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Der Henker des Satans

Der Henker des Satans

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Der Henker des Satans

Länge:
128 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Sep 4, 2018
ISBN:
9781386089698
Format:
Buch

Beschreibung

Der Henker des Satans

Unheimlicher Roman

von Cedric Balmore

Der Umfang dieses Buchs entspricht 107 Taschenbuchseiten.

Als Laureen Brexton ihre Haustür öffnet, steht ihr ein unheimlicher Mann gegenüber, der sich ihr als Professor Hailcorn vorstellt. Er hat ein merkwürdiges Anliegen an die junge Reporterin, denn sie recherchiert im Fall Matkinson – ein alter, zurückgezogen lebender Mann, der aus seinem Haus auf mysteriöse Weise verschwunden ist. Hailcorn offenbart Laureen, dass er sich dazu berufen fühlt, aus dem Jenseits kommende Racheforderungen zu erfüllen. So soll nun auch der Mörder von Matkinson von ihm und seinen Anhängern gerichtet werden.

Mit seinem Erscheinen wird die junge Frau in grauenvolle Ereignisse verstrickt, die für sie zu einer tödlichen Bedrohung werden.

Herausgeber:
Freigegeben:
Sep 4, 2018
ISBN:
9781386089698
Format:
Buch

Über den Autor


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Der Henker des Satans - Cedric Balmore

Der Henker des Satans

Unheimlicher Roman

von Cedric Balmore

Der Umfang dieses Buchs entspricht 107 Taschenbuchseiten.

Als Laureen Brexton ihre Haustür öffnet, steht ihr ein unheimlicher Mann gegenüber, der sich ihr als Professor Hailcorn vorstellt. Er hat ein merkwürdiges Anliegen an die junge Reporterin, denn sie recherchiert im Fall Matkinson – ein alter, zurückgezogen lebender Mann, der aus seinem Haus auf mysteriöse Weise verschwunden ist. Hailcorn offenbart Laureen, dass er sich dazu berufen fühlt, aus dem Jenseits kommende Racheforderungen zu erfüllen. So soll nun auch der Mörder von Matkinson von ihm und seinen Anhängern gerichtet werden.

Mit seinem Erscheinen wird die junge Frau in grauenvolle Ereignisse verstrickt, die für sie zu einer tödlichen Bedrohung werden.

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author /COVER TONY MASERO

© dieser Ausgabe 2018 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Die ausgedachten Personen haben nichts mit tatsächlich lebenden Personen zu tun. Namensgleichheiten sind zufällig und nicht beabsichtigt.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Die Hauptpersonen des Romans:

Professor Hailcorn — Er fühlt sich dazu berufen, aus dem Jenseits kommende Racheforderungen zu erfüllen.

Laureen Brexton — Als Reporterin wird sie in grauenvolle Ereignisse verstrickt, die als tödliche Bedrohung enden.

Dave Knight — Er hat seine Vorstellungen vom Leben und scheitert bei dem Versuch, sie zu verwirklichen.

1

Er war unheimlich.

Laureen Brexton fiel kein anderes Wort für den Mann ein. Er hatte an ihrer Haustür geklingelt und musterte Laureen aus nahezu schwarz wirkenden Augen. Laureen hatte Mühe, keine Angst zu zeigen.

„Sie wünschen?"

Sie schätzte den Fremden auf fünfzig Jahre und meinte zu erkennen, dass seine rechte Gesichtshälfte einer plastischen Operation unterzogen worden war, aber schon im nächsten Moment stellte Laureen sich die Frage, ob nicht die linke Gesichtshälfte aus weichem Kunststoff gefertigt war.

War der Mann wirklich fünfzig? Er konnte ebensogut um zehn Jahre jünger oder älter sein. Es spielte keine Rolle. Was zählte, war seine Hässlichkeit. Sie war umso verwirrender, als die Gesichtszüge nichts Unregelmäßiges hatten und von normalen Proportionen waren. Irritierend war vor allem diese merkwürdige Hautbeschaffenheit, sie war ohne Wärme und Geschmeidigkeit, sie strahlte kein Leben aus.

Leben war nur in den Augen des Mannes, zumindest Bewegung, aber bei genauem Hinsehen zeigte auch das unstete Flackern in den dunklen Schächten eine unnatürliche Kälte.

Wie eisgekühlte Lava, schoss es Laureen durch den Kopf.

So etwas gab es nicht, aber Laureen, die als Reporterin für den „Messenger" arbeitete, der einzigen Tageszeitung der 15 000-Seelengemeinde Bend in Oregon, hatte eine Schwäche für abstrakte Wortbildungen. Sie liebte es, einprägsame Vergleiche zu konstruieren und musste sich häufig von dem alten Higgins, der Zeitungsbesitzer und Chefredakteur in einer Person war, belehren lassen, dass sein Blatt kein literarisches Sprachrohr war.

„Ich bin Professor Hailcorn", stellte der Besucher sich vor. Er war unaufdringlich gekleidet. Grauer Straßenanzug, Oberhemd mit gepunkteter Krawatte, weicher Filzhut. Laureen Brexton war nicht überrascht, dass auch seine Stimme von scheinbar synthetischer Qualität wär. Sie quäkte wie der Billiglautsprecher eines japanischen Transistorradios.

„Ich interessiere mich für den Fall Matkinson."

„Oh, sagte Laureen erleichtert. „Darüber weiß ich Bescheid. Schließlich war ich damit beauftragt, für meine Zeitung die Recherchen durchzuführen. Treten Sie ein und entschuldigen Sie bitte die Unordnung im Wohnzimmer. Ich bin Hobby-Malerin und habe ein Bild auf der Staffelei stehen.

