weiß natürlich, dass es dumm ist, zu verallgemeinern — aber wer ist schon gegen diese Versuchung gefeit? Na ja, wenn es stimmt, was die Zeitungen schreiben, bilden Sie zusammen mit den Pinkertons die große Ausnahme in Ihrem Job. Sei dem, wie dem wolle — Wymgray will Sie nicht sehen."

„Warum?"

„Das ist seine Sache."

„Warum bestand für ihn bis jetzt ganz allgemeines Besuchsverbot?"

„Das gilt für fast jedes Opfer eines Überfalls, meinte der Lieutenant. „Wir wollen auf diese Weise vermeiden, dass die Täter hier im Hause vollenden, was ihnen draußen nicht gelungen ist.

„Was ist Neal zugestoßen?"

„Man hat ihn zusammengeschlagen."

„Wo?"

„Im Central Park. Ich fürchte, er wäre verblutet, wenn ihn nicht zufällig eine Polizeistreife aufgelesen hätte."

„Ist er bestohlen worden?"

„Nein."

„Wie ist die Schlägerei zustande gekommen?", fragte Jack.

„Durch Unvorsichtigkeit, erwiderte der Lieutenant prompt. „Jedes Kind weiß, wie gefährlich es ist, nach Einbruch der Dunkelheit durch den Park zu gehen! Ich frage mich, was Wymgray veranlassen konnte, dieses Risiko einzugehen. Er sieht ein, dass es falsch war. Er verzichtet sogar darauf, Strafanzeige gegen Unbekannt zu stellen. Mir soll es recht sein — bei Nachforschungen dieser Art kommt ja doch nichts heraus.

„Der Fall wird also zu den Akten gelegt?"

„Stimmt."

„Wie viele Leute waren an dem Überfall beteiligt?", erkundigte sich Jack.

„Drei, sagt er. Fulton erhob sich. „Bitte, entschuldigen Sie mich jetzt. Dieser verdammte Karbolgeruch bringt mich um. Ich muss ins Freie und eine Zigarette rauchen.

„Augenblick noch, bat Jack. „Können Sie mir sagen, seit wann Neal in New York ist?

„Eine Woche, glaube ich. Ist das denn so wichtig?"

„Für mich schon, nickte Jack. „War er bewusstlos, als man ihn fand?

„Ja."

„Er wurde also anhand seiner Ausweispapiere identifiziert?"

„Mensch, Sie trampeln ganz schön auf meinen Nerven herum! Was versprechen Sie sich von der

Sie haben das Ende dieser Vorschau erreicht. Registrieren Sie sich, um mehr zu lesen!
Seite 1 von 1

Rezensionen

Was die anderen über Mörderischer Freundschaftsdienst denken

0
0 Bewertungen / 0 Rezensionen
Wie hat es Ihnen gefallen?
Bewertung: 0 von 5 Sternen

Leser-Rezensionen