Laureen Brexton war 26 Jahre. Sie hatte das Haus am westlichen Ortsrand von ihren Eltern geerbt. Beide waren auf der ersten großen Urlaubsreise, die sie sich nach einem arbeitsreichen Leben geleistet hatten, Opfer eines Wirbelsturms geworden.

Laureens Haus hätte irgendwo in Cornwall, England, stehen können; es war mit Reet gedeckt und besaß kleine Fenster mit Butzenscheiben. Die Holzrahmen waren grün lackiert und kontrastierten mit dem Weiß der Backsteine. Das Haus lag im Zentrum eines mittelgroßen, ziemlich verwilderten Gartens. Laureen hasste Parkatmosphäre, sie erschien ihr wie vergewaltigte Natur. Außerdem verspürte das Mädchen keine Lust, ständig mit Spaten, Harken und Rasenmäher zu hantieren.

Der Besucher musste sich bücken, um das Wohnzimmer betreten zu können. Türrahmen und Zimmerdecke waren niedrig gehalten. Es war ein sonniger Junitag, aber wenn man durch die kleinen Fenster schaute, waren noch die schneebedeckten Gipfel der Mount Bachelor Bergkette zu sehen. Bend war ein bekannter Wintersportort und profitierte von der ständig wachsenden Gemeinde der Skifans.

„Sehr hübsch", murmelte der Besucher. Seine Lippen bewegten sich kaum beim Sprechen. Er trat an die Staffelei heran und zuckte zusammen.

„Was ist denn das?", fragte er. Sein Blick klebte förmlich an der Leinwand.

„Ich hoffe, die Fratze erschreckt Sie nicht", sagte Laureen.

„Was soll das sein?, erkundigte sich Hailcorn. „Ein Gespenst? Eine Figur aus einem Horrorroman?

„Nein. Ich habe das Gesicht gesehen - in Matkinsons Haus, erklärte Laureen. „Wollen Sie nicht Platz nehmen?

Der Professor ignorierte die Aufforderung. Er starrte unentwegt und offenkundig fasziniert auf das von Laureen gemalte Bild. Es war in Öl gemalt und von zwingender Ausdruckskraft.

„Es war ein schreckliches Erlebnis", sagte Laureen und setzte sich.

Hailcorn löste seinen Blick von dem Bild, wenn auch nur mit Mühe.

„Sehr realistisch, geradezu beängstigend in der Wirkung, murmelte er und wandte sich dem Mädchen zu. „Ich bin erstaunt, dass Sie die Kraft haben, so etwas zu malen.

„Ich habe keine Wahl, erklärte Laureen. „Ich träume zuweilen von diesem Erlebnis. Ich habe nur dann eine Chance, davon loszukommen, wenn es mir gelingt, das Ganze rational zu verarbeiten und gewissermaßen zu katalogisieren. Ich zwinge mich dazu, mit der Fratze zu leben. Sollte sie ein zweites Mal auftauchen, wird sie mich nicht schockieren können, dann werde ich die Kraft haben, mich mit ihr auseinanderzusetzen.

„Diese Kraft hatten Sie bei der ersten Begegnung nicht?", fragte Hailcorn.

„Ich bin schreiend davongelaufen", gab Laureen zu.

„Ich verstehe", sagte er, sah aber nicht so aus, als träfe das zu. Seine schwarzen Augen gefielen Laureen ebensowenig wie das plastisch anmutende Gesicht. Sie bereute, den Professor ins Haus gelassen zu haben. Wenn es ihm einfallen sollte, sich ihr unsittlich zu nähern, war niemand in der Nähe, der ihre Schreie hören und ihr zur Hilfe eilen konnte.

Hailcorn setzte sich. Laureen fand, dass seine Bewegungen etwas Mechanisches und Marionettenhaftes hatten. Immerhin passten sie zu seinem Äußeren.

„Ich leite in San Antonio, Texas, einen spiritistischen Zirkel, erklärte der Besucher. „Er interessiert sich für alles, was eine Kommunikation mit dem Jenseits ermöglicht. Er räusperte sich und schloss: „Der Fall Matkinson, von dem wir in den Zeitungen lasen, ist für uns von besonderer Bedeutung. Eines unserer Medien trägt den gleichen Namen und möchte mehr über den Fall wissen. Es möchte mit dem Toten Verbindung aufnehmen."

Laureen hörte mit einer Mischung von Amüsement und Verwirrung zu. Wenn Hailcorn wirklich ein Akademiker war, ein echter Professor, stellte sich die Frage, was ihn dazu bewegte, an diesen Hokuspokus zu glauben. Noch ehe Laureen Zeit fand, ihr Gegenüber daraufhin anzusprechen, geschah etwas ebenso Merkwürdiges wie zutiefst Erschreckendes.

Laureen hörte Schritte. Sie kamen die Treppe herab. Im Dachgeschoss befanden sich die Schlafräume. Dort hatten ihre Eltern auch ein zweites Bad einbauen lassen.

Laureen kannte die Schritte. Sie hatte sie Tausende von Malen gehört. Es waren die Schritte ihres Vaters.

Die Schritte eines Toten.

2

Hailcorn redete weiter . Laureen verstand nicht, was er sagte. Sie glaubte zu träumen. Der Professor schien endlich zu merken, dass eine Veränderung mit ihr vorgegangen 'war.

„Sie sehen blass aus, sagte er. „Fühlen Sie sich nicht wohl?

„Hören Sie nicht die Schritte?", flüsterte Laureen. Sie erhob sich wie unter Zwang, war aber unfähig, auch nur einen Meter vorwärts zu gehen.

Die Schritte stoppten genau vor der Wohnzimmertür.

Laureens Herz hämmerte. Sie blickte auf den Messinggriff. Er

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